zum Originalbeitrag
Am Investor Day hat man zwar vieles erfahren, aber grad das, was man wissen wollte, wieder nicht.
Essen war von "Adventure Catering", war aber kein Abenteuer, eh alles genießbare Hausmannskost, also ich war zufrieden. Trinken durfte ich eh nichts.
1,29 Mrd Dollar seien noch da, insgesamt sei es zu einem Nettomittelzufluß von mehr als 100 Millionen Dollar gekommen im Vorjahr, am Rückgang des gesamten verwalteten Vermögens sei alleine die Performance schuld.
Sponsoring gibt´s nicht mehr, der Truck ist eingemottet worden, Formel I totaler Rückzug (eh keine Lizenz bekommen), Burgtheater wird auch nicht mehr gesponsert. Grad noch Kapfenberg.
SF müsse leiser treten, da das Sponsoring durch die üppig fließenden Gewinnbeteiligungen finanziert worden sei, und voriges Jahr sei nichts geflossen, auch in absehbarer Zeit wird nichts kommen, da erst nach Überspringen des All Time Highs wieder abgeschöpft werden könne.
Daher Strategieänderung: es wird ein neues Produkt kommen, wo die Chance auf neue All Time Highs noch intakt sei. Die Anleger sollten auch umschichten, wenn sie mit dem alten Produkt nicht zufrieden sind, beim neuen Produkt könnten sie schnell in der Gewinnzone sein.
Zur Performance Fee wurde gesagt, dass andere Fonds mitunter noch mehr verlangen, namentlich wurde ein sehr erfolgreicher amerikanischer Fund genannt, der 70% nehme.
Extrem viel Security überall, man hat offenbar damit gerechnet, dass Anleger renitent werden. Sind sie aber nicht geworden. Wer sich über "-50% in 10 Jahren, wo bitte zeigt sich da die langfristige Überlegenheit Ihres Systems?" aufregte, bekam als Antwort "In 30 Jahren wird sich zeigen, wer die Nase vorne hat!"
Jeder hatte nur 1 Frage, also waren unangenehme Fragen schnell abgehandelt. Demgegenüber gab es eine doch recht große Zahl von Leuten, die bei jeder Gelegenheit applaudiert hat. Die VIPs waren sowieso zufrieden, denn sie durften gratis ins Burgtheater u.ä.
Fotografieren und ähnliches war verboten.
Personal alles andere als überheblich, kamen alle total menschlich und sympathisch rüber. Baha versuchte auch, sich so darzustellen, man konnte ihm aber ganz klar anmerken, dass ihm die Verluste der kleinen Anleger total wurscht sind.
Vormittags waren vielleicht 3/4 der Plätze besetzt, nachmittags auch noch 1/2.
Der Goldfund bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Wir wissen jetzt zwar, dass noch was anderes als Goldoptionen drin ist, aber nicht was, und nicht wieviel davon.
Die Goldfund-Anleger haben auch erst beim Fallen des Fonds, während gleichzeitig Gold gestiegen ist, gemerkt, dass nicht alles Gold ist, wo Gold draufsteht.
Der Moderator war der einzige Mollige in der SF-Family, er hat seine Sache gut gemacht, obwohl sichtlich nicht alle seine Schmähs dem Herrn Baha gemundet haben dürften. Die anderen sind alle sehr schlank, und die SF-Frauen sind wie gewohnt durchwegs sehr ansehnlich. Der Hauptgrund, dabei zu bleiben.