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Home Conferences Österreichische Aktien im In- und Ausland
go.to/aktienforum

"Die post bringt allen was-auch 2010?"
Beitrag von topcall(0) am 20.7.10 11:22 Post: aktien-portal aktien-online

hier die aktuellste Analyse charttechnisch gesehen, die ich gefunden habe:

http://www.godmode-trader.de/nachricht/ATX-POST-Aktie-setzt-sich-ab-Oesterreichische-Post,a2042807,b22.html

Welche charttechnische Meinung habt ihr zur post?

  

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Antworten zu diesem Thema
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Die post bringt allen was-auch 2010?
04.1.10 08:42
1
Otto verlängert Vertrag
12.1.10 14:35
2
RE: Otto verlängert Vertrag
12.1.10 14:49
3
      RE: Otto verlängert Vertrag
13.1.10 15:50
4
Der Konkurrenz geht die Luft aus
13.1.10 08:55
5
Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!
13.1.10 15:22
6
      RE: Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!
13.1.10 15:49
7
      RE: Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!
13.1.10 19:08
8
RE: Die post bringt allen was-auch 2010?gut analysiertgut analysiert
14.1.10 21:09
9
RE: Die post bringt allen was-auch 2010?
14.1.10 21:18
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Pölzl kauft wieder 6000 Aktien
18.1.10 09:08
11
im Vorjahr mehr Pakete
18.1.10 12:40
12
RE: im Vorjahr mehr Pakete
18.1.10 12:44
13
      Mehr Post für Österreich
25.1.10 12:38
14
Aus der Post ist noch viel herauszuholen
27.1.10 18:40
15
Postchef verschärft den Sparkurs
29.1.10 17:35
16
Die Konkurrenz bröckelt ab
02.2.10 08:47
17
Jettmar kauft
03.2.10 08:35
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Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!
03.2.10 16:55
19
RE: Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!
03.2.10 20:30
20
      RE: Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!
03.2.10 20:51
21
besonders aus charttechnischer Sicht einen Blick wert
05.2.10 15:25
22
Kepler fliegt auf die Post
08.2.10 14:36
23
Postler zur Polizei - 10.000 Euro Prämie
08.2.10 20:37
24
RE: Postler zur Polizei - 10.000 Euro Prämiewitzigwitzig
09.2.10 10:46
25
Kursziel 25 Euro durchaus erreichbar
12.2.10 11:52
26
Nachhaltige Dividende von 1,50 Euro angestrebt
18.2.10 09:00
27
Deutsche Bank: New mid-term strategy & targets
18.2.10 11:29
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      Post - Gewerkschaft lehnt neue Strategie strikt ab
18.2.10 13:16
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19.2.10 15:17
30
Es wird keine Pölzl-getriebenen Abschreibungsorgien geb...
19.2.10 15:56
31
RE: Christgewerkschafter klagen Post wegen fehlender Fi...
19.2.10 19:57
32
Versteigerung von Paketinhalten
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michaelis sucht das weite
22.2.10 09:22
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RE: michaelis sucht das weite
22.2.10 09:22
35
ÖBB-Nigl wechselt zur Post
25.2.10 13:46
36
RE: ÖBB-Nigl - Beileid den Mitarbeitern
25.2.10 19:56
37
*AUSTRIAN POST PRICE EST. RAISED TO EU23 VS EU22 AT RAI...
01.3.10 14:40
38
Pölzls Pläne für die Post
02.3.10 20:43
39
Morgan Stanley erhöht das Kursziel
05.3.10 02:20
40
Deutsche Bank: 4Q09E results preview
08.3.10 17:04
41
glasklarer aufwärtstrend
08.3.10 22:26
42
      RE: glasklarer aufwärtstrend
08.3.10 23:23
43
      RE: glasklarer aufwärtstrend
09.3.10 15:43
44
analysten erwarten sich wenig
12.3.10 21:53
45
Filialnetz in den ersten neun Monaten ins Minus gerutsc...
15.3.10 13:18
46
Geschäftsjahr 2009
16.3.10 08:21
47
Ergebnis wie erwartet
16.3.10 08:34
48
      Post will heuer knapp 1.000 Mitarbeiter abbauen
16.3.10 12:01
49
      Analysten zum Post-Ergebnis
16.3.10 15:29
50
      Deutsche Bank: 4Q09 results review
17.3.10 09:48
51
Einmaleffekte verhageln die Bilanzinteressant
17.3.10 19:37
52
RE: Einmaleffekte verhageln die Bilanz
17.3.10 19:44
53
RE: Einmaleffekte verhageln die Bilanz
17.3.10 20:04
54
      Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht auf
18.3.10 11:56
55
      RE: Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht auf
18.3.10 12:03
56
      RE: Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht aufgut analysiert
18.3.10 12:26
57
      Post-Aufsichtsratsvergütung wird nicht erhöht
18.3.10 12:33
58
      Michaelis: Bei der Telekom auch
18.3.10 19:10
59
*AUSTRIAN POST TARGET RAISED TO EU23 FROM EU20.5 AT ERS...
19.3.10 09:33
60
Post bleibt eine attraktive Dividenden-Aktie
19.3.10 11:28
61
Worst seems to be over
19.3.10 17:20
62
Post-Chef: „Einzelne Gewerkschafter sind Scharlatane“
25.3.10 08:16
63
RE: Post-Chef: „Einzelne Gewerkschafter sind Scharlatan...
25.3.10 08:30
64
Gesprächsverweigerung
29.3.10 19:07
65
      RE: Gesprächsverweigerung
29.3.10 19:38
66
      RE: Gesprächsverweigerung
29.3.10 19:38
67
      RE: Gesprächsverweigerungwitzig
29.3.10 19:44
68
RCB streicht Kaufempfehlung
29.3.10 14:15
69
Post führt Briefwahl für Aktionäre ein
06.4.10 22:16
70
Post tauscht 4 Aufsichtsräte aus
08.4.10 19:06
71
POST peilt neue Hochs an
21.4.10 08:52
72
RE: POST peilt neue Hochs an
21.4.10 10:18
73
Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 12:03
74
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 12:11
75
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 12:14
76
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 12:16
77
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 13:18
78
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 14:03
79
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 15:24
80
RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro
22.4.10 21:11
81
Post-Hauptversammlung
22.4.10 16:50
82
Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
23.4.10 10:10
83
RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
23.4.10 10:15
84
      Altpolitiker bezweifeln Börsetauglichkeit
23.4.10 14:25
85
      RE: Altpolitiker bezweifeln Börsetauglichkeitgut analysiert
23.4.10 16:07
86
      RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
23.4.10 16:12
87
      RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
23.4.10 16:36
88
      RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
23.4.10 16:49
89
Abstimmen wie in Nordkorea
23.4.10 19:02
90
Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’ at ...
29.4.10 13:26
91
RE: Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’...
29.4.10 14:25
92
      RE: Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’...
29.4.10 14:27
93
      RE: Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ...
29.4.10 14:59
94
Problemlöser
29.4.10 16:51
95
Peergroup-Vergleich
03.5.10 16:26
96
Vorstands-Gagen: Post geht gegen Trend
04.5.10 12:22
97
Heute ex-Dividende
06.5.10 08:09
98
Post AG kämpft um kroatische City Ex
06.5.10 10:10
99
Deutsche Bank: 1Q10E results preview
12.5.10 16:00
100
Analysten sehen für das erste Quartal 2010 moderates Mi...
19.5.10 21:21
101
Q1 2010: Umsatzrückgang von 1,6% wie erwartet
20.5.10 09:11
102
UBS: Austrian Post "Solid Q1 results" (Neutral)
20.5.10 10:04
103
      Deutsche Bank: 1Q10 results review * Reiterate Hold at ...
20.5.10 13:35
104
der solide Cashflow im Q1 ist ermutigend
24.5.10 17:03
105
Einige Insider-Käufe
29.5.10 20:21
106
Overweight, Kursziel 25 Euro
12.6.10 10:08
107
RE: Overweight, Kursziel 25 Eurowitzig
13.6.10 10:59
108
Postpartner lassen sich nicht ausnutzen
14.6.10 07:40
109
ArbeitnehmerInnenvertretung beruft Aufsichtsratssitzung...
15.6.10 10:32
110
Querelen mit Belegschaft und Post-Partnern
15.6.10 21:25
111
Post-Chef Pölzl: Keine Kundenverluste, Bankgeschäft läu...
16.6.10 13:32
112
Post baut elektronischen Briefversand aus
21.6.10 17:11
113
Morgan Stanley sieht die Post als Übernahmeziel
22.6.10 18:44
114
RE: Morgan Stanley sieht die Post als Übernahmeziel
22.6.10 18:50
115
"Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
23.6.10 23:12
116
RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"gut analysiertgut analysiertgut analysiertgut analysiert
24.6.10 10:11
117
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 11:04
118
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 11:11
119
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 11:42
120
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 12:17
121
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 12:50
122
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 13:42
123
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 19:46
124
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
25.6.10 16:32
125
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
25.6.10 16:48
126
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
25.6.10 20:57
127
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
25.6.10 21:06
128
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 19:45
129
      RE: "Post-Schließungen sind Verlustgeschäft"
24.6.10 21:20
130
300 eigene Postfilialen haben langfristig Sinn
29.6.10 08:42
131
JPMorgan: Income yield focused returns - initiate with ...
29.6.10 10:23
132
Vorstände kaufen
30.6.10 08:22
133
Hoffnung für Hunderte Postfilialen am Land
20.7.10 23:39
134
Deutsche Bank: 2Q10E results preview
05.8.10 11:54
135
Analysten sehen für das erste Halbjahr 2010 Ergebnisrüc...
10.8.10 17:14
136
Zahlen H1 2010
11.8.10 08:40
137
UBS First Read: "Decent Q2 results" (Neutral)
11.8.10 11:12
138
Heuer noch 300 Schließungen
11.8.10 20:16
139
RE: Heuer noch 300 Schließungen
12.8.10 08:13
140
      Goldman Sachs erhöht Post-Kursziel von 21,4 Euro auf 22...
12.8.10 11:25
141
Analyse der Erste Bank
12.8.10 20:39
142
RCB bestätigt für Post-Aktie Anlagevotum "Buy" und Kurs...
17.8.10 16:22
143
Solider Dividendentitel
20.8.10 12:21
144
Die Post bringt einigen was
31.8.10 18:05
145

"RE: Die post bringt allen was-auch 2010?"
1. Beitrag von Rang: 31 nachdenkerin(21) am 04.1.10 08:42 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

>
>Welche charttechnische Meinung habt ihr zur post?

Im Prinzip die gleiche.

*wink* und Prosit!
nachdenkerin

  

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"Otto verlängert Vertrag"
2. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.1.10 14:35 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Österreichische Post hat einen Kooperationsvertrag mit der deutschen Versandhändler-Gruppe Otto für das Jahr 2010 und 2011 verlängert. Das bedeutet, dass pro Jahr rund 70 Millionen Werbesendungen weiterhin durch die Mitarbeiter der Post zugestellt werden, teilte das teilstaatliche börsenotierte Unternehmen mit. Umsatzvolumen wurde keines genannt.

"Wir freuen uns, dass die Otto Group auch weiterhin auf die Qualität der Österreichischen Post setzt. Wir sind uns aber bewusst, dass dieser neue Vertrag einen enormen Vertrauensvorschuss darstellt, den wir mit unseren engagierten Mitarbeitern zur Zufriedenheit der Otto Group, aber auch derer Kunden, erfüllen werden", so Post-Vorstandsdirektor Walter Hitziger in einer Aussendung. In anderen Bereichen ist es in der Vergangenheit für die Post nicht optimal gelaufen: Im Paketbereich verlor die Post im Jahr 2007 die Versandhäuser Otto/Universal und durch Insolvenz im Jahr 2009 den Versandhändler Quelle.

  

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"RE: Otto verlängert Vertrag"
3. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 12.1.10 14:49 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 2

Die Meldung kann nicht richtig sein.

Die Post hat ja den großen Abverkauf von VW Caddys nur deswegen machen müssen, weil Quelle als in Österreich größter Versandhändler durch Hermes zustellen hat lassen. Was eine mehr als unzulängliche Alternative zur Post war.

Also, Quelle ist schon VOR der Insolvenz von der Post weg!

  

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"RE: Otto verlängert Vertrag"
7. Beitrag von Rang: 45 Claudia(12) am 13.1.10 15:50 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 3

>Die Meldung kann nicht richtig sein.
>
>Die Post hat ja den großen Abverkauf von VW Caddys nur
>deswegen machen müssen, weil Quelle als in Österreich größter
>Versandhändler durch Hermes zustellen hat lassen. Was eine
>mehr als unzulängliche Alternative zur Post war.
>
>Also, Quelle ist schon VOR der Insolvenz von der Post weg!

Wahrscheinlich ist gemeint, daß sie Quelle seit der Insolvenz komplett verloren haben (auch Werbesendungen).

  

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"Der Konkurrenz geht die Luft aus"
4. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 13.1.10 08:55 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Wien (OTS) - ">redmail wird sich ab sofort voll auf die Zustellung
von Tages- und Wochenzeitungen konzentrieren. Die Bemühungen zum
Aufbau der Zustellung von adressierten Briefsendungen werden nicht
fortgesetzt, die Aktivitäten der unadressierten Zustellung von
Prospekten auf die Kernbundesländer Steiermark und Kärnten begrenzt",
teilten am Mittwoch die >redmail Geschäftsführer Klaus Schauer und
Horst Jungmann mit.

Als Gründe für die Trennung von den genannten Geschäftszweigen
führte Schauer in erster Linie das im Sommer von der Regierung und
vor kurzem auch vom Parlament beschlossene neue Postmarktgesetz an,
das mit 1.1.2011 in Kraft tritt. Unter diesen Rahmenbedingungen könne
in Österreich kein echter Postmarkt entstehen, sind sich
Geschäftsführung und Eigentümer von >redmail einig. Dazu kommen die
negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise auf den
Postmarkt und die Werbeausgaben. "Für uns und unsere Eigentümer sind
unter diesen Bedingungen weitere erhebliche Kosten für
Anlaufinvestitionen nicht zu verantworten. Wir konzentrieren uns
daher in Zukunft voll auf unsere Kernkompetenzen", sagte Schauer.

>redmail ist im Oktober 2001 als 50:50 Joint Venture der
Holländischen Post (TNT) und der Styria Media Group AG entstanden.
Zusätzlich zur Kernkompetenz der Tageszeitungszustellung wurden die
Geschäftsfelder des jeweils liberalisierten Teils der adressierten
Zustellung von Briefsendungen und der unadressierten Zustellung von
Prospekten aufgebaut. Von der Umstrukturierung bei >redmail werden
von den mehr als 200 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern rund 50 betroffen sein. "Wir haben für alle betroffenen
Kolleginnen und Kollegen einen Sozialplan erarbeitet und mit heutigem
Tag die Kündigungen im Rahmen des Vorwarnsystems beim AMS angemeldet.
Es ist unser wichtigstes Ziel diesen schwierigen Prozess so sozial
wie möglich zu gestalten", sagten die Geschäftsführer. Im Rahmen von
Betriebsversammlungen wurden Dienstag in Wien und Graz alle
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Neuausrichtung bei >redmail
informiert, schloss Schauer.

  

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"Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!"
5. Beitrag von topcall(0) am 13.1.10 15:22 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 4

im Tageshoch schon deutlich über 20 Euro-
Wie seht ihr die Charttechnik?

  

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"RE: Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!"
6. Beitrag von Rang: 4 thunderroad(134) am 13.1.10 15:49 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 5

Die Post beschleunigt nach der genialen Ansage von Murcielago von 18 auf 20 und du meinst sie nimmt jetzt langsam Fahrt auf ?

  

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"RE: Die Post scheint langsam Fahrt aufzunehmen!"
8. Beitrag von topcall(0) am 13.1.10 19:08 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 6

naja die post seh ich erst ab kursen über 21 abgehen!

  

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"RE: Die post bringt allen was-auch 2010?" gut analysiert gut analysiert
9. Beitrag von Deimos(0) am 14.1.10 21:09 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Also ich lasse mal die Charttechnik und die Unternehmenszahlen weg und sehe das Unternehmen nur als "Normalbürger" an. Und da fällt mir folgendes auf:

1.Paketsektor: Der Verlust von Quelle (inkl. Konkurs)ist heute nicht mehr relevant. Das die jetzigen Versandgroßkunden gehalten werden konnten, ist für mich nicht als positiv zu werten, sondern als neutral.Die Logistik aus diesem Sektor wurde schon von der kostenspieligen Bahn auf LKW umgelagert. Auch die Zustellung läuft schon über viele Private. Einsparungen sind hier kaum noch möglich, und der rückläufige Aufgabetrend durch Privatpersonen und Kleinfirmen etc. setzt sich fort. Vorteil ist aber das Filialnetz, der eine Abholung von den Sendungen ermöglicht, was meiner Meinung nach der wichtigste Punkt war, warum die Post die Versandhäuser halten konnte. Und da derzeit kein weiteres Unternehmen diesen Service bietet, wird sich die nächste Zeit Ertragsmäßig kaum was verbessern oder verschlechtern können.

2. Zustellung: In letzter Zeit öfters in den Medien. Die neuen Kollektivverträge und der Austritt von Zustellern aus der Post. In diesem Sektor nützt das Management die Wirtschaftslage dazu aus, um die Löhne zu drücken und die "billigsten" Arbeitekräfte einzustellen. Auf die Wirtschaftskraft usw. möchte ich nicht eingehen, sonst hält man mich noch für einen Gewerkschaftler O.k. Zurück zum Thema... Die Qualität der Zustellung ist gesunken, und könnte möglicher Konkurenz die Tore schneller öffnen, als die noch monopolistische Post meint. Die Zustellung der Werbesendungen ist bereits zu einen Teil auf Zeitungen übergegangen, worin auch die Gefahr besteht, das dies weiter zunimmt. Aber auch hier der große Vorteil der Post, einen echten großen Konkurenten wird es in nächster Zeit nicht geben. Aber der elektronische Versand von Informationen, Verträgen etc ist weiter im Vormarsch. Auch dieser Bereich ist kein Wachstummarkt für die Post.

3. Filialnetz: Schließung von sogenannten "unrentablen" Filialen, um das Betriebsergebnis zu verbessern, ist zum Teil eine kurzsichtige Handlungsweise. Das Management legt sich mit der Politik an usw... Aber wer kennt es nicht, Warteschlangen an den Schaltern. Ein Verkauf von Dienstleistungen wie Bankgeschäfte, Versicherungen etc wird dadurch zur Gedultsprobe für beide Seiten. Im Jugendsektor haben regionale Banken mit ihren Angeboten einen gewaltigen Vorteil gegenüber der Bawag/PSK in den Postfilialen. Es gibt zwar reine Finanzdienstleister bei der Post, aber nur in Großfilialen. Kunden wandern damit zu diesen Großfilialen ab und schwächen das Ergebnis der normalen Filialen. Einer weiteren Ausdünnung des Filialnetzes wird dadurch unterstützt, was sich weiter negativ auswirken wird. Auch sogenannte Postpartner können nur das Grundgeschäft erhalten, die Provisionen aus den anderen Geschäftsbereichen (Bank-, Telekomprodukte usw.) gehen verloren. Einzig können nur Einsparungen im Personalbereich und zum Teil auch im Immobilienbereich erzielt werden. Im Immobilienbereich nur zum Teil, da viele Gebäuder der Postimmobilien gehören, und dadurch zumindest eine Zeit lang leer stehen, wo zuerst die Postfiliale der Postimmobilie Miete zahlte.


Meine private Meinung ist: Ein Kauf kommt für mich nicht in Frage. Eine Aktie ohne Phantasie.

Meine Rechtsschreibfehler bitte ignorieren, da meine Tastatur manchmal spinnt. Danke!

  

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"RE: Die post bringt allen was-auch 2010?"
10. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 14.1.10 21:18 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 9

>Meine private Meinung ist: Ein Kauf kommt für mich nicht in
>Frage. Eine Aktie ohne Phantasie.

Sehe ich auch so. Ich habe noch nie Post-Aktien gehalten und werde es
auch nie - kurzfristig mag es von Zeit zu Zeit interessant sein.

  

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"Pölzl kauft wieder 6000 Aktien"
11. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 18.1.10 09:08 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Nachdem Georg Pölzl im Dezember 2009 kurz nach seinem Antritt als CEO der Österreichischen Post rund 223.000 Euro in die Aktien des Unternehmens investiert hat, hat er zu Jahresbeginn erneut zugeschlagen. Pölzl kaufte 6000 Stück zu 19,6 Euro, geht aus der Directors' Dealings Datenbank hervor.

  

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"im Vorjahr mehr Pakete"
12. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 18.1.10 12:40 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Trotz Wirtschaftskrise beförderte die Post im Vorjahr mehr Pakete
Utl.: 20 Prozent mehr Volumen, dennoch schneller zugestellt - 650.000 Pakete im Dezember 2009 CO2-neutral transportiert =

Wien (OTS) - Mehr als 50 Millionen Pakete hat die Österreichische
Post AG in den abgelaufenen 12 Monaten transportiert. Sie legte damit
im Jahresvergleich um knapp 20 Prozent zu. Einer der Gründe für den
Erfolg ist die Zusammenarbeit mit dem Paket-Dienstleister Hermes.
Waren es 2008 noch 41 Millionen Pakete, die durch die
Österreichische Post AG transportiert wurden, stieg diese Zahl im
Vorjahr stark an. Gerade in der zweiten Jahreshälfte konnte ein
großes Plus eingefahren werden, im letzten Quartal erhöhte sich die
Zahl der durch die Paketlogistik der Post beförderten Sendungen um
mehr als 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. "Zwei der
Hauptgründe für den Erfolg ist sicher der Abschluss der Vereinbarung
mit dem Paket-Dienstleister Hermes und der erfolgreiche Weg, den wir
im Bereich unserer Premium Produkte gegangen sind", erklärt
Post-Vorstandsdirektor Carl-Gerold Mende. Seit Sommer letzten Jahres
stellt die Post für Hermes die Versandhandels-Pakete an die Endkunden
zu.
Eindrucksvoll ist aber nicht nur die Zahl der Sendungen, sondern
auch die Qualität der Zustell-Logistik: Bei den Laufzeiten konnte
trotz der deutlich gestiegenen Sendungsmengen ein neuer Bestwert
erzielt werden: "Wir haben die Quantitätssteigerung eindeutig nicht
mit einem Verlust bei der Qualität bezahlen müssen. Ganz im
Gegenteil. Dank des Einsatzes der Mitarbeiter und neu ausgerichteter
Logistikprozesse konnten wir auch bei den durchschnittlichen
Laufzeiten der Pakete einen Bestwert erzielen. Wir haben auf
Jahresbasis im Rahmen der Universaldienstleistung den besten Wert
seit Einführung der Messungen erreicht", ist Mende stolz.
Weihnachtspackerln umweltfreundlich transportiert
Traditionell stark war im abgelaufenen Jahr natürlich auch das
Paketvolumen in der Vorweihnachtszeit. Da konnte die Post mit ihrem
Co2de-Green-Projekt bei den Kunden punkten. Mehr als 650.000 Pakete
wurden so - für die Kunden ohne zusätzliche Kosten - CO2-neutral
zugestellt. Mende: "So gesehen war der Mengenzuwachs im Dezember
nicht nur ein Gewinn für uns, sondern auch für die Umwelt".

  

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"RE: im Vorjahr mehr Pakete"
13. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 18.1.10 12:44 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 12

>Mehr als 650.000 Pakete
>wurden so - für die Kunden ohne zusätzliche Kosten - CO2-neutral zugestellt.


Mußten da die armen Briefträger die Luft anhalten?

  

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"Mehr Post für Österreich"
14. Beitrag von topcall(0) am 25.1.10 12:38 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 13

Post Datum/Zeit: 25.01.2010 12:29
Quelle: Post - Presseaussendung

Mehr Post für Österreich

Wirtschaftskammer, Gemeindebund und Post präsentieren neue Service- und Partneroffensive

Die Österreichische Post AG rückt die Wünsche ihrer Kunden noch stärker in den Mittelpunkt. Als ersten Baustein ihrer Serviceoffensive präsentiert das Unternehmen heute das Post.Partner-Konzept 2010. Es trägt den Wünschen der Kunden nach guter Erreichbarkeit und besseren Öffnungszeiten der Postgeschäftsstellen gerade im ländlichen Raum noch stärker Rechnung. Die Post macht jetzt allen Gemeinden im Rahmen ihrer Partneroffensive ein Angebot: Eine Postgeschäftsstelle für jede Gemeinde. In Kooperation mit dem Österreichischen Gemeindebund und der Wirtschaftskammer Österreich sollen im ganzen Land neue Post.Partner gefunden werden. "Dies ist der erste Schritt unseres Programms für mehr Service und größere Kundennähe der Post", erklärt Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl.

Eine neue Studie stellt den Post.Partnern Österreichs ein sehr gutes Zeugnis aus. Von 500 Befragten aus jenen Gemeinden, in denen in den letzten Monaten ein Post.Partner eröffnet wurde, zeigen sich 77 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden. Besonders die Öffnungszeiten, oft auch am Samstag, sowie die Möglichkeit, die Postgeschäfte mit anderen Erledigungen zu verbinden, werden als die Vorteile angesehen. "Wir wollen dass die Österreicherinnen und Österreicher flächendeckend auf moderne und Service-orientierte Weise mit Post-Dienstleistungen versorgt werden - auch über den gesetzlichen Auftrag hinaus. Daher bieten wir den Gemeinden an, mit uns über die Möglichkeit eines Post.Partners in ihrem Ort zu sprechen. Für unsere Kunden bedeutet das in Zukunft noch mehr Service, noch kürzere Wege, noch längere Öffnungszeiten", startet Pölzl die bundesweite Suche nach neuen Partnern für die Post: "Der Fokus dieser Initiative mit Gemeindebund und Wirtschaftskammer liegt ganz klar auf der Verdichtung unseres Geschäftsstellennetzes und Verbesserung der Serviceorientierung. Die Post trägt damit dem Auftrag des Postmarktgesetzes Rechnung, die flächendeckende und nachhaltige Versorgung mit Post-Dienstleistungen sicher zu stellen."

"Im Rahmen des rot-weiß-roten Erfolgsmodells Post-Partnerschaft leisten heimische Unternehmen in ganz Österreich einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Nahversorgung. Rund 420 Post-Partnerschaften zeigen anschaulich, dass es möglich ist, dass Menschen nicht auf Postdienstleistungen verzichten müssen", unterstreicht Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl.

"Die Post-Partnerschaft ist eine wesentliche Unterstützung, dass Nahversorger, etwa lokale Lebensmittelhändler, wirtschaftlich überlebensfähig bleiben. Die Übernahme von Postdiensten stellt eine dreifache Win-Situation dar: Es sichert nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen, sondern die Post.Partner gewinnen zusätzliche Kunden und Einnahmen und die Post kann im Wettbewerb besser bestehen", so Leitl.

"Wir wollen Poststellen aufsperren, statt welche zuzusperren", betont Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Helmut Mödlhammer. "Das Ziel ist, dass es bald in jeder Gemeinde eine Poststelle gibt, auch in jenen, in denen es bisher kein Postamt gab." Dies sei einerseits wichtig, damit die Post ihrem Auftrag der flächendeckenden Versorgung mit Postdienstleistungen nachkommen könne. "Es ist vor allem aber auch eine Chance zur Belebung des ländlichen Raums", so Mödlhammer. Leider könne man dauerhaft vermutlich nicht überall verhindern, dass das klassische Postamt geschlossen werden muss: "Es liegt aber auch an uns, aktiv dazu beizutragen, Post.Partner zu finden."

Die Rolle des Gemeindebundes in der gemeinsamen Offensive mit der Post und der Wirtschaftskammer sieht Mödlhammer so: "Wir werden dauerhaft und nachhaltig unsere Bürgermeister/innen über die Möglichkeiten, neue Poststellen zu schaffen, informieren. Die Ortschefs spielen hier eine wichtige Rolle, sie können vieles in der Gemeinde bewegen und mithelfen, geeignete Partner für Poststellen zu finden. Vor allem für jene Gemeinden, in denen es derzeit weder Postamt, noch Post.Partner gibt, ist das eine gute Chance", so Bgm. Mödlhammer.

Erfolgsgeschichte Post.Partner

Dass das Post.Partner-Modell seit Jahren eine Erfolgsgeschichte ist, ist laut Dr. Herbert Götz, im Vorstand der Post für das Filialnetz zuständig, längst bewiesen. Allein seit Sommer letzten Jahres wurden mehr als 200 Post.Partner eröffnet. Die Österreichische Post AG betreibt somit erfolgreich insgesamt 419 Filialen gemeinsam mit Post.Partnern, zusätzlich zu den 1.133 selbstgeführten Postfilialen. Seit einer Vertragsänderung im Vorjahr verfügen die Post.Partner über ein erweitertes Produktportfolio, sie bieten nun die gleichen Dienstleistungen wie ein Kleinpostamt an.

"Nun treten wir - gemeinsam mit unseren Partnern Gemeindebund und Wirtschaftskammer - in den Dialog mit Gemeinden und Wirtschaftstreibenden. Uns ist es wichtig, aktiv auf die Bürgermeister zuzugehen und gemeinsam die optimale Lösung für die lokale Postversorgung zu finden", führt Götz aus. Und ergänzt: "Gleichzeitig starten wir aber auch im gesamten Filialnetz weitere Serviceverbesserungen, sowohl bei den Post- als auch bei den Bankdienstleistungen. Wir erweitern beispielsweise das Produktportfolio und die Öffnungszeiten".

  

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"Aus der Post ist noch viel herauszuholen"
15. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 27.1.10 18:40 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0


Für jede Gemeinde eine Poststelle
So lautet zumindest das neue Motto, auf das sich der größte Logistikkonzern des Landes und die wichtigsten Interessenvertreter von Wirtschaftskammer bis Gemeindebund verständigt haben. Dass auf Österreich jetzt insgesamt 2357 Postämter oder Post-Partner zukommen, davor braucht sich niemand zu fürchten. Die Idee wird so nie umgesetzt werden.

Erfrischend an dem Thema und an der Strategie des neuen Generaldirektors Georg Pölzl ist aber, dass das Management offenbar einiges an Ressourcen investiert, um die Post nicht weiter krankzujammern. Die Lage ist ohnehin schwierig genug. In einem Jahr wird der Markt für Briefe unter 50 Gramm für alternative Anbieter geöffnet, womit das letzte Postmonopol zwar dank der einen oder anderen Zusatzbestimmung noch nicht ganz fällt, aber gehörig ins Wanken gerät. Gleichzeitig dämpft die weiterhin angespannte Wirtschafts lage das Geschäft mit Paketen, was der Division per Ende des dritten Quartals ein operatives Minus brachte. Ähnlich sieht es im Bereich Filialnetz aus.

Wer angesichts dieses Umfeldes lediglich auf einen strikten Sparkurs setzt, wird spätestens beim nächsten Aufschwung feststellen, dass dieser ohne die Post stattfindet. Hungrige Konkurrenten werden dann längst wichtige Teile der Märkte besetzt haben. Die Ausdünnung der klassischen Fluggesellschaften durch immer mehr Streckenkürzungen und Kündigungen könnte der Post als abschreckendes Beispiel dienen. Während AUA und Co. so schwach wie nie dastehen, brummt das Geschäft bei Air Berlin und deren Österreich- Ableger Niki.

Für viele Beobachter ist es ohnehin ein Rätsel, warum ein Konzern, der die Chance hat, täglich bei allen Haushalten und Unternehmen eines Landes anzuklopfen, überhaupt Probleme haben kann. Gerade im Zeitalter des E-Commerce müsste es doch möglich sein, eine Vertriebsmannschaft von 13.000 Leuten, über die die Post mit ihren Briefträgern verfügt, erfolgreicher einzusetzen.

Was spricht dagegen, dass Briefträger die oft exzellente Gesprächsbasis zu ihren Kunden nützen, um auch andere Produkte anzubieten? Banken, Versicherungen, aber auch andere Handelsunternehmen müssten sich doch eigentlich auf solche Gelegenheiten stürzen. Offenbar war die Post bisher zu unflexibel oder zu uninteressiert, um solche Kooperationen einzufädeln.

Insofern ist es gut für das Unternehmen, dass jetzt utopische Ziele in puncto Standort-Ausbau gewälzt werden. Wenn dahinter kein - wie von manchen befürchtetes - Ablenkungsmanöver steckt, lässt das darauf hoffen, dass sich die Post künftig stärker ihrer Chancen bewusst wird. Ein Konzept, von dem Mitarbeiter, Kunden und Anleger profitieren könnten.



Robert Lechner

* Die hier publizierten Gastkommentare/Repliken/Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor


Quelle: WB vom 26.1.010

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Gruß

  

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" Postchef verschärft den Sparkurs"
16. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.1.10 17:35 Post: aktien-portal aktien-online

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Weniger Postämter, weniger Briefe und mehr Konkurrenz lassen die Zahl der Postler schrumpfen. Post-Chef Georg Pölzl im KURIER-Interview.

Post-Chef Georg Pölzl will in den nächsten Jahren die meisten der 1130 Postämter durch Post-Partner ersetzen. Dadurch wird sich der Personalabbau beschleunigen.

KURIER: In der jüngsten Zeit hat es einige Aufregung darüber gegeben, dass heuer nur insgesamt 320 Mitarbeiter statt ursprünglich rund 1000 von Post und Telekom in den Polizei-Innendienst wechseln können. Wie viele werden es wirklich sein?
Georg Pölzl: Mit dem Ministerium ist vereinbart, dass in den nächsten Jahren bis zu 1000 Mitarbeiter der Post und der Telekom Austria von der Polizei übernommen werden. Andere Zahlen sind mir nicht bekannt. Wir werden versuchen, möglichst viele zur Polizei zu bringen.

Die Post zahlt für diese Mitarbeiter das Gehalt bis Mitte 2014 weiter, das kostet 80 Millionen Euro. Ist das nicht eine Bevorzugung des Mehrheitsaktionärs Staat zulasten der anderen Aktionäre?
Nein. Erstens ist das eine wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme. Und wir haben Rechtsgutachten darüber, dass das auch aktienrechtlich korrekt ist. Außerdem hätten wir die Personalkosten auch dann, wenn die Beamten, die ja nicht kündbar sind, bei der Post bleiben.

Sie wollen den Großteil der Postämter durch Post-Partner ersetzen, das verstärkt den Druck auf den Personalabbau. Da werden Sie mit den paar Hundert, die zur Polizei gehen, wohl nicht auskommen...
Ich kann und will jetzt keine Zahl sagen. Eines ist klar, mehr Mitarbeiter werden wir sicher nicht haben, der Druck nimmt zu. Daher ist es enorm wichtig, den postinternen Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln. Und wir müssen Mitarbeiter, die wir nicht länger beschäftigen können, so weiterbilden, dass sie auf dem Arbeitsmarkt eine Chance haben. Ich kann den Mitarbeitern ja nicht vorgaukeln, dass wir mit Kleinpostämtern alle 22.000 Arbeitsplätze halten
können.

Das klingt nach Karriere- und Entwicklungs-Center, das es schon länger gibt. Bisher hat man dort die Mitarbeiter aber meist nur "zwischengeparkt" und damit zum "Daumendrehen" vergattert...
Das KEC ist für mich ein extrem wichtiges Thema, das wird nicht mehr totgeschwiegen wie in der Vergangenheit. Aber bisher wurde es nicht gut gemanagt, das müssen wir in Zukunft viel besser machen.

Sie überlegen, Postler auch in karitativen Organisationen einzusetzen. Sollen sie dafür im KEC weitergebildet werden?
Ich bin dafür kritisiert worden. Aber bevor wir Menschen herumsitzen lassen, ist die Arbeit in karitativen Einrichtungen zumindest eine Möglichkeit. Darüber werden wir mit potenziellen Interessenten reden.

Wird es auch wieder Aktionen mit Sonderabfertigungen geben, um die Beamten zum freiwilligen Weggang aus der Post zu bewegen?
Es hat bisher schon Sozialpläne und "Golden Handshakes" gegeben, die ganz gut angenommen wurden. Ob es wieder solche Aktionen geben wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Das Briefmonopol fällt Anfang 2011. Wie viel Geschäft verliert die Post dadurch?
Das kann man jetzt noch nicht wirklich beziffern, weil es davon abhängt, wie viele Mitbewerber auf den Markt kommen. Aber unabhängig von der Marktöffnung wird sich der Briefmarkt in Zukunft nach unten entwickeln. International wird mit einem Rückgang von vier bis sechs Prozent im Jahr gerechnet, auch bei uns wird es weniger werden.

Wodurch werden die Rückgänge verursacht?
Die Substitution der physischen Sendungen durch elektronische Medien steigt.
Firmen verschicken Rechnungen nur noch per eMail oder man ruft sie auf der Webseite seines Mobilfunkbetreibers ab. Auch Banken verschicken wegen der Zunahme von Internet-Banking immer weniger Briefe an ihre Kunden. Und immer mehr Behördenverfahren werden online abgewickelt. Die Wirtschaftskrise hat diesen Trend noch verstärkt, der Kostendruck auf Post-Dienstleistungen ist gestiegen. Das Volumen im Briefmarkt wird in Zukunft kontinuierlich zurückgehen.

In der Krise ist ja auch das Volumen bei Werbesendungen gesunken. Gibt es überhaupt einen Wachstumsmarkt für die Post?
Der Paketbereich wird in Zukunft wachsen, nicht zuletzt durch den zunehmenden Internet-Handel. Die Waren müssen ja physisch zugestellt werden. Das Paketgeschäft wird daher viel wichtiger werden und dort wollen wir stärker werden.

Wie sieht insgesamt Ihre Strategie für die nächsten zwei, drei Jahre aus?
Dazu kann ich erst etwas sagen, wenn das Konzept, das wir entwickelt haben, auch beschlossen ist. Das wird Mitte Februar sein.

Für die verbleibenden Postämter haben Sie aber schon kurz nach Ihrem Antreten eine Sortimentsbereinigung angekündigt...
Wir werden uns in den großen Postämtern auf die klassischen Postdienste, auf Finanzdienstleistungen und den Verkauf von Telefonprodukten von Telekom Austria und Mobilkom konzentrieren. Bei den anderen Artikeln werden wir uns anschauen, ob das den Kundenbedürfnissen entspricht oder ob wir die Regalmeter dafür verringern.

Die Post hat ihren Aktionären bisher hohe Dividenden gezahlt und dafür sogar Rücklagen aufgelöst. Werden Sie die Aktionäre auch in Zukunft so verwöhnen?
Die Post-Aktie wird ein attraktives Dividenden-Papier sein. Wie hoch sie für 2009 ausfällt, kann ich jetzt noch nicht sagen.
Mobilfunker in der Post-Chefetage

Karriere Der 1957 in Graz geborene Absolvent der Montanuniversität Leoben (Erdölwesen) startete seine Berufslaufbahn 1987 beim Unternehmensberater McKinsey. 1993 wechselte er auf den Chefsessel des Maschinenbauers Binder+Co. 1998 übernahm den Handynetzbetreiber max.mobil (heute T-Mobile). Anfang 2007 übersiedelte der verheiratete Vater von drei Kindern zur deutschen T-Mobile, um sie umzustrukturieren. Seit Oktober 2009 ist er Post-Chef.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1973635.php

  

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"Die Konkurrenz bröckelt ab"
17. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 02.2.10 08:47 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Post und feibra übernehmen >redmail-Kunden

Mit Montag, dem 1. Februar 2010, übernimmt die
Österreichische Post AG Kunden des Logistikunternehmens >redmail.
>redmail will sich künftig auf die Zustellung von Zeitungen
konzentrieren.

Die Österreichische Post AG übernimmt mit 1. Februar die laufenden
Kundenverträge von >redmail und wird zu deren bisherigen Konditionen
die adressierten Sendungen zustellen. Die nicht adressierten
Sendungen werden von feibra, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen
der Post, ausgeliefert. Einzig unadressierte Sendungen in Kärnten und
der Steiermark wird >redmail auch weiterhin selbst zustellen. "Wir
freuen uns über diese neuen Kunden und werden unser Bestes geben, sie
auch langfristig an unser Unternehmen zu binden", erklärt
Post-Vorstandsdirektor DI Walter Hitziger.

  

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"Jettmar kauft"
18. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 03.2.10 08:35 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

341.000 € hat Post-Chef Georg Pölzl in den vergangenen Monaten in den Kauf von mehr als 18.000 Post-Aktien investiert. Vorstandskollege Rudolf Jettmar legte sich jetzt ebenfalls Aktien zu. Er erstand 1000 Papiere zu je 19,55 €. Sein Gesamtbestand erhöhte sich auf 10.110 Stück. Beim Börsegang vor vier Jahren hatte Jettmar 5710 Aktien erworben, 2007 legte er sich weitere 3400 Papiere zu.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/406676/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=9.1.DT

  

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"Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!"
19. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 03.2.10 16:55 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Laut HEUTE-Zeitung ist Bürgermeister Michael Häupl gestern von WKW-Präsidentin Brigitte Jank zum „Hermes“-Träger gemacht werden. Da kann sich die Post jetzt aber warm anziehen, weil so schnell wie der Häupl Packerln austragen kann, müssen die Postler (Sprichwort: „Ein Beamter läuft nicht, ein Beamter schreitet!“) erst mal rennen!

  

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"RE: Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!"
20. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 03.2.10 20:30 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 19

>Laut HEUTE-Zeitung ist Bürgermeister Michael Häupl gestern
>von WKW-Präsidentin Brigitte Jank zum „Hermes“-Träger gemacht
>werden. Da kann sich die Post jetzt aber warm anziehen, weil
>so schnell wie der Häupl Packerln austragen kann, müssen die
>Postler (Sprichwort: „Ein Beamter läuft nicht, ein Beamter
>schreitet!“) erst mal rennen!

Ich kann dir versichern Bgm. Häupl rennt höchstens zum Buffet, sonst bewegt er sich nur wenn es wirklich nicht anders geht.

  

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"RE: Bgm. Häupl rennt für die Konkurrenz!"
21. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 03.2.10 20:51 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 20

>Ich kann dir versichern Bgm. Häupl rennt höchstens zum Buffet,

Eher zur Bar.

  

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"besonders aus charttechnischer Sicht einen Blick wert"
22. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 05.2.10 15:25 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Österreichische Post (ISIN AT0000APOST4, Euro 19,70) ist der­zeit besonders aus charttechnischer Sicht einen Blick wert. Die bisher deutlich zurückgebliebene Aktie arbeitet sich mehr und mehr an ein technisches Kaufsignal heran. So scheint die Aktie auf dem Sprung zu stehen, um den gleitenden 200-Tagedurch­schnitt, der bei knapp unter 20 Euro verläuft, zu überwinden. Nachdem zuletzt ein so genannter doppelter Boden ausgebildet wurde, mehren sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Aus­bruch aus dem bereits seit Ende 2006 intaktem Abwärtstrend, der rund eine Halbierung des Aktienkurses mit sich brachte. Zur fundamentalen Unterbewertung kommen somit zunehmend positive Signale von der Charttechnik hinzu. Wir stufen diesen Musterdepottitel als kaufenswert ein.

(austria boersenbrief)

  

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"Kepler fliegt auf die Post"
23. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 08.2.10 14:36 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Österreichische Post wird von Kepler-Analyst Andre Mulder mit der Anlageempfehlung 'Kaufen' versehen, das Kursziel gibt Mulder mit 25 Euro an.

Grund: Die Paket und Logistik-Einheit würde von einer allgemeinen wirtschaftlicher Erholung besonders profitieren. Ausserdem würde sich ein im Branchenvergleich überdurchschnittliches Wachstum aufgrund der Expansion nach Osteuropa ergeben, meint Mulder.

  

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"Postler zur Polizei - 10.000 Euro Prämie"
24. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.2.10 20:37 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Post muß ja schon sehr verzweifelt sein...

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Die Österreichische Post versüßt ihren Beschäftigten den Wechsel zu Polizei. Ab sofort gibt es eine Prämie von in Summe 10.000 Euro brutto für beamtete Postmitarbeiter, die sich bis 5. März bewerben und bis 26. April 2010 fix zur Polizei wechseln, berichten die "Salzburger Nachrichten" (Dienstag-Ausgabe).

Die ersten 2.000 Euro erhalten die Postbeamten, wenn sie ab 3. Mai die Umschulung zum Polizei-Verwaltungsmitarbeiter begonnen haben. "Eine zweite Bonuszahlung in der Höhe von je 8.000 Euro wird für alle Postbeamte ausbezahlt, wenn die Versetzungen zum Innenministerium abgeschlossen sind," berichtet der Salzburger Postgewerkschafter Kurt Friedl (FCG) in einem internen Rundschreiben.

Außerdem zahlt die Post die künftigen Polizeimitarbeiter etwas länger als geplant, nämlich nun bis zum 30. Juni 2014, was wiederum Friedl erzürnt. "Wenn die Polizei die Leistung dieser Leute erhält, müssen sie auch vom Innenministerium bezahlt werden," so Friedl.

Post-Sprecher Michael Homola verteidigt die Prämie. Diese sei ein zusätzlicher Anreiz. Denn bisher sind von der "gelben Post" erst 57 Personen zur Polizei gewechselt, meinte er. Bis zum Jahr 2014 will die Post 1.000 Beamte zum Wechseln motivieren.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/407513/index.do

  

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"RE: Postler zur Polizei - 10.000 Euro Prämie" witzig witzig
25. Beitrag von Rang: 52 lavanttaler(10) am 09.2.10 10:46 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 24

Ich denke da werden nicht viele anbeissen.

Für diese 10k handelt man sich womöglich jede Menge Arbeit ein

  

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"Kursziel 25 Euro durchaus erreichbar"
26. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.2.10 11:52 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Kursziel 25 Euro durchaus erreichbar

Schade! Da hatte sich die Österreichische Post (ISIN
AT0000APOST4, Euro 19,40) gerade in Position gebracht, um
endlich aus dem mehrjährigen Abwärtstrend auszubrechen, da
bekam die Aktie Gegenwind von der allgemeinen Marktentwicklung.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir gehen
nach wie vor fest davon aus, dass die Post vor einem nachhaltigen
Trendwechsel steht. Hierfür spricht neben den Verbesserungstendenzen
im Chartbild auch die fundamentale Unterbewertung,
die nicht allein wir sehen. So hat Kepler Capital
die Post jüngst als Kauf mit Kursziel 25 Euro eingestuft, was
unserem Musterdepot-Titel immerhin knapp 30% Kurspotential
eröffnet. Wir halten diese Zielmarke von 25 Euro auf Sicht von
12 bis 18 Monaten durchaus für erreichbar.

(austria boersenbrief)

  

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"Nachhaltige Dividende von 1,50 Euro angestrebt"
27. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 18.2.10 09:00 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

EANS-Adhoc: Österreichische Post AG / Post will mittelfristig wieder wachsen und setzt Konzernumbau konsequent fort Generaldirektor Pölzl setzt auf Kundenorientierung und Innovation =

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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18.02.2010

Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl präsentierte heute die mittelfristigen
Pläne und Strategien, mit denen er das Unternehmen auch im Hinblick auf die
bevorstehende Marktliberalisierung fit für die Zukunft machen will. Vier
strategische Eckpunkte geben eine klare Orientierung für die Weiterentwicklung
des Konzerns. Neben der Verteidigung der Marktführerschaft bei Brief und Paket
in Österreich will die Post auch künftig Wachstumschancen nutzen. Pölzl setzt
zudem verstärkt auf Innovation und mehr Kundenorientierung. "Wir haben uns
ehrgeizige Ziele gesetzt. Um diese zu erreichen, werden wir das gesamte
Unternehmen und besonders unser Geschäft in Österreich weiter von Grund auf neu
ausrichten. Kundenorientierung wird dabei noch stärker im Mittelpunkt stehen.
Den Risiken aus e-Substitution und Liberalisierung treten wir entschlossen
entgegen und werden unsere Wachstumschancen konsequent weiter nutzen.", so
Pölzl.

Postmarkt der Zukunft bringt Chancen und Herausforderungen
Die aktuellen Entwicklungen am internationalen Post- und Logistikmarkt stellen
die Post vor große Herausforderungen, bringen aber auch neue Chancen. Die
wichtigsten Veränderungen resultieren aus der bevorstehenden
Marktliberalisierung mit 1. Jänner 2011 sowie der Substitution von Briefen durch
elektronische Medien. Aus diesen Trends wird international ein Volumenrückgang
bei Briefsendungen von drei bis sieben Prozent pro Jahr prognostiziert. Dem
gegenüber stehen die Internationalisierung der Handelsströme und der anhaltende
positive Trend zum Internet-Shopping. Diese Entwicklungen treiben auch in
Zukunft Wachstum im Bereich Paket. Neben dem Markt haben sich aber auch die
Bedürfnisse der Kunden weiterentwickelt und verändert. Einerseits wecken die
neuen digitalen Möglichkeiten hohe Erwartungen an Online-Komfort, andererseits
werden auch Werte wie Vertraulichkeit, Datensicherheit und Zuverlässigkeit von
Dienstleistungen immer wichtiger.

Post will vorhandene Stärken ausbauen
"Die Österreichische Post ist ein Unternehmen mit Tradition und steht für
Vertraulichkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz. Das sind Werte, die künftig
gefragter sein werden denn je", betont Pölzl. Für ihn steht daher außer Frage,
dass das Unternehmen rund um das Leistungsangebot noch stärker auf diese Werte
setzt. "Wer, wenn nicht wir, kann hohe Datensicherheit und Schutz der
Privatsphäre mit Geschwindigkeit, Komfort und leichter Erreichbarkeit vereinen?
Genau in diesem vermeintlichen Widerspruch liegt die Chance für uns", so Pölzl.
Die Post will daher auf Ihre Kompetenzen bauen und die klare Nummer 1 sein,
wenn es darum geht, Sendungen und Informationen zu verschicken oder zu
empfangen. Egal ob physisch oder elektronisch. Pölzl möchte das
Leistungsangebot für Privat- und Geschäftskunden weiter ausbauen und moderne
Technologien stärker nutzen.

Innovation bedeutet für die Post verstärkte Kundenorientierung,
Produktvereinfachung und Fokus auf Online-Aktivitäten
Die Österreichische Post AG hat es sich zum klaren Ziel gesetzt, mit einer
Serviceoffensive bei all ihren Produkten und Dienstleistungen die Kundenwünsche
und -bedürfnisse noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. In erster Linie
geht es darum, das Leistungsangebot einfacher und übersichtlicher zu machen,
Komplexität zu reduzieren und dem Kunden Dienstleistungen aus einer Hand zu
bieten - in der physischen Zustellung genauso wie bei elektronischen Services.

"Der Kunde wird auf dem Online-Portal der Post künftig seine Schriftstücke in
der gleichen, geschützten Privatsphäre wie im eigenen Wohnzimmer erhalten",
erklärt der Post-Generaldirektor. Als ersten Schritt bietet die Österreichische
Post ihren Kunden ab sofort an, diverse Postdienstleistungen, wie
Nachsendeauftrag oder Urlaubsfach, bequem und sicher von zu Hause aus zu
beauftragen.

"Das ist aber nur der Anfang", betont Pölzl. "Unser Angebot wird künftig noch
individueller auf die Kundenwünsche abgestimmt". Der Versender kann zum
Beispiel in Zukunft frei wählen, ob er seine Post bereits ausgedruckt und
kuvertiert oder als elektronische Datei einliefern und verschicken möchte. Auch
der Paketversand kann im Vorfeld online konfiguriert werden - von der
Verpackung bis zur elektronischen Paketmarke. Der Empfänger entscheidet, wie
und wo er seine persönliche Post bekommen möchte. Ob an die Wohnadresse, zum
Arbeitsplatz, in die Wunschfiliale oder zum Abholautomaten. Alternativ kann er
sich seine Post auch elektronisch direkt ins sichere Post-Portal schicken
lassen. Die Post bietet ihren Kunden damit höchsten Komfort.

Vier strategische Eckpunkte der Österreichischen Post
In den letzten Monaten wurde die Ausrichtung des Unternehmens überprüft und
vier strategische Eckpunkte neu definiert.

1. Verteidigung der Marktführerschaft im Kerngeschäft
In Österreich ist die Post unangefochtener Marktführer - sowohl im
Briefgeschäft als auch in der Beförderung und Zustellung von Paketen,
insbesondere an private Empfänger. Im Jahr 2009 ist es gelungen, trotz Rezession
und hartem Preiswettbewerb, in vielen Segmenten Marktanteile zu gewinnen. Diese
Position soll auch in der Zukunft abgesichert werden. Im Besonderen gilt dies
für den Briefmarkt, der mit 2011 zur Gänze liberalisiert wird.

2. Wachstum in definierten Märkten
Ergänzend zu ihrem Kerngeschäft wird die Post bestehendes Potenzial in
Wachstumssegmenten nutzen: Im Vordergrund steht hier das Paket- und
Logistikgeschäft, das mit Fokus auf Kombifracht, temperaturgeführte Logistik
und B2B/B2C-Paket sowohl in Österreich und Deutschland als auch in
Süd-/Osteuropa weiter ausgebaut werden soll. Die Österreichische Post erweitert
zudem ihr Leistungsangebot für Briefkunden.

3. Effizienzsteigerung und Flexibilisierung der Kostenstruktur
Zur Festigung der klaren Kostenführerschaft in Österreich plant die Post eine
weitere deutliche Steigerung ihrer Effizienz in Logistik und Zustellung. Die
stetige Verbesserung der Netzwerkinfrastruktur, der weitere Umbau des
Filialnetzes in Richtung unternehmerischer Modelle, die Entwicklung neuer
Geschäftsmodelle sowie eine gezielte Reduktion der Verwaltungskosten und des
gesamten Sachaufwands stellen wesentliche Stoßrichtungen dar.

4. Kundenorientierung und Innovation
Nur mit attraktiven Angeboten, die den konkreten Anforderungen der Kunden
entsprechen, kann die Post langfristig erfolgreich sein. Deshalb setzt das
Unternehmen neben Komplexitätsreduktion auf gezielte Innovation sowie auf eine
umfassende Serviceoffensive. Hierzu zählt unter anderem eine Online-Initiative,
mit der der Komfort bei klassischen Postdienstleistungen erhöht und neue
digitale Produkte im Bereich elektronischer Post angeboten werden.

Die Österreichische Post hat anspruchsvolle wirtschaftliche Ziele für den
Mittelfristplan definiert:

Umsatz: Mittelfristiges Wachstum von ein bis zwei Prozent pro Jahr
Ziel ist ein Wachstum des Paketgeschäftes - mit Fokus auf die Auslandstöchter -
von sechs bis neun Prozent pro Jahr bei einem potenziellen Umsatzrückgang beim
Brief von drei bis fünf Prozent pro Jahr.

Hohe Ertragskraft: Nachhaltige EBITDA-Marge von zehn bis zwölf Prozent
In allen operativen Abläufen gilt es, die Effizienz weiter zu steigern und
damit Erträge sowie den Cash-Flow nachhaltig zu sichern.

Dividende: Auch weiterhin attraktive Dividendenpolitik
Die Österreichische Post AG wird die bestehende Dividendenpolitik fortsetzen:
Ausschüttung von mindestens 75 Prozent des Nettoergebnisses sowie eine
nachhaltige Dividende von 1,50 Euro werden angestrebt.

  

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"Deutsche Bank: New mid-term strategy & targets"
28. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 18.2.10 11:29 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 27

Deutsche Bank: New mid-term strategy & targets
The Austrian market leader presented its new mid-term strategy consisting of
four main pillars:

1. The group wants to defend its Austrian market leadership, both in the
letter mail segment as well as parcel delivery businesses to private clients.

2. Austrian Post wants to grow in the parcels delivery segment in Continental
Europe and Eastern Europe. We believe this strategy pillar is also unchanged,
yet the emphasis is more on organic growth coupled with relatively smaller
acquisitions. This is positive because it reduces the takeover and integration
risk in our view.

3. The company aims to enhance its operating efficiency, which does not appear
as news. So far the company has been focusing its efficiency efforts mainly on
outsourcing of transportation services and the branch network. This initiative
will be complemented by the desire to reduce costs in overhead functions and
sourcing, which is good news.

4. Austrian Post wants to strengthen its customer orientation, including the
creation of on-line services increasing the convenience of traditional postal
services but also via creation of new digital products.

The new mid-term targets are: Austrian Post wants to achieve group sales
growth of 1-2%pa, through 6-9%pa growth in parcels compensating for a potential
3-5%pa decline in letter mail. The new sales target appears plausible vs. LFL
sales CAGR of 1.5% (2000 - 2009E). Elsewhere the company wants to maintain an
EBITDA-margin of 10-12%, which is in-line with our forecasts. Assuming no major
expansionary capex or takeover initiatives it implies a stable mid-term EBIT
margin in our view. Austrian Post targets a dividend payout of at least 75% or
1.5 DPS at least, which seems a positive signal, especially for consensus
expectations beyond 2011.

  

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"Post - Gewerkschaft lehnt neue Strategie strikt ab"
29. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 18.2.10 13:16 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 28

Post - Gewerkschaft lehnt neue Strategie strikt ab

Wien (APA) - Die Postgewerkschaft lehnt das neue
Mittelfrist-Konzept der Post AG ab. "Wir haben im gestrigen
Aufsichtsrat dagegen gestimmt. Nur zusperren ist kein Konzept,
vielmehr sollten durch die Postfilialen die Marktchancen genutzt
werden", kritisierte am Donnerstag Gewerkschaftschef Gerhard Fritz.
Denn die angekündigte Kostensenkung gehe voll zu Lasten der
Mitarbeiter, die jetzt schon unter den vorhergegangenen
Personalkürzungen leiden würden. "Die Post wird seit 14 Jahren
umstrukturiert, über 10.000 Post-Arbeitsplätze wurden in der Zeit
abgebaut. Wir arbeiten jetzt schon über den Limits", so Fritz zur
APA.

Postchef Georg Pölzl gehe bei der Umwandlung von Post-Filialen in
Post-Partner den falschen Weg. Anstatt die Marktchancen der Ämter,
zum Beispiel im Geldverkehr, zu nutzen, sei Zusperren "das einzige
Konzept". Das werde die Postbelegschaft aber nicht hinnehmen.
Außerdem warnte Fritz den Vorstand davor, Postdienstleistungen in den
Zustellbasen auszulagern. Dies hatte Pölzl heute bereits
ausgeschlossen. Auch eine Auslagerung der Postzustellung an die
Posttochter Feibra werde es nicht geben, dementierte Pölzl
entsprechende Gerüchte.

  

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"Christgewerkschafter klagen Post wegen fehlender Filialen"
30. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.2.10 15:17 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Neue Facette im Streit zwischen dem Post-Management und der Christgewerkschaft in der Post. FCG-Post-Vorsitzender Manfred Wiedner klagt die börsenotierte Österreichische Post wegen fehlender Geschäftsstellen. Denn laut dem neuem Postmarktgesetz muss die Post 1.650 Niederlassungen (Ämter, Post-Partner, Post-Servicestellen) haben, derzeit sind es aber nur 1.613, davon 480 Post-Partner. Im März will Postchef Georg Pölzl den gesetzeskonformen Zustand hergestellt haben, erklärte er am Donnerstag vor Journalisten. Das bezweifelt Wiedner, was wiederum die Post verzweifeln lässt. Sie kann die Aktion von Wiedner nicht nachvollziehen.

Wiedner will mit der Klage, die den nächsten Tagen der Post zugestellt wird, erreichen, dass zumindest vorerst keine weiteren Ämter zugesperrt werden. Er sieht 6.000 der 22.000 österreichischen Post-Arbeitsplätze gefährdet. Und er sieht die Bürgermeister auf seiner Seite, dies würden laufende Anrufe der Gemeindevertreter bestätigen. Umso unverständlicher sei es, dass Gemeindebund-Chef Helmut Mödlhammer sich gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Boss Christoph Leitl und Postchef Pölzl der Öffentlichkeit präsentiere und das Post-Partner-Konzept lobe.

"Was bringen längere Öffnungszeiten, wenn nichts geboten wird", so Wiedner am Freitag zur APA. Außerdem stimme es ohnehin nicht, dass die Post-Partner automatisch bessere Öffnungszeiten garantieren würden. Viele Partner hätten nur am Vormittag offen, kritisiert Wiedner. Laut APA-Recherchen ist die Post gerade dabei, Post-Servicestellen mit sehr eingeschränktem Angebot auf Post-Partner umzustellen. Die Änderung dabei: Die Servicestellen müssen nun auch Auslandpost zustellen.

Eine klare Absage erteilte Wiedner der Aktion "Postler zur Polizei". Wer wechsle, verliere einen großen Teil seiner Lebensverdienstsumme.

Kritik kam heute auch von den Grünen: "Wenn Mittelfriststrategie bei der Post bedeutet, dass mit diesem wichtigen Infrastrukturanbieter gefuhrwerkt werden soll wie mit jeder x-beliebigen Telekom-Firma, die vor allem einmal anständig Cash für die Aktionäre abwerfen soll, dann haben Manager wie Regierung etwas grob missverstanden. Die Post muss mehr als in den letzten Jahren wieder ein Dienstleistungsunternehmen für die ganze Bevölkerung werden", so Infrastruktursprecherin Gabriela Moser. "Cash statt Service ist der falsche Weg - wenn sich diese Einsicht nicht umgehend auch beim Post-Management einstellt, muss Postministerin Doris Bures (SPÖ) eingreifen", fordert sie. Die Post AG gehört noch zu 52 Prozent dem Staat.

(APA)

  

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"Es wird keine Pölzl-getriebenen Abschreibungsorgien geben"
31. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.2.10 15:56 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 30

http://www.format.at/articles/1007/525/262350/georg-poelzl-wir-trend

FORMAT: In Gesprächen mit den Eigentümern gewinnt man den Eindruck, die Post könnte ein Sanierungsfall werden. Besteht diese Gefahr?
Pölzl: Wir sind ein profitables Unternehmen. Und unsere neue Strategie ist so angelegt, dass wir kein Sanierungsfall werden.
FORMAT: Wie schaut die aus?
Pölzl: Wachstum und Umbau.
FORMAT: Diese Strategie hat fast jedes Unternehmen. Was wollen Sie konkret?
Pölzl: Wachstum in ausgewählten Segmenten und Regionen auf der einen Seite, Kostensenkungen auf der anderen Seite. Wir werden nur erfolgreich sein, wenn beides gelingt.

"Die Marktveränderungen sind radikal"
FORMAT: Wie groß ist der Druck?
Pölzl: Die Veränderungen im Postmarkt sind radikal. Darauf müssen wir reagieren. Das Kommunikationsverhalten der Menschen verändert sich. Briefe werden zunehmend durch elektronische Nachrichten ersetzt. In Europa liegen die Verluste in diesem Bereich zwischen drei und sieben Prozent jährlich.
FORMAT: Bei der österreichischen Post waren es 2009 über fünf Prozent …
Pölzl: In dieser Dimension.
FORMAT: Das Briefsegment ist Ihre Cash-Cow. Wie wollen Sie die Rückgänge ausgleichen?
Pölzl: Wir werden das Internet-Geschäft forcieren, etwa durch ein Online-Portal, über das Sie Briefe verschicken können. Wir werden im Paketbereich wachsen. Wir sehen gute Chancen auf den osteuropäischen Märkten. Und wir müssen die Effizienz steigern, wie gesagt.
FORMAT: Wann wird man über die Post elektronisch Briefe verschicken können?
Pölzl: Im Prinzip geht das schon. Aber wir werden noch heuer unser Portal launchen, mit einer Seite für Sender, zum Beispiel Banken und Versicherungen, und einer für registrierte Empfänger. Darüber kann man Briefe verschicken, die sicherer sind als eine E-Mail, sogar eingeschriebene Briefe. Wir bieten auch die Hybrid-Mail, die einen Teil der Strecke elektronisch zurücklegt und nur auf der letzten Meile ausgetragen wird.

"Wir können uns nicht gegen den Trend stellen"
FORMAT: Die Post hat also mit einiger Verspätung akzeptiert, dass das Internet eine Bedrohung darstellt?
Pölzl: Wir können uns nicht gegen den Trend stellen. Wenn es diese Substitution schon gibt, wollen wir dabei wenigstens eine wichtige Rolle spielen. Das ist durchaus neu an der Strategie, und wir müssen Zeit aufholen. Das Internet bietet aber auch neue Möglichkeiten.
FORMAT: Nämlich?
Pölzl: Vor allem im Paketgeschäft. Das wächst derzeit mit rund vier Prozent, weil der Online-Versandhandel an Bedeutung gewinnt. Die Leute bestellen immer mehr über das Internet.
FORMAT: Ist angesichts der Substitution im Briefbereich die Marktliberalisierung 2011 überhaupt noch ein Thema? Wird sich das überhaupt wer antun?
Pölzl: Ich glaube, es wird Wettbewerber geben, aber sie werden nicht erfolgreich sein. Auch sechs UMTS-Lizenzen sind versteigert worden, obwohl das sinnlos war.
FORMAT: Ist die Post für den geplanten Umbau überhaupt gewappnet?
Pölzl: Dass wir die vorhandene Infrastruktur dafür nicht einfach verwenden können, ist eine der größten Herausforderungen. Wir brauchen neue Skills.
FORMAT: Die Briefträger müssen Software-Spezialisten werden?
Pölzl: Wäre eine Möglichkeit, aber so wird es leider nicht funktionieren.

"Reden mit Gemeinden über Personalübernahme"
FORMAT: Sie werden Personal abbauen müssen, auch weil immer mehr Postämter durch Post-Partner ersetzt werden. Wie werden Sie mit den Beamten umgehen?
Pölzl: Auch in der Vergangenheit ist der Personalstand pro Jahr um 1.000 gesunken. Das Wichtigste ist Fluktuation, wir haben
Sozialpläne und Frühpensionierungsprogramme.
FORMAT: Und der Rest soll zur Polizei gehen? Es wollen aber nur wenige …
Pölzl: Erstmals schaffen wir es überhaupt, Beamte sinnvoll außerhalb des Unternehmens einzusetzen und ihnen neue Perspektiven zu bieten. Wir stehen erst am Anfang. Ich bin auch mit anderen Behörden in Kontakt und zuversichtlich.
FORMAT: Zum Beispiel für Einsätze als Schülerlotsen?
Pölzl: Unsere Mitarbeiter sind für qualifiziertere Aufgaben geeignet. Wir reden auch mit Gemeinden, die Post-Partner werden, über die Übernahme des Personals.
FORMAT: Hat die Politik eingesehen, dass sie bei der Post ein Problem kriegen könnte? Oder fehlt die Unterstützung immer noch?
Pölzl: Ich glaube, wir konnten die Politik überzeugen. Beispiel Poststellen: Ich habe alle Landeshauptleute besucht, und inzwischen wird das Konzept der Post-Partner – derzeit haben wir 480 – positiv gesehen. Wir haben unmissverständlich klargemacht, dass es heute weniger Geschäft gibt in den Postämtern. Und da müssen wir auf der Strukturseite reagieren.

"Es steht kein Verkauf der deutschen Töchter an"
FORMAT: Zum Auslandsgeschäft: Damit wollte die Post die Verluste in Österreich kompensieren. Jetzt ist dieser Bereich aber im Gegenteil ein Problem.
Pölzl: In Summe war die Entwicklung gut. Bis auf das Krisenjahr 2009, da kamen besonders die Beteiligungen in Osteuropa unter Druck. Aber die Region bleibt ein Wachstumsmarkt.
FORMAT: Die größeren Verluste kommen aber von den beiden deutschen Töchtern, trans-o-flex und Meiller direct.
Pölzl: Der Turnaround dort läuft.
FORMAT: Es gibt Verkaufsgerüchte …
Pölzl: Es steht absolut kein Verkauf an. Es wäre nicht klug, aus der Krise heraus Beteiligungen abzugeben.
FORMAT: Werden Sie das Auslandsgeschäft in der Bilanz 2009 massiv abwerten? Neue Generaldirektoren machen das ja gerne.
Pölzl: Es wird keine Pölzl-getriebenen Abschreibungsorgien geben, wenn Sie das meinen.

  

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"RE: Christgewerkschafter klagen Post wegen fehlender Filialen"
32. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 19.2.10 19:57 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 30

>Neue Facette im Streit zwischen dem Post-Management und der
>Christgewerkschaft in der Post. FCG-Post-Vorsitzender Manfred
>Wiedner klagt die börsenotierte Österreichische Post wegen
>fehlender Geschäftsstellen. Denn laut dem neuem
>Postmarktgesetz muss die Post 1.650 Niederlassungen (Ämter,
>Post-Partner, Post-Servicestellen) haben, derzeit sind es aber
>nur 1.613, davon 480 Post-Partner. Im März will Postchef Georg
>Pölzl den gesetzeskonformen Zustand hergestellt haben,
>erklärte er am Donnerstag vor Journalisten. Das bezweifelt
>Wiedner, was wiederum die Post verzweifeln lässt. Sie kann die
>Aktion von Wiedner nicht nachvollziehen.


Man sieht, der unterstützt sein eigenes Unternehmen nach Kräften...
Ich meine, ich würde das Verstehen bei arbeitsrechtlichen Verstößen
und dergleichen, aber wegen der Geschäftspolitik? mE ein Hohn und ein
Grund warum ich diese Aktie ziemlich sicher niemals kaufen werde.

  

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"Versteigerung von Paketinhalten"
33. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 20.2.10 08:40 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Interessant:

Die Post verweigert die Nachforschung bei Paketen, die vor mehr als 3 Monaten aufgegeben worden sind.

Und der Inhalt von Paketen, die angeblich nicht zustellbar sind, wird versteigert. Wie oft "unzustellbar", "Empfänger unbekannt" oder "Empfänger verzogen" drauf steht, obwohl der Empfänger schon seit Jahrzehnten dort wohnt und ein Springer sich die Zustellarbeit ersparen wollte (ein nochmaliges Versenden kann z.B. klaglos funktionieren), läßt einem die Haare zu Berge stehen.

Und in nämlichem Fall gibt die Post nur "unpräjudizell und aus Kulanzgründen" den Versteigerungserlös an den Absender heraus. Als ob das nicht das normalste der Welt wäre, dass sie das Geld hergeben, jetzt, wo sie den Besitzer kennen:

(Beitrag "Verschwundenes Handy" anklicken!)
http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1246269-Konkret--Das-Servicemagazin

  

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"michaelis sucht das weite"
34. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 22.2.10 09:22 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/859453

ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis (im Bild) dürfte es wie etliche Analysten sehen, die derzeit für die Post-Aktie limitiertes Aufwärtspotenzial prognostizieren. Mitte Jänner verkaufte Michaelis, zugleich Aufsichtsrat von Post und OMV, 590 Post-Aktien zu 19,82 Euro das Stück.

Den Betrag investierte er am gleichen Tag in 360 OMV-Aktien zu 31,48 Euro das Stück.

  

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"RE: michaelis sucht das weite"
35. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 22.2.10 09:22 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 34

Selber schuld, die OMV is nachher gefallen wie ein Stein, auf fast 27 runter

  

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"ÖBB-Nigl wechselt zur Post"
36. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 25.2.10 13:46 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Post bekommt umstrittenen Personalchef - ÖBB-Nigl wechselt Job

Wien (APA) - Die teilstaatliche Post AG bekommt mit 1. März einen
neuen Personalchef für ihre rund 26.000 Mitarbeiter. Der seit
längerem vakante Posten wird mit dem umstrittenen ÖBB-Manager Franz
Nigl (46) besetzt, der noch vor wenigen Monaten im Zentrum einer
Datenaffäre der Bundesbahnen stand. Post-Chef Georg Pölzl streut ihm
jedenfalls schon mal Rosen. "Er ist ein ausgewiesener Experte, der
die schwierige Personalaufgabe als Teil meines Teams bestmöglich
bewerkstelligen kann", wird er in der morgigen Ausgabe des Magazins
"Format" zitiert.

Nigl selbst meinte zu seinem künftigen Job: "Restrukturierung
heißt nicht nur Personalabbau allein. Es geht darum, eine
leistungsorientierte Unternehmenskultur einzuführen." Wobei
Kündigungen ohnehin schwierig sind, da 60 Prozent der Postler beamtet
sind. Rund 500 von ihnen befinden sich im "Karriere- und
Entwicklungscenter" der Post, wo sie bei etwas reduziertem Einkommen
zum Daumen drehen verurteilt sind. Ein Ersatz der Briefzusteller
durch private Firmen, wie vom ehemaligen Postchef Anton Wais
angedacht, erteilte Pölzl in der Vergangenheit bereits eine Absage.

Nigl stand im Zentrum der ÖBB-Datenaffäre um die illegale Sammlung
von Krankenstands-Diagnosedaten bei der Staatsbahn. In den ÖBB war
in den vergangenen Jahren nicht nur über die Zahl der Krankenstände
der Mitarbeiter genau Buch geführt worden, sondern - verbotenerweise
- auch über Diagnosen. Die Daten wurden bei Beförderungen
herangezogen. Nigl hatte stets betont, dass diese Datensammlung
Vorstand und Gewerkschaft bekannt war, was diese dementierten.
Derzeit ermittelt der Staatsanwalt nach einer Sachverhaltsdarstellung
der ÖBB.

Nigl war bei der Bahn zuletzt Chef der in Auflösung befindlichen
ÖBB-Dienstleistungsgesellschaft (DLG), davor Personalchef der Bahn.
Ein anderer Job bei der Bahn sei am Widerstand der
Belegschaftsvertretung gescheitert, hieß es aus der Bahn. Der
gebürtige Wiener Nigl gilt als ÖVP-nahe. Schon vor dem jetzigen
Postjob und seiner Tätigkeit bei den ÖBB war Nigl für ein staatsnahes
Unternehmen tätig - die Telekom Austria. Auch dort war der gelernte
Nachrichtentechniker Personalchef.

  

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"RE: ÖBB-Nigl - Beileid den Mitarbeitern"
37. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 25.2.10 19:56 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 36

Bei der ÖBB haben sie ihn intern nur "Bosnigl" genannt, da er die
Mitarbeiter angeblich wie Dreck behandelt hat.


> Wien (APA) - Die teilstaatliche Post AG bekommt mit 1. März
>einen
>neuen Personalchef für ihre rund 26.000 Mitarbeiter. Der seit
>längerem vakante Posten wird mit dem umstrittenen ÖBB-Manager
>Franz
>Nigl (46) besetzt, der noch vor wenigen Monaten im Zentrum
>einer
>Datenaffäre der Bundesbahnen stand. Post-Chef Georg Pölzl
>streut ihm
>jedenfalls schon mal Rosen. "Er ist ein ausgewiesener
>Experte, der
>die schwierige Personalaufgabe als Teil meines Teams
>bestmöglich
>bewerkstelligen kann", wird er in der morgigen Ausgabe
>des Magazins
>"Format" zitiert.

  

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"*AUSTRIAN POST PRICE EST. RAISED TO EU23 VS EU22 AT RAIFFEISEN"
38. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 01.3.10 14:40 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

*AUSTRIAN POST PRICE EST. RAISED TO EU23 VS EU22 AT RAIFFEISEN

(bloomberg)

  

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"Pölzls Pläne für die Post"
39. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 02.3.10 20:43 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Er war Berater bei McKinsey, Chef von T-Mobile Österreich und Sprecher der Deutschen Telekom. Nach fast 150 Tagen im Amt hat Georg Pölzl eine Strategie für die heimische Post gefunden.

Üblicherweise ziehen Politiker und auch Manager gerne nach 100 Tagen im Amt ihre erste Bilanz. Bei Georg Pölzl, 53, und der Post hat es etwas länger gedauert. Aber nicht - wie Zyniker jetzt meinen könnten -, weil die Post immer später kommt, sondern wohl eher, weil gut Ding halt Weile braucht.

Jedenfalls hat sich der gelernte McKinsey-Berater und frühere Chef von T-Mobile Österreich bewusst Zeit gelassen, bevor er der heimischen Post ein Strategiepaket verpasst hat. Pölzl: "In der Strategieentwicklung geht es auch darum, dass eine Strategie vom ganzen Haus getragen wird. Deshalb halte ich den Strategieprozess für genauso wichtig wie die Inhalte, die schlussendlich dabei rauskommen."

Und die richtigen Inhalte oder vielmehr die richtigen Antworten zu finden, ist für die Post wichtiger denn je. Marktliberalisierung und Internet haben dem ehemaligen Monopolisten arg zugesetzt. Zum schwierigen Umfeld kommen dazu noch Rahmenbedingungen, die Pölzl seinen Job nicht gerade vereinfachen. Schließlich muss er die Balance finden zwischen einem gewichtigen staatlichen Mehrheitseigentümer, einer lautstarken Personalvertretung und Aktionären, die auch diesen Monat, wenn die neue Bilanz präsentiert wird, wieder ihre regelmäßige Dividende erwarten.

Andererseits ist das genau das Umfeld, in dem der gebürtige Steirer und Absolvent der Montanuni Pölzl offensichtlich auflebt. Nachdem er als Chef von T-Mobile in Österreich erfolgreich war, wurde er 2007 von der Deutschen Telekom als Berater für deren anstehende Restrukturierung in die Zentrale geholt und war zuletzt Chef der wegen diverser Skandale ebenfalls in Bedrängnis geratenen T-Mobile Deutschland.

Die gute alte Zeit kommt nimmer

Tatsächlich steht die heimische Post vor "dramatischen Veränderungen", so Pölzl, und er hat auch die zwei Ursachen dafür ausgemacht: Die bevorstehende volle Marktliberalisierung und die "Substitution der Post durch elektronische Medien", wie es der oberste Post-Chef (selbst iPhone-User) bezeichnet. Gemeint ist der Ersatz von Brief und Postkarte durch E-Mail und SMS sowie die Verlagerung vieler Dinge, die früher über die Post liefen, ins Internet. Etwas, dass man nicht ändern könne, worauf man aber reagieren müsse. Oder wie es Pölzl sieht: Kein Problem, eine Herausforderung. "Ich bin ein Positivdenker. Ich sehe die Herausforderung und nicht das Problem."

Das Fallen des letzten Monopols (für Briefe bis 50 Gramm) per 1. Jänner 2011 scheint jedenfalls das deutlich geringere Übel. Auch wenn Pölzl betont: "Ich bin überzeugt, dass wir Wettbewerb sehen werden." Dass Konkurrenten wie Red Mail in der Zustellung und Hermes im Paketbereich sich teilweise wieder zurückgezogen haben oder ihr Geschäftsmodell adaptieren mussten, werde daran nichts ändern. Pölzl: "Ich weiß von einigen, die Aktivitäten in diese Richtung setzen. Und darauf werden wir uns vorbereiten."

Das Fallen der Monopole in Europa ist aber nicht nur eine Bedrohung für die heimische Post, die mit aktuell 20 operativen Gesellschaften in elf Ländern auch selbst außerhalb ihres Heimmarkts aktiv ist. Pölzl: "Die Liberalisierung bietet Chancen und Risken. In Österreich ist sie natürlich primär eine Bedrohung. In den osteuropäischen Märkten ist die Liberalisierung aber vor allem eine Chance." Denn dort steht diese ebenfalls bevor und die heimische Post scharrt in den Startlöchern, um dort genau das zu tun, was man in Österreich befürchtet: Wettbewerb schaffen.

Internet wiegt schwerer als Liberalisierung

Weit dramatischer als die Öffnung der Märkte ist die "elektronische Substitution". 2009 gab es in Österreich erstmals einen deutlichen Rückgang beim Briefvolumen und die steigende Nutzung des Internets für immer mehr Dinge wirft berechtigter Weise die Frage auf, ob man die Post à la longue überhaupt noch braucht. Pölzl: "Jeder von uns weiß, wie sich der Medienkonsum verändert und noch verändern wird. Private Briefe gehen zurück und wichtige Informationen wie Rechnungsauskünfte werden heute im Internet besorgt. Auch Online-Shopping steht erst am Anfang."

Pölzl bleibt aber, was die Zukunft der Post betrifft, zuversichtlich: "Ich bin überzeugt, dass die physische Zustellung in beiden Dimensionen Brief und Paket eine Rolle spielen wird." Letzteres profitiert sogar vom Internet durch die steigende Zahl der Online-Bestellungen, auch wenn sich das Krisenjahr 2009 auch hier bemerkbar gemacht hat. Pölzl: "Wir erwarten für die künftigen Jahre wieder steigende Wachstumsraten, vor allem im Volumenbereich. Vom Umsatz her sieht es etwas problematischer aus, da durch Überkapazitäten ein starker Preisdruck herrscht."

Aber auch beim Brief sieht Pölzl Chancen: "Der Brief hat zwei Unterkategorien: Der geschriebene Brief, die Rechnung etc., das ist die eine Kategorie. Die zweite ist die adressierte und unadressierte Werbung. Da bin ich überzeugt, dass diese eine große Zukunft hat. Das physische Produkt ist etwas anderes, als wenn ich alles im Internet mache. Das wissen auch die Versandhändler. Ich schau in den Katalog und bestelle dann online."

Briefgeheimnis soll auch online punkten

Der in Sachen Restrukturierung erfahrene Manager hat im ganzen Online-System aber auch eine Schwachstelle entdeckt, bei der er als Post künftig ansetzen will. Pölzl: "Datensicherheit und Vertraulichkeit. Ich glaube das ist ein Bereich, an den bislang sehr unkritisch herangegangen wird."

Mit der steigenden Sensibilität und mit neuen Anforderungen, wie der Authentifizierung für elektronische Behördenwege, werde es aber einen Partner wie die Post brauchen, der durch das Briefgeheimnis seit Hunderten Jahren eine Vertrauensposition genießt. Pölzl: "Bei der Authentifizierung sehe ich ganz wenige mögliche Spieler, die das machen können. Aber ich sehe nur die Post, bei der sich das auch mit dem Kerngeschäft völlig deckt."

Insgesamt sollen die e-Services der Post, spät aber doch, ausgebaut werden. In Ansätzen schon vorhanden, aber noch nicht wirklich "massenmarkttauglich", so Pölzl, sollen Kunden über das Postportal künftig ihre Post selbst "elektronisch konfigurieren" können. Heißt: Online-Adressänderungen erledigen, Postvollmachten oder Nachsendeaufträge erteilen und Wunschfilialen definieren, um die Post dorthin zu bekommen, wo man sie haben will. Wie zum Beispiel eingeschriebene Briefe, die auf Wunsch an den Arbeitsplatz oder zu einer selbst definierten Filiale zugestellt werden. Auch soll das Postportal im Netz eine Plattform für Partner werden, die dort ebenfalls Dienstleistungen anbieten. Große Umsatzerwartungen sind damit aber nicht verbunden. Pölzl: "Man weiß, dass im Internet das Meiste for free ist. Hier Leistungen zu etablieren, für die Kunden bereit sind, etwas zu bezahlen, ist keine leichte Aufgabe."

Die e-Services sind daher vor allem auch eine Maßnahme zur Kundenbindung und zur Verteidigung der Marktführerschaft in Österreich. Pölzl: "Wenn schon substituiert wird, dann wollen wir das wenigstens selbst machen."

Allround-Partner für Firmenkunden

Ebenfalls ausgebaut werden sollen die Services für Unternehmenskunden, für die sich die Post als Partner für alle Fälle etablieren möchte. Pölzl: "Neben der klassischen Zustellung von Postdienstleistungen gibt es auch vorgelagerte und nachgelagerte Schritte, in denen wir unsere Kunden unterstützen wollen."

Von der Beratung und Planung von Werbesendungen über Adressmanagement und der immer mehr nachgefragten Individualisierung bis zu Retourenbearbeitung und Auswertung reicht das Angebotsspektrum. So werden schon jetzt beispielweise für UNIQA und T-Mobile eingehende physische Briefe zur weiteren elektronischen Nachbearbeitung von der Post gescannt. Und auch hier wieder will Pölzl "Zusatzumsätze generieren und zweitens unsere Kunden noch stärker an uns binden, als das nur mit der physischen Zustellung möglich wäre".

International will man wachsen

Wachstum sollen schließlich auch die Auslandsaktivitäten der Post bringen, auch wenn diese - nicht zuletzt bedingt durch die globale Wirtschaftskrise - gelitten haben. Aktuell zeigt aber bei allen Töchtern die Entwicklung (teils wieder) in eine positive Richtung und auch mögliche Verkaufsgerüchte einzelner Beteiligungen fegt Pölzl vom Tisch: "Wir wollen in diesen Märkten signifikant wachsen. Das ist ein ganz klares Ziel. Wenn wir Beteiligungen verkaufen würden, könnten wir dieses Ziel nicht erreichen."

Bei aller Strategie bleibt jedoch die physische Zustellung das Kerngeschäft der Post. Um diese fit für die Zukunft zu machen und um die eigenen Kosten zu reduzieren, setzt Pölzl daher massiv auf die Umwandlung des Filialnetzes in ein Post.Partner-Netz: "Das ist ein klarer Weg. Post.Partner sind kostengünstiger und können vor allem wegen der Öffnungszeiten ein höheres Servicelevel anbieten."

Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Zahl von 1.650 Poststellen wird Pölzl mit rund 500 Post.Partnern, auf die er diesen Monat kommt, jedenfalls erfüllen. Ob die Zahl der eigenen Filialen von heute rund 1.100 tatsächlich auf kolportierte 300 letztendlich reduziert wird, will Pölzl nicht kommentieren. Die Politik weiß er jedenfalls zunehmend hinter sich, wie er mit einem Dankesschreiben des niederösterreichischen Landeshauptmanns dokumentiert: "Die Post.Partner-Initiative unterstützt die regionale Versorgung und schafft auch für die Gemeinden neue Möglichkeiten, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten."

Ja zu Restrukturierung und Dividende

Dass die Personalvertretung von Pölzls Plänen wenig hält, ist klar. Schließlich soll damit auch ein Mitarbeiterabbau einhergehen. Schon in den vergangenen Jahren ist der Mitarbeiterstand um 800 bis 1.000 pro Jahr gesunken. Weitere Rückgänge sollen durch den mittlerweile mit einer 10.000-Euro-Prämie geförderten Umstieg zur Polizei, durch natürliche Fluktuation, Pensionierungen und andere Maßnahmen erfolgen.

Pölzl gibt sich zuversichtlich, dass auch diese wohl schwierigste Übung gelingen wird: "Es gibt wenige, die glauben, wir verhindern die Schließung und haben dann das Problem nicht. Aber der Personalthematik können wir nicht aus dem Weg gehen. Den Mitarbeitern werden verschiedene Möglichkeiten angeboten. Ich bin aber auch auf die Unterstützung des Sozialpartners angewiesen und auf die Flexibilität der Mitarbeiter. Das ist, wofür ich werbe."

Die Unterstützung seiner Aktionäre hat Pölzl jedenfalls so gut wie sicher. Die Bilanz 2009 wird keine großen Überraschungen bringen und dem schwierigen Umfeld entsprechend ausfallen. Und das grundsätzliche Dividendenziel von 1,50 Euro bringt noch immer mehr als ein Sparbuch. Pölzl: "Der Anspruch ist, dass sich diese Zahl aus unserem Geschäft weiter rechtfertigt. Eine attraktive Dividende ist gut für unsere Aktionäre und gut für unsere Mitarbeiter, weil diese damit ein stabiles Umfeld haben."

Für die Zukunft strebt Pölzl wieder ein Plus von ein bis zwei Prozent pro Jahr an, das vor allem aus dem Paketgeschäft kommen und das mit sechs bis neun Prozent Plus ein Minus von vier bis fünf Prozent im Briefgeschäft kompensieren soll.

Dass er daran und an sich selbst glaubt, hat Pölzl zuletzt auch mit der Aufstockung seines eigenen Post-Aktien-Depots unterstrichen und Anfang Februar 6.000 Aktien à 19,60 Euro gekauft. Pölzl: "Natürlich ist das ein gewisses Commitment zum Unternehmen. Und es ist auch ein gewisser sportlicher Anreiz." Und weil der Hobbysegler und Trial-Fahrer Pölzl für solche bekanntermaßen auch empfänglich ist, darf man gespannt sein, welches Tempo die Post künftig vorlegt.

­­-

Die österreichische Post in Zahlen:

Mit welchem Riesen es Georg Pölzl zu tun hat, verdeutlichen folgende Fakten zur heimischen Post:

Infrastruktur: 1.613 Post-Geschäftsstellen (davon 480 Post.Partner per Februar 2010); sechs Brief- und sieben Paketlogistikzentren; 8.000 Fahrzeuge.

Mitarbeiter: 27.000 gesamt, davon 22.000 in Österreich, davon 17.000 im Kundenkontakt (12.000 Zusteller, 5.000 am Schalter).

Zustellungen pro Jahr: 1,1 Milliarden Briefe, 50 Millionen Pakete, 650 Millionen Zeitungen und Zeitschriften, 4,5 Milliarden Werbesendungen.

Beteiligungen: Insgesamt tritt die Post auf dem Markt mit 20 operativen Gesellschaften in elf Ländern auf, neben Österreich in Benelux, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien/Montenegro. Zu den wichtigsten Beteiligungen zählen feibra, meiller direct, Scanpoint und trans-o-flex.

Kennzahlen: Umsatz 2008: 2,4 Milliarden Euro (davon mehr als 30 Prozent außerhalb Österreichs); EBIT: 169 Millionen.

Quelle: Gewinn vom 1.3.010


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Gruß

  

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"Morgan Stanley erhöht das Kursziel"
40. Beitrag von zen(4) am 05.3.10 02:20 Post: aktien-portal aktien-online

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Morgan Stanley erhöht das Kursziel!

Morgan Stanley hat die Aktie der Österreichischen Post von Underweight auf Overweight gestuft, das Kursziel wurde von 21 auf 25 Euro erhöht. Aktuell empfehlen fünf Analysten die Aktie zum Kauf, fünf haben sie auf Hold, einer auf Sell. (red)

  

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"Deutsche Bank: 4Q09E results preview"
41. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 08.3.10 17:04 Post: aktien-portal aktien-online

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Deutsche Bank: 4Q09E results preview

* Estimates, €21 TP and rating unchanged

Austrian Post is due to release its Q4 09 results on 16th March at 08.00 CET.
We project a 15% reported decline of EBIT but an improved bottom-line result in
the absence of financial impairments of Euro 20m for its stake in Austria´s
BAWAG bank booked in Q4 08. Assuming positive NWC development and lower capital
expenditure we also forecast a robust FCF of Euro 76m.

* YE 2009E net debt incl. provisions Euro 212m

We project Mail EBIT of Euro 57m (-10%YoY) due to a 5%YoY decline of segment
sales. Elsewhere, we foresee a positive EBIT at Euro 4m (Euro -32m in Q4 08) in
the Parcel segment in the absence of asset impairments and a volume recovery in
the Austrian market. All details are provided in figures 2 and 3 overleaf.

* Valuation and Risks

We have an unchanged target price of €21 for 2010E, calculated using EV/CE
analysis. Our target price is derived from the company’s RoCE (post-tax) of
11.2% and a WACC of 7.0% in 2010E. Downside risks are: 1) negative price-mix
effects in the Mail segment over the mid-term and 2) potential market share
losses in the Austrian mail market over the long term. Upside risks include 1)
unexpected cost savings from outsourcing initiatives and 2) earnings accretive
takeover with acquired sales of more than Euro 50m.

  

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"glasklarer aufwärtstrend"
42. Beitrag von topcall(0) am 08.3.10 22:26 Post: aktien-portal aktien-online

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bereits etabliert?
das heutige WB sieht bei der Post einen langfristigen Aufwärtstrend, und Luft bis 26 Euro.

  

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"RE: glasklarer aufwärtstrend"
43. Beitrag von checkerman(0) am 08.3.10 23:23 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 42

das heutige WB? Hat der J.Hahn wieder mal im Kaffeesud gestochert?

  

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"RE: glasklarer aufwärtstrend"
44. Beitrag von zen(4) am 09.3.10 15:43 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 42

>bereits etabliert?
>das heutige WB sieht bei der Post einen langfristigen
>Aufwärtstrend, und Luft bis 26 Euro.
>

Vorerst muss wohl der primäre AT bei ca. 22 überwunden werden.
Darüber dann erstmal Platz bis 26 -> 30!

Positiv: klarer Bruch der 200-T und positive cross 50T/200T.

  

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"analysten erwarten sich wenig"
45. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 12.3.10 21:53 Post: aktien-portal aktien-online

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Analysten heimischer Bankinstitute erwarten für die am Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Geschäftszahlen 2009 der Österreichischen Post AG moderate Rückgänge bei Umsatz und Nettoergebnis. Auch das laufende Jahr 2010 werde ein schwieriges für die Post, kommentieren die Spezialisten.

Im Schnitt erwarten sich die Experten von Raiffeisen Centrobank (RCB), Erste Group und UniCredit 2009 einen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent, von 2.441,4 auf 2.355,0 Mio. Euro. RCB-Analyst Bernd Maurer erwartet sich im Schlussquartal einen verbesserten Umsatz nach den schwachen Vorquartalen. Vor allem in der Division Brief habe sich der Umsatz in den vergangenen Quartalen deutlich rückläufig entwickelt, so Christoph Schultes von der Erste Group.

Beim Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnen die Spezialisten im Schnitt mit einem Überschuss von 260,5 Mio. nach 321,7 Mio. Euro im Jahr 2008. Dies bedeutet einen Rückgang um 19 Prozent. Beim operativen Ergebnis (Ebit) - nach Abzug der Abschreibungen - erwarten sie eine Abnahme von 11,7 Prozent. Demnach sollte das Ebit von 169,5 Mio. auf 149,7 Mio. Euro schrumpfen. "Es sollte im vierten Quartal deutlich weniger Abschreibungen als in der Vorjahresperiode geben", so Schultes.

Unterm Strich sehen die Experten dann einen Periodenüberschuss von 114,5 Mio. nach 118,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das wäre ein Minus von 3,7 Prozent. Die zentrale Frage für Analysten ist die Effizienz der Kosteneinsparungen. Es werde sich zeigen, ob die Kostenreduktion nachhaltig oder nur Einmaleffekte sind, denn das hiesse "aufgeschoben ist nicht aufgehoben", so RCB-Spezialist Maurer.

(APA)

  

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"Filialnetz in den ersten neun Monaten ins Minus gerutscht"
46. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 15.3.10 13:18 Post: aktien-portal aktien-online

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Wien (APA) - Die Österreichische Post legt am morgigen Dienstag
ihren Jahresabschluss 2009 vor und wird dabei der Wirtschaftskrise
Tribut zollen. Analysten erwarten einen Rückgang beim
Betriebsergebnis (Ebit) von 12 Prozent auf 150 Mio. Euro. Der Umsatz
soll um gut drei Prozent auf knapp 2,4 Mrd. Euro schrumpfen. In den
ersten neun Monaten des Jahres 2009 reduzierte sich das
Betriebsergebnis um 9 Prozent, der Umsatz ging um 2,4 Prozent zurück.
Der Personalstand verringerte sich um mehr als 1.000 Beschäftigte.

Sorgen bereitet der Post vor allem das Filialnetz. Das Ebit dieser
Division betrug in den ersten drei Quartalen 2009 minus 6,7 Mio.
Euro, nach plus 9,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. "Die
ursprünglich geplanten Einsparungen konnten durch die behördlich
verzögerte Umwandlung von unrentablen Kleinpostämtern nur teilweise
realisiert werden", heißt es bei der Präsentation der
Neun-Monats-Zahlen im Vorjahr. Mittlerweile hat die Post 1.667
Geschäftsstellen, davon sind 1.132 Ämter, der Rest sind Post-Partner.
Laut dem seit heuer geltenden Postmarktgesetz muss die börsenotierte
teilstaatliche Post 1.650 Geschäftsstellen anbieten.

Zuletzt hatte die Post mit einer umstrittenen Personalentscheidung
aufhorchen lassen. Mit 1. März übernahm der Ex-ÖBB-Manager Franz Nigl
die Verantwortung über die 26.000 Mitarbeiter der Post. Er war zuvor
im Mittelpunkt der sogenannten Datenaffäre bei den ÖBB gestanden, wo
Krankenstandsdaten über das zulässige Maß hinaus erhoben wurden. In
den ÖBB war in den vergangenen Jahren nicht nur über die Zahl der
Krankenstände der Mitarbeiter genau Buch geführt worden, sondern -
verbotenerweise - auch über Diagnosen. Die Daten wurden bei
Beförderungen herangezogen. Nigl hatte stets betont, dass diese
Datensammlung Vorstand und Gewerkschaft bekannt war, was diese
dementierten.

Wie das Magazin "Format" kürzlich berichtete, erwachse der Post in
Deutschland bei der Tochter trans-o-flex Konkurrenz. Der neue
Anbieter FreshParcel will mit gekühlten Paketen punkten, dem
Kerngeschäft der trans-o-flex. Als Gesellschafter und
Beiratsvorsitzender steckt hinter dem Unternehmen ein alter Bekannter
der Post - der ehemalige trans-o-flex-Chef Klaus Heinz.

  

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"Geschäftsjahr 2009"
47. Beitrag von topcall(0) am 16.3.10 08:21 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 46

16.03.2010 07:35
EANS-Adhoc: Österreichische Post AG / EBIT um 20,1 Mio EUR bzw 11,9% reduziert; hoher Cash-Flow und solide Bilanz
EANS-Adhoc: Österreichische Post AG / EBIT um 20,1 Mio EUR bzw 11,9% reduziert; hoher Cash-Flow und solide Bilanz

-------------------------------------------------------------------- ------------ Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------------

16.03.2010

Österreichische Post AG Geschäftsjahr 2009: Umsatzrückgang um 84,5 Mio EUR bzw 3,5%; EBIT um 20,1 Mio EUR bzw 11,9% reduziert; hoher Cash-Flow und solide Bilanz

- Konjunkturell schwieriges Marktumfeld 2009: Postdienstleistungen von Rezession betroffen - Konzernumsatz um 84,5 Mio EUR (3,5 %) auf 2.356,9 Mio EUR verringert - Erfolgreiche Effizienz- und Kostensenkungsvolumen zeigen Wirkung: Einsparungsziele bei Personalaufwand und Sachkosten erreicht - EBIT um 20,1 Mio EUR (11,9%) auf 149,4 Mio EUR reduziert - Nach wie vor hoher Cash Flow und stabile Bilanz - Weiterhin attraktive Dividendenpolitik: Dividendenvorschlag 2009 von 1,50 EUR/Aktie - Strategische Eckpunkte und mittelfristige Ziele des Konzerns wurden definiert - Ausblick 2010: Umsatz um 1-2% unter Niveau 2009 erwartet bei stabiler EBITDA-Marge zwischen 10 und 12%

Die Österreichische Post im Überblick Die Wirtschaftskrise hat auch die Österreichische Post nicht verschont und im Jahr 2009 zu erheblichen Belastungen geführt. Die Rezession sorgte für verstärkten Druck auf Brief- und Paketumsätze, denn viele Unternehmen versuchen Kosteneinsparungen auch bei Postdienstleistungen zu erzielen, mit negativen Auswirkungen auf die Mengen- und Preisentwicklung für die Österreichische Post. Damit beschleunigte die Krise gleichzeitig auch den Trend der Substitution von Briefen durch elektronische Medien. Der Umsatz der Österreichischen Post reduzierte sich daher im Jahr 2009 um 3,5% auf 2.356,9 Mio EUR.

Zur Kompensation dieses Umsatzrückgangs wurden umgehend Maßnahmen eingeleitet, um sowohl den Personal- als auch den Sachaufwand des Konzerns nachhaltig zu reduzieren. So ist es etwa gelungen, die aufgrund der hohen Inflationsrate des Jahres 2008 sehr kräftige Gehaltssteigerung 2009 durch Nichtnachbesetzung offener Stellen zu kompensieren. Bei den Sachkosten konnte unser Einsparungsziel von 30 Mio EUR mit einer Nettoeinsparung von nahezu 40 Mio EUR übertroffen werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich als Resultat dieser Entwicklungen 2009 um 11,9% auf 149,4 Mio EUR.

Ein weiteres positives Ergebnis: Die umsatz- und kostenseitigen Initiativen, die wir 2009 zur Bekämpfung der Rezessionsfolgen setzten, resultierten in einer ausgesprochen soliden Bilanz- und Finanzlage unseres Unternehmens. So konnte der Free Cash-Flow durch restriktive Investitionspolitik verbessert, und auch die Finanzmittel in der Bilanz von 340,6 Mio EUR auf 350,5 Mio EUR im Jahr 2009 weiter erhöht werden.

Anspruchsvolle Ziele Die Österreichische Post hat sich mittelfristig anspruchsvolle ökonomische Ziele gesetzt. Beim Umsatz wird ein mittelfristiges Wachstum von ein bis zwei Prozent pro Jahr angestrebt. Einbußen im Briefgeschäft sollen vorrangig durch Zuwächse im Paket- und Logistikgeschäft kompensiert werden. Die hohe Ertragskraft der Österreichischen Post soll in einer nachhaltigen EBITDA-Marge von 10-12% zum Ausdruck kommen. Basis dafür sind anhaltende Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen. Und schließlich werden auch weiterhin eine attraktive Dividendenpolitik sowie eine angepeilte nachhaltige Dividende von 1,50 EUR pro Aktie fortgesetzt. Auch für das Geschäftsjahr 2009 wird der Hauptversammlung am 22. April 2010 eine Dividende von 1,50 EUR pro Aktie vorgeschlagen.

Für das Jahr 2010 erwartet Generaldirektor Dr. Georg Pölzl weiterhin ein schwieriges Marktumfeld. "Wir müssen unsere Wachstumschancen nutzen und gleichzeitig weiter konsequent unsere Kostenstruktur verbessern. Gerade in einem vollständig liberalisierten Postmarkt muss es uns gelingen, sowohl Qualitäts- als auch Kostenführer zu bleiben", so Dr. Pölzl.

So geht die Österreichische Post für 2010 noch von einem Rückgang des Konzernumsatzes um etwa 1-2% aus. Primär bedingt durch elektronische Substitution wird ein reduzierter Umsatz in der Division Brief erwartet. In der Division Paket&Logistik hingegen sollte angesichts des prognostizierten freundlicheren Marktumfeldes 2010 eine Umsatzsteigerung möglich sein. Ziel des Unternehmens ist es, die Gesamtkosten weiter nachhaltig zu senken und die Ertragskraft zu erhalten. Auch für das Jahr 2010 wird eine EBITDA-Marge von 10- 12% angestrebt.

Die Österreichische Post im Detail Die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post war 2009 von der rückläufigen Wirtschaftsentwicklung in den Kernmärkten geprägt. Die Rezession verursachte international Rückgänge der geschäftlichen Sendevolumina von Briefen und Paketen und beschleunigte darüber hinaus den Trend der elektronischen Substitution von Briefen durch elektronische Medien. Dadurch kam es 2009 zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um 3,5% oder 84,5 Mio EUR auf 2.356,9 Mio EUR.

Gewinn- und Verlustrechnung Mio EUR 2008 2009 +/- % Q4 2008 Q4 2009 Umsatzerlöse 2.441,4 2.356,9 -3,5% 656,8 633,7 EBITDA 321,7 269,2 -16,3% 134,8 100,3 EBIT 169,5 149,4 -11,9% 66,5 55,7 Periodenergebnis 118,9 79,7 -33,0% 31,3 12,3 Ergebnis pro Aktie 1,71 1,18 -31,0% 0,45 0,18 (EUR)

Um dem Umsatzrückgang entgegenzuwirken hatten Kostensenkungsmaßnahmen in der Österreichischen Post oberste Priorität. Ziel war es, sowohl den Personalaufwand zu reduzieren als auch den Sachaufwand der Österreichischen Post um zumindest 30 Mio EUR unter das Niveau des Jahres 2008 zu senken. Der Personalaufwand - er ist mit nahezu 50% des Umsatzes nach wie vor die größte Aufwandsposition der Österreichischen Post - verzeichnete 2009 eine Steigerung um 1,8% oder 20,1 Mio EUR auf 1.139,3 Mio EUR. Der Anstieg ist auf unterschiedliche Rückstellungsveränderungen der letzten Jahre zurückzuführen. Die direkten Personalausgaben konnten sogar geringfügig reduziert werden. Einsparungen ergaben sich aus der Ausnutzung der Fluktuation im Unternehmen sowie durch einen neuen Kollektivvertrag seit August 2009. Im Jahresvergleich kam es zu einer Personalreduktion von 1.081 Mitarbeiter auf 25.921 Mitarbeiter. Dieser Einsparung wirkte jedoch die Gehaltssteigerung (Kollektivvertragserhöhung um 3,7% ab 1. Jänner 2009) auf Basis der hohen Inflation des Jahres 2008 entgegen.

Bei den Sachkosten (Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen) konnten im Jahresvergleich Einsparungen in Höhe von 39,6 Mio EUR erzielt werden. Die größten Rückgänge erfolgten beim Zukauf externer Transportdienstleistungen, bei den Aufwendungen für internationale Postdienstleistungen, sowie bei Beratungs-, Kommunikations- und Instandhaltungsaufwendungen.

EBIT nach Divisionen Mio EUR 2008 2009 +/- % Q4 2008 Q4 2009 EBIT Gesamt 169,5 149,4 -11,9% 66,5 55,7 Brief 254,5 221,1 -13,1% 64,0 56,7 Paket&Logistik -25,5 -9,3 63,5% -32,2 -3,0 Filialnetz 14,5 -9,2 --- 5,0 -2,5 Sonstiges -74,0 -53,5 27,7% 29,8 4,2 Konsolidierung 0,0 0,3 --- 0,0 0,3

Trotz der hohen Fixkostenintensität der Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post reduzierte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Jahr 2009 lediglich um 11,9% oder 20,1 Mio EUR auf 149,4 Mio EUR. Die EBIT-Marge beträgt 6,3%. Die größten Einsparungseffekte ergaben sich durch die beschriebenen Sachkosteneinsparungen sowie einem geringeren Abschreibungsbedarf, der 2009 um 21,3% auf 119,8 Mio EUR zurückgegangen ist. Die EBITDA-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) beträgt 11,4%.

Die Division Brief erwirtschaftete 2009 ein positives EBIT von 221,1 Mio EUR (minus 33,4 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr) bedingt durch die eingetretenen Umsatzrückgänge. Die Division Paket&Logistik verbesserte das EBIT auf minus 9,3 Mio EUR. Die Geschäftstätigkeit war im Jahr 2009 vom Preisdruck in der Branche beeinträchtigt. Eine positive Jahresperformance erreichte das Stammgeschäft in Österreich und Deutschland. Die Division Filialnetz erzielte ein EBIT von minus 9,2 Mio EUR.

Eine Verbesserung wurde im Bereich Sonstiges erzielt. Hier sind unter anderem nicht weiter verrechnete Aufwendungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien, Aufwendungen für Sozialplanleistungen an Mitarbeiter sowie die Veränderung von Personalrückstellungen enthalten. Im Bereich Sonstiges ist durch unterschiedliche Rückstellungsveränderungen sowie durch erhöhte Erträge aus Anlageverkäufen im Vergleich zum Vorjahr eine EBIT-Verbesserung auf nunmehr minus 53,5 Mio EUR eingetreten.

Das sonstige Finanzergebnis des Österreichischen Post Konzerns reduzierte sich 2009 auf minus 24,6 Mio EUR, unter anderem bedingt durch das gesunkene Zinsniveau und einen positiven Einmaleffekt im Jahr 2008. Darüber hinaus ist eine Wertminderung des Anteils am Konsortium der BAWAG PSK in der Höhe von 20,0 Mio EUR enthalten. Aufgrund der internationalen Finanzkrise erfolgte bereits 2008 eine Revision des Bewertungsansatzes. In der aktuellen Bewertungseinschätzung wurde ein im Vorjahr im Eigenkapital gebuchter Wertrückgang nun auch erfolgswirksam erfasst.

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 21,1% auf 124,8 Mio EUR. Nach Abzug von Steuern im Ausmaß von 45,1 Mio EUR ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 79,7 Mio EUR. Dies entspricht 1,18 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2009.

Solide Bilanzstruktur Die Österreichische Post verfolgt eine risikoaverse Geschäftsgebarung. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und dem hohen Finanzmittelbestand.

Die Analyse der Bilanz des Österreichischen Post Konzerns zeigt, dass die Aktiva einen erheblichen Bestand an Finanzmitteln enthalten. In Summe verfügt der Österreichische Post Konzern zum 31. Dezember 2009 über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von insgesamt 293,8 Mio EUR und über Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 56,7 Mio EUR. Somit ist der Bestand an Finanzmitteln im Jahr 2009 von 340,6 Mio EUR auf 350,5 Mio EUR gestiegen. Die Zahlung der Basisdividende von 1,50 EUR je Aktie und der Sonderdividende von 1,00 EUR je Aktie (in Summe 168,9 Mio EUR) im Jahr 2009 ist hier bereits berücksichtigt.

Starker Cash Flow Der Cash-Flow aus dem Ergebnis lag 2009 mit 195,8 Mio EUR um 41,2 Mio EUR unter dem Niveau des Jahres 2008. Die eingetretenen Umsatzrückgänge wirkten sich einnahmenseitig negativ aus, Kosteneinsparungen und geringere Steuerzahlungen konnten dem entgegenwirken.

Der Cash-Flow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens betrug 2009 34,1 Mio EUR. Diese Veränderung resultiert vor allem aus verminderten Forderungen, aber auch aus erhöhten Verbindlichkeiten. In Summe ergibt sich 2009 ein Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit in Höhe von 230,0 Mio EUR nach 233,4 Mio EUR im Jahr 2008.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug 2009 6,9 Mio EUR nach minus 23,1 Mio EUR in 2008. Die bedeutendsten Positionen sind der Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) in Höhe von 65,6 Mio EUR (102,9 Mio EUR im Jahr 2008), der Erlös aus Anlagenverkäufen mit 30,3 Mio EUR (40,0 Mio EUR im Jahr 2008) sowie der Erwerb und Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 37,3 Mio EUR (47,9 Mio EUR im Jahr 2008). Der Free Cash-Flow betrug somit 236,9 Mio EUR (26,6 Mio EUR über Vorjahresniveau). Der Free Cash-Flow vor Wertpapierveränderungen lag 2009 bei 199,6 Mio EUR und damit um 37,2 Mio EUR über dem Vorjahr. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,0% oder 1.081 Mitarbeiter auf nunmehr 25.921 Mitarbeiter. In allen Divisionen war ein Rückgang von Mitarbeitern zu verzeichnen. Der weitaus größte Teil der Konzernmitarbeiter (in Vollzeitkräften) ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (21.598). Mehr als 4.300 Mitarbeiter arbeiten in den Tochterunternehmen.

Ausblick 2010 Die Österreichische Post geht für 2010 davon aus, dass die Umsätze in der Division Brief - primär bedingt durch elektronische Substitution - weiter rückläufig sein werden. Das Ausmaß des Umsatzrückganges ist schwer einzuschätzen, angelehnt an internationale Erfahrungen erscheint eine Bandbreite von minus 3% bis minus 5% realistisch. In der Division Paket&Logistik wird aufgrund der sich verbessernden internationalen Rahmenbedingungen mittelfristig mit einem Wachstum von 6-9% pro Jahr gerechnet. Bereits im Verlauf des Jahres 2010 sollte sich - basierend auf den derzeit vorliegenden Konjunkturschätzungen - im Jahresverlauf eine Verbesserung des Paketumsatzes einstellen. Auf Grundlage dieser Annahmen geht die Österreichische Post davon aus, dass der Umsatz des Konzerns 2010 um etwa 1-2% unter dem Niveau des Jahres 2009 liegen wird. Mittelfristig soll - durch Nutzung der sich bietenden Wachstumschancen - der potenzielle Volumensrückgang in der Division Brief mehr als kompensiert werden, sodass eine Umsatzsteigerung im Konzern von 1-2% pro Jahr angepeilt wird.

Im Programm post@2011 hat das Unternehmen eine Reihe strategischer Ziele und operativer Maßnahmen definiert, um sowohl umsatzseitige Wachstumschancen zu nutzen, als auch kostenseitige Einsparungspotentiale zu realisieren. Ziel ist es, die Gesamtkosten des Konzerns weiter nachhaltig zu senken, die hohe Ertragskraft zu erhalten, und eine nachhaltige EBITDA-Marge von 10-12% zu erzielen. Auch für das Jahr 2010 wird eine EBITDA-Marge von 10-12% angestrebt.

Hinsichtlich der erwarteten Finanzierungserfordernisse für 2010 geht die Österreichische Post von erforderlichen Anlageinvestitionen (CAPEX) im Ausmaß von etwa 80 Mio EUR aus.

Für das Geschäftsjahr 2009 wird der Vorstand der Österreichischen Post in der nächsten Hauptversammlung am 22. April 2010 eine Dividende von 1,50 EUR pro Aktie vorschlagen. Basierend auf einer soliden Bilanzstruktur und Cash-Generierung wird die bestehende attraktive Dividendenpolitik auch mittelfristig fortgesetzt: Unter der Voraussetzung einer weiterhin guten Geschäftsentwicklung und unter der Annahme, dass keine außergewöhnlichen Umstände eintreten, werden 75% des Nettoergebnisses an die Aktionäre ausgeschüttet, und eine jährliche Dividende von 1,50 EUR pro Aktie angestrebt.

Geschäftsentwicklung der Divisionen Division Brief Der Außenumsatz der Division Brief reduzierte sich 2009 gegenüber dem Vorjahr um 4,3% oder 63,2 Mio EUR auf 1.396,8 Mio EUR. Der stärkste Rückgang erfolgt im Geschäftsfeld Briefpost mit 5,4% oder 41,9 Mio EUR insbesondere durch verstärkte Substitution von Briefen durch elektronische Medien, vor allem im Kundensegment Telekommunikation. Rückgänge waren auch bei internationalen Sendungsvolumina festzustellen. Im Geschäftsfeld Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) reduzierte sich der Umsatz 2009 um 3,7% oder 20,0 Mio EUR. Hauptgründe für die negative Entwicklung waren der entstandene Preisdruck durch den rezessionsbedingten Rückgang von Werbeausgaben sowie reduzierte Sendungsgewichte.

Im Geschäftsfeld Medienpost war aufgrund des konjunkturellen Rückgangs bei Tages- und Wochenzeitungen ein Umsatzrückgang von 1,0% oder 1,4 Mio EUR zu verzeichnen.

In Summe erwirtschaftete die Division ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) von 271,1 Mio EUR und liegt damit aufgrund der getätigten Kosteneinsparungsmaßnahmen lediglich um 8,7% bzw. 26,0 Mio EUR unter dem Vorjahresergebnis. Aufgrund höherer Abschreibungen verzeichnete das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einen Rückgang um 13,1% auf 221,1 Mio EUR.

Division Paket&Logistik Durch die rezessionsbedingte Preis- und Mengenentwicklung 2009 reduzierte sich der Außenumsatz der Division Paket&Logistik 2009 um 2,2% auf 768,4 Mio EUR. Im internationalen Vergleich fiel dieser Rückgang somit relativ gering aus.

Im Produktsegment "Premiumpaket" (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden) wurde 2009 ein Umsatz von 623,9 Mio EUR nach 659,6 Mio EUR in 2008 erzielt. Diese Entwicklung mit einem Rückgang von 5,4% im Jahresvergleich ist stark an das internationale Fracht- und Expressgeschäft gekoppelt, wo sich der konjunkturelle Abschwung in reduzierten Durchschnittspreisen niedergeschlagen hat. Etwa 81% dieses Umsatzes werden von der trans-o-flex Gruppe in Deutschland, Belgien und den Niederlanden erwirtschaftet. Aufgrund der guten Qualität konnten in den trans-o-flex Kernmärkten die Sendungen sogar gesteigert werden. In Österreich wurden 10% der Umsätze bei einem gestiegenen Marktanteil - erzielt. Die Region Südost-/Osteuropa komplettiert mit 9% die internationale Ausrichtung dieses Produktsegmentes. Per 1. Juli 2009 wurde das Unternehmen Rhenus Life Sciences in Deutschland erworben. Das Unternehmen ist im Transport und der Lagerung von Produkten für den Gesundheitsmarkt und in der temperaturgeführten Transportlogistik tätig.

Entgegen dem Markttrend sind die Umsätze des Produktsegments "Standardpaket" in Österreich gewachsen. Durch eine stetige Steigerung der Internetbestellungen sowie durch Zuwächse an Neukunden erfolgte ein beträchtlicher Umsatzanstieg von 9,1% auf 134,4 Mio EUR. Der Paketumsatz in Österreich in Summe zeigte mit einer Steigerung um 11,5% auf rund 200 Mio EUR eine äußerst erfolgreiche Entwicklung und gleichzeitig erhöhte Marktanteile, sowohl im Privatkundenpaket (B2C) als auch im Businesspaket (B2B).

Das EBIT der Division Paket&Logistik betrug 2009 minus 9,3 Mio EUR. Darin inkludiert sind jedoch Sondereffekte wie etwa Integrationskosten und operative Verluste der per 1. Juli 2009 erworbenen Gesellschaft Rhenus Life Sciences von rund 6,0 Mio EUR. Das Stammgeschäft in Deutschland und Österreich konnte trotz des rezessionsbedingten Preis- und Mengendrucks im Jahr 2009 ein positives Ergebnis erwirtschaften.

Division Filialnetz Der Außenumsatz der Division Filialnetz entwickelte sich im Jahr 2009 mit minus 1,4% oder 2,7 Mio EUR leicht rückläufig. Rückgänge in dieser Größenordnung gab es sowohl bei Finanzdienstleistungen sowie bei Prepaid-Produkten in der Mobiltelefonie. Die strukturelle Veränderung in der Bedeutung des Filialnetzes für das Handling von Briefen und Paketen zeigt sich am Rückgang des Innenumsatzes um 10,2% bzw. 21,1 Mio EUR. Einerseits rezessionsbedingt, andererseits dadurch, dass Briefsendungen von Großkunden vermehrt direkt abgeholt werden, sind die Volumina nachhaltig rückläufig. Das Filialnetz der Österreichischen Post muss an die geänderten Bedürfnisse angepasst werden. Anfang des Jahres 2009 wurden etwa 290 unrentable Postfilialen definiert, die auf fremdbetriebene Post.Partner-Filialen umgestellt werden sollten. Im Jahr 2009 wurden ca. 140 dieser Filialen umgewandelt, die weitere Umwandlung von 144 Poststellen wurde durch einen Bescheid des Verkehrsministeriums untersagt. Erst das neue Postmarktgesetz sieht ab Jänner 2010 neu geregelte Voraussetzungen vor, um Postdienstleistungen effizienter mit lokalen Nahversorgern zu organisieren.

Das EBIT der Division Filialnetz betrug 2009 minus 9,2 Mio EUR nach plus 14,5 Mio EUR in 2008. Die ursprünglich geplanten Einsparungen konnten durch die behördlich verzögerte Umwandlung von unrentablen Kleinpostämtern nur teilweise realisiert werden.

Der Jahresfinanzbericht 2009 ist im Internet unter www.post.at/ir --> Publikationen --> Finanzberichte verfügbar.

Wien, 16. März 2010

Rückfragehinweis: Österreichische Post AG Konzernkommunikation Leitung Mag. Ina Sabitzer Tel.: +43 577 67-21763 ina.sabitzer@post.at

Konzernkommunikation Pressesprecher Michael Homola Tel.: +43 577 67-32010 michael.homola@post.at

Investor Relations Leitung DI Harald Hagenauer Tel.: +43 57767-30400 harald.hagenauer@post.at

Ende der Mitteilung euro adhoc -------------------------------------------------------------------- ------------

Emittent: Österreichische Post AG Postgasse 8 A-1010 Wien Telefon: +43 (0)57767-0 Email: investor@post.at WWW: www.post.at Branche: Transport ISIN: AT0000APOST4 Indizes: ATX Prime, ATX Börsen: Börse: Wien Sprache: Deutsch

ISIN AT0000APOST4

AXC0013 2010-03-16/07:35



© 2010 dpa-AFX


  

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"Ergebnis wie erwartet"
48. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 16.3.10 08:34 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 46

Der Umsatz der Österreichischen Post reduzierte sich daher im Jahr 2009 um 3,5% auf 2,36 Milliarden Euro. Das entspricht ziemlich genau den Erwartungen der Analysten.

....

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich als Resultat dieser Entwicklungen um 11,9% auf 149,4 Mio Euro - wieder eine Punktlandung bezüglich der Erwartungen.

http://www.boerse-express.com/pages/865272

  

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"Post will heuer knapp 1.000 Mitarbeiter abbauen"
49. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 16.3.10 12:01 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 48

Post will heuer knapp 1.000 Mitarbeiter abbauen

Wien (APA) - Die Österreichische Post setzt den Abbau ihrer
beamteten Mitarbeiter auch 2010 fort. Im Vorjahr wurden 1.081 Stellen
gestrichen, heuer sollen es 800 bis 900 sein. Der Großteil davon soll
durch natürliche Fluktuation ausscheiden, ein Teil soll in den
Verwaltungsapparat der Polizei wechseln, so Postchef Georg Pölzl am
Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz.

Derzeit befinden sich ca. 150 Postler bei der Polizei, rund 500
Beschäftigte sind im "Karriere- und Entwicklungscenter (KEC)"
freigestellt, wovon mehr als die Hälfte gelegentlich Arbeit hat.
Detail am Rande: Im Geschäftsbericht 2009 wird dieses KEC als "die
New Placement-Einheit der Österreichischen Post" bezeichnet. Von den
rund 21.000 Postlern in Österreich ist etwas mehr als die Hälfte
beamtet und daher unkündbar. Der Sozialplan der vergangenen Jahre
soll angepasst weiterlaufen.

Pölzl erwartet sich heuer vor allem im Filialnetz einen
Personalabbau, der Anteil der Post-Partner (Kaufhäuser,
Gemeindeämter, etc.) soll weiter ausgebaut werden. Hier gebe es auch
reges Interesse von Seiten der ländlichen Kaufmannschaft. Auffallend
ist: Die Produkte, die nur im klassischen Postamt angeboten werden
(Finanzdienstleistungen, Handelswaren), mussten deutlich geringere
Einbußen hinnehmen als Brief und Paket.

Ein zweischneidiges Schwert bleibt das Internet. Einerseits
verringern E-Mails das Briefaufkommen, andererseits erhöht
Online-Shopping den Paketumsatz. "Wir haben beim Privatkundenpaket
ein stabiles Wachstum", so Pölzl. Wie überhaupt die Post heute ein
"ordentliches Ergebnis" präsentiert habe. "Unsere
Einsparungsanstrengungen haben gefruchtet", betonte Pölzl.

Zufrieden zeigte er sich auch mit dem Auslandsgeschäft. Die Post
besitzt 19 operative Auslandsgesellschaften in 11 Ländern, die
mittlerweile 800 Mio. Euro Umsatz machen. Sorgenkinder seien die
trans-o-flex, die meiller direct und Rhenus, an Verkäufe sei aber
nicht gedacht. Konkrete Pläne für Zukäufe gebe es auch nicht, man
schaue sich aber immer um, so Plölzl.

Die Post, an der der Staat noch 52 Prozent hält, wird heuer eine
Dividende von 1,50 Euro je Aktie ausschütten. Dies entspricht dem
Vorjahreswert und liegt minimal über der Dividende 2007 - allerdings
wurde 2007 und 2008 zusätzlich eine Sonderdividende von 1,00 Euro je
Aktie ausgegeben. Die Dividendenpolitik sei aber weiterhin "sehr
attraktiv", betonte Pölzl. Der fünfköpfige Vorstand der Post AG
erhielt 2009 eine Vorstandsvergütung von 3,4 Mio. Euro.

  

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"Analysten zum Post-Ergebnis"
50. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 16.3.10 15:29 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 49

Analysten zum Post-Ergebnis

Was Erste Group, RCB und UniCredit zum rückläufigen Gewinn der Post sagen - und zur Dividende.

http://www.boerse-express.com/pages/865414

  

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"Deutsche Bank: 4Q09 results review"
51. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 17.3.10 09:48 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 50

Deutsche Bank: 4Q09 results review


* We reiterate Hold at €21 TP

Q4 2009 EBIT was in line with our forecasts and cash flows surprised on the
upside. The 2010 revenue guidance is a bit soft against our projection but
nevertheless we keep our earnings forecasts unchanged over the entire forecast
period. Hence we maintain an unchanged TP of Euro 21, which offers no upside to
the current share price. Hold. We believe the floor of € 1.5 DPS is secure over
the mid-term, which is the main attraction for the stock.


* €12m net earnings far below amid one-offs

Austrian post’s 4Q09 EBIT of €55m, which was in line with DBE, contained
€18m in goodwill impairment for Meiller, its German subsidiary. In addition,
the group recorded €20m impairment of its 5% stake in BAWAG PSK bank leading to
a lower-than-expected pre-tax profit of €33.3m (vs. €55m of DBE). Further, a
higher tax charge of €21m pulled down the net attributable profit to €12m vs.
our €42m forecast. However, the group surprised us with an operating cash flow
of €138m, ca. €38m ahead of our forecast due to lower net working capital
mainly.


* 2010E-11E EPS unchanged, but higher provisions

Austrian post reiterated its outlook of 1-2% decline in sales for 2010E and
sees stable EBITDA margins. We have left our 2010E-11E earnings forecasts
unchanged and present our 2012E forecasts for the first time. YE 2009 unfunded
employee provisions were Euro 527m hence significantly ahead of our forecast of
Euro 438m due to reclassification from other provisions. Hence we increased our
net debt incl. provisions forecasts by €62m & €91m for 2010E & 11E,
respectively.


* Valuation and Risks

We have a target price of €21 as we roll over our target price to 2011E. Our
target price for 2011E is calculated using target EV/CE analysis, derived using
company’s 2011E RoCE (post-tax) of 11.7% and a WACC of 6.8%. Downside risks
are: 1) negative price-mix effects in the Mail segment over the mid-term and 2)
potential market share losses in the Austrian mail market over the long term.
Upside risks include 1) unexpected cost savings from outsourcing initiatives
and 2) earnings accretive takeover with acquired sales of more than Euro 50m.

  

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"Einmaleffekte verhageln die Bilanz" interessant
52. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 17.3.10 19:37 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Enttäuschend?!

Die erste Jahresbilanz unter CEO Georg Pölzl fällt auf den ersten Blick ernüchternd aus. Allerdings, ganz fair ist die Personalisierung des unter den Erwartungen liegenden Jahresergebnisses nicht, immerhin trat Pölzl erst im Herbst den Job als "Oberpostler" an. Faktum ist, die Umsätze sind rückläufig und dürften es auch bleiben. Um 3,5 Prozent gingen die Erlöse im vergangenen Jahr gegenüber 2008 zurück. Das hatte zur Folge, dass EBITDA und EBIT 2009 um 16,3 bzw. 11,9 Prozent unter den Werten der Vergleichs periode des Vorjahres lagen.

Noch schlimmer sieht die Geschichte am Ende der Bilanz aus, denn da muss die Post ein um 33 Prozent auf 79,7 Millionen € geschrumpftes Periodenergebnis, oder 1,18 € je Aktie, ausweisen. Und genau darin liegt die große Enttäuschung, denn punkto Umsatz und EBIT wurden die Markterwartungen punktgenau erfüllt, beim Gewinn je Aktie hatten Analysten im Schnitt allerdings mit 1,46 € gerechnet. Die Krise kann dafür aber nur bedingt herhalten und zudem ist das Ergebnis gar nicht so schlecht, wie es aussieht, das offenbart ein Blick ins Detail. Aber alles der Reihe nach.

Bawag - Schrecken ohne Ende
Zur Erinnerung, 2007 erzielte die Post einen Rekordgewinn von 1,75 € je Aktie. Der heurige Wert liegt also 57 Cent unter Rekordniveau und übrigens auch deutlich unter den Gewinnen von 2005, 2006 und 2008. Man könnte also den Verdacht äußern, dass der Trend zu generell sinkenden Erträgen unaufhaltsam ist.

Wer eine derartige Diagnose stellt, irrt aber gewaltig, denn die Post hatte 2009 mit erheblichen Einmaleffekten zu kämpfen. Am schlimmsten wirkte sich eine Wertberichtigung an der Bawag/PSK aus, an der die Post noch immer fünf Prozent hält. 20 Millionen € mussten abgeschrieben werden, nachem schon im Vorjahr 40 Millionen € wertberichtigt wurden. Dieser Einmaleffekt verhagelte das Finanzergebnis auf minus 24,6 Millionen €. Wie schon im Vorjahr müssen wir uns auch diesmal darüber wundern, warum denn eine Langfristbeteiligung gewinnmindernd über die GuV korrigiert wird, anstatt sie, wie sonst üblich, gewinnneutral über das Eigenkapital zu berichtigen.

In der 2008er-Bilanz wurde zumindest der halbe Abwertungsbedarf auf diese Art entsorgt. Und genau dieser Anteil wurde nun ins Finanzergebnis verschoben, es handelt sich daher eigentlich nicht um eine neuerliche Abwertung, sondern um eine, wenn auch rätselhafte, Bilanzmaßnahme. Der Bawag/PSK-Anteil steht daher wie schon im Vorjahr mit einem Wert von 39,9 Millionen € in den Büchern - der Kaufpreis lag übrigens bei 79,9 Millionen. Der Effekt der Bilanzmaßnahme ist jedenfalls enorm, denn dadurch verringerte sich der Gewinn je Aktie '09 um rund 29 Cent.

Das ist aber noch nicht der einzige Einmaleffekt, der verdaut werden musste. Denn in der Briefdivision fiel ein Impairment auf die Tochter "meiller direct" in Höhe von 17,9 Millionen € an. Der Nettoeffekt dürfte sich dabei auf rund 25 Cent je Aktie belaufen. Folglich kann die Post für 2009 einen unverwässerten Gewinn je Aktie von 1,72 € ausweisen. Worauf sie allerdings verzichtet und das rechnen wir dem Management hoch an.

Denn normalerweise sind börsenotierte Unternehmen sehr erpicht darauf, ihre Einmaleffekte herauszustreichen, um so Bilanzen schöner erscheinen zu lassen, als sie sind. Die Post tut das Gegenteil und das zeugt von Seriosität.

Briefdivision unter Druck
Für 2010 machen die hohen Einmaleffekte also Mut, denn heuer dürfte die Post von solchen Gewinnminderungen verschont bleiben. Allerdings sollten sich Anleger nicht zu viel erwarten, denn der Margenkaiser, die Briefdivision, wird unter Druck bleiben. Dabei dürften die Umsätze aufgrund der Substitution in Richtung Online um drei bis fünf Prozent sinken. Dementsprechender Druck dürfte operativ auf die Post zukommen, denn das angepeilte Wachstum im Paketbereich von sechs bis neun Prozent wird die Ausfälle der Briefdivision nur zum Teil ausgleichen können.

Dafür dürfte sich die Situation in der 2009 defizitären Filialdivision entspannen. Denn der Ersatz von 144 verlustreichen Postfilialen durch post.partner ist voll im Gange. Ähnlich aussichtsreich ist der Hebel bei den Personalkosten, denn CEO Pölzl dürfte heuer rund 1000 Postler abbauen. Dabei spielt es allerdings eine erhebliche Rolle, ob das über natürliche Abgänge, Frühkarenzierung oder den Wechsel zur Polizei passiert.Je mehr nämlich aus dem Pool für Unterauslastung ausscheiden, umso mehr kann von der 285,6 Millionen € schweren Rückstellung gewinnerhöhend aufgelöst werden.

Analysten erwarten für heuer im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 1,68 €. Im Vergleich zum unverwässerten Ergebnis wäre das allerdings ein leichter Rückgang - im Vergleich zum verwässerten dagegen ein erheblicher Gewinnsprung. Damit würde die Post seit langem wieder die Dividende, die sie ausschüttet (heuer 1,5 €), auch tatsächlich verdienen und müsste nicht wieder den Cashflow bemühen.

Exzellenter Chart
Am 25. Februar stellten wir an dieser Stelle den Ausbruch aus dem seit Ende 2006 anhaltenden Abwärtstrend in Aussicht. Und prompt hat die Post-Aktie dieses Kunststück geschafft. Aufgrund der Dimension des Ausbruchs sollte es nun zuerst Richtung 22 € und in weiterer Folge auf die 24-€-Marke zugehen.

Die Post ist jedenfalls wieder in Mode, denn auch von Analystenseite häuften sich zuletzt die Hochstufungen und Kurszielerhöhungen.



Quelle: WB vom 17.3.010


.
.
Gruß

  

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"RE: Einmaleffekte verhageln die Bilanz"
53. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 17.3.10 19:44 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 52

>Das ist aber noch nicht der einzige Einmaleffekt, der verdaut
>werden musste. Denn in der Briefdivision fiel ein Impairment
>auf die Tochter "meiller direct" in Höhe von 17,9
>Millionen € an. Der Nettoeffekt dürfte sich dabei auf rund 25
>Cent je Aktie belaufen. Folglich kann die Post für 2009 einen
>unverwässerten Gewinn je Aktie von 1,72 € ausweisen. Worauf
>sie allerdings verzichtet und das rechnen wir dem Management


Ich habe mir das nicht näher angesehen, das ist tatsächlich ein positives
Zeichen (auch der Aktienkauf von Pölzl).

Aber ich denke das wird ein Fall von "Luftfahrt-Syndrom" bleiben - das
beste Management der Welt kann nicht gegen das schlechte Wettbewerbsumfeld
und die internen Schwierigkeiten (zuviel unkündbares Personal) ankommen.

Da muß ich wieder Buffett zitieren:

'When a management with a reputation for brilliance tackles a
business with a reputation for poor fundamental economics, it is the
reputation of the business that remains intact.’

  

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"RE: Einmaleffekte verhageln die Bilanz"
54. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 17.3.10 20:04 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 52

Briefdivision unter Druck
Für 2010 machen die hohen Einmaleffekte also Mut, denn heuer dürfte die Post von solchen Gewinnminderungen verschont bleiben. Allerdings sollten sich Anleger nicht zu viel erwarten, denn der Margenkaiser, die Briefdivision, wird unter Druck bleiben. Dabei dürften die Umsätze aufgrund der Substitution in Richtung Online um drei bis fünf Prozent sinken.



Sind die 55c-Briefe für die Post wirklich ein Geschäft? Ich kann mir das fast nicht vorstellen.
Und alles was mehr als Papier enthält, kann sowieso nicht online verschickt werden.

  

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"Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht auf"
55. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 18.3.10 11:56 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 54

Pröll fordert Michaelis per Brief zu Gagenverzicht auf


Nachdem der ÖIAG-Aufsichtsrat gestern eine Erhöhung seiner Vergütungen beschlossen hat, hat Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) den Chef des Kontrollgremiums nun schriftlich aufgefordert, davon Abstand zu nehmen. Das berichtet die Tageszeitung "Österreich" in ihrer Donnerstag-Ausgabe.

Die Postvergütung von ÖIAG-Chef Peter Michaelis selbst würde sich durch die beschlossene Erhöhung um 87 Prozent auf 49.000 Euro erhöhen. Die Eigentümer müssen in der Hauptversammlung aber der Erhöhung zustimmen; mit über 50 Prozent der Aktien wird die Post-HV von der Republik dominiert.

"Untragbar"
In dem Brief erinnert Pröll Michaelis an die laufenden "einschneidenden Rationalisierungsmaßnahmen" der Post und meint, deshalb sei die geplante AR-Gagenerhöhung "untragbar".

Im Gegensatz zur SPÖ hatte Pröll Michaelis bisher nur unterschwellig kritisiert. SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer fordert Michaelis in der Zeitung erneut zum Rücktritt auf: "Spätestens seit der AUA-Situation haben sich die ÖIAG und ihr Aufsichtsratschef Michaelis erübrigt."

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wer dem Michealis überhaupt noch die Stange hält, fragt man sich sowieso schon die längste Zeit.
Weg mit solchen gierigen, machtgeilen aber unfähigen Typen.

  

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"RE: Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht auf"
56. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 18.3.10 12:03 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 55

>Pröll fordert Michaelis per Brief zu Gagenverzicht auf

>----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
>
>Wer dem Michealis überhaupt noch die Stange hält, fragt man
>sich sowieso schon die längste Zeit.
>Weg mit solchen gierigen, machtgeilen aber unfähigen Typen.



das geld geht an die öiag, net an michaelis. aber wer so unsensibel vorgeht wenn gleichzeitig personalabbau bei der post passiert
ist in meinen augen ein trottel und das gilt für alle im aufsichtsrat die den vorschlag befürworten.

  

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"RE: Pröll fordert Michaelis zu Gagenverzicht auf" gut analysiert
57. Beitrag von checkerman(0) am 18.3.10 12:26 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 55

>Wer dem Michealis überhaupt noch die Stange hält, fragt man
>sich sowieso schon die längste Zeit.
>Weg mit solchen gierigen, machtgeilen aber unfähigen Typen.


Wenns den Michaelis kicken, könnens ihm noch ein paar Mille für die Auszahlung der Vertragsrestlaufzeit drauflegen.

Und statt dem Michaelis kommt dann ein anderer unfähiger Polit-Günstling
dorthin.

Also ändert sich im Grunde gar nix, außer dass es einen Haufen Geld kostet. Aber das ist bei politischen Versorgungsposten immer schon so gewesen. Je größer das Versagen, desto größer der Gehaltsscheck.

  

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"Post-Aufsichtsratsvergütung wird nicht erhöht"
58. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 18.3.10 12:33 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 57

Post-Aufsichtsratsvergütung wird nicht erhöht

Wien (APA) - Die ÖIAG macht einen Rückzieher und belässt die
Vergütung des Post-Aufsichtsrates für 2010 auf dem Niveau von 2009.
Der Post-Aufsichtsrat werde "einen Beschluss herbeiführen", wonach
die am 15. März vorgeschlagene Erhöhung nicht zustande kommt, teilte
die ÖIAG laut Finanzministerium mit.

  

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"Michaelis: Bei der Telekom auch"
59. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 18.3.10 19:10 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 57

Wien (OTS) - Nachdem ÖIAG-Chef Peter Michaelis heute nach einem
Brief von VP-Finanzminister Josef Pröll auf die bereits beschlossene
Vergütungserhöhung als Aufsichtsratschef der Post verzichtet hat,
berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH (Freitag) von einem neuerlichen
Gagen-Vorfall.

Bei der Telekom-Aufsichtsratssitzung vom 23. Februar 2010 hat der
Aufsichtsrat unter Vorsitzenden Michaelis ebenfalls still und
heimlich eine Vergütungserhöhung beschlossen.

Demnach soll Michaelis als AR-Vorsitzender rückwirkend für 2009
künftig 40.000 Euro statt 30.000 Euro für seine
Aufsichtsratstätigkeit erhalten. Sein Stellvertreter soll laut dem
schriftlichen Beschluss nun 30.000 Euro statt davor 22.500 Euro
erhalten. Die übrigen Kapitalvertreter sollen von 15.000 auf 20.000
Euro angehoben werden

  

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"*AUSTRIAN POST TARGET RAISED TO EU23 FROM EU20.5 AT ERSTE GROUP"
60. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.3.10 09:33 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

*AUSTRIAN POST TARGET RAISED TO EU23 FROM EU20.5 AT ERSTE GROUP

(bloomberg)

  

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"Post bleibt eine attraktive Dividenden-Aktie"
61. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.3.10 11:28 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 60

Die Post bleibt eine attraktive Dividenden-Aktie. Allerdings wird die Luft nach dem Kursanstieg von 18 Euro auf derzeit rund 21 Euro in den zurückliegenden drei Monaten und den nicht voll überzeugenden Zahlen jetzt doch etwas dünner. Das Kurspotential sehen wir auf Sicht von einem Jahr bis in den Bereich von 23 bis 25 Euro.

(austria boersenbrief)

  

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"Worst seems to be over"
62. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 19.3.10 17:20 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 60

http://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/de/ResearchCenter/Overview/Research_Detail/index.phtml?ID_ENTRY=1789


Austrian Post: Worst seems to be over

We derive a new target price of EUR 23.0 (previously EUR 20.5), due mainly to a lower risk-free rate(3.6%) and terminal value growth of 0.5%, instead of 0% (based on Austrian Post's new guidance). Nevertheless, we reiterate our Hold recommendation.

Austrian Post reported rather weak figures for FY09. While the declines in revenues (-3.5% to EUR 2.36bn) and EBIT (-11.9% to EUR 149.4mn including at equity consolidated companies) were expected, the huge drop in the net result (-33.0% to EUR 79.7mn) came as a surprise. Austrian Post's bottom line was additionally burdened by an unexpected further write-down of the company's BAWAG PSK stake.

For the time being, Austrian Post is attractive as far as dividend yield is concerned. However, we currently do not see much upside potential for the share price. Although we expect a brighter business environment in the coming years, Austrian Post's management has to prove that the ambitious targets (mid-term annual growth of 1-2%) are reachable.

  

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"Post-Chef: „Einzelne Gewerkschafter sind Scharlatane“"
63. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 25.3.10 08:16 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Das wird ja stimmen, aber besonders schlau finde ich es nicht wenn er ihnen
das über die Medien ausrichtet - die Gesprächsbasis stelle ich mir toll vor...

-----------

Post-Chef: „Einzelne Gewerkschafter sind Scharlatane“

Post-Chef Georg Pölzl beklagt „Populismus und Panikmache“ beim Sparkurs. Dieser sei notwendig, um auf Liberalisierung und Konkurrenz durch E-Mail zu reagieren. Wachsen will die Post vor allem im Paketbereich.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/548497/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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"RE: Post-Chef: „Einzelne Gewerkschafter sind Scharlatane“"
64. Beitrag von isiro(0) am 25.3.10 08:30 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 63

aber recht hat er allemal !wo gibts den sowas noch ( außer bei der telekom), daß man als gewerkschaft die heile welt noch aufrecht erhält wenn ringsum alles wegbricht.will man sich sein eigenes unternehmen kaputt machen? wie viele menschen würden mit handkuss bei einer anderen geschützten arbeitsstelle unterkommen ( polizei,.....), aber nein, da will man mit aller gewalt alles mögliche herauspressen um seine eigenen pfründe zu bewahren. die sogenannten neuen ideen die die gewerkschaft fordert müssten betriebswirtschaftlich rentabel sein sonst kommt man vom regen in die traufe !
man kann doch nicht geld von der börse holen und dann so tun als dies noch ein voller staatsbetrieb wäre wo gewerkschaft und politik das unternehmen leiten ! wo das endet sieht man ja ( aua,auaua ....)

  

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"Gesprächsverweigerung"
66. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.3.10 19:06 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 63
Editiert am 29.3.10 19:07 von Warren Buffett

>Das wird ja stimmen, aber besonders schlau finde ich es nicht
>wenn er ihnen
>das über die Medien ausrichtet - die Gesprächsbasis stelle ich
>mir toll vor...
>
>-----------

Naja, jetzt haben sie gar keine - ich kann nur sagen, niemals würde
ich in ein Unternehmen investieren wo das Verhältnis so schlecht ist.


Wien (OTS) - (ÖGB/GPF) - Für die Postgewerkschaft stellen die
Aussagen von GD Dr. Pölzl in den heutigen Ausgaben der Tageszeitungen
"Presse" und "Wirtschaftsblatt" eine unsägliche Provokation dar.++++

Mit seiner völlig verfehlten Medienpolitik gefährdet GD Dr. Pölzl
damit offenbar bewusst den sozialen Frieden innerhalb der
Österreichischen Post AG, um die jüngst präsentierte "Post-Strategie"
schön reden zu wollen. Die Angriffe auf die Postgewerkschaft und die
MitarbeiterInnen zeigen vielmehr die miserable Unternehmenskultur
innerhalb der Post AG und damit deren eigentliche Herausforderung für
die Zukunft.

Fakt ist, dass GD Dr. Pölzl in knapp fünf Monaten nichts anderes
eingefallen ist, als die Post ständig krank zu reden, den
MitarbeiterInnen auszurichten, wie unflexibel sie seien und den Ernst
der Lage nicht zu erkennen. Weiter Postämter zu schließen und die
Postbeamten bei der Polizei, der Justiz oder anderen Behörden
entsorgen zu wollen ist sicher der falsche Weg. Dabei vergisst GD Dr.
Pölzl offenbar völlig die seitens des Poststrukturgesetzes
vorgeschriebene Verpflichtung den BeamtInnen des Unternehmens
gegenüber. Es ist Zeit, die Beamtenhatz und das Gegeneinander endlich
zu beenden, um konstruktiv an der Zukunft der Post AG weiterarbeiten
zu können.

"Die Aussagen des Generaldirektors in den Medien sind eine klare
Kampfansage gegen den Sozialpartner, die wir so nicht zur Kenntnis
nehmen werden", so Gewerkschaftsvorsitzender Gerhard Fritz.

Die Postgewerkschaft hat daher dem Postvorstand eine Nachdenkpause
verordnet und ab sofort sämtliche Gespräche und Verhandlungen
zwischenzeitlich ausgesetzt, um GD Dr. Pölzl die Gelegenheit zu
geben, sich eines Besseren zu besinnen und dem begonnenen
sozialpartnerschaftlichen Dialog wieder eine Chance zu geben.
Anderenfalls wird die Postgewerkschaft im Präsidium Anfang April die
weitere Vorgehensweise festlegen und entsprechende Gegenmaßnahmen
einleiten.

  

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"RE: Gesprächsverweigerung"
67. Beitrag von Rang: 17 keram(49) am 29.3.10 19:35 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 66
Editiert am 29.3.10 19:38 von keram

>Naja, jetzt haben sie gar keine - ich kann nur sagen, niemals würde
ich in ein Unternehmen investieren wo das Verhältnis so schlecht ist.<

soetwas sagt sich aber auch etwas leichter, wenn der Kurs schon abgefahren ist


andererseits kann ein reinigendes Gewitter mal nicht schaden, zumal ich finde, das u.a. Absatz schon grauenhaft zu lesen ist:

"Die Postgewerkschaft hat daher dem Postvorstand eine Nachdenkpause
verordnet und ab sofort sämtliche Gespräche und Verhandlungen
zwischenzeitlich ausgesetzt, um GD Dr. Pölzl die Gelegenheit zu
geben, sich eines Besseren zu besinnen und dem begonnenen
sozialpartnerschaftlichen Dialog wieder eine Chance zu geben.
Anderenfalls wird die Postgewerkschaft im Präsidium Anfang April die
weitere Vorgehensweise festlegen und entsprechende Gegenmaßnahmen
einleiten."

  

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"RE: Gesprächsverweigerung"
68. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.3.10 19:38 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 67

>soetwas sagt sich aber auch etwas leichter, wenn der Kurs
>schon abgefahren ist


Nein, vielleicht steigt die Aktie kurz-/mittelfristig trotzdem - aber ich bin sicher nicht
dabei. Langfristig kann das mE einfach keine gute Performance geben, siehe
z.B. diverse Fluglinien.

  

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"RE: Gesprächsverweigerung" witzig
69. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.3.10 19:44 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 67

In der Sache bin ich mir ziemlich sicher daß Pölzl recht hat, aber
so etwas dem Gegenüber über die Medien auszurichten muß Wut auslösen.


Was den Absatz betrifft - frei nach dem Motto: "Es ist uns egal,
wer unter uns CEO ist"

Ein Grund mehr die Aktie nicht anzurühren.


>andererseits kann ein reinigendes Gewitter mal nicht schaden,
>zumal ich finde, das u.a. Absatz schon grauenhaft zu lesen
>ist:
>
>"Die Postgewerkschaft hat daher dem Postvorstand eine
>Nachdenkpause
>verordnet und ab sofort sämtliche Gespräche und Verhandlungen
>zwischenzeitlich ausgesetzt, um GD Dr. Pölzl die Gelegenheit
>zu
>geben, sich eines Besseren zu besinnen und dem begonnenen
>sozialpartnerschaftlichen Dialog wieder eine Chance zu geben.
>Anderenfalls wird die Postgewerkschaft im Präsidium Anfang
>April die
>weitere Vorgehensweise festlegen und entsprechende
>Gegenmaßnahmen
>einleiten."
>
>

  

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"RCB streicht Kaufempfehlung"
65. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.3.10 14:15 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/868387

Die Analysten der RCB streichen die Kaufemfpehlung für Aktien von Österreichische Post. Die neue Empfehlung heißt "Hold". Das Kursziel wurde gleiczeitig um einen Euro auf 24 Euro erhöht.

Das Downgrade wird damit begründet, dass man mittelfristig nicht von einer Outperformance der Aktie ausgeht. Seit Anfang Februar ist die Aktie deutlich gestiegen, was auf die ambitionierten Ziele im Mid-Term Strategy Update zurückzuführen war. Nach diesem Anstieg betrachten die RCB-Analysten die Aktie als "fairer bewertet".

Die im Strategy Update genannten Ziele interpretieren die Analysten als "ambitioniert", sie vermissen jedoch eine Beschreibung der detaillierten Vorgehensweise auf dem Wieg zur Ziel-Erreichung. Aus diesem Grund habe man sich für eine "konservativere" Position entschieden.


  

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"Post führt Briefwahl für Aktionäre ein"
70. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 06.4.10 22:16 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Hauptversammlung: Post führt Briefwahl für Aktionäre ein

Eine Gesetzesänderung bringt mehr Transparenz und stärkt die Anleger-Rechte. Die „virtuelle Hauptversammlung“ per Videokonferenz, die das Gesetz ebenfalls erlaubt, dürfte es noch länger nicht geben.

Wien. Nur der Aufsichtsratsvorsitzende, der (beglaubigende) Notar und die Vorstände sitzen am Podium – ansonst ist der Saal leer. Auf dieses außergewöhnliche Szenario braucht sich die Verbundgesellschaft nicht einzustellen, wenn sie heute, Mittwoch, mit ihrer Hauptversammlung (HV) die Saison der Aktionärstreffen börsenotierter Unternehmen eröffnet. Denn das Austria Center dürfte wieder brechend voll sein. Laut des Aktienrechtsänderungsgesetzes (ARÄG), das im August 2009 in Kraft getreten ist und jetzt mit den HVs in die Praxis kommt, könnten Aktionäre per E-Mail ihre Stimmen abgeben – wenn das Unternehmen die Satzung entsprechend geändert hat.

Die „virtuelle Hauptversammlung“ per Videokonferenz, die das Gesetz ebenfalls erlaubt, dürfte es noch länger nicht geben, gibt Kleinanleger-Vertreter Wilhelm Rasinger die abwartende Haltung vieler Unternehmen wieder. Während Harald Hagenauer, Investors-Relations-Mann der Post, die noch nicht ausgereifte Technik ins Treffen führt, fürchtet man bei der Erste Group die Risken infolge von Anfechtungsklagen „missverstandener“ Aktionäre.

Die Post führt jedenfalls als erstes börsenotiertes Unternehmen die Briefwahl ein, kündigt Hagenauer an. „Wir lassen darüber in der Hauptversammlung am 22.April abstimmen, 2011 wird das umgesetzt.“ Ob die Stimmabgabe auch per elektronischem Brief möglich ist, wird noch geprüft.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/556554/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  

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"Post tauscht 4 Aufsichtsräte aus"
71. Beitrag von Investor200(6) am 08.4.10 19:06 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 70


Lt. Standard werden 4 der 8 Aufsichtsräte ausgetauscht.

Ob die Aktie deshalb steigt, oder weil die Dividende naht?

Laut Studie der UniCredit wird für 2010 und 2011 mit einer Dividende von 1,50 Euro je Anteilsschein gerechnet.


http://derstandard.at/1269449205179/Umbau-Post-bekommt-vier-neue-Aufsichtsraete

  

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"POST peilt neue Hochs an"
72. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 21.4.10 08:52 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0



http://aktien-portal.at/shownews.html?id=21453&s=Post-ATX:-POST-peilt-neue-Hochs-an

  

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"RE: POST peilt neue Hochs an"
73. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 21.4.10 10:18 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 72

Super! Und in Kürze gibt´s wieder Cash auf den Konten von Vecernicek und Wieltsch ... ich die Dividende, er den AR-Vorsitzendenbezug ... den er als viel zu gering bezeichnet, während ich an der Dividende nie was Unanständiges seh

  

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"Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
74. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 22.4.10 12:03 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro - Ämterschließung geht weiter

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG hält trotz Kritik an
ihrer Dividendenpolitik fest und schüttet für das Jahr 2009 eine
Dividende von 1,50 Euro je Aktie aus. Dies kostet das teilstaatliche
Unternehmen 101 Mio. Euro, die durch den Free Cash Flow abgedeckt
sind, so Postchef Georg Pölzl am Donnerstag bei der Hauptversammlung
(HV) der Post. 2009 sei ein schwieriges Jahr gewesen, die
Umsatzrückgänge habe man aber durch Kosteneinsparungen abfangen
können.

Und der Sparkurs werde sowohl beim Personal als auch bei den
Postämtern fortgesetzt. Pölzl betonte, dass die Post weiterhin
schrittweise von Ämtern auf Post-Partner umstellen wird. Allerdings
musste die Post hier aktuell einen Rückschlag hinnehmen. Die
Post-Control-Kommission (PCK) hat in ihrer Sitzung vom 19. April die
Schließung von 16 Postämtern untersagt, teilte die Rundfunk und
Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) Mittwochabend in einer
Aussendung mit. Hintergründe dieser Entscheidung sollen am Montag,
26. April, in einem Pressegespräch der RTR erläutert werden. Die Post
gab sich dazu heute vorerst zugeknöpft. Derzeit hat die Post 1.125
Ämter, und 627 Post-Partner. Macht in Summe 1.752 Geschäftsstellen,
also deutlich mehr als die im Postmarktgesetz vorgeschriebenen 1.650.

Beim Personalabbau setzt Pölzl weiterhin auf den Wechsel von
Postlern in den Verwaltungsdienst der Polizei. Alleine die
Personalkosten würden rund 1 Mrd. Euro im Jahr ausmachen. Die Post
beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter, davon 20.000 in Österreich.

Kritik an der Dividendenpolitik der Post kam heute von
Arbeiterkammer-Chef Herbert Tumpel. "Mit dem heutigen
Dividendenbeschluss würde die Post seit ihrem Börsegang im Jahr 2006
mehr als 500 Millionen Euro an Dividenden zahlen, damit liegt die
Ausschüttungsquote im Durchschnitt bei rund 130 Prozent. Um dieses
Ausschüttungsvolumen zu erreichen, mussten in den vergangenen Jahren
zum Teil sogar Kapitalrücklagen in der Höhe von rund 120 Millionen
Euro aufgelöst werden", betonte Tumpel in einer Aussendung.
Gleichzeitig wurden alleine im Vorjahr mehr als tausend Mitarbeiter
abgebaut, so die Kritik.

Laut HV-Unterlagen soll Aufsichtsrats-Chef Peter Michaelis für
2009 eine Vergütung von 25.000 Euro erhalten. Michaelis ist noch
Aufsichtsratschef bei der OMV, der Telekom Austria und der
APK-Pensionskasse. Im Hauptjob ist er Chef der Staatsholding ÖIAG,
wofür er laut Medienberichten rund 700.000 Euro Jahresgage erhält.
Der stellvertretende Aufsichtsratschef der Post soll für das Vorjahr
20.000 Euro erhalten, jedes weitere Mitglied 15.000 Euro.

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
75. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 22.4.10 12:11 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 74

Laut HV-Unterlagen soll Aufsichtsrats-Chef Peter Michaelis für
2009 eine Vergütung von 25.000 Euro erhalten ... Im Hauptjob ist er Chef der Staatsholding ÖIAG, wofür er laut Medienberichten rund 700.000 Euro Jahresgage erhält.



Grundsätzlich bin ich für eine anständige Bezahlung von Aufsichtsräten. Aber ist es notwendig, daß jemand, der in seiner Eigenschaft als Holding-Vorstand in einen Aufsichtsrat geht um dort die Interessen der Holding zu vertreten, neben seinem Gehalt von der Holding auch noch eine Aufsichtsratvergütung bekommt? Bekommt er damit seine Tätigkeit im AR nicht doppelt bezahlt?

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
76. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 22.4.10 12:14 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 75

>Grundsätzlich bin ich für eine anständige Bezahlung von
>Aufsichtsräten. Aber ist es notwendig, daß jemand, der in
>seiner Eigenschaft als Holding-Vorstand in einen Aufsichtsrat
>geht um dort die Interessen der Holding zu vertreten, neben
>seinem Gehalt von der Holding auch noch eine
>Aufsichtsratvergütung bekommt? Bekommt er damit seine
>Tätigkeit im AR nicht doppelt bezahlt?


das geld für den aufsichtsrat bekommt nicht er sondern die öiag

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
77. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 22.4.10 12:16 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 76

>das geld für den aufsichtsrat bekommt nicht er sondern die öiag

OK, dann passt es.

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
78. Beitrag von ALEXUS(5) am 22.4.10 13:18 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 77

macht es Sinn 1,50 Euro Dividende auszubezahlen wenn lediglich der Gewinn pro Aktie "nur" 1,18 betrug?
Kann das sein das der Hauptaktionär so hohen Druck auf die Post ausübt?

l.g

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
79. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 22.4.10 14:03 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 78

>Kann das sein das der Hauptaktionär so hohen Druck auf die Post ausübt?

Ja, davon kann man ausgehen.
Ob sinnvoll oder nicht, hängt von den Alternativen ab. Wenn die Post keine lohnenden Investitionen sieht, ist besser, sie zahlt das Geld aus, als daß sie es (wie die OMV) sinnlos verbratet.

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
81. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 22.4.10 15:24 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 79

>>Kann das sein das der Hauptaktionär so hohen Druck auf
>die Post ausübt?
>
>Ja, davon kann man ausgehen.

Der Verbund hat ja heuer auch plötzlich einen Aussetzer in der Dividendenpolitik (sinkender Gewinn, steigende Dividende).
Für nächstes Jahr hat man aber jetzt schon angekündigt, daß alles wieder den sonst (früher) angewandten Verhältnismäßigkeiten bei Dividenden-Ausschüttung folgen wird.
Habe mir jedenfalls damals schon meinen Teil dazu gedacht,...

  

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"RE: Post bleibt bei Dividende von 1,50 Euro"
82. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 22.4.10 21:11 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 74

> Kritik an der Dividendenpolitik der Post kam heute von
>Arbeiterkammer-Chef Herbert Tumpel. "Mit dem heutigen
>Dividendenbeschluss würde die Post seit ihrem Börsegang im
>Jahr 2006
>mehr als 500 Millionen Euro an Dividenden zahlen, damit liegt
>die
>Ausschüttungsquote im Durchschnitt bei rund 130 Prozent. Um


Wie bei Tumpel üblich muß man die Zahlen nachprüfen - es sind 499,8
Mio. Euro wenn ich richtig gerechnet habe. Jedenfalls aber eine
gewaltige Summe für ein Unternehmen wie die Post.

  

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"Post-Hauptversammlung"
80. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 22.4.10 14:07 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0
Editiert am 22.4.10 16:50 von Finanzer

Post-Hauptversammlung - Staller: "Wo bleibt die Christl von der Post"

Wien (APA) - Bei der heutigen Hauptversammlung (HV) der
börsenotierten teilstaatlichen Post AG gab es Kritik an der Anzahl
der Aufsichtsräte und der geringen Frauenquote im Management sowie an
der Transparenz bei der Vorstandsvergütung. Gleichzeitig wurde
Postchef Georg Pölzl zugestanden, dass er mehr Dynamik in das
Unternehmen gebracht habe.

Geht es nach den Wortmeldungen der Aktionäre, dann soll die Zahl
der Aufsichtsräte von derzeit 8 Personen auf 6 reduziert werden.
Weiters sollte die Frauenquote von derzeit 22 Prozent erhöht werden,
schließlich sind rund ein Drittel der Postler Frauen. Im Vorstand
gibt es keine einzige Frau. Aufsichtsratschef Peter Michaelis meinte,
es sei zwar begrüßenswert, wenn der Frauenanteil steigt, alleine das
Geschlecht dürfe aber kein Karrierekriterium sein. "Wo bleibt die
Christl von der Post", meinte hingegen der streitbare Investor Rupert
Heinrich Staller. Und Kleinanlegervertreter Wilhelm Rasinger hielt
fest: "Ich würde es begrüßen, wenn auch die Vertreter der
Arbeitnehmer im Aufsichtsrat auf die Frauenquote achten würde."

Pölzl meinte zur Kritik an unzureichender Transparenz bei den
Vorstandsbezügen, dass eine Einzelveröffentlichung nicht der
Gesetzeslage entsprechen würde. Die flexiblen Gehaltsbestandteile
würden sich unter anderem am Ergebnis je Aktie und am Free Cash Flow
orientieren. Details nannten Pölzl und Michaelis nicht. Die Post
betonte am Donnerstag, dass die Aufsichtsratsvergütung für
Aufsichtsratschef Peter Michaelis in Höhe von 25.000 Euro direkt an
die Staatsholding ÖIAG geht.

Kritik gab es auch an der Bestellung von Franz Nigl zum
Personalchef der Post. Der Ex-ÖBB-Topmanager war zuvor im Mittelpunkt
der sogenannten Datenaffäre bei den ÖBB gestanden, wo
Krankenstandsdaten über das zulässige Maß hinaus erhoben wurden.
Pölzl betonte heute, dass Nigl sein volles Vertrauen genieße und an
den Vorwürfen nichts dran sei.

Zu der Anfang 2011 bevorstehenden völligen Marktliberalisierung
meinte Post-Finanzchef Rudolf Jettmar, dass der derzeit noch
regulierte Markt (Briefe bis 50 Gramm) ein Volumen von 600 Mio. Euro
habe, wovon rund ein Drittel für eventuelle Mitbewerber interessant
wäre. Dies wären in erster Linie die Ballungsräume.


weitere berichte

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100422_OTS0323/hauptversammlung-der-oesterreichischen-post-ag

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/417172/index.do

  

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"Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran"
83. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 23.4.10 10:10 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Post: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran
Utl.: 210 neue Partner, insgesamt schon 1.752 Geschäftsstellen =

Wien (OTS) - Das Versprechen der Österreichischen Post AG, ihr
Netz weiter auszubauen und auch die im neuen Postmarktgesetz
festgeschriebene Mindestanzahl von bundesweit 1.650 Geschäftsstellen
zu übertreffen, wird stetig umgesetzt: Seit Jahresbeginn wurden 209
neue Postgeschäftsstellen im Sinne dieses Gesetzes in Betrieb
genommen, heute wird die 210. im laufenden Jahr eröffnet. Und in den
nächsten Wochen stehen mehr als 20 weitere Eröffnungen an.
"Der Post.Partner, den wir heute in Amstetten eröffnen werden, ist
ein Beweis für unser Konzept und seinen Erfolg. Denn der Betreiber
des Nah & Frisch-Marktes in Amstetten, Fritz Rafetseder, ist bereits
an drei weiteren Standorten Partner der Post und eröffnet somit seine
vierte Post.Partner-Stelle. Damit hält er derzeit den Rekord", freut
sich der für das Filialnetz zuständige Vorstandsdirektor der Post,
Dr. Herbert Götz. Er zieht eine zufriedene Zwischenbilanz über das
Jahr 2010: "Unser Angebot an alle Gemeinden, eine eigenen
Post.Partner zu bekommen, fruchtet. Wir feiern heute die 210.
Eröffnung in diesem Jahr, und die nächsten Inbetriebnahmen sind
bereits fixiert".
Im Gegenzug wurden bisher in diesem Jahr 13 eigenbetriebene
Filialen geschlossen, daraus ergibt sich eine Verdichtung des Netzes
auf derzeit 1.752 Post-Geschäftsstellen. Davon sind 1.125
selbstbetrieben und 627 durch Partner. Bisher wurden 172
eigenbetriebene Filialen bei der zuständigen Regulierungsbehörde
(RTR) zur Schließung eingemeldet , auch sie sollen größtenteils durch
Partner ersetzt werden. Bei 59 der betroffenen Filialen wurde die
Umwandlung bereits genehmigt, 97 Standorte werden noch evaluiert. In
16 Fällen hat die RTR abschlägig entschieden.
"Wir sind über die aktuelle Entscheidung der Behörde nicht
überrascht, sehen es aber schon mit einem weinenden Auge, dass nun
die Umwandlung von 16 verlustbringenden Kleinfilialen wiederum
amtsseitig verschoben wurde. Wir stehen in ständigem Dialog mit der
Behörde und sind zuversichtlich, auch in diesen 16 Fällen eine
Einigung erzielen zu können. Alles in allem sind wir auf einem guten
Weg", so Götz. Er unterstreicht, dass es in diesen Fällen zu einer
unterschiedlichen Auslegung des Gesetzestextes gekommen ist. Götz
abschließend: "Im Sinne unserer Kunden werden wir unser
Post.Partner-Netz weiter ausbauen und verlustbringende Kleinfilialen
durch neue und moderne Postparnterschaften ersetzen".

  

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"RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran"
84. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 23.4.10 10:15 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 83

Also beim Greißler möcht ich mir eher nicht meine RSb-Briefe und meine Beate-Uhse-Pakete abholen

  

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"Altpolitiker bezweifeln Börsetauglichkeit"
85. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 23.4.10 14:25 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 84

Altpolitiker bezweifeln Börsetauglichkeit von Post und E-Wirtschaft
Utl.: Stratil: "Österreichische Post nicht für Börse geeignet" =

Wien (APA) - "Post und Strom soll man als 'public utility'
(öffentliche Versorgungsunternehmen) betrachten", forderte der
ehemalige Bundesparteiobmann der ÖVP, Josef Taus bei einer
Veranstaltung Donnerstagabend in Wien. Und er erhielt volle
Unterstützung vom Leiter des Bereichs Post und Telekom im
Infrastrukturministerium, Alfred Stratil, der feststellte: "Die
österreichische Post ist nicht geeignet für die Börse".

Der Börsegang sei damals politisch entschieden worden. Nur drei
andere Postunternehmen, nämlich die Schwergewichte Deutsche Post und
Niederländische Post TNT sowie die Singapur Post notierten an der
Börse. Der Konflikt zwischen Dividendenzahlungen und
Versorgungssicherheit habe Konsequenzen und sei eigentlich unlösbar.
Auch Helmut Kern, Leiter der PwC Abteilung Consulting, zeigte sich in
der Diskussion gegenüber einer Liberalisierung des
Post-Briefgeschäfts kritisch: "Die Bevölkerung will sicher nicht,
dass mehrere Unternehmen Zugang zu den Briefkästen haben". Als
"größten Unsinn der Regulierungsgeschichte" bezeichnete Kern die
Post-Universalverordnung und die Festlegung auf 1.650
Postgeschäftstellen.

"Österreich ist in machen Wirtschaftsbereichen überreguliert, in
anderen unterreguliert, aber auch falsch reguliert", kommentierte der
ehemalige SPÖ-Finanzminister und jetzige Unternehmer Hannes Androsch
die Diskussion zum Thema "Spannungsfeld Regulierung - Wieviel
Regulierung braucht Österreich". "Gewisse Dinge eignen sich nicht für
die Marktwirtschaft, beispielsweise die Energieversorgung", sagte
Androsch.

Auch Kern glaubt, dass im Bereich Strom die Regulierung nicht so
gut funktioniert. Der Experte verwies auf die schwierige Rolle der
Energie-Regulierungsbehörde E-Control gegenüber
quasi-monopolistischen Landesstromversorgern. Im Telekombereich
greife die Politik in Märkte ein und damit gebe es eine "sichtbare
Hand des Regulators", verglich er.

Taus wie auch Androsch machten kein Hehl aus ihrer kritischen
Grundhaltung gegenüber Regulierungen. "Jede Regulierung erhöht die
Macht des Staates", so Taus. Es gebe eine Inflation an Regulierungen
und an die Folgekosten werde nicht gedacht. Derzeit passiere wieder
eine Regulierung der Deregulierung, so Androsch. "Es sind Spielregeln
notwendig".

"Eine Tendenz der Politik, Aufgaben an weisungsfreie Behörden
auszulagern", ortet der Spitzenbeamte Stratil aus dem
Infrastrukturministerium. Es habe in den späten 1990er Jahren einen
Boom an solchen Behörden gegeben. Dabei passen diese weisungsfreien
Regulierungsbehörden nicht in unser Rechtssystem, so Stratil. Im
österreichischen Rechtssystem fehle die politische Verantwortlichkeit
der Regulatoren.

  

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"RE: Altpolitiker bezweifeln Börsetauglichkeit" gut analysiert
86. Beitrag von Rang: 25 byronwien(26) am 23.4.10 16:07 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 85

Ich finde der Postdienst hat sich seit der Privatisierung nicht merkbar verschlechtert. Mir kommt die Post jetzt sogar moderner und servicefreundlicher vor.

Wieviele Milliarden würden wir dort wohl jährlich einzahlen wenn die Post nicht privatisiert wäre?

  

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"RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran"
87. Beitrag von Rang: 25 byronwien(26) am 23.4.10 16:12 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 84

Die delikaten Pakete läßt du dir einfach auf einen Paketautomaten senden (geht bis jetzt nur in Wien).

http://www.post.at/174_1003.php

  

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"RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran"
88. Beitrag von Rang: 24 Vecernicek(28) am 23.4.10 16:36 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 87

Hmm ... ob meine Pakete wohl in so einen Paketautomaten reinpassen?

  

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"RE: Filialnetz-Ausbau schreitet zügig voran"
89. Beitrag von Rang: 25 byronwien(26) am 23.4.10 16:49 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 88

die sind doch eh zum selberaufblasen

  

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"Abstimmen wie in Nordkorea"
90. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 23.4.10 19:02 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Post-Aktionärsversammlung

Die Einladung, sich ab 12 Uhr Briefmarken mit eigenem Konterfei anfertigen zu lassen, kam für nicht wenige der rund 500 Post-Aktionäre zu spät. Sie hatten sich 90 Minuten nach Beginn der Hauptversammlung in der Wiener Stadthalle in den Speisesaal zum Buffet verfügt, wo Schweinsbraten, Kraut und Knödel alle Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Für die via Monitor überspielten Vorträge des fünfköpfigen Vorstands rund um Post-Chef Georg Pölzl blieb da ebenso wenig Aufmerksamkeit übrig wie für die kritischen Fragen der Anleger.

Ihnen stießen die Runderneuerung des Post-Aufsichtsrats und die Dividendenzahlung sauer auf. Letztere schlägt wie berichtet mit 1,50 Euro pro Aktie oder 101 Millionen Euro zu Buche und gehe, wie Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel kritisiert, an die Substanz der unter dem Druck der Liberalisierung stehenden Post.

Finanzchef Rudolf Jettmar wies dies zurück, von 120 Millionen Euro Gewinn blieben mehr als 15 als Kapitalrücklage. Die Auswahl der acht neuen Kapitalvertreter ziele offensichtlich mehr auf Machterhalt der von Industrie und ÖVP dominierten Staatsholding ÖIAG ab, denn auf die Bedürfnisse des unter Umsatz- und Ertragseinbußen leidenden gelben Riesen, attestiert Aktionärsvertreter Wilhelm Rasinger. Die ÖIAG hätte wenig Fingerspitzengefühl bewiesen, im Sinne der Sparsamkeit reichten sechs Kapitalvertreter aus.

Die Namensliste ist hinsichtlich Unabhängigkeit ungewöhnlich: Zum Post-Kontrollor gewählt wurde beispielsweise OMV-Vize-Generaldirektor Gerhard Roiss - obwohl die OMV die Post pro Jahr mit Treibstoff im Volumen von rund 15 Millionen Euro beliefert. Für eine gute Zusammenarbeit in Sachen Glücksspiel soll Casinos- und Lotterien-Chef Karl Stoss sorgen. Noch neu im Aufsichtsrat: Ex-CA-Chef Erich Hampel.

Einschlägiges Know-how aus der Deutschen Post bringen immerhin Edgar Ernst, Finanzvorstand im Postdienst der Deutschen Post (bis 2007) und in dieser Zeit für 120 Zukäufe wie Danzas oder DHL zuständig, sowie Chris E. Muntwyler, bis 2008 Chef des Expressdiensts DHL in Großbritannien mit.

Einzige Frau in der Männerriege (auch die Personalvertreter entsenden nur Herren): Anwältin Edith Hlawati (Cerha Hempel, Spiegelfeld, Hlawati), sie behält ihr Mandat für weitere fünf Jahre. ÖIAG-Chef Peter Michaelis holt sich übrigens Verstärkung, er hat ÖIAG-Bereichsleiter Beteiligungsmanagement und Privatisierung, Günter Leonhartsberger, in den Postaufsichtsrat geholt.

So glatt und einfach wie die Hauptversammlung, in der die ÖIAG dank Staatsmehrheit über nordkoreanische Abstimmungsverhältnisse verfügt, läuft es bei den Postamtsschließungen nicht. Die Postregulierungsbehörde RTR hat das Zusperren an 16 Standorten in Landgemeinden untersagt. Weil sonst die flächendeckende Versorgung in Gefahr sei, wie der Standard in Postkreisen erfuhr.

Die Post-Führung reagiert stinksauer, die Kommission behindere die Post mit Schikanen, wenn ein Postamt nicht geschlossen werden könne, nur weil ein Hundert-Seelen-Ort als "Hinterlegungsgemeinde" sein Amt verliere. Man betreibe schließlich 102 Poststellen mehr als im Gesetz vorgesehen.

Quelle: Standard vom 23.4.010


.
.
Gruß

  

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"Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’ at Cheuvreux"
91. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.4.10 13:26 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’ at Cheuvreux

April 29 (Bloomberg) -- Oesterreichische Post AG, Austria’s
biggest mail service, was cut to “underperform” from
“outperform” at Credit Agricole Cheuvreux.
“Although its parcel operations do give Austrian Post some
cyclical upside, the leverage of this business for the whole
group appears rather low,” Markus Remis, an analyst at
Cheuvreux in Vienna, wrote in a note to investors today. “All
in all, just as the crisis did not hit the company until later,
we also expect Austrian Post to lag in benefiting from the
improving macroeconomic environment.”
The brokerage cut its share price estimate to 22 euros from
23 euros.

  

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"RE: Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’ at Cheuvreux"
92. Beitrag von goldfisch(0) am 29.4.10 14:25 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 91

Wieso underperform? 22€ wären jetzt schon +3% und wenn der Kurs ex Dividende (entspricht derzeit wieder mehr als 7%) auf 22€ steigt, zahlt sich ein Kauf auf jeden Fall aus.

  

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"RE: Austrian Post Cut to ‘Underperform’ vs ‘Outperform’ at Cheuvreux"
93. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.4.10 14:27 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 92

>Wieso underperform? 22€ wären jetzt schon +3% und wenn der
>Kurs ex Dividende (entspricht derzeit wieder mehr als 7%) auf
>22€ steigt, zahlt sich ein Kauf auf jeden Fall aus.

die meinen post wird schlechter performen als der gesamtmarkt.

  

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"RE: Austrian Post Cut to &#8216;Underperform&#8217; vs &#8216;Outperform&#8217; at Cheuvreux"
94. Beitrag von goldfisch(0) am 29.4.10 14:59 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 93

>>Wieso underperform? 22€ wären jetzt schon +3% und wenn der
>>Kurs ex Dividende (entspricht derzeit wieder mehr als 7%)auf
>>22€ steigt, zahlt sich ein Kauf auf jeden Fall aus.
>
>die meinen post wird schlechter performen als der
>gesamtmarkt.

Stimmt natürlich. Ich habe zuwenig auf die Bedeutung der Begriffe geachtet und nur auf die Zahlen geschaut. (Ehrlich gesagt habe ich nicht einmal die Begründung gelesen.)
So gesehen ist es eine positive Prognose für den Gesamtmarkt (Ziel deutlich mehr als +10%).

  

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"Problemlöser"
95. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 29.4.10 16:51 Post: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Interview mit Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender der Post AG


Seit rund einem halben Jahr ist Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender der Post AG. Er will über Veränderungen reden: Weil man ohnehin nicht an ihnen vorbei kommt. Und es die Gestrigen zwar immer geben wird, er aber lieber in die Zukunft schaut.

Ein warmer Empfang sieht anders aus:
Georg Pölzls Bestellung bei der Post AG wurde von den Betriebsräten abgelehnt. Zu wenig Fachwissen, lautete die Begründung. Post-Chef ist der Top-Manager, der zuvor bei T-Mobile in Deutschland als Sonderbeauftragter ein konzernweites Effizienzprogramm umgesetzt hat, trotzdem geworden. Mit schwierigen Agenden: Die Post steht vor dem Fall des Briefmonopols (2011), muss im großen Stil umstrukturieren und massiv Personal abbauen.

Ein warmer Empfang sieht so aus:
Georg Pölzls Büro in der Postgasse 8 ist moderner als der Rest des Hauses, der an eine alte Volksschule erinnert. Die Assistentin und die beiden Pressesprecher wuseln dort fröhlich in der Vorstandsetage herum. Pölzl selbst ist unaufgeregt, lässig ohne Sakko, macht mit dem Fotografen Scherze über die grauen Mauern des alten Gebäudes.

Er zeigt Briefmarken, Poster, Bilder auf seinem Arbeitsplatz her. Da ist viel Freude im und rund um das Büro des Post-Chefs. Auch wenn dieser Tag einen Rückschlag in der Strategie des Managers brachte.



KURIER:Ihr Ruf ist der des Sanierers und Sparmeisters ...

Georg Pölzl: Ist das so?

Ja. Man weiß, warum Sie da sind. Wie haben Sie Ihren Einstieg bei der Post empfunden?

Man hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht. Ich wurde wirklich mit offenen Armen aufgenommen - entgegen vielen anders lautenden Berichten. Es ging in der ersten Phase darum, die Vorstandskollegen kennenzulernen. Darum, dass wir ein gemeinsames Verständnis haben über das, was zu tun ist. Es ging mir dabei nicht um die schnelle Lösung, sondern darum, alle an Bord zu haben. Es wurden dann auch nicht die üblichen hundert Tage, sondern 130 bis zur Bekanntgabe der gemeinsam erarbeiteten Strategie.

Wie lautet die?

Wachsen und Umbauen.

Die Betriebsräte waren gegen Ihre Bestellung. Schmerzlich?

Das nehme ich nicht persönlich. Vielleicht sind die inzwischen ganz froh, dass ich da bin.

Die Geschwindigkeit und Dynamik bei der Post ist eine eigene. Hatten Sie einen Kulturschock?

Nein. Denn die Geschwindigkeit ist in jedem Unternehmen anders. Die Post hat eine lange Tradition - aber dass sie so langsam in ihren Veränderungen ist, stimmt nicht. Ich glaube, dass in den vergangenen 15 Jahren viel passiert ist. Sonst wäre die Post kein gewinnbringendes Unternehmen. Sogar im schwierigen Jahr 2009 hatten wir immer noch das drittbeste Jahr in der Geschichte. Aber es stimmt schon: Man kann ein Unternehmen wie die Post nicht mit einem Startup wie max.mobil vergleichen.

Sie können sich auf beides einstellen?

Ja. Ich habe meine ersten sechs Berufsjahre als Unternehmensberater verbracht und mich da alle sechs Monate auf ein neues Unternehmen eingestellt. Wenn sich bei mir nicht ständig etwas bewegt, werde ich unrund.

Von Ihnen sagt man, Sie seien ein "typischer McKinsey-Mann". Was heißt das?

Typisch ist das sehr Sachliche, der analytische Zugang. Was ich für mich heute in Anspruch nehme - und das ist untypisch für Berater - ist, das Gesamtsystem mit den Menschen zu sehen. Manager sind für alles verantwortlich, man kann sich nirgends rausreden.

Man sagt, es ist Ihnen wichtig, die richtigen Menschen rund um sich zu haben.

Das ist das Allerwichtigste. Ich höre auf die Menschen rund um mich. Ich muss ihnen vertrauen können. Keine Kompromisse im eigenen Umfeld - alles andere wäre ein entscheidender Fehler. Die Führungsmannschaft muss menschlich und inhaltlich passen. Das wäre übrigens mein Anspruch für das gesamte Unternehmen.

Der Vorwurf des Betriebrates war, Sie hätten zu wenig Fachwissen. Haben Sie nachgelernt?

Ich habe mich sehr gut vorbereitet, mit vielen Menschen aus der Branche, dem Aufsichtsrat, den politischen Entscheidungsträgern und den Mitarbeitern gesprochen. Ich habe mir ein 360-Grad-Bild erarbeitet.

Es heißt, Sie seien politisch nicht stark vernetzt.

Ich habe keinen politischen Anstrich. Bin von der Politik als Person sehr unabhängig, als Postchef natürlich nicht.

Ist das schwierig?

Ja, aber nicht schwieriger als in jedem anderen großen Unternehmen. Bei der Post gibt es einen kritischen Zusatzfaktor: Wir stehen immer in der Öffentlichkeit. Alles was die Post tut, betrifft immer acht Millionen Österreicher. Wir besuchen fast jeden, jeden Tag.

Die Post-Kontrollkommission hat Ihnen untersagt, 16 der geplanten Schließungen durchzuführen. Da geht Ihr Plan nicht auf.

Es gibt einen Prozess des Umbaus des Postgeschäftsstellennetzes auf ein Partnernetz. Das ist schwierig. 16 nicht schließen zu dürfen, ist kein Beinbruch. Das ist eine Momentaufnahme. Ich bin überzeugt davon, dass bei den 16 das Urteil in einem halben Jahr ganz anders aussehen wird. Dafür werden wir 16 weitere haben, über die wir sprechen, oder 20 oder 30. Das ist ein normaler Prozess.

Wie wird die Akzeptanz der Bevölkerung den Postpartnern gegenüber sein?

Das ist kein Glaubensbekenntnis mehr - wir haben 600 Postpartner und die Akzeptanz ist sehr gut.

Wo kann es Wachstum geben?

In der internationalen Logistik, dem Paketgeschäft. Da ist der Internethandel der wichtigste Treiber. Und in den südosteuropäischen Ländern gibt es einen gewissen Nachholbedarf.

Macht Ihnen die Liberalisierung 2011 Sorgen?

Wir beschäftigen uns intensiv damit. Natürlich stellt sie uns vor große Herausforderungen.

Mit wie viel Konkurrenz rechnen Sie?

Schwer zu sagen. Wir haben heute schon in vielen Bereichen Konkurrenz, die wird dann in einen Bereich getragen, der bisher für uns reserviert war (2011 fällt das Briefmonopol). Das wird sicher Preisdruck erzeugen - in einem Segment, das durch die elektronische Post ohnehin gefährdet ist.

Briefe könnten billiger werden?

Was wirklich unter großem Druck stehen wird, ist das Business-to-Consumer-Geschäft. Es geht um die Preisgestaltung für Großkunden.

Thema Personalabbau: Wie läuft das derzeit?

Jedes Unternehmen muss ständig Strukturen umbauen und immer effizienter werden. Wir bauen kontinuierlich Mitarbeiter ab, wie schon in den vergangenen Jahren auch.

Da reden wir von 1000 Personen pro Jahr.

Ja, so war das in den vergangenen Jahren. In der Höhe spielt sich das ab.

Welche Mitarbeiterzahl peilen Sie mittelfristig an?

Das kann man nicht sagen. Es wäre auch vermessen und falsch. Das ist ein sensibles Thema, von dem Menschen betroffen sind - da nennen wir keine Zahlen.

Die Weiterreichung von Beamten an andere Behörden soll nicht gut funktionieren.

Beamte werden in einem externen und internen Arbeitsmarkt abgebaut. Wir bringen Beamte zur Polizei oder zur Justiz oder versuchen, sie intern zu anderen Tätigkeiten zu bringen. Ja, das ist schwierig.

Weil sich Mitarbeiter nur ungern versetzen lassen.

Ja. Das ist aber kein Postproblem, das haben Sie überall. Die Menschen wollen Stabilität, sie verändern sich nicht gern.

Im Karriere- und Entwicklungscenter (KEC) schulen Sie um. Das soll mehr schlecht als recht funktionieren.

Das müssen wir völlig umbauen. Wir werden immer einen internen Arbeitsmarkt brauchen. Das KEC wird es aber so nicht mehr geben.

Die öffentliche Wahrnehmung ist, da sitzen Menschen drinnen, die sich langweilen.

Die ist falsch. Mehr als die Hälfte ist temporär dort eingesetzt, wo Not am Mann ist. Andere warten auf die Frühpensionierung, andere haben gesundheitliche Probleme. Ich habe über keinen anderen Bereich so viel Unsinn gehört, wie über das KEC.

Wie gehen Sie mit dem Gegenwind von allen Seiten um?

Ich versuche, die Problembereiche zu erfassen, Rezepte für Lösungen zu finden.

Wie begegnen Sie den Bewahrern, die keine Veränderung wollen?

Über Kommunikation. Ich spreche mit den Menschen. Dafür verwende ich mehr als 50 Prozent meiner Arbeit. Ich versuche, die Menschen von der Veränderungsnotwendigkeit zu überzeugen.

Das geht?

Es muss gehen. Es gibt keine Alternative dazu. Aber es wird immer Gestrige geben, die das anders sehen. Der Job des Managers ist es, die Zukunft zu gestalten.

Haben Sie ein Bild, wie diese Post der Zukunft aussehen soll.

Man hat Vorstellungen. Nur die Zukunft sieht dann immer anders aus. Jeder Geschäftsplan, den man niederschreibt, ist im Nachhinein immer falsch. Weil sich die Dinge anders entwickeln. Meistens viel dynamischer als geglaubt. Man kann Geschwindigkeit in der Umfeldveränderung gar nicht überschätzen. Hier wird immer unterschätzt. Es geht alles viel schneller als man glaubt.

Sie müssen viele schwierige Maßnahmen setzen. Wie wollen Sie trotzdem die Stimmung im Unternehmen hoch halten?

Ich kommuniziere ein Zukunftsbild, sage, wo wir hinwollen. Ich teile den Menschen mit, dass ihr Beitrag wichtig ist, dass sich die Welt verändert. Und dass Veränderungen in ihrem Bereich, oder Abbau, nichts mit ihrem persönlichen Versagen zu tun hat. Ich versuche, den richtigen Umgangston zu finden. Man muss den Menschen gerecht werden. Man soll mir die Lüge nie unterstellen können - ich sage immer die Wahrheit, auch wenn sie hart ist.

Was war denn ihre größte Herausforderung in den ersten paar Monaten?

Mir hat das echt Spaß gemacht. (Denkt lange nach). Vielleicht die Veränderungsbereitschaft, dass man die rüberbringt. Weil die Menschen haben ein unglaubliches Beharrungsvermögen.

Gibt es die Angst, an dieser großen Aufgabe zu scheitern?

Das ist eine Charaktersache. Ich denke nur in Lösungen. Selbst wenn etwas schief geht - und das tut es immer - beschäftige ich mich damit nicht lange. Wenn jemand rumsudert sage ich ihm, wir sind hier nicht im Geschäft der Vergangenheitsbewältigung, sondern der Zukunftsgestaltung. Mich interessieren meine eigenen Fehler auch nicht wirklich. Ich versuche sie mir nur zu merken, damit ich sie nicht nochmals mache. 80 Prozent sollten richtig sein.

Ist das Ihr Ziel, 80 Prozent richtig zu machen?

Ja, das ist eine realistische Quote.

Georg Pölzl. Erdöl, max.mobil, T-Mobile und jetzt Post.

Georg Pölzl, 1957 in Graz geboren, studierte Erdölwesen an der Montanuniversität Leoben. Seine Karriere startete er bei McKinsey als Unternehmensberater, 1993 wechselte er in den Vorstand der Binder+CO AG, 1998 wechselte er zum ersten privaten Mobilfunker max.mobil, es folgte die Übernahme durch T-Mobile. 2007 holte ihn T-Mobile als Sonderbeauftragten für das konzernweite Effizienzprogramm nach Deutschland, wo er Anfang 2009 Vorstandsvorsitzender wurde. Seit 1. Oktober 2009 ist Pölzl Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Post AG.


Quelle: Kurier vom 29.4.010


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Gruß

  

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"Peergroup-Vergleich"
96. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 03.5.10 16:26 Post: aktien-portal aktien-online

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http://www.boerse-express.com/pages/876759

  

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"Vorstands-Gagen: Post geht gegen Trend"
97. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 04.5.10 12:22 Post: aktien-portal aktien-online

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http://kurier.at/wirtschaft/1998910.php

Vorstands-Gagen: Post geht gegen Trend

Die Gehälter der ATX-Vorstände sanken im Vorjahr im Schnitt um rund ein Fünftel. Nicht so bei der Post: plus 42 Prozent für das Management.

Die Wirtschaftskrise trifft auch die Vorstände von Österreichs ATX-Unternehmen: Laut Wirtschaftsblatt sanken ihre Gagen 2009 im Schnitt um ein Fünftel.

Am stärksten fiel der Rückgang der Bezüge bei Banken und Versicherungen aus. So mussten die Vorstände der Erste Group ein Minus von 56 Prozent hinnehmen. In absoluten Zahlen ging deren Gehalt von 10,8 auf 4,7 Millionen Euro zurück.

Auch Raiffeisen-International-Chef Herbert Stepic und seine Vorstandskollegen mussten im Vorjahr kräftig Federn lassen. Ihr Einkommen verringerte sich von 9,3 auf 5,0 MillionenEuro. Das Management der Vienna Insurance Group (VIG) verdiente mit 4,2 Millionen Euro um 42 Prozent weniger als noch 2008.

Aber nicht alle Unternehmen kürzten in der Krise die Bezüge der Manager. Die Flughafen-Wien-Chefs etwa haben im Vorjahr 1,4 Millionen Euro bekommen, ein Plus von 7 Prozent. Das war allerdings auf den Vorstandswechsel - Ernest Gabmann folgte Christian Domany nach - zurückzuführen. Domany hat laut WirtschaftsBlatt 340.800 Euro erhalten, obwohl er bereits im Februar 2009 ausgeschieden ist.

OMV führend
Auf der Gewinnerseite stehen auch die Post-Manager, die 3,4 Millionen abkassierten und damit 42 Prozent mehr als 2008. Die teuerste Chefetage im ATX leistete sich die OMV: der Öl- und Gasriese zahlt seinen sechs Vorständen insgesamt 10 Millionen Euro.

Nach der OMV war es im Vorjahr für Vorstände am lukrativsten, bei der Strabag oder Andritz beschäftigt zu sein. 2008 verdiente man noch bei der Erste Group am besten. Im Zuge der Krise sind teure Boni an Banken-Manager aber immer mehr zum öffentlichen Reizthema geworden.

  

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"Heute ex-Dividende"
98. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 06.5.10 08:09 Post: aktien-portal aktien-online

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Zahltag ist ebenfalls schon heute.

  

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"Post AG kämpft um kroatische City Ex"
99. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 06.5.10 10:10 Post: aktien-portal aktien-online

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Post AG kämpft um kroatische City Ex

Die 35 Millionen € teure City Ex - ein Paketzusteller - wäre die dritte Investition der österreichischen Post in Kroatien. Noch halten sich die Österreicher bedeckt.

Zagreb. Der private kroatische Paket- und Briefzusteller City Ex steht Medienberichten zufolge zum Verkauf - und Interessenten dafür gibt es angeblich zuhauf.

So soll neben der kroatischen Post auch die österreichische Post AG die Hand nach dem Unternehmen ausgestreckt haben. Das Anfangsgebot für City Ex liegt laut der Zeitung business.hr bei 35 Millionen €.

Fuß in der Tür

Bei der Post AG hält man sich über eine mögliche Angebotslegung bedeckt: "Wir kommentieren grundsätzlich keine Käufe oder Angebote, weder in Österreich, noch in anderen Ländern, bis ein Kauf nicht abgeschlossen wurde", sagte Unternehmenssprecher Michael Homola zum WirtschaftsBlatt. Seitens City Ex gab es bis zu Redaktionsschluss keinen Kommentar zum Verkauf.

Abwegig wäre das österreichische Investment jedenfalls nicht, denn mit ihrer Tochterfirma Overseas Express, die Pakete an Geschäftskunden zustellt, und die Firma Weber Escal (unadressierte Werbesendungen) ist die Post AG schon auf dem kroatischen Markt vertreten.

Balkan-Expansion

Außerdem gehören der Post AG auch noch die Paketdienste City Express Serbien und City Express Montenegro. Zuletzt kam auf dem Balkan 2008 der Paketdienstleister an Geschäftskunden, 24VIP, in Bosnien dazu.

Schon vor der Übernahme kooperierten Overseas Express mit 24VIP. Eigenen Angaben zufolge betrug der Marktanteil der Österreicher in Bosnien zehn, in Kroatien 35 Prozent. In Kroatien und Serbien ließ die Post zwei Logistikzentren um 20 Millionen € bauen. Im Gegensatz zur Lage zu Hause, wo Filialen geschlossen werden, läuft die Akquise in Südosteuropa offenbar weiter.

Wert gestiegen?

Bis vor mehr als einem Jahr war City Ex Schätzungen zufolge 20 Millionen € wert, bis der Platzhirsch, die kroatische Post (HP), ihren Großkunden die Rabatte strich.

Daraufhin begannen Unternehmen wie die kroatische Telekom (HT), Diners Club oder American Express auch mit der Konkurrenz, der City Ex, zu kooperieren. Der posteigene Kurierdienst HP Express kam dagegen nicht an.

Nun erscheint es kontrovers, dass die HP ihren Konkurrenten kauft, dessen Preis sie selbst hinaufgetrieben hat. Offizielle Bilanzen der Firma, die nicht an der Börse ist, gibt es nicht. Der Nettogewinn betrug 2008 laut dem Portal poslovna.hr 1,3 Millionen €.

  

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"Deutsche Bank: 1Q10E results preview"
100. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.5.10 16:00 Post: aktien-portal aktien-online

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Deutsche Bank: 1Q10E results preview


* We maintain Hold at unchanged €21 TP

Austrian Post is due to report its 1Q10E results on 20 May at 07.30 CET
followed by a cc at 14.30 CET. We expect the group to report flat underlying
EBIT but lower pre-tax profits amid the cessation of a non-recurring associates
gain in the comparison period. Investors should watch out for the earnings
quality and operating trends in the Mail and Parcel segments as usual. We
maintain a Hold on the stock with unchanged EPS estimates and unchanged TP of
€21 due to lack of upside triggers for the stock.


* Q1 2010 net cash of € 286m

We expect Austrian Post to report a decline in Mail segment sales, which is
partly compensated by the Parcel segment revenues. Moreover, we expect higher
net interest charges and cessation of a Euro 4.4m associates gain in Q1 09
resulting in lower pre-tax profit and net profit. Further we forecast Euro 12m
(vs. Euro 16m in 1Q09) in FCF mainly due to higher net capex forecasts; but we
forecast a flat Euro 32m operating cash flows. Consequently, the group would
strengthen its net cash position to Euro 286m (all Q1 2010E forecast details in
figure 2 and 3).


* Valuation and Risks

We have an unchanged target price of €21 for 2011E using target EV/CE
analysis. Our target price is derived using company’s 2011E RoCE (post-tax) of
11.7% and a WACC of 6.8%. Downside risks are: 1) negative price-mix effects in
the Mail segment over the mid-term and 2) potential market share losses in the
Austrian mail market upon liberalization in 2013. Upside risks include 1)
unexpected cost savings from outsourcing initiatives in the branch and
logistics operations and 2) earnings accretive takeover with acquired sales of
more than Euro 50m.

  

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"Analysten sehen für das erste Quartal 2010 moderates Minus"
101. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 19.5.10 21:21 Post: aktien-portal aktien-online

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Analysten sehen für das erste Quartal 2010 moderates Minus

Wien (APA) - Analysten heimischer Bankinstitute erwarten für die
am Donnerstag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen der
Österreichischen Post AG zum ersten Quartal 2010 moderate Rückgänge
bei Umsatz und Nettoergebnis. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) wird leicht höher gesehen.

Im Schnitt erwarten sich die Experten von Raiffeisen Centrobank
(RCB) und Erste Group einen Umsatzrückgang von 1,7 Prozent, von 595,2
auf 584,8 Mio. Euro. Beim Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (Ebitda) rechnen die Spezialisten im Schnitt mit einem
Überschuss von 68,0 Mio. nach 67,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2009.
Dies bedeutet einen leichten Anstieg um 0,50 Prozent.

Beim operativen Ergebnis (Ebit) - nach Abzug der Abschreibungen -
erwarten sie eine Abnahme von 6,80 Prozent. Demnach sollte das Ebit
von 47,8 Mio. auf 44,6 Mio. Euro schrumpfen. Unterm Strich sehen die
Experten dann einen Periodenüberschuss von 33,6 Mio. nach 33,7 Mio.
Euro im Vorjahr. Das wäre ein Minus von 0,3 Prozent.

Die Analysten der Erste Group erwarten zum ersten Quartal leicht
niedrigere Ergebnisse, heben auf der anderen Seite aber auch hervor,
dass die Ergebnisse zum ersten Quartal des Vorjahres von
außerordentlichen Einnahmen deutlich positiv beeinflusst wurden. Die
Experten der Raiffeisen Centrobank sehen im ersten den nachgebenden
Umsatz auch in dem zurückgehenden Marktanteil der Briefpost
begründet. Die Zahlen werden von den Raiffeisen Experten als "robust"
erwartet. Deshalb sehen sie das aktuelle Aktienkursniveau als
"vielversprechend" an.

Analystenschätzungen für das erste Quartal des Geschäftsjahres
2010 in Mio. Euro:

RCB Erste Schnitt Vorjahr Veränderung
Umsatz 586,1 583,5 584,8 595,2 - 1,7%
Ebitda 67,7 68,2 68,0 67,6 + 0,5%
Ebit 44,3 44,8 44,6 47,8 - 6,8%
Net Profit 34,1 33,1 33,6 33,7 - 0,3%

  

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"Q1 2010: Umsatzrückgang von 1,6% wie erwartet"
102. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 20.5.10 09:11