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"Finanzkrise - Wirtschaftskrise 14 (=1/2010)"
Beitrag von Rang: 10 Glückspilz(80) am 31.1.10 16:34

Eigentlich hätte ja nach Teil 13 Schluss sein sollen - aber so ganz traue ich der Sache noch nicht, daher geht die Fortsetzung ins Jahr 2010 hinein.

  

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Isländer wollen nicht zahlen
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Serie von Banken-Pleiten in USA geht weiter
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Im 2. Quartal werden die Arbeitslosenzahlen fallen
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Sarkozy sichert Griechenland unbedingte Unterstützung z...
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      Nachhilfeunterricht
08.3.10 19:46
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      RE: Nachhilfeunterricht
08.3.10 19:56
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      RE: Nachhilfeunterricht
08.3.10 20:04
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      RE: Nachhilfeunterricht
08.3.10 20:06
233
      RE: Nachhilfeunterricht
08.3.10 20:10
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      Griechenland kann es alleine schaffen
09.3.10 07:54
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      Japan, Australien weiter verbessert
09.3.10 08:07
236
      @WB
09.3.10 22:02
237
      RE: @WBgut analysiert
10.3.10 08:08
238
      RE: @WBgut analysiert
10.3.10 21:41
239
      RE: @WBgut analysiert
10.3.10 22:06
240
      Lange Leitung
10.3.10 22:24
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      Selbstragender Aufschwung
10.3.10 22:30
242
      RE: Selbstragender Aufschwung
10.3.10 23:12
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      RE: @WB
10.3.10 22:27
244
      RE: @WB
10.3.10 22:32
245
      RE: @WB
10.3.10 22:36
246
      RE: @WB
10.3.10 22:47
247
      RE: CDS
10.3.10 23:05
248
      RE: @WB
10.3.10 23:06
249
      RE: @WB
10.3.10 23:08
250
      RE: @WB
10.3.10 23:10
251
      RE: @WBwitzig
10.3.10 23:16
252
      RE: @WB
10.3.10 23:42
253
      RE: @WB
10.3.10 23:47
254
      RE: @WB
11.3.10 00:04
255
      RE: @WB
11.3.10 00:17
256
      @keram
11.3.10 00:24
257
      RE: @keram
11.3.10 00:28
258
      RE: @WB
10.3.10 23:49
259
      Genug
10.3.10 23:51
260
      RE: @WBinteressant
11.3.10 00:17
261
      RE: @WB
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262
      RE: @WB
10.3.10 22:45
263
      RE: @WB
10.3.10 22:48
264
      RE: CDS
10.3.10 22:55
265
      RE: CDS
10.3.10 23:26
266
      RE: CDS
10.3.10 23:36
267
      RE: CDS
10.3.10 23:35
268
      RE: CDS
10.3.10 23:39
269
      RE: CDS
10.3.10 23:41
270
      RE: CDS
10.3.10 23:58
271
      RE: CDS
11.3.10 08:21
272
      RE: CDS
11.3.10 09:12
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      Leerverkäufe-letzter Versuch
11.3.10 10:00
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      @keram
11.3.10 10:06
275
      @hochstapler
11.3.10 11:27
276
      RE: @hochstapler
11.3.10 12:05
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      RE: CDSgut analysiert
11.3.10 10:47
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      RE: CDS
11.3.10 11:25
279
      RE: CDS
11.3.10 11:41
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      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 13:56
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      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 14:07
282
      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 14:17
283
      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 14:20
284
      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 14:28
285
      RE: Griechenland kann es alleine schaffen
11.3.10 15:45
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Chinesische Exporte boomen
10.3.10 20:51
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Australische Beschäftigung steigt
11.3.10 08:18
288
USA mit Rekorddefizit
11.3.10 09:45
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RE: USA mit Rekorddefizit
11.3.10 11:29
290
RE: USA mit Rekorddefizit
11.3.10 14:33
291
      Das Problem mit den Schuldenbergen
11.3.10 20:19
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      Japan Industrieproduktion 18,5% (zuletzt 5,1%)
12.3.10 08:22
293
      Und Indien +16,7%
12.3.10 08:28
294
      Warum Bella Italia vom Kapitalmarkt verschont wird
12.3.10 08:33
295
      RE: Warum Bella Italia vom Kapitalmarkt verschont wird
12.3.10 08:43
296
      RE: Und Indien +16,7%witzig
12.3.10 08:57
297
      RE: Das Problem mit den Schuldenbergengut analysiert
12.3.10 08:36
298
      In Grossbritannien braut sich etwas zusammen
12.3.10 08:47
299
Euro-Staaten einigen sich auf Griechenland-Bailout
13.3.10 08:42
300
„Europa ist Ground Zero“interessant
13.3.10 12:02
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Pröll: Österreich könnte sich an Haftungen beteiligen
13.3.10 18:43
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„Amerika ist eine Nation im Niedergang“
14.3.10 17:12
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China nicht besonders optimistisch
14.3.10 19:45
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Englische Hauspreise steigen nur mehr langsam
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      Schwache US-Immobiliendaten
15.3.10 20:15
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Wettbewerbspolitik auf Europäisch
16.3.10 09:57
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RE: Wettbewerbspolitik auf Europäisch
16.3.10 11:34
308
RE: Wettbewerbspolitik auf Europäisch
16.3.10 22:44
309
USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 20:21
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RE: USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 22:28
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      RE: USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 22:55
312
      RE: USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 23:02
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      RE: USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 23:13
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      RE: USA planen Handelskrieg mit China
16.3.10 23:19
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Fed Pledges to Keep Rate Low for ‘Extended Period’
16.3.10 23:10
316
Wie ein Staat seine Schulden los werden kann
17.3.10 14:07
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Ifo - Autoproduktion in Deutschland zieht 2010 spürbar ...
17.3.10 14:55
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Wiener Zeitung auf Linie gebracht
17.3.10 20:10
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RE: Wiener Zeitung auf Linie gebracht
17.3.10 21:41
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      RE: Wiener Zeitung auf Linie gebracht
17.3.10 21:45
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      RE: Wiener Zeitung auf Linie gebracht
17.3.10 21:56
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Japanische Frühindikatoren besser
18.3.10 08:05
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Papandreou macht mit Steuern ernst - auch Kirche muss z...
18.3.10 20:36
324
Fed May Boost Discount Rate Before Next Meeting
19.3.10 07:59
325
Staatshilfe: Was die Banken wirklich zahlen!
19.3.10 14:16
326
Cerberus könnte bei der Bawag die Pfoten strecken
20.3.10 10:52
327
Merkel Open to EU Aid to Greece
20.3.10 19:37
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Peking droht im Währungsstreit Gegenmassnahmen an
21.3.10 13:25
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      keine endfälligen fremdwährungskredite mehr
22.3.10 14:14
330
German Exports Didn’t Contribute to Greek Crisis
22.3.10 20:33
331
RE: German Exports Didn’t Contribute to Greek Crisis
22.3.10 20:54
332
Realsatire: Griechische Staatsbank wettet gegen Grieche...
23.3.10 19:00
333
Japan ist eine Katastrophe
23.3.10 19:45
334
      RE: Japan ist eine Katastrophe
23.3.10 20:31
335
      Die Staatsschulden explodieren weiter
24.3.10 20:13
336
Dubai Government Offers Dubai World $9.5 Billion in New...
25.3.10 08:26
337
Gefahr einer Jobkrise in Deutschland vorerst gebannt
25.3.10 13:55
338
      Griechenlandhilfe fixiert
25.3.10 19:57
339
      IWF wird eingeschaltet
25.3.10 20:39
340
Bernanke: Zinsen bleiben niedrig
25.3.10 21:03
341
Prognose für 2010 und 2011: Träge Erholung der Konjunkt...
26.3.10 13:54
342
Ireland’s ‘Worst Fears Surpassed’ on Banks’ Capital
30.3.10 20:42
343
Griechenland Aprilscherz?
03.4.10 17:46
344
      'Griechenland hat Tiefpunkt der Krise hinter sich'
03.4.10 19:06
345
      Sprunghafter Anstieg der Zeitarbeit
04.4.10 09:23
346
      RE: Sprunghafter Anstieg der Zeitarbeit
04.4.10 10:59
347
      7 Economic Stats You Shouldn't Believe
05.4.10 17:38
348
      RE: 7 Economic Stats You Shouldn't Believe
05.4.10 18:04
349
      RE: 7 Economic Stats You Shouldn't Believegut analysiert
05.4.10 18:46
350
Greek borrowing rates soar
06.4.10 19:20
351
Fed-Minutes veröffentlicht
06.4.10 21:00
352
      U.S. Earned $10.5 Billion on TARP Investments
06.4.10 21:26
353
Griechenlands Banken in Schwierigkeiten
07.4.10 14:47
354
RE: Griechenlands Banken in Schwierigkeiten
07.4.10 15:14
355
      US-Fiskus profitiert von der Krise
07.4.10 20:20
356
Neue "Blase": 40 Prozent der US-Banken bedrohtinteressant
07.4.10 22:38
357
JP: Auftragseingänge Maschinenbau gesunken
08.4.10 08:15
358
THREAD ENDE!
08.4.10 09:44
359

"Viele Gefahrenherde für die Aktienmärkte"
1. Beitrag von Rang: 10 Glückspilz(80) am 24.12.09 09:24

Als Antwort auf Beitrag # 0

23.12.2009 | 19:26 | Von andreas kerschbaumer (Die Presse)

Auch für 2010 gehen die Prognosen von einem positiven Börsenjahr aus, wenn auch nicht so extrem wie 2009. Hinter den Aktienmärkten verbergen sich aber noch einige Gefahrenherde, die für ein böses Erwachen sorgen könnten.

Von einer Jahresendrallye, die von vielen Analysten prognostiziert wurde, ist bisher wenig zu sehen. Im Gegenteil, die Wiener Börse tendierte in den vergangenen Wochen nach unten. Auch für 2010 gehen die Prognosen von einem positiven Börsenjahr aus, wenn auch nicht so extrem wie 2009. Hinter den Aktienmärkten verbergen sich aber noch einige Gefahrenherde, die für ein böses Erwachen sorgen könnten.

► Welthandel: Ein wichtiges Element für Prognosen ist der sogenannte Baltic Dry Index (BDI), da er als Frühindikator für den Welthandel und die Konjunktur dient. Dabei handelt es sich um einen Preisindex für den Schiffstransport trockener Güter (Kohle, Stahl) auf den wichtigsten Handelsrouten der Welt. Ende November, als die Analysten ihre Prognosen für 2010 abgaben, deutete alles darauf hin, dass der BDI weiter ansteigt. Seither hat der Index aber um 35 Prozent verloren. Das ist kein gutes Zeichen, vor allem nicht für Europas wichtigste Wirtschaftsnation Deutschland, die stark vom Export abhängig ist.

► Banken: In der Finanzkrise galt bisher: Geht es den großen Banken schlecht – geht es den Börsen schlecht. Im März 2009 gab es erstmals wieder Jubelmeldungen, die US-Großbanken könnten wieder auf üppige Gewinne hoffen. Seither geht es auch mit den Börsen wieder steil bergauf. Möglich wurden diese Überschüsse der Banken teilweise nur durch neue Bilanzierungsregeln. Die Bewertungsregeln für faule Kredite wurden deutlich gelockert. Goldman Sachs oder Bank of Amerika schrieben daraufhin wieder große Gewinne. Das wirkte wie Balsam auf den Wunden der Anleger, die Börsen reagierten allesamt euphorisch auf diese Meldungen.
Für zusätzliche Aufbruchstimmung sorgten wenig später die Stresstests für die 19 größten US-Instituten. Das Finanzministerium und die Notenbank hatten festgestellt, dass zur Stabilisierung der Banken gar nicht so viel Kapital nötig war, wie befürchtet wurde. „Es hat sich herausgestellt, dass diese Prüfungen nicht mehr als eine Abmachung zwischen dem Finanzministerium und den Geldhäusern war. Die Ergebnisse sind wertlos“, sagt der deutsche Fondsmanager Martin Mack. Demnach ist noch nicht klar, welche und wie viele Leichen die Banken noch in ihren Büchern haben.

► China: Chinas Wirtschaft wird 2009 um mehr als acht Prozent wachsen. Ökonomen bezeichnen das Land bereits als Konjunkturmotor für die Weltwirtschaft. Ob dieses Wachstum nachhaltig ist, wird sich erst zeigen. Die Ratingagentur Fitch warnt, dass Chinas Banken große Kreditrisken versteckten und die Gefahr drohe, dass sie viele faule Darlehen vergeben würden. Das könne, so Fitch, zu Zuständen wie in den USA vor Ausbruch der Subprime-Krise führen. Trifft dieses Szenario ein, würden das die Börsen nur schwer verkraften. Die drei größten Banken weltweit – gemessen an der Marktkapitalisierung – kommen aus China.

  

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"Citigroup und Wells Fargo zahlen US-Nothilfen zurück"
2. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 24.12.09 11:21

Als Antwort auf Beitrag # 0

Citigroup und Wells Fargo zahlen US-Nothilfen zurück

Die US-Bank Citigroup hat dem amerikanischen Staat 20 Milliarden Dollar (14,0 Mrd. Euro) an Hilfen zurückgezahlt. Zudem sei ein Abkommen gekündigt worden, mit dem die US-Regierung Garantien für Anlagen in Höhe von 250 Milliarden Dollar gab, teilte das Institut gestern mit.

Mit diesen Schritten löst sich die in der Finanzkrise in Schieflage geratene Citigroup aus der staatlichen Kontrolle. Damit hat die Washingtoner Regierung nicht länger das Sagen über die Gehälter für die führenden 100 Angestellten der Bank. Allerdings hält der amerikanische Staat noch immer Anteile an dem Institut im Wert von gut 25 Milliarden Dollar.

Wenige Interesse bei Kapitalerhöhung
Die Citigroup hatte die Rückzahlung der Hilfen aus Steuergeldern in der vergangenen Woche mit einer Kapitalerhöhung vorbereitet, die zum Entsetzen vieler Anleger auf nur geringes Interesse stieß. Daraufhin blies die US-Regierung in letzter Sekunde den geplanten Verkauf von Citigroup-Anteilen im Wert von 5 Milliarden Dollar ab, um ein Verlustgeschäft zu vermeiden.

Neben Citi zahlte auch die Bank Wells Fargo Hilfen aus dem Troubled Asset Relief Program (Tarp) zurück. Das in San Francisco ansässige Institut erstattete vollständig die 25 Milliarden Dollar, die es aus dem Rettungstopf erhalten hatte. Citi und Wells Fargo waren die letzten beiden Großbanken, die der Regierung noch Tarp-Geld schuldeten. Die meisten Rivalen hatten die Hilfen bereits im Juni zurückgezahlt.

  

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"Der Stresstest für die Kreditvergabe kommt noch"
3. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 24.12.09 13:18

Als Antwort auf Beitrag # 2

Der Stresstest für die Kreditvergabe kommt noch

Derzeit ist die Nachfrage von Unternehmen nach Darlehen noch gedämpft. Im Aufschwung dürfte sich das schnell ändern. Als problematisch könnte sich dann die geringe Eigenkapitaldecke vieler Banken erweisen. Neue Vorschriften erhöhen die Hürde zusätzlich.


FRANKFURT. Die Kreditversorgung der Wirtschaft bleibt trotz aller Hilfsmaßnahmen für die Banken ein Sorgenkind. Von einer regelrechten Kreditklemme wollen viele Experten zwar nichts wissen. Doch die Nagelprobe steht der deutschen Wirtschaft erst noch bevor. Denn derzeit ist die Nachfrage der Unternehmen nach Krediten angesichts unsicherer Geschäftsaussichten noch gedämpft. Doch das dürfte sich ändern, wenn die Betriebe den Aufschwung finanzieren wollen.

Der Finanzexperte Reinhard Kudiß vom Bundesverband der Deutschen Industrie warnte jüngst, dass eine Kreditklemme immer wahrscheinlicher werde. „Verschärfte Kreditkonditionen belasten mittlerweile auch die Investitionsfinanzierung im Mittelstand“, schrieb kürzlich auch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Sie seien bei jedem fünften Unternehmen der Grund, dass Investitionen ausblieben – eine Verdoppelung binnen eines Jahres.

Die Banken bleiben vorerst unsichere Kantonisten. Das gilt zwar nicht für jede Bank – viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben ihre Kreditvergabe sogar ausgedehnt. Doch gerade größere Mittelständler, die bisher Kunden der Landesbanken oder der Großbanken waren, leiden darunter.

„Der springende Punkt bei der Kreditversorgung bleibt der interne Spielraum der Banken“, sagt der Europa-Chefvolkswirt der US-Großbank Citi, Jürgen Michels. Vor einem Jahr hätten die Banken über das knappe Eigenkapital und ihre Liquiditätsversorgung geklagt. „Vor allem die Liquiditätsversorgung hat sich entspannt. Doch die Kapitalausstattung ist nach wie vor ein Problem“, sagt Michels.

Für die Banken ist es zwar wieder leichter, sich Geld zu leihen. Doch sie benötigen auch Eigenkapital für die Kreditvergabe, und daran herrscht noch immer Mangel. Die Bundesbank berichtete Ende Oktober, fast die Hälfte der von ihr befragten Banken klage über Eigenkapitalrestriktionen. Seit Wochen betonen hochrangige Bankmanager daher, wie wichtig es wäre, Kredite wieder verbriefen zu können – um Spielraum für neue Kredite zu erhalten.

http://www.handelsblatt.com/aufschwung-der-stresstest-fuer-die-kreditvergabe-kommt-noch;2486065

  

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""Weihnachtswunder" am deutschen Arbeitsmarkt"
4. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 24.12.09 16:13

Als Antwort auf Beitrag # 0
Editiert am 24.12.09 16:13 von Finanzer

das ist doch eine schöne letzte meldung vor weihnachten

<<<<<<<<<

"Weihnachtswunder" am deutschen Arbeitsmarkt

Ifo-Chef Sinn spricht im Zusammenhang mit der Arbeitslosigkeit in Deutschland von einem "kleinen Wunder". Laut Prognose werden demnach für 2010 nur 3,6 statt der bisher vorhergesagten rund fünf Millionen Arbeitslosen erwartet.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/402590/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

  

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"Interview Dr. Werner Rügemer : Die wahren Ursachen der Finanzkrise (1)" interessant
5. Beitrag von Rang: 46 nurb(12) am 24.12.09 16:17

Als Antwort auf Beitrag # 0

Zum Interview hier klicken

  

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"Wirtschaft hat die große Krise überwunden"
6. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 25.12.09 11:03

Als Antwort auf Beitrag # 5

Wirtschaft hat die große Krise überwunden

Das Ärgste sei überstanden, doch die Gefahr vieler kleinerer Rückschläge im Jahr 2010 sei noch nicht gebannt, sagt WIFO-Chef Karl Aiginger.

Politisch müssen das Wachstum angekurbelt und Reformen umgesetzt werden, sagt Aiginger. Nur so könne ein heftiges Sparpaket verhindert werden.

KURIER: Im Rückblick auf 2009 gefragt: Überwiegt die Freude, dass die Krise offenbar schneller vorübergeht als zunächst erwartet, oder der Frust darüber, dass Österreich die AUA verschenken und die Kärntner Hypo notverstaatlichen musste?
Karl Aiginger: Das Entscheidende ist, dass wir den Boden der Krise erreicht haben und hier war die Wirtschaftspolitik wirklich erfolgreich. Es konnte eine Abwärtsspirale verhindert werden. Was übrig bleibt, sind schwere Belastungen für die nächsten fünf Jahre. Die zwei größten Belastungen sind die Arbeitslosigkeit, die in Richtung acht Prozent geht und das Budgetdefizit, das auf fünf Prozent steigt und so einen immer größeren Teil der Steuereinnahmen auffressen wird.

Ist die Gefahr nicht die, dass wieder keine Verwaltungsreform gelingt und kein Weg an einem Sparpaket für die Steuerzahler vorbeiführt?
Die Hauptgefahr ist die, dass wir glauben, ohne Reformen davonzukommen. Eine Konsolidierung, darf nicht nur bestimmte Beträge einsparen, sie muss von einer Vision ausgehen, wo soll Österreich 2015, 2020 stehen: Wir wollen das beste Ausbildungssystem haben. Wir wollen ein Forschungssystem haben, wo Betriebe Österreich als Standort wählen, und wir wollen in der Umwelttechnologie führend sein und uns nicht darauf ausreden, ob andere ein Kioto-Nachfolgeprotokoll unterschreiben oder nicht.

Wie hoch ist der Konsolidierungsbedarf? Fünf bis sieben Milliarden?
Zuerst muss das Wirtschaftswachstum angekurbelt werden. Jeder Prozentpunkt an zusätzlichem Wachstum bringt uns grob gesagt drei Milliarden Euro Verbesserung im Budget. Wenn wir realistisch sind, können wir das Wachstum 2010 noch um ein Viertel Prozent anheben. Weitere drei Milliarden Euro könnten durch eine Verwaltungs- und Gesundheitsreform, Einschnitte bei Förderungen, Beendigung des Hacklerprivileges, Nicht-Nachbesetzungen eingespart werden. Natürlich nicht im ersten Jahr, sondern von Jahr zu Jahr steigend. Wobei es mich freuen würde, wenn es vier oder fünf sind, weil wir ein bis zwei Milliarden für Zukunftsausgaben bräuchten. Beides zusammen würde uns ein großes Sparpaket - im Sinn einer Steuererhöhung - ersparen. Wenn Reformen auf der Ausgabenseite nicht gelingen oder verhindert werden, dann bleiben uns nur Steuererhöhungen übrig.

Sie sagen, der Staat muss obendrein noch ein Jahr als Risikogarant zur Verfügung stehen. Denken Sie da an etwas Bestimmtes?
Das ist eine allgemeine Warnung. Es ist unwahrscheinlich, dass eine neue große Krise kommt, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass noch viele kleinere Krisen kommen - bei einzelnen Banken, in einzelnen Ländern oder Branchen. Hier muss der Staat mit einer Art Risikokasse Gewehr bei Fuß stehen, damit solch kleinere Krisen zu keiner Systemkrise werden können. Wie dies bei der Kärntner Hypo auch geglückt ist. Hätte man das Hypo-Problem durch einen Konkurs zu lösen versucht, wäre der Finanzplatz in Österreich und einigen Ländern Südosteuropas in Gefahr gewesen und das hätte eine neue große Krise ausgelöst.

Wie ist denn Ihrer Ansicht nach das Hypo-Problem entstanden?
Die Entstehung ist ein großes Versäumnis der Finanzmarktaufsicht und des bisherigen bayerischen Eigentümers sowie der Vermischung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen in Kärnten. Da war fast nichts in Ordnung. Aber die Lösung ist die einzig mögliche Lösung gewesen. Und entscheidend ist jetzt: Es gibt einen neuen Eigentümer, es wird ein Restrukturierungsprogramm gemacht, niemand verliert seine Einlagen und die Bank wird weiter bereit sein, am Expansionsprozess Südosteuropas teilzuhaben. Dort liegen ganz gewaltige Wachstumschancen.

Wenn es zur Zerteilung in eine "good" und eine "bad bank" kommt, ist dann noch ein Geschäft für den Steuerzahler mit der Hypo zu machen? Was glauben Sie?
So eine Teilung macht Sinn. Der gute Teil kann und muss zu einer aktiven wachsenden Firma werden, und im schlechten Teil der Bank muss die Vergangenheit möglichst vorteilhaft verwertet werden.

Themenwechsel Arbeitsmarkt: Sie reden ,intelligenten Arbeitszeitmodellen' das Wort. Können Sie sich eine generelle Arbeitszeitverkürzung vorstellen, um neue Jobs zu schaffen?
Das Wort intelligent deutet schon auf etwas anderes hin. Ich meine, dass jeder, der weniger arbeiten will, das auch können und dürfen soll, wenn er oder sie sich dafür weiterbildet oder Kinder betreuen muss oder einfach ein Sabbatical machen will. Das würde neue Jobs schaffen, weil diese Leute ersetzt werden müssten. Gerade auch in hoch qualifizierten Bereichen. Auch die steuerliche Begünstigung von Überstunden könnte reduziert oder ausgesetzt werden.

Machen teure Schulungen für Arbeitslose Sinn, wenn es ohnehin viel zu wenige Jobs für sie gibt?
Sicher, denn Qualifikation ist der Schlüssel. Je geringer die Qualifikation, desto höher ist das Risiko, arbeitslos zu werden und zu bleiben. Und es gibt auch heute noch sehr viele Jobs im hoch qualifizierten Bereich, die nicht besetzt werden können.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1965511.php

  

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"Japan wird die Deflation nicht los"
7. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 26.12.09 14:53

Als Antwort auf Beitrag # 6

Im November sinken die Preise in Japan den neunten Monat in Folge.


Die Deflation hat Japan fest im Griff. Auch im November sanken die Verbraucherpreise ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Regierung in Tokio am Freitag mitteilte. Damit sanken die Preise den neunten Monat in Folge. Allerdings habe sich der Rückgang etwas abgebremst. Im Oktober waren die Preise noch um 2,2 Prozent rückläufig.

"Niemand rechnet damit, dass die Deflation bald endet und die heutigen Daten ändern an dieser Sichtweise nichts", sagte Naoki Murakami, Chefvolkswirt von Monex Securities. Angesichts des großen Staatsdefizits sind die Möglichkeiten für weitere steuerliche Anreize für die Verbraucher begrenzt. Analysten vermuten daher, dass die Regierung die japanische Notenbank dazu drängen werde, die Geldpolitik im kommenden Jahr weiter zu lockern. "Die Notenbank wird dies vielleicht nicht gerne tun wollen, wird aber kaum eine andere Möglichkeit haben, als sich zu fügen", sagte Volkswirt Yasuhide Yajima von NLI.

Erst vergangene Woche hatte Japans Zentralbank ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die Deflation bekräftigt und die Märkte auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik vorbereitet. Stagnierende oder sogar fallende Preise würden nicht mehr geduldet, hieß es. Experten sahen diese Aussage als Hinweis darauf, dass die Bank ihren Leitzins möglicherweise bis ins Jahr 2012 hinein bei 0,1 Prozent belässt.

(APA/Reuters)
25.12.2009

  

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"Ostasien-Staaten gründen Not-Fonds"
8. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 28.12.09 11:24

Als Antwort auf Beitrag # 0

Seoul - Die Staaten Ostasiens bauen erstmals einen gemeinsamen Schutz gegen Finanzkrisen auf. In einer Ankündigung von 14 Staaten wurde am Montag die Gründung des Chiang Mai Initiative Multilateralization (CMIM) mit einem Volumen von 120 Mrd. Dollar (83,3 Mrd. Euro) angekündigt.

Die Teilnehmer - Japan, China, Südkorea, Hongkong und die zehn Asean-Staaten - sind berechtigt, eine festgelegte Summe in ihrer Währung in Dollar zu tauschen. Nach südkoreanischen Angaben soll der Fonds im März bereitstehen. Die Verhandlungen über die Bildung eines unabhängigen Kontrollorgans seien noch nicht abgeschlossen. (APA)

  

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"Banken wetteten gegen eigene Hypothekenpapiere" interessant
9. Beitrag von checkerman(0) am 28.12.09 15:19

Als Antwort auf Beitrag # 0

Großbanken wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank haben einem Zeitungsbericht zufolge ihren Kunden in den USA in großem Stil riskante Hypothekenpapiere verkauft und gleichzeitig auf deren Wertverfall gewettet.

Die "New York Times" berichtete, sowohl der Kongress als auch die Aufsichtsbehörden SEC und Finra hätten hierzu bereits Ermittlungen aufgenommen. Großkunden wie Pensionsfonds und Versicherungen seien davon ausgegangen, solide Investitionen zu tätigen, hätten jedoch anschließend mit den Papieren Milliardenverluste eingefahren, hieß es in dem Bericht vom Mittwoch weiter.

Bei den komplexen Wertpapieren handelt es sich dem Bericht zufolge um synthetische CDOs (besicherte Schuldverschreibungen), die die Banken vor dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes vertrieben. Ins Visier der Ermittler seien neben Goldman Sachs und der Deutschen Bank auch Morgan Stanley sowie kleinere Anbieter geraten. Die Behörden und die Deutsche Bank wollten sich zu dem Bericht zunächst nicht äußern, Morgan Stanley war nicht zu erreichen. Goldman Sachs teilte mit, entsprechende Vorgänge und Zusammenhänge seien den Investoren wohlbekannt. Oftmals hätten die Banken die Papiere zur Absicherung anderer Positionen genutzt.

Dem Bericht zufolge befinden sich die Untersuchungen noch im Anfangsstadium. Die Ermittler interessierten sich vor allem dafür, ob die Banken Handels- oder Wertpapiervorschriften gebrochen hätten, indem sie die CDOs an Investoren verkauft und gleichzeitig gegen ihre Kunden gewettet hätten.

In einigen Fällen seien die Papiere sogar offenbar absichtlich mit besonders riskanten Hypotheken bestückt worden, damit diese bei einem Absturz des Häusermarktes auch tatsächlich rasant an Wert verlieren würden, wie die Zeitung weiter berichtete. Bei einigen Papieren sei dies bereits wenige Monate nach deren Bündelung der Fall gewesen.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/402719/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.1.DT


DIE BANKEN VERARSCHEN UNS DOCH NUR ALLE !!!

  

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"RE: Banken wetteten gegen eigene Hypothekenpapiere" gut analysiert gut analysiert
10. Beitrag von Fontanelli(8) am 28.12.09 15:54

Als Antwort auf Beitrag # 9

Die Optik ist in dieser Sache wirklich ziemlich schlecht, bevor man die Verantwortlichen öffentlich enthauptet sollte man allerdings noch klären, ob es sich dabei nicht ev. um Absicherungen gehandelt haben könnte. Oder habe ich letztes Jahr die Schlagzeile "Deutsche Bank fährt Milliardengewinne am US-Immobilienmarkt ein" einfach überlesen?

  

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"RE: Banken wetteten gegen eigene Hypothekenpapiere"
11. Beitrag von checkerman(0) am 28.12.09 16:11

Als Antwort auf Beitrag # 10
Editiert am 28.12.09 16:13 von checkerman

Die Banken haben die Wertpapiere ja zuvor verkauft, was sollen sie denn da noch großartig absichern?

Ich verkauf doch auch keine Aktien und sicher die nicht mehr vorhandenen Aktien mit Puts ab.

  

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"Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken ist Thema in USA"
12. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 28.12.09 18:29

Als Antwort auf Beitrag # 11

Glass-Steagall-Acts gewinnt wieder an Aktualität


Im US-Parlament erwärmen sich immer mehr Abgeordnete für eine erneute Trennung zwischen Geschäftsbanken und Investmentbanken. Eine Vorlage der beiden Senatoren John McCain und Maria Cantwell, die Teile des 1999 abgeschafften Glass-Steagall-Acts wieder einführen würde, könnte bereits im Januar im Bankenausschuss des Senats beraten werden. Wird der Vorschlag Gesetz, droht Finanzkonzernen wie Citigroup Inc. die Zerschlagung, die Übernahme von Merrill Lynch & Co. durch Bank of America könnte rückgängig gemacht werden.

Der am 16. Dezember eingereichte Vorschlag zur Erneuerung des ursprünglich 1933 eingeführten Glass-Steagall-Acts würde es Geschäftsbanken untersagen, bei Wertpapieremissionen mitzuwirken, Eigenhandel zu treiben, Versicherungen zu verkaufen oder Brokerhäuser für Privatkunden zu betreiben. "Die Auswirkungen auf die Wall Street wären schwerwiegend", sagte Wayne Abernathy, Executive Vice President beim amerikanischen Bankenverband, im Telefoninterview mit Bloomberg News.

Eine erneute Einführung der Glass-Steagall-Regelung würde über die von Präsident Barack Obama vorgeschlagenen aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Sanierung des Finanzsystems hinausgehen. Strittig ist unter Wissenschaftlern, Aufsichtsbehörden und Parlamentariern allerdings, ob das in Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise geschaffene Gesetz die Krise des Jahres 2008 hätte verhindern können und ob es künftige Krisen verhindern kann. H. Rodgin Cohen, Vorsitzender der auf den Finanzmarkt spezialisierten Kanzlei Sullivan & Cromwell in New York, sieht mit oder ohne Glass-Steagall keinen Unterschied. Das Gesetz hätte weder Bear Stearns Cos. noch Lehman Brothers Holdings Inc. vor dem Zusammenbruch gerettet, da beide reine Investmentbanken waren, betont er.

Außerdem hätte die Regierung nicht die Möglichkeit gehabt, die Aktiva von Bear Stearns an JPMorgan Chase & Co. zu übertragen und Goldman Sachs Group Inc. und Morgan Stanley die Umwandlung in Bank-Holdings zu ermöglichen, so dass die beiden ehemaligen Investmentbanken Zugang zu Diskontkrediten der Federal Reserve Bank erhielten. Statt einer Aufspaltung der Banken empfiehlt Cohen eine bessere Überwachung und striktere Kapitalanforderungen.

Einen ähnlichen Vorschlag wie McCain und Cantwell hat der demokratische Abgeordnete Maurice Hinchey im Repräsentantenhaus, der zweiten Kammer des Parlaments, eingebracht. Das Haus hat am 11. Dezember eine Neuregelung der Finanzmärkte verabschiedet, in der Hincheys Vorschlag allerdings nicht enthalten ist. Barney Frank, Leiter des Finanzdienstleistungsausschusses im Repräsentantenhaus und die treibende Kraft hinter der Neuregelung, hat sich dafür ausgesprochen, den Aufsichtsbehörden in Einzelfällen die Anwendung des Glass-Steagall-Acts zu ermöglichen.

Im Senat unterstützen neben den beiden Initiatoren McCain und Cantwell bereits vier weitere Senatoren den Gesetzesvorschlag. Sollte der Vorschlag mehr Unterstützer gewinnen, sei damit zu rechnen, dass auch das Repräsentantenhaus seine Vorlage verabschiede, schrieben Analysten von FBR Capital Markets in Arlington, Virginia, am 17. Dezember in einer Studie.

Ein Grund für die wachsende politische Unterstützung dieser Ideen ist die Empörung der Öffentlichkeit über die von Obama als "Fat Cat Bankers" kritisierten Finanzakteure. Während sich die Finanzbranche von der Krise erholt, Staatsgelder zurückzahlt und ihren Angestellten Milliarden von Dollars an Boni zahlt, leiden die Amerikaner unter einer Arbeitslosenquote von zehn Prozent und eine immer noch hohen Anzahl von Versteigerungen von Eigenheimen, die ihre Besitzer sich nicht mehr leisten können.

Der aus Senat und Repräsentantenhaus bestehende Kongress sucht daher nach Möglichkeiten, den Unternehmen, die für die Finanzkrise verantwortlich gemacht werden, Zügel anzulegen. "Der Kongress ist im Krieg mit der Wall Street", konstatiert Lyle Gramley, früher einer der Gouverneure der Federal Reserve, und heute Berater bei Soleil Securities Corp. in New York.

Aber auch einige Banker unterstützen die Idee einer Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken. "Wir brauchen einen Glass- Steagall-Act für das 21. Jahrhundert", erklärt Gerald Rosenfeld, stellvertretender Vorsitzender von Rothschild North America Inc. und Professor für Jura und Wirtschaft an der Universität New York. Er spricht sich für eine Regulierung der Banken nach dem Vorbild der Versorgungskonzerne aus, während Investmentbanken und Hedgefonds mehr Freiheiten erhalten sollen, solange sie sich an Kapitalvorgaben halten. "Wichtig ist eine Struktur, die eine Ansteckung verhindert, wenn diese riskanteren Unternehmen katastrophale Verluste erleiden", betont er.

( Bloomberg )
28.12.2009

  

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"RE: Banken wetteten gegen eigene Hypothekenpapiere" gut analysiert
13. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 18:48

Als Antwort auf Beitrag # 9

Ich erinnere mich an mehrere Artikel im WSJ, die Sache wurde ungefähr
folgendermaßen berichtet:

- bei der DB hat ein Senior Trader erkannt was los ist und ist für
sein Buch massiv short gegangen - hat der Bank ca. 700 Mio. Dollar
eingebracht (und ihn vermutlich fürs Leben saniert). Das war aber
keine akkordierte Unternehmenspolitik, sondern ein Geniestreich eines
einzelnen.

- bei Goldman Sachs hat eine Macro-Eigenhandelsgruppe (die gar nicht auf
diese Assetklasse spezialisiert war) als der Markt ins Rutschen kam
als Momentumtrade geshortet, während die spezialisierten Kollegen noch
fröhlich gekauft haben.


>In einigen Fällen seien die Papiere sogar offenbar absichtlich
>mit besonders riskanten Hypotheken bestückt worden, damit


Das glaube ich allerdings sofort - je riskanter die Hypotheken, desto
höher der Kupon der dann bezahlt werden kann - und desto gieriger
die Kunden.

  

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"Dallas Fed Index gut"
14. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 19:03

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der Index der Fed in Dallas für die wirtschaftliche Aktivität und den Ausblick ist im Dezember überaus deutlich angezogen auf 3,8% von 2,0% im November. Vor allem die Komponenten, die den Ausblick und die Erwartungshaltung beschreiben sind besonders deutlich angezogen und lassen für die nächsten sechs Monate einen deutlichen Aufschwung erwarten.

  

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"Nach dem Armageddon"
15. Beitrag von TobiundTobias(3) am 28.12.09 20:25

Als Antwort auf Beitrag # 0

Als Einstimmung siehe :
http://www.jjahnke.net/rundbr65.html#geh

Das System (Politik, Industrie und Banken) erhält nur noch sich selbst; den *kleinen* Staatsbürgern wird schön langsam bewusst, was da läuft und wie sie ver... wurden und werden.

Mein Volkshilfeplan nach dem Totalzusammenbruch (bzw. Armageddon - wie Obama es formulierte):

1) Weltweite Schließung aller Banken, die ohne Staatshilfe ohnehin bereits insolvent wären. Dies betrifft in etwa alle Banken.

2) Staatshaftung für alle Einlagen von natürlichen Personen. Mindestreservehaltung 1:2.

3) Gründung bzw. Zulassung von Banken die hs. 3 Sparten betreiben: Einlagen, Kreditvergabe, Wertpapierverwaltung.

4) Verbot sämtlicher Derivate zu Spekulationszwecken.

5) Prohibitive Steuern (90%) auf kurzfristige (unter 1 Jahren) und hohe Steuern (70%) auf mittelfristige (zwischen 1 und 5 Jahren) Spekulationsgewinne.

6) Steuerliche Sanktionen für Unternehmen die bei mittelfristiger (5 Jahre) Gewinnsituation mittelfristig Arbeitsplätze abbauen.

7) Abschaffung von Bonuszahlungen. Einführung von Höchstverdienstgrenzen via Steuersätzen von 100% ab einem gewissen Einkommenslevel.

8) Marktumgehungen bzw. Vorteilsschaffung auf Kosten der Allgemeinheit wie Preisabsprachen, Korruption etc. führen zu lebenslangen Haftstrafen der beteiligten Entscheiungsträger.

usw.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
16. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 20:32

Als Antwort auf Beitrag # 15

Die Grundgedanken hatten wir schon mal umgesetzt - bis vor 20 Jahren
in Osteuropa. Hat nicht wirklich gut funktioniert.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
17. Beitrag von TobiundTobias(3) am 28.12.09 21:00

Als Antwort auf Beitrag # 16

Bitte über der Gürtellinie bleiben.

Zum einen empfehlen weder meine Aussagen noch ich Kommunismus oder Sozialismus. Zum anderen weiß man nicht, wie die Lage nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus sein wird.

Das neoliberale Ausbeutersystem (sog. Soziale Marktwirtschaft = Gewinne gehen in den Markt, Verluste trägt die Gesellschaft) läuft auf seinen Zusammenbruch zu. Als Folgesystem wäre eventuell ein nachhaltiges Wirtschaften mit starker Betonung des Menschen und seiner Umwelt (inkl. Ressourcen) sinnvoll.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
18. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 21:10

Als Antwort auf Beitrag # 17

>Bitte über der Gürtellinie bleiben.

Sorry, das war keineswegs beleidigend gemeint - aber mich erinnert das
schon an kommunistische Parolen (Gehaltshöchstgrenzen,
Sanktionen für Unternehmen die Arbeitsplätze abbauen,...)

>Zum einen empfehlen weder meine Aussagen noch ich Kommunismus
>oder Sozialismus. Zum anderen weiß man nicht, wie die Lage
>nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus sein wird.

Der hat die große Depression, Weltkriege, Erdölkrisen usw. überstanden
- ich sehe keinen Zusammenbruch aufgrund der jetzigen Krise.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
19. Beitrag von TobiundTobias(3) am 28.12.09 21:24

Als Antwort auf Beitrag # 18

>Sorry, das war keineswegs beleidigend gemeint - aber mich
>erinnert das
>schon an kommunistische Parolen (Gehaltshöchstgrenzen,
>Sanktionen für Unternehmen die Arbeitsplätze abbauen,...)

Sorry, aber was haben Gehaltsobergrenzen und Sanktionen für Unternehmen die trotz Gewinnen Arbeitsplätze abbauen, mit kommunistischen Parolen zu tun?


>>Zum einen empfehlen weder meine Aussagen noch ich
>Kommunismus
>>oder Sozialismus. Zum anderen weiß man nicht, wie die
>Lage
>>nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus sein wird.
>
>Der hat die große Depression, Weltkriege, Erdölkrisen usw.
>überstanden

Das haben die kommunistischen Systeme ebenso. Was soll dieses Argument?


>- ich sehe keinen Zusammenbruch aufgrund der jetzigen Krise.
>
Der Markt hat aufgrund seiner Gier versagt. Alle Banken mussten de facto verstaatlicht werden. Ohne Staatshilfen wären (wie sogar US Finanzminister Tim Geithner bestätigt) alle US Banken inkl. Goldman Sachs in Konkurs gegangen. In Folge wären weltweit alle Großbanken zusammengebrochen. Alle Banken mussten vom Staat und damit von den Staatsbürgern vollkommen rekapitalisiert werden. Einen beispielhafteren Zusammenbruch gibt es wohl kaum.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
20. Beitrag von anfaenger_77(4) am 28.12.09 21:33

Als Antwort auf Beitrag # 19

Wobei ich nicht ganz sehe was das Problem für dich ist .....
In Amerika haben bereits 80% der Banken die Staatshilfen inkl Zinsen zurück gezahlt ........zumindest da sehe ich keinen Schaden für den Staat ......

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
23. Beitrag von Raubvogel(5) am 29.12.09 07:38

Als Antwort auf Beitrag # 20

>Wobei ich nicht ganz sehe was das Problem für dich ist .....
>In Amerika haben bereits 80% der Banken die Staatshilfen inkl
>Zinsen zurück gezahlt ........zumindest da sehe ich keinen
>Schaden für den Staat ......
>


Ja wieso wohl! Weil die FED den ganzen Schrott von den Banken aufkauft damit diese wieder flüssig sind!

Keinen Schaden? Glaubst du im ernst das sie diesen Schrott noch jemals verkaufen können?

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
24. Beitrag von TobiundTobias(3) am 29.12.09 08:42

Als Antwort auf Beitrag # 23

Ja, genau. Die vielen Milliarden mit denen man den Banken wertlosen Schrott abgekauft hat, müssen die Staatsbürger aufbringen.

Zudem die vielen Milliarden, die man zur Rettung von AIG, RBS, HRE etc. missbraucht hat. Diese "Rettungsmaßnahmen" sind beinahe ausschließlich Großbanken und -versicherungen wie zB Deutsche Bank, Goldman Sachs, Allianz, Münchner Rück usw. zugute gekommen. Auch diese Milliarden werden vom Volk bezahlt werden müssen, ohne dass es dazu befragt wurde.

Zudem die Billionen (nur in EU und USA ca. 1200 Milliarden Euro) an Liquiditätshilfen für Banken, die man erst wieder aus dem Markt nehmen muss.

Zudem das vollkommen unangebrachte politisch verordnete Zinsniveau für Taggeld und kurzfristiges Geld in den USA und Europa.

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
25. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 08:53

Als Antwort auf Beitrag # 23

>Ja wieso wohl! Weil die FED den ganzen Schrott von den Banken
>aufkauft damit diese wieder flüssig sind!
>
>Keinen Schaden? Glaubst du im ernst das sie diesen Schrott
>noch jemals verkaufen können?


Welchen Schrott kauft die FED konkret?

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
27. Beitrag von Raubvogel(5) am 29.12.09 09:03

Als Antwort auf Beitrag # 25

>>Ja wieso wohl! Weil die FED den ganzen Schrott von den
>Banken
>>aufkauft damit diese wieder flüssig sind!
>>
>>Keinen Schaden? Glaubst du im ernst das sie diesen
>Schrott
>>noch jemals verkaufen können?
>
>
>Welchen Schrott kauft die FED konkret?
>


He frog ned so deppat!
Wiast jo do wissn!

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
28. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 09:10

Als Antwort auf Beitrag # 27

>>Welchen Schrott kauft die FED konkret?
>>

>He frog ned so deppat!
>Wiast jo do wissn!


Nein weiß ich nicht - meines Wissens kauft sie US-Staatsanleihen und
von Fannie Mae und Freddie Mac garantierte Hypothekenpapiere . Diese sind beide
verstaatlicht, somit vom Risiko her US-Staatsanleihen praktisch gleichzusetzen.


  

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"RE: Nach dem Armageddon"
29. Beitrag von anfaenger_77(4) am 29.12.09 09:23

Als Antwort auf Beitrag # 28

>>>Welchen Schrott kauft die FED konkret?
>>>
>
>>He frog ned so deppat!
>>Wiast jo do wissn!
>
>
>Nein weiß ich nicht - meines Wissens kauft sie
>US-Staatsanleihen und
>von Fannie Mae und Freddie Mac garantierte Hypothekenpapiere .
>Diese sind beide
>verstaatlicht, somit vom Risiko her US-Staatsanleihen
>praktisch gleichzusetzen.
>
>
>
Ich glaub nicht das du dich mit mit so einem postkommunistischen Niveau rumärgern musst
>>He frog ned so deppat!
>>Wiast jo do wissn!
solche Aussagen disqualifizieren sich von selbst ......und von sachlicher Diskussion ist da nix mehr zu bemerken !
Als nächstes wird dann dann wieder Hugo Chavez als positives Beispiel aufgeführt ....
Jeder der der an Aktien oder ähnlichen partizipieren will tut das auf eigene Gefahr und auch wenns mal nicht so läuft sollte man schon die Kirche im Dorf lassen bzw die Schuld auch mal bei sich selbst suchen ....

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
30. Beitrag von Raubvogel(5) am 29.12.09 09:28

Als Antwort auf Beitrag # 29

>>>>Welchen Schrott kauft die FED konkret?
>>>>
>>
>>>He frog ned so deppat!
>>>Wiast jo do wissn!
>>
>>
>>Nein weiß ich nicht - meines Wissens kauft sie
>>US-Staatsanleihen und
>>von Fannie Mae und Freddie Mac garantierte
>Hypothekenpapiere .
>>Diese sind beide
>>verstaatlicht, somit vom Risiko her US-Staatsanleihen
>>praktisch gleichzusetzen.
>>
>>
>>
>Ich glaub nicht das du dich mit mit so einem
>postkommunistischen Niveau rumärgern musst
>>>He frog ned so deppat!
>>>Wiast jo do wissn!
>solche Aussagen disqualifizieren sich von selbst ......und von
>sachlicher Diskussion ist da nix mehr zu bemerken !
>Als nächstes wird dann dann wieder Hugo Chavez als positives
>Beispiel aufgeführt ....
>Jeder der der an Aktien oder ähnlichen partizipieren will tut
>das auf eigene Gefahr und auch wenns mal nicht so läuft sollte
>man schon die Kirche im Dorf lassen bzw die Schuld auch mal
>bei sich selbst suchen ....

i los eh bleim!
trotzdem bist ein arschkricha!

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
31. Beitrag von anfaenger_77(4) am 29.12.09 09:34

Als Antwort auf Beitrag # 30

>>>>>Welchen Schrott kauft die FED konkret?
>>>>>
>>>
>>>>He frog ned so deppat!
>>>>Wiast jo do wissn!
>>>
>>>
>>>Nein weiß ich nicht - meines Wissens kauft sie
>>>US-Staatsanleihen und
>>>von Fannie Mae und Freddie Mac garantierte
>>Hypothekenpapiere .
>>>Diese sind beide
>>>verstaatlicht, somit vom Risiko her US-Staatsanleihen
>>>praktisch gleichzusetzen.
>>>
>>>
>>>
>>Ich glaub nicht das du dich mit mit so einem
>>postkommunistischen Niveau rumärgern musst
>>>>He frog ned so deppat!
>>>>Wiast jo do wissn!
>>solche Aussagen disqualifizieren sich von selbst ......und
>von
>>sachlicher Diskussion ist da nix mehr zu bemerken !
>>Als nächstes wird dann dann wieder Hugo Chavez als
>positives
>>Beispiel aufgeführt ....
>>Jeder der der an Aktien oder ähnlichen partizipieren will
>tut
>>das auf eigene Gefahr und auch wenns mal nicht so läuft
>sollte
>>man schon die Kirche im Dorf lassen bzw die Schuld auch
>mal
>>bei sich selbst suchen ....
>
>i los eh bleim!
>trotzdem bist ein arschkricha!
>

*lol* danke ...nix anderes hab ich mir von dir erwartet........
wessen Beiträge mir besser gefallen und für mich etwas sinnvolles beitragen, das darf ich mir aber schon noch selber aussuchen ....gell...

  

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"RE: Nach dem Armageddon" witzig
34. Beitrag von Raubvogel(5) am 29.12.09 09:57

Als Antwort auf Beitrag # 31

>*lol* danke ...nix anderes hab ich mir von dir
>erwartet........
>wessen Beiträge mir besser gefallen und für mich etwas
>sinnvolles beitragen, das darf ich mir aber schon noch selber
>aussuchen ....gell...


OK! Gell!

  

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"RE: Nach dem Armageddon"
21. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 21:39

Als Antwort auf Beitrag # 19

>Sorry, aber was haben Gehaltsobergrenzen und Sanktionen für
>Unternehmen die trotz Gewinnen Arbeitsplätze abbauen, mit
>kommunistischen Parolen zu tun?

Ok, wenn dich das nicht an kommunistische Parolen erinnert bleibt mir
nur "we agree to disagree"


>Der hat die große Depression, Weltkriege, Erdölkrisen
>usw.
>>überstanden
>
>Das haben die kommunistischen Systeme ebenso. Was soll dieses
>Argument?

Depression und Weltkriege waren wohl schlimmere Ereignisse als diese Krise - warum sollte
er also diesmal nicht überleben?


  

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"RE: Nach dem Armageddon"
22. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 28.12.09 21:49

Als Antwort auf Beitrag # 15

>7) Abschaffung von Bonuszahlungen. Einführung von
>Höchstverdienstgrenzen via Steuersätzen von 100% ab einem
>gewissen Einkommenslevel.

nicht nur unlogisch sondern auch ein mathematischer schwachsinn.

  

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"Fed bereitet Geldeinsammeln vor"
26. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 08:59

Als Antwort auf Beitrag # 0

Dec. 28 (Bloomberg) -- The Federal Reserve today proposed a program to sell term deposits to banks to help mop up some of the $1 trillion in excess reserves in the U.S. banking system.

The plan, subject to a 30-day comment period, “has no implications for monetary policy decisions in the near term,” the central bank said in a statement released in Washington.

Fed Chairman Ben S. Bernanke is preparing tools and strategies to shrink or neutralize the inflationary impact from the biggest monetary expansion in U.S. history. Central bankers are also conducting tests of reverse repurchase agreements and discussing the possibility of asset sales.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=ataBbeDl4oMw&pos=3

  

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"RE: Fed bereitet Geldeinsammeln vor"
32. Beitrag von Fontanelli(8) am 29.12.09 09:43

Als Antwort auf Beitrag # 26

Ganz verstehe ich den erhofften Effekt nicht. Die Wertpapiere, die bei der FED rumliegen, erzeugen für sich ja noch keine Inflation. Der Effekt muß also bei den Banken entstehen. Indem die FED ihnen ihre Wertpapiere zurückverkauft, entzieht sie ihnen Geld, das sonst an Unternehmen verborgt worden wäre (sonst entsteht ja auch keine Inflation!) - will man das wirklich jetzt schon?

  

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"RE: Fed bereitet Geldeinsammeln vor"
33. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 09:53

Als Antwort auf Beitrag # 32

>Ganz verstehe ich den erhofften Effekt nicht. Die
>Wertpapiere, die bei der FED rumliegen, erzeugen für sich ja
>noch keine Inflation. Der Effekt muß also bei den Banken
>entstehen. Indem die FED ihnen ihre Wertpapiere
>zurückverkauft, entzieht sie ihnen Geld, das sonst an
>Unternehmen verborgt worden wäre (sonst entsteht ja auch keine
>Inflation!) - will man das wirklich jetzt schon?

Ich glaube es geht ihnen vor allem darum dem Markt zu zeigen daß sie
am Ausstieg und entsprechenden Maßnahmen arbeiten, um die
Inflationserwartungen im Zaum zu halten. Wenn die zunehmen würden könnten die
langen Zinsen stark steigen, mit entsprechend negativen Folgen vor
allem für den Immobilienmarkt. (nachdem sie gerade erst hunderte
Milliarden für den Aufkauf von Hypothekenpapieren ausgegeben haben, um
die Zinsen für Hypothekenkredite zu drücken)

  

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"RE: Fed bereitet Geldeinsammeln vor"
35. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 29.12.09 11:04

Als Antwort auf Beitrag # 32

>Fed Chairman Ben S. Bernanke is preparing tools and strategies


Ich denke, das ist als Versuch zu verstehen. Es werden jetzt einige Mittel getestet bzw. vorgestellt werden, mit denen man dann, wenn die Zeit reif ist, schnell einige Billionen einsammeln kann.
Es ist dann vielleicht von Vorteil, wenn der Markt die Instrumente schon kennt, und nur mehr das Volumen variiert werden muß.

  

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"RE: Fed bereitet Geldeinsammeln vor"
36. Beitrag von checkerman(0) am 29.12.09 11:27

Als Antwort auf Beitrag # 32

>Indem die FED ihnen ihre Wertpapiere
>zurückverkauft, entzieht sie ihnen Geld, das sonst an
>Unternehmen verborgt worden wäre (sonst entsteht ja auch keine
>Inflation!) - will man das wirklich jetzt schon?

Wird wohl eher Geld sein, dass in Aktien geflossen ist in den letzten Monaten.

  

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"Leiharbeiter wieder stark gefragt"
37. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 17:51

Als Antwort auf Beitrag # 0

Während insgesamt die Arbeitslosigkeit steigt, zieht die Nachfrage in der Leiharbeitsbranche wieder deutlich an - die Firma Manpower etwa hat jetzt bereits mehr Beschäftigte als im Rekordjahr 2008, und auch im kommenden Jahr wird in der gesamten Branche mit deutlichen Zuwächsen gerechnet.

Rückgang um 20 Prozent
Die Leiharbeiter waren die ersten, die in der Krise gekündigt worden sind und jetzt sind sie die ersten, die wieder eingestellt werden. Bis zur Mitte des Jahres ist die Zahl der Leiharbeiter in Österreich krisenbedingt zwar um über 20 Prozent zurückgegangen - von 70.000 im Rekordjahr 2008 auf rund 54.000.

Deutliche Erholung
Seit ein paar Monaten geht es aber wieder deutlich bergauf, sagt Erich Pichorner Geschäftsführer vom Personal-Dienstleister Manpower: "Wir sehen eine deutliche Erholung in unserem Markt und sind derzeit über dem Höchstniveau des Jahres 2008 - jetzt für die Firma Manpower gesprochen. Wir denken aber, dass es der ganzen Branche ähnlich geht."

Vorsicht und Unsicherheit
In der Leiharbeitsbranche merkt man die leichte Erholung der Wirtschaft seit Mitte des Jahres sehr deutlich, sagt Pichorner. Die meisten Unternehmen, die mehr Mitarbeiter brauchen, stellen diese nämlich nicht selbst an, sondern setzen vorerst auf Leiharbeiter. Bei den Unternehmens herrsche große Unsicherheit, niemand wage es, über die nächsten drei Monate hinaus zu planen.

2010 wieder wie 2008
Und da die Unsicherheit auch im kommenden Jahr noch groß bleiben wird, erwartet Pichorner weiter ein deutliches Plus in der Zeitarbeitsbranche - "keinen Boom, aber einen Aufschwung". Pichorner rechnet damit, 2010 wieder das Niveau von 2008 zu erreichen. Den erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr wird das aber freilich nicht ausgleichen können.

http://oe1.orf.at/inforadio/117203.html

  

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" Employers see uptick in hiring in 2010"
38. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 19:02

Als Antwort auf Beitrag # 37

NEW YORK (Reuters) - U.S. employers expect to hire more new workers in 2010 than they did in 2009, a sign the U.S. recession may be easing its grip, research showed on Tuesday.

One-fifth of employers plan to add full-time, permanent employees next year, up from 14 percent in 2009, according to CareerBuilder.com, an online jobs site that surveyed more than 2,700 hiring managers and human resource professionals.

Just 9 percent said they plan to cut head count in 2010, down from 16 percent in 2009, according to the nationwide survey.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Employers-see-uptick-in-rb-1009410656.html?x=0&sec=topStories&pos=6&asset=&ccode=

  

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"RE: Leiharbeiter wieder stark gefragt"
47. Beitrag von Rang: 53 Fred30(9) am 01.1.10 14:17

Als Antwort auf Beitrag # 37

Stimmt, Leiharbeiter sind speziell dann gefragt, wenn es eine starke Volatilitär am Arbeitsmarkt zu glätten gilt und sind nicht umsonst ein Vorindikator der Konjunktur.

Fred30

  

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"Morgan Stanley hat auch eine Klage am Hals"
39. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 29.12.09 20:14

Als Antwort auf Beitrag # 0

Das scheint ernster als bei Deutsche Bank und Goldman Sachs zu sein.
Der Titanic-Vergleich ist super:

The December 24 complaint said Morgan Stanley knew securities in the Libertas CDO were suffering a dramatic rise in delinquencies, but provided a misleading "risk factor" in a prospectus that rising delinquencies "may" hurt values in the $1 trillion residential mortgage-backed securities market.

It called this representation "analogous to Captain Smith's telling passengers of the Titanic that some ships have 'recently sunk' in the Atlantic and therefore 'our ship may sink,' without mentioning the facts that his ship struck an iceberg, had a hole in it, and was filling with water."

-------------------

NEW YORK (Reuters) - Morgan Stanley (NYSE:MS - News) has been sued by a Virgin Islands pension fund that accused the Wall Street bank of defrauding investors by marketing $1.2 billion of risky mortgage-related notes that it expected to fail.

The lawsuit filed December 24 in Manhattan federal court said Morgan Stanley collaborated with credit rating agencies Moody's Investors Service and Standard & Poor's to obtain "triple-A" ratings for notes marketed in 2007 as part of a collateralized debt obligation (CDO) known as Libertas.

According to the complaint, the CDO was backed by low-quality assets, including securities issued by subprime lenders New Century Financial Corp, which quickly went bankrupt, and Option One Mortgage Corp, then owned by H&R Block Inc (NYSE:HRB - News).

The complaint alleged Morgan Stanley knew the CDO's assets were far riskier than the ratings suggested, but was "highly motivated to defraud investors" with pristine ratings because it was simultaneously "shorting" almost all the assets. This was a bet that their value would fall, which they did in 2008.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Morgan-Stanley-sued-over-rb-3965872518.html?x=0&sec=topStories&pos=4&asset=&ccode=

  

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"Versöhnlicher Jahresausklang für Österreichs Industrie"
40. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 30.12.09 11:50

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Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Dezember: Versöhnlicher Jahresausklang für Österreichs Industrie


• Bank Austria EinkaufsManagerIndex im Dezember wieder in der Wachstumszone
• Verhaltene Produktionsausweitung aufgrund schwächeren Auftragsplus
• Beschäftigungsabbau zum Jahresende deutlich verringert
• Moderate Erholung der Sachgüterindustrie um 4 Prozent real 2010 erwartet

„Die Aufhellung der österreichischen Industriekonjunktur setzte sich im Dezember fort. Nach dem katastrophalen Jahresbeginn findet das Jahr 2009 dank der seit dem Sommer anhaltenden Erholung für die heimische Sachgütererzeugung noch einen halbwegs versöhnlichen Ausklang“, fasst Stefan Bruckbauer, Chefvolkswirt der Bank Austria, die Ergebnisse des jüngsten Bank Austria EinkaufsManagerIndex zusammen. Die jüngsten Umfrageergebnisse zeigen einen leichten Anstieg des Indikators auf 50,8 Punkte. Innerhalb der vergangenen vier Monate ist im Dezember das dritte Mal die Schwelle von 50 Punkten überschritten worden, was anhaltende Wachstumstendenzen gegenüber dem Vormonat signalisiert.

Die Verbesserung des Geschäftsumfelds der österreichischen Industrie vollzieht sich auf breiter Basis, allerdings kommt die Erholung derzeit nur sehr langsam voran. Der Teilindex für die Produktionsleistung zeigt im Dezember den sechsten Monat in Folge eine Produktionssteigerung an. Die Steigerungsrate schwächte sich jedoch zum zweiten Mal hintereinander ab und war zudem die geringste seit Beginn des laufenden Expansionszyklus. „Die Produktionsleistung der österreichischen Industrieunternehmen nimmt seit einem halben Jahr ununterbrochen zu, allerdings hat die Erholung bereits etwas vom anfänglichen Schwung eingebüßt“, meint Bruckbauer.

Die Verlangsamung des Erholungstempos ist eine Folge des abnehmenden Auftragsplus. Durch den wieder in Gang gekommenen Lageraufbau auf Kundenseite ist das Volumen der Neuaufträge der österreichischen Industrie im Dezember zwar erneut gewachsen, der Zuwachs war jedoch der geringste innerhalb des letzten halben Jahres, in dem sich kontinuierlich die Nachfrage nach „Made in Austria“ ausgeweitet hatte. „Die Auftragseingänge nehmen derzeit sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland etwas schwächer als in den Vormonaten zu, dabei ist es weiterhin die internationale Nachfrage, die der heimischen Industrie dank einer durchaus soliden Steigerungsrate des Neugeschäfts mehr Antrieb verleiht“, meint Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl. Damit im Einklang steht auch ein leichter Anstieg der Einkaufstätigkeit, wobei die höheren Preise für einige wichtige Rohstoffe, insbesondere Kunststoffe und Stahl, die Unternehmen im Dezember belasteten. Eine zusätzliche Herausforderung stellte der erneute Rückgang der Verkaufspreise aufgrund des anhaltend scharfen Wettbewerbs dar.

Auch ein halbes Jahr nach der Überwindung des konjunkturellen Tiefpunkts ist die Anpassung der Personalkapazitäten an die niedrigeren Produktionsanforderungen nicht abgeschlossen. In der österreichischen Industrie gingen im Dezember den 20. Monat in Folge Arbeitsplätze verloren. Der Beschäftigungsabbau verlangsamte sich im Dezember zwar deutlich, doch angesichts des moderaten Aufwärtstempos ist eine Trendumkehr am Arbeitsmarkt zumindest für die erste Jahreshälfte 2010 nicht wahrscheinlich. „Österreichs Industrie verringerte im Rezessionsjahr 2009 seinen Beschäftigtenstand um rund 6 Prozent bzw. um 30.000 Jobs. Damit sinkt die Beschäftigung im Sektor auf ein Niveau von vor 2006“, so Pudschedl. Die Ökonomen der Bank Austria erwarten im kommenden Jahr einen weiteren Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Arbeitslosenquote auf 7,8 Prozent nach 7,3 Prozent im Jahresdurchschnitt 2009.

Die aktuelle Umfrage unter Einkaufsmanagern der österreichischen Industrie zeigt, dass die Erholung der Investitionsgüternachfrage im In- und im Ausland nur langsam vorankommt. Die schmalen Auftragsbücher und der vorsichtige Anstieg des Neugeschäfts begrenzen die Aussichten. Erst im Jahresverlauf 2010 wird nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria der Abschwung der Fahrzeugerzeugung stoppen, die sehr starke Einbußen von über 20 Prozent im Jahr 2009 verbuchen musste. Für einige zentrale Investitionsgütererzeuger und zum Teil wichtige KFZ-Zulieferer erscheint im bestehenden Umfeld eine allzu starke Erholung im kommenden Jahr zunehmend unwahrscheinlich. Die Stahlindustrie mit einem geschätzten Produktionsminus von 27 Prozent im Jahr 2009, sowie der Maschinenbau und die Metallwarenerzeugung mit jeweils knapp unter 20 Prozent werden diese Rückschläge voraussichtlich erst 2012 wieder aufgeholt haben. Die Elektroindustrie als weitere große Investitionsgüterbranche profitierte 2009 von den Infrastrukturinvestitionen im Rahmen der Konjunkturprogramme. Der Produktionsrückgang blieb mit rund 10 Prozent vergleichsweise moderat. Allerdings wird auch die Erholung 2010 aufgrund der auslaufenden Programme verhalten ausfallen. „Im Sektordurchschnitt gehen wir im kommenden Jahr von einem Anstieg der Industrieproduktion um 4 Prozent aus. Nach dem massiven Einbruch um rund 12,5 Prozent im Jahr 2009 ist dies allerdings nur ein relativ bescheidener Aufwärtstrend, der viele heimische Produzenten vor große unternehmerische Herausforderungen stellen wird“, sagt Bruckbauer zu den zukünftigen Wachstumsaussichten der österreichischen Industrie, die dank der überdurchschnittlich starken Exportorientierung 2010 vom verhaltenen weltweiten Aufschwung unmittelbar profitieren können sollte.

  

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"us firmen ersparen sich 17,4 milliarden an zinsen"
41. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 31.12.09 14:24

Als Antwort auf Beitrag # 40

Dec. 31 (Bloomberg) -- AT&T Inc., with $6.63 billion of debt coming due, may be the biggest beneficiary of the record rally in U.S. corporate bonds in 2009.

Borrowing costs have fallen to almost a five-year low, meaning the Dallas-based phone company and the rest of corporate America with $429 billion of debt maturing are poised to shave $17.4 billion off annual interest expense in 2010, according Moody’s Investors Service and data compiled by Bloomberg.

Investors are lending money to borrowers at ever-cheaper rates as the economy rebounds and borrowers accumulate cash. Non-financial companies had $708 billion of cash at the end of the third quarter, up from about $500 billion between 2004 and 2008, according to New York-based JPMorgan Chase & Co.

“Managements are running these companies very lean and very efficiently,” said Mark Kiesel, the global head of corporate debt portfolios at Newport Beach, California-based Pacific Investment Management Co., which manages the world’s largest bond fund. “Corporate profit growth is improving, the credit fundamentals have turned positive.”

Non-financial borrowers have $96 billion of debt maturing in 2010, 18.6 percent less than this year, according to Moody’s. Financial issuers led by Bank of America Corp. have $333 billion due, a 30 percent decline. Not only are refinancing needs falling, so are interest expenses. Yields tumbled to 5.58 percent on Dec. 17, the lowest since March 2005, Merrill Lynch & Co. indexes show.

Ratings Raised

Standard & Poor’s raised the ratings on 183 U.S. borrowers this quarter and cut 180, the first time upgrades exceeded downgrades since the three months ended June 30, 2007, according to Bloomberg data. Fewer corporate debt sales as government borrowings increase will help the securities outperform Treasuries again in 2010, according to Kiesel.

While record debt sales by the government led to a 3.58 percent loss for Treasuries, optimism that a recovering economy will make it easier for companies to meet debt payments spurred a 26 percent average return this year for corporate bonds, including reinvested interest, according to Merrill Lynch indexes. The securities lost 10.9 percent in 2008 while Treasuries gained 14 percent.

Treasurers took advantage of soaring demand to sell a record $1.24 trillion of corporate bonds this year, up from $874 billion in 2008, Bloomberg data show.

Biggest Manager

Citigroup Inc., once the most valuable bank in the nation, is the biggest underwriter of bond sales for U.S. companies this year with 14.3 percent of the market, data compiled by Bloomberg show. The New York-based lender came ahead of JPMorgan Chase & Co. with a 13.2 percent market share and Bank of America Merrill Lynch at 12.8 percent.

Government programs to guarantee sales by banks, coupled with special lending programs by the Federal Reserve, helped revive confidence after credit markets seized up following the collapse of Lehman Brothers Holdings Inc. in 2008. Financial issuers sold $216.4 billion of non-government-guaranteed debt this year, the least in a decade, Bloomberg data show.

“As far as banks go, especially the large, too-big-to-fail banks, I think they’re out of the woods,” said Matt Freund, vice president of fixed-income investments at San Antonio-based USAA Investment Management Co., which oversees $73.6 billion of assets.

Corporate Yields

A year ago, corporate yields averaged about 9.76 percent, Merrill Lynch data show. For borrowers that need to refinance in 2010, the decline amounts to as much as $17.4 billion in potential annual interest savings on $429 billion of bond sales.

AT&T has $6.63 billion of debt due in 2010, the most of any non-financial borrower in the S&P 500 index, Bloomberg data show. The largest U.S. phone company sold $6.5 billion of bonds in the U.S. in 2009 at yields ranging from as high as 6.59 percent in January to 4.95 percent for an offering issued through its Bellsouth Corp. unit in April.

Including debt that can be redeemed at face value by holders, AT&T could have as much as $7.3 billion maturing, said Fletcher Cook, a spokesman for the company. He declined to comment further on the company’s refinancing plans.

Bank of America Corp., the biggest U.S. lender, has $80.1 billion of bonds maturing next year, the most of any S&P 500 company, Bloomberg data show. The Charlotte, North Carolina- based bank’s fortunes improved this year, allowing it to raise $19 billion from a stock sale this month and redeem $45 billion of U.S.-owned preferred shares issued as part of a bailout.

‘Important Advantage’

“Our consumer banking franchise is able to fund the loan book,” said Jerry Dubrowski, a spokesman for Bank of America. “That’s an important advantage.” Bank of America had $975 billion in deposits and $914 billion of loans and leases at the end of the third quarter, according to a filing with the U.S. Securities and Exchange Commission.

The bank sold $8.28 billion of dollar-denominated debt without a government guarantee in 2009, Bloomberg data show. The lender issued bonds without U.S. backing at yields that fell from 7.738 percent in a May issue to 6.546 percent in a July offering, the data show.

AT&T and Bank of America won’t “have any problems” raising cash in the corporate bond market, Kiesel said. “If you and I were talking a little over a year ago, the answer would have been different. It’s amazing how things have changed.”

Financial Companies

Financial companies sold $309.4 billion of debt through the Federal Deposit Insurance Corp.’s Temporary Liquidity Guarantee Program, which expired on Oct. 31, Bloomberg data show. The program provided a guarantee for financial company debt in exchange for a fee.

Companies sold $41.6 billion of TLGP bonds that mature in 2010, $99.5 billion the next year and $166 billion in 2012, according to data compiled by Bloomberg.

“In the latter half of 2010 we would expect banks to start thinking about the TLGP debt that matures in 2012,” said Anne Daley, a managing director in U.S. fixed-income syndicate at Barclays Capital in New York.

Financial companies, seeking to shrink their balance sheets as their government backing disappears, may cause bond sales to drop 43 percent in 2010, according to Barclays Capital. Financial company debt shrank 5.17 percent to $16.1 trillion in the third quarter from a year earlier, the lowest level in two years, Fed data show. Non-financial fixed-rate borrowing may decline 30 percent, Barclays forecasts.

Banks in the Americas have diversified their funding sources, raising $51.6 billion in common equity in 2009. U.S. commercial bank deposits soared to $7.7 trillion in November, the highest level on record, Bloomberg data show.

Banks ‘Shrink’

“As banks shrink in size, the need to issue debt declines,” said Pri de Silva, a bank and brokerage analyst at debt research firm CreditSights in New York. “If you shrink the financial system, you’re going to bring down the issuance.”

Of the non-financial amount maturing in 2010, $82 billion consists of investment-grade debt and $14 billion is high-yield, high-risk obligations, Moody’s analysts wrote in a September report. High-yield debentures are rated below Baa3 by Moody’s and BBB- by S&P.

Yields on corporate bonds may rise “moderately” as U.S. government borrowing costs increase in 2010, Kiesel said. The yield on the benchmark 10-year Treasury will fall to 3.45 percent in the first quarter from 3.79 percent yesterday before rising to 3.97 percent in the fourth quarter, according to a Bloomberg survey of 60 economists.

Corporate Yields

The average U.S. corporate bond yields 2.85 percentage points more than Treasuries, so changes in government debt borrowing costs may produce yields of 6.3 percent to 6.82 percent for company bonds next year, Bloomberg data show.

JPMorgan is more bearish, expecting “significantly higher U.S. Treasury yields by 2010” as the Fed “moves closer to raising policy rates in 2011 and increased Treasury issuance pushes up” benchmark borrowing costs, the New York-based bank’s analysts wrote in a report this month.

A “wall of cash” may support corporate bonds as assets earning next to nothing in money-market-funds flow into longer- term credit, said Scott MacDonald, head of research at Stamford, Connecticut-based broker-dealer and investment firm Aladdin Capital Management LLC.

Almost $3.27 trillion was invested in U.S. money-market accounts as of Dec. 23, data from Washington-based Investment Company Institute show. While that’s down 17 percent from a record $3.92 trillion in January, it’s up from less than $2.5 trillion before credit markets began to seize up in mid-2007.

Net inflows to taxable bond funds totaled $323.4 billion this year through November, up from $45.4 billion in 2008, according to data compiled by Strategic Insight, a New York- based fund industry research firm.

“You have sort of a tsunami level of flows into bond funds,” said Avi Nachmany, director of research at Strategic Insight, which predicts inflows for 2009 will be $400 billion.



S&P 500 Companies with Most 2010 Bond Maturities:
Financial Issuers:
Bank of America Corp. $80.1 billion
Citigroup Inc. $68.0 billion
GE Capital Corp. $67.4 billion
JPMorgan Chase & Co. $49.3 billion
Goldman Sachs Group Inc. $45.7 billion
Total $310.5 billion

Non-financial Issuers*
AT&T Inc. $6.6 billion
Procter & Gamble Co. $4.3 billion
Wal-Mart Stores Inc. $3.6 billion
Verizon Communications Inc. $2.8 billion
CVS Caremark Corp. $2.3 billion
Total $19.6 billion

*Does not include companies that issue debt through financial
units. All figures are Bloomberg data.

  

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"U.S. Jobless Claims Drop to Lowest Level Since 2008"
42. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 31.12.09 16:22

Als Antwort auf Beitrag # 0

Sehr gute Zahlen aber Dow und S&P kommen nicht vorwärts... es fehlt
nicht mehr viel und wir werden negative Reaktionen auf gute Wirtschaftszahlen
bekommen wegen Zinserhöhungsängsten.

--------------

Dec. 31 (Bloomberg) -- Fewer Americans than anticipated filed claims for unemployment benefits last week, pointing to an improvement in the labor market that will help sustain economic growth next year.

Initial jobless claims fell by 22,000 to 432,000 in the week ended Dec. 26, the lowest level since July 2008, Labor Department figures showed today in Washington. The number of people receiving unemployment insurance fell in the prior week to 4.98 million, and those receiving extended benefits jumped.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aEKR_k1fXbgM&pos=1

  

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"RE: U.S. Jobless Claims Drop to Lowest Level Since 2008"
43. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 31.12.09 16:30

Als Antwort auf Beitrag # 42

>Sehr gute Zahlen aber Dow und S&P kommen nicht
>vorwärts... es fehlt
>nicht mehr viel und wir werden negative Reaktionen auf gute
>Wirtschaftszahlen
>bekommen wegen Zinserhöhungsängsten.

es ist silvester... die händler welche den markt wirklich machen werden wohl erst ab 11.1. wieder da sein.

und ja es wird auch im neuen jahr negative reaktionen geben... es ist ja nicht so als ob der markt gerade erst am boden dahinhechelt.


>--------------
>
> Dec. 31 (Bloomberg) -- Fewer Americans than anticipated filed
>claims for unemployment benefits last week, pointing to an
>improvement in the labor market that will help sustain
>economic growth next year.
>
>Initial jobless claims fell by 22,000 to 432,000 in the week
>ended Dec. 26, the lowest level since July 2008, Labor
>Department figures showed today in Washington. The number of
>people receiving unemployment insurance fell in the prior week
>to 4.98 million, and those receiving extended benefits jumped.
>
>
>weiter:
>
>http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aEKR_k1fXbgM&pos=1

  

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"RE: U.S. Jobless Claims Drop to Lowest Level Since 2008"
44. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 31.12.09 16:36

Als Antwort auf Beitrag # 43

>es ist silvester... die händler welche den markt wirklich
>machen werden wohl erst ab 11.1. wieder da sein.
>
>und ja es wird auch im neuen jahr negative reaktionen geben...
>es ist ja nicht so als ob der markt gerade erst am boden
>dahinhechelt.

Ja... mein Punkt ist es dürfte bald der Wechsel zu "good news are bad
news" kommen (oder ist schon soweit).

  

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"RE: U.S. Jobless Claims Drop to Lowest Level Since 2008"
45. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 31.12.09 16:52

Als Antwort auf Beitrag # 44

>Ja... mein Punkt ist es dürfte bald der Wechsel zu "good
>news are bad
>news" kommen (oder ist schon soweit).

ich wünsch mir mehr vola... so wie die letzten beiden wochen ist es öde und hat mich null interessiert... habe nichts mehr gehandelt und mir einfach urlaub gegönnt.

irgendwas kommt sicher, denn ich glaube nicht das eine derart steile zinskurve lange bestand haben wird.

  

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"Erste negative Dekade der Geschichte für den S&P 500"
46. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 01.1.10 12:25

Als Antwort auf Beitrag # 45

-- U.S. stocks have gained about $5.2 trillion in value since the low in March, putting the gain for the year at $2.6 trillion. But the climb was still not enough to give investors a win for the decade. The S&P fell 24.1 percent from 2000-09, its first loss for a decade. S&P says it managed to advance during the Depression thanks to dividend payments.

http://finance.yahoo.com/news/Few-called-market-turn-fewer-apf-2058839167.html?x=0&sec=topStories&pos=3&asset=&ccode=

  

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"Angst vor der Staatspleite geht um"
48. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 02.1.10 10:44

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Finanzmärkte werden 2010 ihre Aufmerksamkeit den Staatsfinanzen und der Gefahr hoher Inflationsraten zuwenden. Wenn die Zinsen steigen, wird es ungemütlich für die Regierungen.

DÜSSELDORF. Ein Gespenst geht um auf den Finanzmärkten - das Gespenst des Staatsbankrotts. Die Zweifel an der Bonität Griechenlands schickten zum Jahresschluss Schockwellen durch die Märkte. Doch bisher seien das nur Vorboten kommender Turbulenzen, warnen Ökonomen. Die Angst vor der Staatspleite löst die Angst vor der Bankenpleite ab.

"Griechenland war nur ein Vorgeschmack auf das, was auf andere Länder zukommen wird", prophezeit Joachim Fels, Chefvolkswirt der US-Investmentbank Morgan Stanley. "Die Finanzmärkte werden 2010 das Thema Staatsbankrott und damit das Thema Inflation spielen." Das sind höchst ungemütliche Aussichten für die Regierungen der westlichen Industriestaaten: Kaum haben sie den Flächenbrand Finanzkrise unter Kontrolle, droht neue Gefahr.

Regierungen haben in der Not Billionenrisiken übernommen

Heraufbeschworen haben sie das selber. Um einen Kollaps des Weltfinanzsystems zu vermeiden, haben Regierungen und Notenbanken seit Herbst 2008 den Banken faule Kredite und riskante Wertpapiere in Billionenhöhe abgenommen, die Märkte mit billigem Geld geflutet und Rekordkonjunkturpakete geschnürt, um die Realwirtschaft aus ihrer Schockstarre zu befreien

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/finanzmaerkte-angst-vor-der-staatspleite-geht-um;2505154

  

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"Kredite werden unattraktiver"
49. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 02.1.10 10:50

Als Antwort auf Beitrag # 48

Die neuen Eigenkapitalregeln des Baseler Ausschusses legen nahe, dass die Kapitalaufnahme für Banken teurer wird. Vor allem Einschränkungen bei Hybridbonds, die bislang als Eigenkapital angerechnet wurden, sind ein Problem, sagt Finanzprofessor Thomas Heidorn im Handelsblatt-Interview. Fallen die Einschränkungen raus, sinkt die Kapitalquote.

Handelsblatt: Wie beurteilen Sie die Baseler Beschlüsse?

Thomas Heidorn: Ich bin enttäuscht, dass so wenig Konkretes über die künftige Bedeutung und Ausgestaltung von Kernkapital gesagt wurde. Das ist für viele Banken sehr relevant. Bei einigen Instituten besteht das Kernkapital zu 20 bis 40 Prozent aus Hybridanleihen, die künftig nicht mehr als Kernkapital akzeptiert werden sollen. Da stellt sich auch die Frage, wie schnell die betroffenen Banken für Ersatz sorgen müssen.

Es wird doch aber nur eine bestimmte Form des Hybridkapitals nicht mehr als Kernkapital akzeptiert, nämlich solche Anleihen, bei denen die Bank einen finanziellen Anreiz hat, sie pünktlich zu tilgen.

Heidorn: Aber genau solche Hybridanleihen, bei denen die Kündigung sehr nahe liegt, haben in der jüngsten Vergangenheit einen Boom erlebt. Und sie waren mit Risikoaufschlägen von einem Prozentpunkt viel billiger als Stammkapital, das acht bis zehn Prozentpunkte Risikoprämie kostet.

Bieten sich als Ersatz nicht stille Einlagen an, bei denen sich – anders als bei den genannten Hybridanleihen – die Zinsen eben nicht nach einer bestimmten Zeit erhöhen?

Die wird in naher Zukunft kein Mensch mehr kaufen. Den Anlegern ist doch erst jetzt bewusst geworden, dass bestimmte Risiken wie ausgefallene Kupons oder eine Verlustteilnahme tatsächlich eintreten können. Deshalb wird das harte Kernkapital – also Stammaktien und Rücklagen bei Aktiengesellschaften – viel wichtiger werden.

Welcher Punkt stört Sie eigentlich am meisten?

Es wird definitiv eine Leverage Ratio, eine Verschuldungsobergrenze, geben. Da diese aber überhaupt nicht die Risiken eines Geschäfts berücksichtigt, halte ich diese Kennziffer für problematisch. Eine Bilanz ist nicht als Risikomaß geeignet.

Welche Folgen haben die Vorschläge denn bereits jetzt?

Die Banken werden genau auf die Auswirkungsstudie sehen und schon jetzt versuchen, hartes Eigenkapital zu generieren. Absehbar ist auch, dass das klassische Kreditgeschäft für die Banken weiter unattraktiver wird und teurer für die Kunden.


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/thomas-heidorn-kredite-werden-unattraktiver;2505222

  

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"hedge fonds wollen sich nicht regulieren lassen"
50. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 02.1.10 11:03

Als Antwort auf Beitrag # 49

LONDON. Unversehens fanden sich die Hedge-Fonds 2009 in der Schurkenrolle wieder. Zwar hatten sie keinen nennenswerten Anteil am Ausbruch der Finanzkrise, doch sie standen von Anfang an im Mittelpunkt neuer Regulierungsvorschläge. Wie viel davon umgesetzt wird und was die in der Lobbyarbeit ungeübten Hedge-Fonds noch verhindern können, zählt zu den spannendsten Regulierungsfragen des kommenden Jahres.

Es sind vor allem Frankreich und Deutschland, die die Finanzkrise nutzen wollen, um auch die bisher weitgehend unregulierten Hedge-Fonds endlich strenger zu kontrollieren. Sie wollen den Hedge-Fonds Fesseln anlegen, solange sie noch durch die Krise geschwächt sind.

Ein Aufschrei der Empörung

Die Hedge-Fonds-Branche reagierte auf den Regulierungsentwurf der Europäischen Union mit einem Aufschrei der Empörung. Die spekulativen Fonds beteuern ihre Unschuld an der Finanzkrise und fühlen sich zu Unrecht in Sippenhaft mit den Banken genommen. Der Londoner Lobbyverband Alternative Investment Management Association (Aima) befürchtet massive Schäden für die Branche. Aber auch Großinvestoren wie die britischen Versicherer warnen, dass die EU-Bürokraten mit ihrer Regulierungswut eine wertvolle Investmentalternative abzuwürgen drohten. Das sei am Ende zum Schaden der Anleger.

Eine von der EU in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Schluss, dass der Regulierungsentwurf in seiner ursprünglichen Form jährlich bis zu 0,2 Prozentpunkte Wirtschaftswachstum kosten könnte. Die Studie sieht auf die Branche einmalige Kosten von 22 Mrd. Euro zukommen, zuzüglich laufender jährlicher Einbußen von vier Mrd. Euro.

Im vergangenen Jahr gerieten die Hedge-Fonds in den Abwärtssog an den Kapitalmärkten. Der durchschnittliche Fonds bescherte seinen Anlegern einen Verlust von rund 18 Prozent. Aus Furcht vor weiteren Verlusten zogen viele Investoren daraufhin Mittel ab. Dadurch fiel das von den spekulativen Fonds verwaltete Kapital von rund zwei Billionen Dollar auf ein Tief von 1,3 Billionen. Hunderte von Anbietern gaben auf; andere sperrten die Fonds, damit nicht noch mehr Kapital abfließt. Doch die Deutsche Bank rechnet damit, dass die Branche bis Ende 2010 die Verluste beim Anlagekapital wieder wettmacht.

In der Krise benötigte kein einziger Hedge-Fonds staatliche Hilfe. "Die Branche hat ihre Probleme selbst gelöst, viele Fonds verschwanden vom Markt, aber keiner dieser Fälle gefährdete die Stabilität des Weltfinanzsystems", sagt Andrew Baker, Chef des Branchenverbandes Aima. Umso mehr ärgert es die Fonds, dass die EU sie nun an die kurze Leine legen will.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fondsnachrichten/regulierung-die-hedge-fonds-kaempfen-gegen-die-plaene-der-eu;2505149

  

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"China Property Bubble - Beunruhigend"
51. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 03.1.10 20:26

Als Antwort auf Beitrag # 0

Das liest sich teilweise ziemlich furchterregend - das kann einfach nicht auf
die Dauer gut gehen.

------------


China Property Bubble May Lead to U.S.-Style Real Estate Slump

...
Millions of Chinese are pursuing property with a zeal once typical of house-happy Americans. Some Chinese are plunking down wads of cash for homes. Others are taking out mortgages at record levels. Developers are snapping up land for luxury high- rises and villas, and the banks are eagerly funding them. Some local officials are even building towns from scratch in the desert, certain that demand won’t flag. And if families can swing it, they buy two apartments: one to live in, one to flip when prices jump further.

And jump they have. In Shanghai, prices for high-end real estate were up 54 percent through September, to $500 per square foot. In November alone, housing prices in 70 major cities rose 5.7 percent, while housing starts nationwide rose a staggering 194 percent. The real estate rush is fueling fears of a bubble that could burst later in 2010, devastating homeowners, banks, developers, stock markets, and local governments.
....

“When you sit down with a table of businessmen, the story is usually how they got lucky from a piece of land,” says Andy Xie, an independent economist who once worked in Hong Kong as Morgan Stanley’s top Asia analyst. “No one talks about their factories making money these days.”

Newly wealthy towns are playing the game with a vengeance. Ordos is a city of 1.3 million in China’s Inner Mongolia region. It has gotten rich from the discovery of a big coal seam nearby.

An emerging generation of tycoons, developers, and local officials will go to any length to invent a modern Ordos. So 16 miles from the old town, a new civic center is emerging from the desert that could easily pass for the capital of a midsize country. An enormous complex houses City Hall and the local Communist Party headquarters, each 11 stories tall with sweeping circular driveways.

Nearby loom a fortress-like opera house and a slate-gray, modernist public library. Thousands of villas and apartment towers stretch into the distance, all built by local developers in the hope that Ordos’s recently prosperous will buy the places to be near the new center of power.

Serial Drama

Workers get bused daily to the new city hall, but the housing is still largely unoccupied.

“Why would anyone go there,” asks Zhao Hailin, a street artist in the old town. “It’s a city of empty buildings.” Ordos officials declined to comment for this story.

....

Der ganze Artikel:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601109&sid=arp0XyPoRxW0&pos=10

  

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"Singapur fällt in Rezession zurück"
52. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 04.1.10 08:37

Als Antwort auf Beitrag # 0

Jan. 4 (Bloomberg) -- Singapore’s economy shrank for the first time in three quarters as weaker manufacturing output interrupted the island’s recovery from its deepest recession since independence in 1965.

Gross domestic product contracted an annualized 6.8 percent from the previous three months last quarter after climbing a revised 14.9 percent from July to September, the trade ministry said in a statement today. That was worse than the median estimate for a 2.1 percent decline in a Bloomberg News survey of eight economists. The economy shrank 2.1 percent in 2009.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=acUINtGGZTVI&pos=4

  

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"Krugman Sees 30-40% Chance of U.S. Recession in 2010"
53. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 04.1.10 20:42

Als Antwort auf Beitrag # 52

Jan. 4 (Bloomberg) -- Nobel Prize-winning economist Paul Krugman said he sees about a one-third chance the U.S. economy will slide into a recession during the second half of the year as fiscal and monetary stimulus fade.

“It is not a low probability event, 30 to 40 percent chance,” Krugman, an economics professor at Princeton University, said today in an interview in Atlanta, where he was attending an economics conference. “The chance that we will have growth slowing enough that unemployment ticks up again I would say is better than even.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=anBPjTo3XHKM&pos=4

  

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"Japan ist eine Katastrophe"
54. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 05.1.10 09:00

Als Antwort auf Beitrag # 0

Jan. 4 (Bloomberg) -- Japan’s Prime Minister, Yukio
Hatoyama, swept to power by a public seeking an end to economic
and political stagnation, is failing to arrest the nation’s
decline.
Japanese gross domestic product shrank to an annualized 471
trillion yen ($5 trillion) in the third quarter, without
accounting for changes in prices, the lowest level since 1991.
The tumble is unprecedented among the biggest economies since
the 1930s, according to Paul Sheard, global chief economist at
Nomura Securities International Inc. in New York. As a result of
the contraction, the Finance Ministry projects tax revenue this
year will drop to a quarter-century low.
Hatoyama’s 2010 budget, released Dec. 25, does nothing to
rein in record deficits that threaten Japan’s Aa2 rating, said
Carl Weinberg, chief economist at High Frequency Economics. It
avoided consumption-tax increases or deregulation to boost
productivity; without policy changes, deflation and a shrinking
population risk eroding the savings pool restraining Japan’s
bond yields.
“Japan’s fiscal conditions are close to a melting point,”
said Takeshi Fujimaki, a former adviser to billionaire investor
George Soros and now president of Fujimaki Japan, an investment
advising company in Tokyo. “My biggest concern is whether the
Japanese government will be able to sell all the bonds at
auctions,” he said, adding that such failures might send 10-
year note yields climbing through 2.4 percent.

Yield Comparison

Yields on benchmark 10-year notes were at 1.305 percent at
10:30 a.m. in Tokyo -- about 2.5 percentage points lower than
comparable Treasuries, even while Japanese debt is larger than
America’s.
Auction difficulties may begin in the next fiscal year,
which starts April 1, Fujimaki said. The “tipping point” for
Japan’s bond market will come later, in about five years, said
Atsushi Nakajima, chief economist in Tokyo at Mizuho Research
Institute, a unit of the nation’s biggest bank.
For now, investors are signaling confidence in Japan’s
ability to pay its $8.96 trillion of government bonds, or JGBs -
- a total that exceeds the $8.78 trillion of U.S. federal debt,
according to June figures from the Bank for International
Settlements in Basel, Switzerland, which serves as a bank for
central banks.

Bond Auctions

Bids for the most recent auction of Japanese 10-year notes,
on Dec. 1, exceeded the amount on offer by 2.81 times. The lure
for domestic investors is that falling consumer prices mean so-
called real yields -- at about 3 percent for 10-year securities
-- are higher than the 2 percent offered in the U.S. Local
residents held 94 percent of the debt as of June, Finance
Ministry data show.
Before Japan embarked on 13 years of deflation starting in
1994, 10-year yields averaged 5.6 percent from 1988 through 1993.
Fujimaki in November 2005 advised selling JGBs, and the yields
jumped more than half a percentage point the next six months.
His bets haven’t always panned out: His April call for the yen
to fall to 130 per dollar in six months from about 97 preceded a
rally to as high as 84.83.
Yields on Japan’s 10-year government notes will rise to
1.55 percent by the end of next year, according to the median
forecast of 15 analysts in a Bloomberg News survey.
Credit-rating companies and investors and now buying JGBs
are failing to account for diminished domestic savings in coming
years, said Weinberg, 60, founder of High Frequency Economics in
Valhalla, New York, a global economy and markets research
company.

‘Mega Risk Problem’

“Japan is the mega risk problem; it’s the next big thing
that will hit the credit markets,” said Weinberg, who
previously worked at the Organization for Economic Cooperation
and Development and taught at the University of Pennsylvania’s
Wharton School. Most investors and ratings firms also missed
debacles such as the emerging-market crises of the 1990s and the
collapse of the U.S. mortgage-securities market, he said.
Investors can bet on a deterioration in Japan’s credit
quality through credit default swaps. The contracts insure
against losses on sovereign bonds during the next five years.
The cost of protecting $10 million has climbed to $68,100 from
$37,000 in August, when the Democratic Party of Japan won power,
according to data compiled by Bloomberg News. The cost was
$3,625 three years ago.

Savings Pool

Households have funded state spending because much of their
1,400 trillion yen in financial assets is being used by banks,
pension funds and insurance companies to buy Japanese government
bonds. Such purchases are unsustainable because aging savers
will want their money back, say Weinberg and Derek Halpenny, the
European head of global currency research at Bank of Tokyo-
Mitsubishi UFJ Ltd. in London.
The “large domestic pool of savings that has been there
for Japan to support the JGB market” is “going to dwindle,”
Halpenny said. “There hasn’t been much evidence of any real
appetite to tackle the core of the problem,” which is soaring
government spending and sliding revenue, he said.
Hatoyama, 60, last month announced a record 92.3 trillion
yen budget for the year starting April 1, which includes funding
for his campaign promises such as child-care allowances and
reduced tuition fees. His Cabinet also announced a nominal GDP
growth target of about 3 percent in the coming decade, with a
goal of about 2 percent for the real rate.
While Hatoyama backpedaled on some of his platform --
maintaining a gasoline surtax and asking local governments and
businesses to shoulder some child-care costs -- the measures
were insufficient to trim the government’s borrowing needs. New
bond sales were maintained at 44 trillion yen.

Shrinking Population

More than a fifth of Japanese are over 65, according to the
National Institute of Population and Social Security Research.
The nation’s population began shrinking in 2006 from 127.8
million, and will drop by 3.2 percent in the coming decade, the
Tokyo-based, state-sponsored institute estimates.
“National saving will soon decline,” leading to higher
interest rates, said Charles Horioka, a professor of economics
at the Institute of Social and Economic Research of Osaka
University and co-author of a paper with Harvard University’s
Martin Feldstein on international investment and savings
patterns. “There is an urgent need to reconstruct the finances
of the Japanese government.”
Japan’s credit rating is Aa2 at Moody’s Investors Service,
the third-highest grade, an equivalent AA at Standard & Poor’s
and AA-, one step lower, at Fitch Ratings. The U.S. and Germany
have top ratings from all three companies.

‘Stable Outlook’

“We have a stable outlook on Japan’s rating, but of course,
given that budget deficits are so high in Japan and there’s no
firm target to reduce these budget deficits, we are somewhat
concerned,” said Thomas J. Byrne, senior vice president of
Moody’s in Singapore. “There’s no clear, credible policy yet
from the new DPJ government to set a fiscal target,” he said,
adding that while Japan can “can get away with large budget
deficits” for now, that won’t necessarily be the case in the
longer term.
Japan faces the biggest fiscal gap among the Group of 20
advanced and emerging nations during the coming five years,
according to a Nov. 3 report by the International Monetary Fund
in Washington. Its deficit will remain as high as 8 percent of
gross domestic product in 2014, compared with 6.7 percent in the
U.S. and a balanced budget in Germany.

Debt Ratios

Japan’s debt is projected to be 246 percent of GDP that
year, compared with 108 percent for the U.S. and 89 percent for
Germany, according to the IMF report. Greece, whose deficit the
IMF estimates at 7.1 percent this year, saw its credit rating
lowered to five steps above noninvestment grade by Moody’s this
month and also cut at S&P and Fitch.
Because Japan’s government bonds are in yen, credit risks
are limited by the central bank’s ability to boost the supply of
money to pay the debt, said Simon Johnson, a professor at the
Massachusetts Institute of Technology in Cambridge,
Massachusetts, and former IMF chief economist.
“Typically if you have a debt in your own currency, that
can be a tax-burden issue and a burden-on-growth issue but not
necessarily a sovereign-credit issue,” said Johnson, who is
also a senior fellow at the Peterson Institute for International
Economics in Washington. “It’s not a five-to-10-year threat to
them.”

BOJ Options

Weinberg responds that the Bank of Japan isn’t capable of
creating the money supply needed to pay off the debt without
sparking “hyperinflation” -- or increases in consumer prices
so large that they destabilize the economy, such as occurred in
Argentina in the 1980s.
Bank of Japan Governor Masaaki Shirakawa and his policy
board have already cut their benchmark interest rate to 0.1
percent. The central bank released a 10 trillion yen credit
program on Dec. 1 that economists say was largely to appease
government officials and will do little to spark domestic demand.
“Japan has never really escaped from the deflation
situation of the 1990s,” said Sheard at Nomura Securities, a
unit of Japan’s largest brokerage. The central bank’s response
to the global recession and financial crisis has been “somewhat
timid,” given the risk of a prolonged decline in prices, he
said.
Shirakawa has said that adding cash to the banking system
does little to spark the spending that’s needed to drive up
consumer prices.
The economic malaise may be creating another problem by
eroding employment opportunities for the diminishing ranks of
young Japanese. The proportion of college students with offers
for work tumbled 7.4 percentage points from a year earlier to
62.4 percent, according to a November report by the Education
Ministry -- the steepest drop since the survey started in 1996.
Ayumi Okada, a fourth-year economics student at Nihon
University in Tokyo, has interviewed with 40 companies.
“I feel I’m never going to get a job offer, no matter how
hard I try,” she said.

  

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"Bernanke: Niedrige Zinsen waren nicht Grund für Immobilienblase"
55. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 05.1.10 20:32

Als Antwort auf Beitrag # 54

US-Notenbankchef Ben S. Bernanke sieht in den niedrigen Leitzinsen nicht den Grund für die Blase am Häusermarkt in den USA. Eine bessere Aufsicht hätte den Boom effizienter gebremst, sagte Bernanke am Sonntag auf der Jahrestagung der American Economic Association in Atlanta.

“Auf die Blase am Häusermarkt hätten wir besser mit aufsichtsrechtlichen Regelungen als mit geldpolitischen Maßnahmen reagiert”, erklärte Bernanke. Dabei verwies er vor allem auf die Verbreitung von variabel verzinsten Hypotheken und tilgungsfreien Hypotheken und die damit einhergehende Lockerung von Standards im Emissionsgeschäft. Beides sei stärker für die Blase verantwortlich als die niedrigen Leitzinsen. Allerdings seien auch die Bemühungen der Fed, die Blase einzudämmen, “zu spät oder ineffizient” gewesen, räumte er ein. Aufsichtsrechtlich müsse man “besser und klüger” vorgehen.

Die Fed verbessere die Überwachung der Banken und habe ihre Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher bei Finanzprodukten verstärkt, betonte Bernanke. Christopher Dodd, der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, hat die Aufsicht der Fed über die Kreditvergabe der Banken im Vorfeld der Finanzkrise als “entsetzlichen Fehlschlag” bezeichnet. Dodd unterstützt zwar Bernankes Bewerbung um eine zweite Amtszeit, will jedoch die Aufsicht über die Banken der Fed und anderen Behörden entziehen und auf eine neue Aufsichtsbehörde übertragen.

Mehrere Wissenschaftler wie Allan Meltzer, der sich mit der Geschichte der Zentralbank befasst hat, werfen der Fed vor, sie habe den Immobilienboom angeheizt, indem sie die Zinsen zu lange zu niedrig gelassen habe. Das Platzen der Blase am Immobilienmarkt hat den USA die schlimmste Rezession seit der Weltwirtschaftskrise beschert und zum Verlust von mehr als 7 Millionen Arbeitsplätzen in den USA geführt.

“Es hört sich ein bisschen an wie ein Schuldbekenntnis”, beschreibt Randall Wray, Professor für Volkswirtschaft an der Universität von Missouri in Kansas City. “Die Fed hat dabei eine Rolle gespielt, indem sie sehr gefährliche Finanz-Innovationen gefördert hat, die von Instituten genutzt wurden, um die Blase am Immobilienmarkt anzuheizen.”

Bernanke will weiterhin Zinsen als Steuerungsinstrument verwenden. Sie könnten genutzt werden, um eine gefährliche Anhäufung von finanziellen Risiken zu verhindern, falls Änderungen bei der Aufsicht nicht durchgeführt würden oder sich als unzureichend erwiesen. “Wir müssen weiter bereit sein, die Geldpolitik als ergänzendes Instrument zur Bekämpfung solcher Risiken zu verwenden. Dabei müssen wir vorsichtig vorgehen und immer die dieser Herangehensweise eigenen Schwierigkeiten im Gedächtnis behalten”, sagte er.

Bernanke bezeichnete die Zinspolitik der Fed nach der Rezession von 2001 als “angemessen”, zumindest in Bezug auf eine Formel, die auf der sogenannten Taylor-Regel basiere. Außerdem zeigten Analysen der Fed, dass der Anstieg bei den Hauspreisen wenig mit der Geldpolitik oder der Gesamtwirtschaft zu tun habe. Der US-Ökonom John Taylor hat eine Formel entworfen, die der Zentralbank Zinssätze vorschlägt, wenn Inflation oder Wachstum von den festgelegten Zielen abweichen.

Unter Bernankes Vorgänger Alan Greenspan senkte die Fed ihren Leitzinssatz im Jahr 2001 von 6,5 Prozent auf 1,75 Prozent. Im Juni 2003 ging es dann auf ein Prozent abwärts. Auf diesem Niveau beließ sie den Benchmarksatz für ein Jahr, bevor sie ihn von 2004 bis 2006 in Schritten von jeweils einem viertel Prozentpunkt anhob. Bernanke, der 2002 als einer der Gouverneure zur Fed stieß, unterstützte sämtliche Zinsentscheidungen unter Greenspan, bevor er selbst 2006 an die Fed-Spitze rückte. Nach dem Einsetzen der Finanzkrise strich er den Leitzinssatz von 5,25 Prozent im September 2007 auf annähernd Null Prozent im Dezember 2008 zusammen.

Die Taylor-Regel in ihrer Standard-Form hätte eine Anhebung der Leitzinsen auf einen Bereich zwischen sieben und acht Prozent in den ersten drei Quartalen 2008 vorgesehen. Eine solche Geldpolitik “hätte wahrscheinlich nicht viel Unterstützung bei den geldpolitischen Fachleuten” erhalten, konstatierte Bernanke. Die Fed habe eine Variation der Regel genutzt, bei der die erwartete Inflationsrate und nicht die tatsächliche Teuerung die entscheidende Rolle spiele, erläuterte er.

(Bloomberg)
05.01.2010

  

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"Deutsche Bundesbank rechnet für 2010 mit hohen Kreditausfällen"
56. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 05.1.10 20:34

Als Antwort auf Beitrag # 55

Zwischen 50 und 75 Milliarden Euro veranschlagt


Auf die Banken werden nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank 2010 voraussichtlich erhebliche Wertberichtigungen durch Kreditausfälle zukommen. "Die Bundesbank veranschlagt dieses Volumen aus heutiger Sicht auf 50 bis 75 Milliarden Euro", sagte Adelheid Sailer-Schuster, Präsidentin der Hauptverwaltung Hamburg der Deutschen Bundesbank dem "Hamburger Abendblatt".

"Während die Schwierigkeiten der Banken zunächst vorwiegend aus dem Eigenhandel mit toxischen Papieren resultierten, wird sich die Krise 2010 auch in einem erhöhten Abschreibungsbedarf auf das Kreditportfolio niederschlagen", wird sie weiter zitiert.

Im Gegensatz zu den USA und einigen anderen europäischen Ländern habe es in Deutschland keine Immobilienblase gegeben. "Kreditausfälle sind daher eher aus möglichen Unternehmensinsolvenzen zu erwa