aktien-online.at: Registriere dich bei der Größten Finanz-Community Österreichs unter 'login'



Druckbare Anzeige Beitrag empfehlen

Aktie oder Stichwort(e):

Wie bewertest du folgende Aktien (1=mies; 5=sehr erfolgversprechend)?

1

2

3

4

5

1

2

3

4

5

Vorheriges Thema | Nächstes Thema
Home Conferences Österreichische Aktien im In- und Ausland
go.to/aktienforum

"Erdöl/Ölpreis-Thread - Öl, Oil, Brent, Crude III"
Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 22.10.09 19:43





http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_mesg&forum=124&topic_id=48762&mesg_id=48762&listing_type=search


Am Öle alles hängt - zum Öle alles drängt...

Vorgänger-Thread zum Thema Erdöl, Ölpreis etc:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=8897&mode=full&page=2


Historische Entwicklungsgeschichte über ÖL:

Eine Öl-Geschichte
von Matt Badiali

Abraham Gesner (1797-1864) änderte die Welt ... fast.

Ganz knapp weltweite Berühmtheit zu verfehlen, war sein Schicksal. Abraham wuchs Anfang des 19. Jahrhunderts in Kanada auf, wo seine Familie Unterschlupf vor der Revolution suchte. Dort entwickelte er ein starkes Interesse für Geologie. Später studierte er Chemie und Medizin in London.

Um 1840 entfachte der hohe Preis von Walöl aggressive Anstrengungen einen alternativen Brennstoff für Lampen zu entwickeln. Abraham Gesner experimentierte mit Kohle und Asphalt und schuf "Leuchtöl".

Er nannte dieses neue Öl Keroselain, was er später in Kerosene (Kerosin) verkürzte.


Leuchtpetroleum

Das Leuchtpetroleum von Gesner fand schnell Anklang. 1859 destillierten 34 Gesellschaften Kerosin aus Kohle. Die Geschäfte liefen gut in der "Petroleum"-Industrie, mit Einnahmen von 5 Millionen $ pro Jahr. Auf heute übertragen sind das ungefähr 80 Millionen $.

Europa stellte schnell auf Kerosin um, um Häuser zu beleuchten. Vor 1854 wurden die Häuser in Wien und Osteuropa mit speziellen Kerosin-Lampen beleuchtet.

Unglücklicherweise - für Gesner - benutzten die Europäer Leuchtpetroleum, das nicht aus Kohle hergestellt wurde, sondern aus Öl.

Das Leuchtpetroleum aus Öl hatte keinen Einfluß auf den US-amerikanischen Leuchtpetroleum-Markt, da es dort keine Quellen gab. Jedoch änderte sich die Situation völlig, als in Titusville, Pennsylvanien, reichlich günstiges Öl entdeckt wurde.

Die Industrie, die Leuchtpetroleum aus Kohle herstellt, wurde jäh gestoppt.

Ein Chemiker aus Yale, Benjamin Silliman schrieb einen Aufsatz über die Destillation von Öl in verschiedene Produkte einschließlich Leuchtpetroleum. Diese berühmte Abhandlung stellte die ursprüngliche Erfindung von Gesner in den Schatten.

Gesner starb ohne eine Belohnung für seine Entdeckung. Während einige seinem Namen als den Retter der Walfische huldigten, wird seine Rolle in der Erdölindustrie als gering dargestellt.

Tatsächlich sind Gesners und Sillimans Endeckungen über die Natur von Kohlenwasserstoffen die Wurzel unserer heutigen Abhängigkeit von Öl. Leuchtpetroleum war der Schlüssel, der das Tor öffnete.


Das Aufspalten von Rohöl

Der Schlüssel für die Nutzung von Rohöl ist das Aufspalten in Teilprodukte wie Leuchtpetroleum, Butan, Propan, und Benzin. Das Aufspalten von Rohöl in großen Mengen erfordert riesige Raffinerien.

Ölraffinerien sind hässliche, umweltverschmutzende Fabriken. Sie können diese Irrgärten von Schornsteinen und Türmen um große Städte wie Salt Lake City, Houston und Philadelphia sehen.

Die Anzahl an Raffinerien in den Vereinigten Staaten erreichte Anfang der 80er Jahre ihren Hochpunkt, als mehr als 300 Fabriken im Land in Betrieb waren. Die meisten dieser Werke waren so uneffizient, dass, als die Regierung die Industrie deregulierte, die halbe Branche zusammenbrach.

Inzwischen ermunterte die US-amerikanische Nachfrage nach Öldestillaten die Nachbarn in Kanada dazu, ihre enormen Schweröl-Reserven zu entwickeln. Wir brauchen mehr Kapazität, um dieses Schweröl zu raffinieren..

Viele Gesellschaften stehen bereit, die Schweröl-Welle zu reiten. Wenn Sie nach einer guten, langfristigen Ölinvestition suchen, die Erforschung (Exploration), Produktion, und starke Kapazität aufweisen, gucken Sie sich einmal den Husky, Marathon oder PetroCanada an.

*********************

  

Beitrag melden

Antworten zu diesem Thema
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Öl long
01.7.09 17:45
1
RE: Öl long
01.7.09 18:25
2
RE: Öl long
02.7.09 11:26
3
Konjunkturzahlen
02.7.09 14:32
4
Einzelner Händler trieb Ölpreis rauf
04.7.09 00:31
5
Ölpreis wieder recht niedrig
06.7.09 12:41
6
Intraday vom Tief erholt
06.7.09 16:07
7
RE: Intraday vom Tief erholt
06.7.09 16:26
8
BP: Wieder "Alles Paletti"?
17.6.10 13:35
9
      RE: BP: Wieder "Alles Paletti"?
17.6.10 19:02
10
      BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz
17.6.10 20:01
11
nachfrage 2013 geringer als 2008
08.7.09 15:45
12
Oil Falls Below $60 as Demand Declines
09.7.09 17:12
13
RE: Oil Falls Below $60 as Demand Declines
10.7.09 13:59
14
      Ölpreis sinkt trotz Nigeriakkonflikt
13.7.09 19:58
15
      Bei Ölaktien heißt es: Zugreifen!
21.7.09 22:17
16
      Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben ...
21.7.09 22:46
17
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
21.7.09 23:16
18
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 00:39
19
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 08:33
20
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 08:52
21
      Schöne Trends im Ölpreis
22.7.09 13:59
22
US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.7.09 20:17
23
RE: US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.7.09 20:32
24
-5%
29.7.09 17:25
25
RE: -5%
29.7.09 17:30
26
      RE: -5%
30.7.09 09:26
27
The Commodity Price Catastrophe to Come
06.8.09 17:09
28
OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr ...
11.8.09 16:24
29
Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than...
19.8.09 17:47
30
RE: Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More ...gut analysiert
19.8.09 18:24
31
74-Dollar-Marke geknackt
26.8.09 08:33
32
BP Makes ‘Giant’ Oil Discovery in Gulf of Mexico
02.9.09 18:09
33
Lukoil dreht Ölhahn auf
02.9.09 20:23
34
OPEC wird Förderquoten beibehalten
07.9.09 08:19
35
OPEC bleibt bei gleicher Produktion
10.9.09 08:45
36
IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in...
10.9.09 11:09
37
Händler rechnen mit fallendem Ölpreis
21.9.09 19:55
38
OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei"
24.9.09 15:43
39
Spekulanten haben Ölmarkt fest im Griff
18.10.09 18:10
40
      Das neue Peak-Oilinteressant
20.10.09 15:34
41
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 16:05
42
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 18:31
43
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 18:56
44
      Vom Übermorgenland zur Bettenburg - Dubai steht leer
20.11.09 07:45
45
opec will erst bei 100 dollar produktion steigern
26.10.09 15:08
46
Ölknappheit droht: „Wir brauchen alle zwei Jahre ein ne...interessant
06.11.09 16:05
47
      Öl -3%
06.11.09 17:36
48
Spekulanten wetten auf 100 Dollar-Ölpreis
10.11.09 10:44
49
OPEC mit höherer Förderung
10.11.09 11:30
50
      IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht...interessant
10.11.09 15:17
51
      Schlecht ausgelastete US-Raffinerien
20.11.09 08:53
52
      Ölhaie
21.11.09 10:13
53
      RE: Ölhaie
22.11.09 21:48
54
      RE: Ölhaie
22.11.09 22:54
55
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:05
56
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:40
57
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:42
58
      Contango Comeback
01.12.09 23:27
59
      RE: Contango Comeback
02.12.09 07:00
60
-4%
09.12.09 19:46
61
IEA erhöht Prognose zu Ölnachfrage
12.12.09 14:10
62
Experten: Ölpreis steigt nach Rally um weitere 20 Proze...
21.12.09 23:29
63
      Ölstaaten rühren Förderquoten nicht an
24.12.09 13:00
64
Arbitrage mit Tankern - Größenordnunginteressant
28.12.09 19:13
65
Russland ist gegenwärtig der weltgrösste Öl-Produzent
03.1.10 12:01
66
"Im vierten Quartal werden wir einen dreistelligen Ölpr...
07.1.10 20:04
67
Long
20.1.10 16:59
68
Slowakei: Dieselpreis sinkt um ca. 13 Cent
21.1.10 22:12
69
Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
27.1.10 19:55
70
RE: Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
27.1.10 19:58
71
International Energy Agency (IEA) revised its forecast ...
15.2.10 11:29
72
„Ölförderung wird immer teurer“
20.2.10 17:32
73
Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
22.2.10 11:39
74
      RE: Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
22.2.10 12:16
75
China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer
23.2.10 12:33
76
Al-Gaddafi ruft zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz au...
25.2.10 20:37
77
Spezial Report Öl: Das schwarze Gold verliert an Glanz
10.3.10 13:35
78
IEA Raises 2010 Oil Demand Estimate on Developing Econo...
12.3.10 10:43
79
Ende 2010 wird wieder die 100-Dollar-Marke getestet
14.3.10 16:36
80
Jetzt wird tiefer nach Öl gebohrt
16.3.10 19:21
81
OMV und Co zum Opec-Entscheid
17.3.10 16:52
82
Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
08.4.10 22:27
83
RE: Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
08.4.10 22:36
84
Oil Contango Tempts Traders to Store Crude Again
13.4.10 12:08
85
Investoren stoppen US-Ölpreisrally
13.4.10 19:15
86
Die Öl-Rally steht auf wackeligen Füssen - Korrektur st...
14.4.10 15:40
87
Oil Contango Soars
26.4.10 08:50
88
OPEC hebt Prognose für weltweite Ölnachfrage 2010 an
11.5.10 14:50
89
RE: Erdöl -8%
20.5.10 19:20
90
RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:51
91
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:34
92
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:49
93
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:56
94
Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 21:15
95
RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 23:02
96
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:09
97
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:43
98
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:59
99
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 09:16
100
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 09:36
101
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 10:57
102
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 11:20
103
      Ölpest könnte Schicksal von BP besiegelninteressant
03.6.10 11:29
104
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:04
105
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:14
106
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:30
107
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:59
108
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 13:25
109
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 13:40
110
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 15:23
111
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 15:40
112
      BP Increases Capture Rate From Leaking Gulf Oil Well
06.6.10 11:19
113
      BP macht Fortschritte
06.6.10 22:23
114
      Irak will Ölproduktion vervierfachen
07.6.10 10:02
115
      Oil prices have nowhere to go but up
07.6.10 11:12
116
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
08.6.10 21:14
117
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
09.6.10 12:05
118
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
09.6.10 23:16
119
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 12:17
120
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 13:08
121
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 21:36
122
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 21:56
123
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 22:04
124
      RE: Auf 13-Jahres-Tiefwitzig
10.6.10 22:24
125
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 22:26
126
      USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
10.6.10 22:48
127
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
10.6.10 22:50
128
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
10.6.10 23:19
129
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 07:14
130
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 08:37
131
      BP verschüttet Kaffeewitzigwitzig
11.6.10 10:11
132
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 10:09
133
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 10:23
134
BP Short
11.6.10 13:20
135
RE: BP Short
11.6.10 13:33
136
RE: BP Short
11.6.10 15:32
137
RE: BP Short
11.6.10 15:54
138
RE: BP Short
11.6.10 20:48
139
RE: BP Short
11.6.10 17:03
140
RE: BP Short
11.6.10 18:28
141
RE: BP Short
13.6.10 09:39
142
RE: BP Short
14.6.10 19:24
143
BP May Lose U.S. Oil Leases, Contracts After Spill
14.6.10 22:01
144
20 Mrd. stehen im Raum
14.6.10 22:14
145
RE: BP Short
20.6.10 10:20
146
RE: BP Short
20.6.10 10:56
147
RE: BP Short
20.6.10 11:05
148
RE: BP Short
20.6.10 11:11
149
BP Partners Anadarko, Mitsui Should Share Oil Woes
20.6.10 11:55
150
RE: BP Short
11.6.10 16:58
151
      RE: BP Short
20.6.10 20:06
152
      RE: BP Short
20.6.10 20:26
153
      RE: BP Short
20.6.10 22:25
154
      RE: BP Short
20.6.10 22:27
155
BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 13:45
156
RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 14:03
157
      RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 14:34
158
      Hearing auf CNN
15.6.10 15:53
159
      RE: Hearing auf CNN
15.6.10 19:17
160
Tiefsee-Ölbohrungen auf der Kippe
15.6.10 13:58
161
"Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 17:31
162
RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 19:29
163
      BP's Downside Is Worse Than You Thought
15.6.10 20:49
164
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:38
165
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:42
166
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:46
167
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:49
168
      BP Swaps Imply 35% Chance of Default
16.6.10 08:24
169
      RE: BP-Put gerollt
24.6.10 21:14
170
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 08:53
171
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 09:01
172
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 09:46
173
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 17:39
174
BP und der machtlose Obama?
16.6.10 08:34
175
Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 08:58
176
RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 08:55
177
      RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 10:18
178
      RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 13:33
179
BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Comp...
16.6.10 23:02
180
BP streicht Dividende
16.6.10 21:03
181
RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill ...
16.6.10 23:06
182
      RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill ...
16.6.10 23:15
183
BP CEO Hayward vor Kongress
18.6.10 10:18
184
RE: BP CEO Hayward vor Kongress
18.6.10 17:07
185
      BP: Welche zukünftigen Dividenden der Markt einpreist
18.6.10 17:36
186
      BP Richtung Konkurs?interessant
18.6.10 21:57
187
      RE: BP Richtung Konkurs?
18.6.10 22:32
188
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 09:47
189
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 11:07
190
      Anadarko sagt BP ist schuld
19.6.10 11:11
191
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 11:57
192
      Panne auf BPs wichtigstem Abpump-Schiff
19.6.10 19:45
193
      RE: BP Richtung Konkurs?
20.6.10 11:00
194
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 11:32
195
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:18
196
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:20
197
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:20
198
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:38
199
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 14:07
200
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 14:27
201
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 15:21
202
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 15:43
203
gewaltige summen in bewegung
21.6.10 16:15
204
BP not eyeing major bond raising: sources
21.6.10 19:51
205
Goldman Sachs revidiert etwas nach unten
22.6.10 10:32
206
More oil gushing into Gulf after accident
23.6.10 20:20
207
RE: More oil gushing into Gulf after accident
24.6.10 16:08
208
      RE: More oil gushing into Gulf after accident
24.6.10 21:07
209
Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 16:06
210
RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:34
211
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:45
212
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:49
213
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:54
214
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:57
215
Anadarko Approved Key Parts of BP’s Gulf Well Design, F...
30.6.10 19:54
216
Why We’re Long BP
05.7.10 00:53
217
"BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 14:03
218
RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 21:22
219
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 21:53
220
      BP verschickt Rechnungen für die Aufräumarbeiten
05.7.10 22:36
221
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 09:40
222
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 19:35
223
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 08:49
224
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 08:51
225
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 09:13
226
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 10:07
227
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 10:13
228
      Saudische Investoren wollen sich gross bei BP einkaufen
07.7.10 19:33
229
      BP-Chef Tony Hayward besucht finanzkräftiges Abu Dhabi
08.7.10 08:05
230
      ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
11.7.10 20:47
231
      RE: ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
11.7.10 23:40
232
      BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
12.7.10 21:29
233
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 12:51
234
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 21:38
235
      Kronprinz von Abu Dhabi bestätigt Interesse an BP
13.7.10 22:00
236
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 22:23
237
      RE: @AS
15.7.10 20:01
238
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 17:21
239
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 21:44
240
      BP wird keine KE machen
07.7.10 08:12
241
Tiefseebohrung vor dem Aus?gut analysiertgut analysiert
06.7.10 12:29
242
Kosten der Ölpest etwa 60 Mrd. US$
07.7.10 09:34
243
BP - Quelle gestopft
15.7.10 22:12
244
BP +10%
15.7.10 22:33
245
      RE: BP +10%
15.7.10 22:47
246
      RE: BP +10%
15.7.10 22:55
247
BP optimistisch
16.7.10 16:47
248
BP will Quelle nicht mehr öffnen
18.7.10 21:15
249
      BP: Neues Leck neben der Quelle?
19.7.10 19:46
250
      10 schlimmere Katastrophen als BP
19.7.10 21:25
251
      BP will Assets in Vietnam und Pakistan verkaufen
20.7.10 20:31
252
      BP: 7 Mrd.-Deal abgeschlossen
20.7.10 22:39
253
      Relief tunnel should reach Gulf well by weekend
21.7.10 20:57
254
      BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
25.7.10 17:40
255
      RE: BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
25.7.10 20:24
256
      BP erklärt Rücktritt von Vorstandschef Hayward
27.7.10 08:24
257
BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
27.7.10 09:23
258
RE: BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
27.7.10 19:39
259
Ölpest kaum noch auffindbarinteressant
27.7.10 13:09
260
die bisherige Bilanz der Ölpest
27.7.10 13:41
261
RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:20
262
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:24
263
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:29
264
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:27
265
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:31
266
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:33
267
      Abbau von Erdöl durch Bakterieninteressant
27.7.10 20:04
268
      RE: Abbau von Erdöl durch Bakterien
27.7.10 23:43
269
      Rätsel im Golf von Mexiko
28.7.10 22:42
270
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
28.7.10 23:07
271
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:10
272
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:19
273
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:31
274
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 10:39
275
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 10:32
276
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
03.8.10 12:20
277
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
03.8.10 20:25
278
BP: Es ist der schlimmste Unfall der Geschichte
03.8.10 08:46
279
BP verkauft, stellt Rechnungen aus und mögliche Strafe
03.8.10 20:34
280
3/4 des Öls im Golf von Mexiko sind weg
04.8.10 21:03
281
BP: Für 2011 (niedrige) Dividende eingepreist
05.8.10 23:09
282
@Finanzinvest
05.8.10 23:11
283
Oil Contango Doubles in 2011
08.9.10 13:15
284

"Öl long"
1. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 01.7.09 17:45

Als Antwort auf Beitrag # 0

Nachdem es in den letzten 2h um 2$ runter gegangen ist, bin ich mal long.

  

Beitrag melden
    
"RE: Öl long"
2. Beitrag von AlextGO1(5) am 01.7.09 18:25

Als Antwort auf Beitrag # 1

Öl schwankt zur Zeit aber fast täglich so ca. 3 $ intraday. Bist du bei Brent Crude oder WTI long?

Ich überlege bei BC noch auf einen Rücksetzer bis etwa 65 USD zu warten und dann einzusteigen.

http://www.godmode-trader.de/de/rohstoff-analyse/OEl-Tagesausblick-fuer-Mittwoch-01Juli-2009,i133978,a1828633,c252.html

  

Beitrag melden
        
"RE: Öl long"
3. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 02.7.09 11:26

Als Antwort auf Beitrag # 2

>Öl schwankt zur Zeit aber fast täglich so ca. 3 $ intraday.
>Bist du bei Brent Crude oder WTI long?

WTI.
Ja, die Schwankungen sind sehr hoch. Immer wenn da Wirtschaftsdaten raukommen, geht es um 2-3$ runter.
Ich habe noch keine rechte Strategie beim Öl gefunden. Es ist halt ein gewißer Hedge zu meinen shorts in Aktien.

  

Beitrag melden
        
"Konjunkturzahlen"
4. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 02.7.09 14:32

Als Antwort auf Beitrag # 3

Interessant, wie man rein am Kurs feststellen kann, daß Zahlen rausgekommen sind. 14:30 und plötzlich geht es 30c runter.

  

Beitrag melden
        
"Einzelner Händler trieb Ölpreis rauf"
5. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 04.7.09 00:31

Als Antwort auf Beitrag # 4

Es war ein einziger Spekulant, der mit nicht genehmigten Geschäften den weltweiten Ölpreis in der jüngsten Zeit kurzfristig nach oben getrieben und seinem Londoner Unternehmen einen Millionenverlust beschert hat.

Der Brokerfirma PVM Oil Futures entstand durch den Alleingang ihres Händlers ein Schaden von sechs Mio. Pfund (sieben Mio. Euro). Das Unternehmen meldete den Fall der britischen Finanzaufsicht und kündigte eine eigene Untersuchung an.


Preis schnalzte in die Höhe
Dienstagfrüh hatte der Händler binnen kürzester Zeit Termingeschäfte für insgesamt 16 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl angeheizt - das 32-Fache des üblichen Handelsvolumens. Dadurch war der Preis in die Höhe geschnellt.


Als PVM die Futures, die ihr Mitarbeiter ohne Genehmigung gekauft hatte, wieder veräußerte, erlitt das Unternehmen durch den zwischenzeitlichen Preisrückgang den Millionenverlust.


Medien lüften Identität des Brokers
Medien haben mittlerweile die Identität des Spekulanten gelüftet. Steve P. habe die Preise nach oben getrieben. Auf die Erwähnung seines vollständigen Namens, etwa durch die "Financial Times", wollte das Unternehmen aber nicht reagieren.


Bereits am Donnerstag hatte PVM erklärt, dass es eine vollständige Aufklärung des Falles anstrebe. Die britische Finanzaufsicht FSA sei informiert worden. Nach der Entdeckung der Geschäfte habe man diese ordnungsgemäß beendet, teilte PVM mit.


Über die Motivation des Händlers wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Brokern sei es nicht erlaubt, sich selbst am Handel auf dem Rohölmarkt zu beteiligen.


Erst im Mai war ein Händler von Morgan Stanley aufgeflogen, der unter dem Einfluss von Alkohol große Einkäufe getätigt und sie vor seinen Chefs verborgen hatte.


Kommen strengere Regeln?
Der Vorfall platzt mitten in eine Debatte, in der Regulierer ohnedies strengere Regeln auf den Rohstoffterminmärkten etablieren wollen.


Dass es nun ausgerechnet PVM erwischt habe, bezeichnet die "Financial Times" als Ironie. Es sei immer der Chef von PVM, David Hufton, gewesen, der sich gegen Spekulationen auf dem Ölmarkt ausgesprochen habe - manche dieser Orders, so Hufton, funktionierten, als wären die Beteiligten "in einem elektronischen Casino".

********
orf.at
03.07.2009

  

Beitrag melden
        
"Ölpreis wieder recht niedrig"
6. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 06.7.09 12:41

Als Antwort auf Beitrag # 5

Vom Hoch deutlich zurückgefallen ist der Ölpreis. Das macht mir leider die ganzen shortgewinne mehr als nur zunichte

-10$ in einer Woche!

  

Beitrag melden
        
"Intraday vom Tief erholt"
7. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 06.7.09 16:07

Als Antwort auf Beitrag # 6

>Vom Hoch deutlich zurückgefallen ist der Ölpreis. Das macht
>mir leider die ganzen shortgewinne mehr als nur zunichte
>
>-10$ in einer Woche!

So, endlich wieder etwas steigende Tendenz. Vom Tief wieder +1%, aber immer noch -9$ zum Stand vor 1 Woche.

  

Beitrag melden
        
"RE: Intraday vom Tief erholt"
8. Beitrag von AlextGO1(5) am 06.7.09 16:26

Als Antwort auf Beitrag # 7
Editiert am 06.7.09 16:26 von AlextGO1

Brent Crude sollte noch etwa bis auf 61,xx USD fallen laut täglicher godmode-trader.de Chart-Anlayse. Jetzt ist es erst bei ca 64 USD. Also da könnte es noch weiter runter gehen.

  

Beitrag melden
    
"BP: Wieder "Alles Paletti"?"
167. Beitrag von Rang: 14 Finanzinvest(66) am 17.6.10 13:35

Als Antwort auf Beitrag # 1

BP-Aktie:
Die 20-Milliarden-Dollar-Börsenparty
Zwanzig Milliarden Dollar muss der Öl-Riese BP wegen der Katastrophe im Golf von Mexiko in einen Treuhandfonds einzahlen. Mindestens. Dazu wird die Dividende gestrichen. Schlechte Nachrichten? Nicht an der Börse. Dort wird gefeiert, die Aktie klettert kräftig. Aber sind die Anteilsscheine des Öl-Konzerns tatsächlich wieder interessant für Investoren?

Quelle: dpa
mm/HB LONDON.­ Die Aktien des britischen Ölriesen BP sind am Donnerstag nach der Ankündigung eines Hilfsfonds für die Opfer der US-Ölkatastrophe kräftig gestiegen. Im frühen Handel legten die Anteilscheine in London um zeitweise neun Prozent auf 365 Pence zu. Unternehmenschef Tony Hayward sollte sich noch am Donnerstag einer Anhörung vor dem US-Kongress stellen.

Die meisten Investoren reagierten positiv auf die Nachrichten aus den USA. Gestern Vormittag stieg die BP-Aktie an der Londoner Börse um knapp acht Prozent.Vor allem die Streichung der Dividende ist in Großbritannien ein hoch emotionales Thema, das mittlerweile in Pubs und auf der Straße fast genau so intensiv diskutiert wird wie der schwache erste Auftritt der englischen Nationamannschaft bei der WM. Weil die meisten Pensionsfonds die einst als Witwen- und Waisenpapier geltende BP-Aktie in ihren Depots haben, fürchten, die Anleger jetzt um ihre Rente.

Der Ölkonzern will - wie von politischer Seite aus den USA gefordert - einen milliardenschweren Treuhandfonds zur Entschädigung der Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bereitstellen. Die Dividende für das restliche Jahr wird gestrichen. Für das erste Quartal war bereits eine Dividende ausgeschüttet worden. Der Treuhandfonds über 20 Milliarden Dollar und die Streichung der Dividende werden in der Finanzbranche als erste Schritte in die richtige Richtung gesehen.

„Zumindest ein Teil der Unsicherheit für den Ölkonzern ist jetzt vom Tisch, meint Analyst Evgeny Solovyov von der französischen Bank Societe Generale. BP habe jetzt zumindest einen ersten Anhaltspunkt für die Kosten der Ölkatastrophe. „Apokalyptische Szenarien über den Untergang des Unternehmens dürften damit deutlich unwahrscheinlicher geworden sein“. Präsident Barack Obama hatte allerdings betont, dass die 20 Mrd. Pfund die BP in den Fonds einzahlen wird, keine Obergrenze für die Verpflichtungen des Konzerns darstellten. Einzelne Bürger und die US-Bundestaaten haben noch immer die Möglichkeit BP zu verklagen.

Der Öl-Multi hat zudem eingewilligt, 100 Millionen Dollar für Bohrinsel-Arbeiter zur Seite zu legen, die wegen des sechsmonatigen Verbots von Tiefseebohrungen ihren Job verloren haben. BP kommt zentralen Forderungen von US-Präsident Obama nach, dem zuletzt ein zu nachgiebiger Umgang mit dem Konzern vorgeworfen wurde.

Obama sagte, BP werde die Summe binnen vier Jahren zu Raten von jährlich fünf Milliarden Dollar bereitstellen. Er betonte zugleich, die Errichtung des Fonds sei nicht gleichbedeutend mit einer Deckelung der Forderungen. BP werde auch darüber hinaus zur Rechenschaft gezogen. Sorgen, dass der Konzern für die Schäden irgendwann nicht mehr aufkommen könne, mache er sich nicht. BP sei ein starkes und gesundes Unternehmen und es liege im Interesse aller Betroffenen, dass dies so bleibe, sagte Obama.

Ganz ähnlich sieht es Sven Diermeier, Analyst bei Independent Research: "Sollten die Kosten und Strafzahlungen, die wegen der Ölkatastrophe im Golf auf BP zukommen werden, nicht völlig aus dem Ruder laufen, halte ich eine Insolvenz für sehr unwahrscheinlich. Man sollte nicht vergessen, dass BP in den vergangenen Jahren einen operativen Cash-Flow von im Schnitt 24 bis 36 Mrd. Dollar vorzuweisen hatte. Außerdem ist der Konzern niedrig verschuldet. Kurzum: BP hat Reserven."

In den vergangenen Wochen hatte die BP-Aktie rund die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Viele Analysten haben mittlerweile Kaufempfehlungen ausgesprochen, weil sie glauben, der Markt hätte das Unternehmen über Gebühr bestraft. JPMorgan beispielsweise hat die Einstufung für BP vor auf "Overweight" belassen. Selbst unter Einbeziehung hoher Strafen sowie des unabhängigen Kompensationsfonds, der Lohnausgleichszahlungen für die Arbeitskräfte am Golf von Mexiko vorsehe, bleibe der Verschuldungsgrad von BP noch im Rahmen der vom Management angepeilten Spanne, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Studie vom Donnerstag. Damit sei BP nach wie vor in einer finanziell starken Position.

BP-Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg entschuldigte sich unterdessen im Namen seiner Firma bei der US-Bevölkerung für die Katastrophe im Golf von Mexiko. "Ich danke ihnen für ihre Geduld in dieser schwierigen Zeit", sagte der Manager nach dem Treffen mit Obama. Er versprach eine faire und rasche Bearbeitung von Schadenersatzansprüchen. Finanzieren will BP die Zahlung in den Fonds nach eigenen Angaben neben der Aussetzung der Dividende über das Rückfahren von Investitionen und den Verkauf von Vermögenswerten im Umfang von zehn Milliarden Dollar.

  

Beitrag melden
        
"RE: BP: Wieder "Alles Paletti"?"
168. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 17.6.10 19:02

Als Antwort auf Beitrag # 167

>Obama sagte, BP werde die Summe binnen vier Jahren zu Raten
>von jährlich fünf Milliarden Dollar bereitstellen. Er betonte

Sogar vier Jahre Zeit - wundert mich. Sie könnten das ja auch ohne Probleme
über ein Jahr hinweg darstellen.

Die Entlastungsbohrung kommt schneller vorwärts als erhofft:

----

Meanwhile, a rig drilling a relief well meant to stanch the gushing flow of oil into the Gulf is ahead of schedule and could reach its target over the next three to four weeks, reported Coast Guard Adm. Thad Allen, President Barack Obama's point man on the spill response. Allen said Thursday that a drill from a rig near the ruptured well is nearly 10,000 feet below the seafloor and should come within 10 feet of the existing well within the next few weeks.

He also said that the final push of drilling is the most difficult. The drilling was originally slated for completion in mid-August. Once the drill reaches its target, BP will pump heavy mud down the relief well in an attempt to stop the flow.

http://finance.yahoo.com/news/BP-CEO-telling-Congress-hes-apf-1250723856.html?x=0&sec=topStories&pos=main&asset=&ccode=

  

Beitrag melden
        
"BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz"
169. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 17.6.10 20:01

Als Antwort auf Beitrag # 168

BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz

London (APA/dpa) - Der britische Energiekonzern BP hat die
ungefähre finanzielle Belastung der Ölpest im Golf von Mexiko für
seine Bilanzen verdeutlicht. Die Einzahlung von 20 Mrd. Dollar (16,3
Mrd. Euro) in den US-Fonds zur Entschädigung der Ölpestopfer werde
dreieinhalb Jahre dauern, teilte der Ölmulti am Donnerstag in London
mit. Im dritten Quartal werden demnach 3 Mrd. Dollar überwiesen, im
vierten Quartal 2 Mrd. Dollar. Bis Ende 2013 werde BP 1,25 Mrd.
Dollar vierteljährlich einzahlen. Solange der Zahlungsplan läuft,
will BP genauso viel Geld beiseitelegen.

Aus dem Treuhandfonds sollen "berechtigte Forderungen" beglichen
werden. Dazu zählen laut BP-Angaben Zerstörungen der natürlichen
Ressourcen und Kosten für staatliche und regionale Einsätze.
Geldstrafen und Strafmaßnahmen sind ausgenommen. Wer wie viel Geld
aus dem Fonds erhält, sollen eine unabhängige Schadensersatzbehörde,
Gerichte oder BP selbst entscheiden. Sollte Geld übrig bleiben,
erhält BP es zurück.

Die Streichung der Dividenden an die BP-Aktionäre gelte zunächst
nur für die ersten drei Quartale dieses Jahres. Über eine Zahlung für
das vierte Quartal wird im kommenden Frühjahr entschieden, wenn der
Geschäftsbericht vorgelegt wird. Bis dahin wolle der Konzern ein
klareres Bild über die eigenen Langzeitfolgen der Explosion seiner
Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April mit elf Toten haben.

Die Einnahmen sprudeln weiterhin gut, teilte BP außerdem mit. Ohne
die Belastungen der Ölpest rechnet der Konzern in diesem Jahr mit
mehr als 30 Mrd. Dollar aus der Förderung und Produktion. Im
vergangenen Jahr waren es 24,8 Mrd. Dollar. Um die verfügbaren
Geldmittel zu erhöhen, will der Aufsichtsrat Investitionen deutlich
drosseln und geplante Veräußerungen auf rund 10 Mrd. Dollar in den
kommenden zwölf Monaten erhöhen.

  

Beitrag melden
"nachfrage 2013 geringer als 2008"
9. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 08.7.09 15:45

Als Antwort auf Beitrag # 0

OPEC Expects Demand for Its Crude in 2013 to Be Below Last Year

July 8 (Bloomberg) -- OPEC says the world will need less
crude oil from the group in 2013 than it did last year as the
lingering impact of recession crimps demand and rising biofuels
supply makes up for shrinking production elsewhere.
The Organization of Petroleum Exporting Countries, whose
members supply about 40 percent of the world’s oil, slashed its
forecast for global oil consumption in 2013 by 5.7 million
barrels to 87.9 million barrels a day. OPEC will have to produce
31 million barrels of crude daily in 2013 to satisfy demand,
compared with 31.2 million barrels last year, it predicted in an
annual report today.
“There is a growing perception that the economic slowdown
will be U-shaped, that is the recovery will gather momentum only
gradually,” the group’s Vienna-based secretariat said in its
World Oil Outlook published today. OPEC sees demand for its
crude “rising slowly over the medium term, returning back to
2008 levels by around 2013.”
Oil’s slump from record high prices in July last year led
OPEC to agree production cuts of 4.2 million barrels a day as
the worst global recession since the Second World War reduced
oil demand. The group has pledged to maintain its cuts, even as
prices recovered above $60 a barrel on optimism that the worst
of the recession is over.
OPEC estimates the world’s need for its crude or so-called
“call on OPEC crude” by comparing total global oil demand with
supplies of crude, natural gas liquids and non-conventional
fuels from outside the group, such as biofuels and Canada’s oil
sands, in addition to OPEC’s own natural gas liquids and non-
conventional fuel supplies.

Demand Slump

The slump in demand has also led the group to lower its
estimate for the amount of investment in new production projects
required through 2013 by 30 percent to about $115 billion on new
capacity. That compares with last year’s prediction of $165
billion.
More than 35 projects planned in the next four years, or a
total of 5 million barrels a day of additional crude and NGL
production, are likely to be shelved until after 2013, it said.
“The surge in investment plans in OPEC member countries
that were aimed at addressing perceived market tightness,
particularly in 2007 and the first half of 2008, would in
actuality have turned out, at least partially, to be unneeded
capacity,” OPEC’s report said.
Still, the group sees spare production capacity in member
countries rising to “comfortable” levels of more than 6
million barrels a day in 2013.

Last Year’s Report

Global oil demand will rise 0.5 percent next year to 84.6
million barrels a day, up from 84.2 million barrels a day in
2009, according to the group’s estimates. OPEC’s forecast for
2009 oil consumption is 4 million barrels a day lower than it
predicted in last year’s report. Thereafter, demand is expected
to rise about 1 million barrels a day yearly through 2013 when
it will be 4.4 percent higher than this year.
OPEC estimates that consumption in the developed countries
in the Organization of Economic Development and Cooperation will
drop 1 percent in 2010 to 45.5 million barrels a day and remain
at that level through 2013.
The group also cut its prediction for oil production in
non-OPEC member states. Output is forecast to rise 2 percent, or
1 million barrels a day, to 51.4 million barrels a day in 2013,
according to the outlook. That is more than 4 million barrels a
day lower than OPEC forecast last year.
As non-OPEC crude oil production is expected to decline
through 2013, rising output of non-conventional fuel will drive
most of the increase in non-OPEC supply.

Biofuels Rising

Non-conventional fuel supplies are expected to rise by 1
million barrels a day from 2009 to 2013, mainly attributable to
rising biofuels production in the U.S., Brazil and China,
according to OPEC. NGLs production will increase 0.4 million
barrels a day, the group estimates.
Additionally, OPEC predicts that its own production of
natural gas liquids and gas-to-liquids fuel will rise 1 million
barrels a day to 5.7 million barrels a day in 2013, further
reducing the call on OPEC crude.
OPEC also cut its forecast for oil demand in 2030 to 105.9
million barrels a day from its estimate last year of 113.3
million barrels a day because of increased efficiency and lower
than forecast economic growth.
Developing countries are likely to account for most of the
rise, with almost 80 percent of the net growth through to 2030
in developing Asia, OPEC said.
OPEC’s medium-term “reference scenario” estimates are
based on the world economy shrinking by 1.3 percent this year
and rising thereafter to 3.5 percent growth in 2013.
Indonesia left the producer group this year. OPEC’s 12
remaining members are Algeria, Angola, Ecuador, Iran, Iraq,
Kuwait, Libya, Nigeria, Qatar, Saudi Arabia, the United Arab
Emirates and Venezuela.

  

Beitrag melden
"Oil Falls Below $60 as Demand Declines"
10. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 09.7.09 17:12

Als Antwort auf Beitrag # 0

Oil Falls Below $60 as Demand Declines, Fuel Supplies Climb

July 9 (Bloomberg) -- Crude oil fell below $60 a barrel for
the first time since May 26 after reports showed that U.S. fuel
inventories increased as the recession curbed consumption.
Stockpiles of gasoline and distillate fuel, a category that
includes heating oil and diesel, rose last week, an Energy
Department report showed yesterday. Total daily fuel demand in
the past four weeks dropped 5.9 percent from a year earlier to
average 18.4 million barrels, the Energy Department said.
“The momentum is clearly in favor of the bears,” said
John Kilduff, senior vice president of energy at MF Global in
New York. “This is a reality check for all of those who ignored
the fundamentals of the market. Prices are clearly headed lower
from here.”
Crude oil for August delivery fell 25 cents, or 0.4
percent, to $59.89 a barrel at 10:33 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices have declined 16 percent over the
past seven days, the longest stretch since September 2006.
Brent crude for August settlement rose 11 cents to $60.54 a
barrel on London’s ICE Futures Europe exchange. Yesterday, the
contract declined $2.80, or 4.4 percent, to $60.43, the lowest
settlement since May 25.

  

Beitrag melden
    
"RE: Oil Falls Below $60 as Demand Declines"
11. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 10.7.09 13:59

Als Antwort auf Beitrag # 10

Unter 60 waren wir zwar nicht lange, aber der Abwärtstrend ist weiter intakt. Könnte heute wieder darunter gehen.

  

Beitrag melden
        
"Ölpreis sinkt trotz Nigeriakkonflikt"
12. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 13.7.09 19:58

Als Antwort auf Beitrag # 11

Die Ölnotierungen tendieren weiter nach unten, obwohl Rebellen in Nigeria eine Verladestation für Erdöl angegriffen und in Brand geschossen haben.


Der Ölpreis hat sich am Montagvormittag mit leichteren Notierungen gezeigt. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen elf Uhr in London bei 60,31 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag notierte der Brent-Future zuletzt bei 60,52 Dollar.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Freitag auf 59,86 Dollar pro Barrel gesunken. Am Donnerstag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 60,58 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

In einem aktuellen Tageskommentar verweisen die Experten der Commerzbank als Belastungsfaktoren auf die aktuelle Dollar-Stärke, die schwachen asiatischen Aktienmärkte und die ungünstige Fundamentaldaten. So hat die Internationale Energieagentur (IEA) am Freitag ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage für das laufende Jahr von 83,8 Mio. Barrel pro Tag bestätigt. Auf Jahressicht entspricht dies einem Rückgang von 2,9 Prozent oder 2,5 Mio. Barrel pro Tag. Für das kommende Jahr wir eine Anstieg von 1,7 Prozent oder 1,4 Mio. Barrel täglich gesehen.

Der Zuwachs im kommenden Jahr wird jedoch nahezu ausschließlich in den Entwicklungsländern stattfinden. In den OECD-Ländern wird sich die Nachfrage, die laut IEA-Schätzungen im Jahr 2009 um 2,4 Mio. Barrel pro Tag sinken wird, im kommenden Jahr nicht nennenswert erholen. Des Weiteren hat die IEA ihre Prognosen für das weltweite Ölangebot angehoben. Neben einer höheren Produktion in den Nicht-OPEC-Ländern sehen die Experten der IEA eine nachlassende Quotendisziplin bei der OPEC. All dies spricht gegen einen Rückgang der Lagerbestände, so das Resümee der Commerzbank.

Pulverfass Nigeria

Die Ölnotierungen geben derzeit trotz eines Wiederaufflammens des Konflikts in Niegeria weiter nach. Rebellen aus dem Nigerdelta haben nach eigenen Angaben einen Anleger für Öltanker und ein Depot nahe der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos angegriffen. In einer vom Sprecher der Befreiungsbewegung für das Nigerdelta (MEND) verbreiteten E-Mail hieß es, das Depot und mehrere Tanker stünden seit dem späten Sonntagabend in Flammen. Der Angriff kommt nur wenige Tage, nachdem der inhaftierte Führer der MEND ein Amnestieangebot der Regierung akzeptierte.

Bisher haben die MEND-Rebellen überwiegend Ölförderanlagen und Pipelines im Delta selbst angegriffen und zahlreiche ausländische Mitarbeiter von Ölfirmen entführt. Die Bewegung fördert eine Beteiligung der Bevölkerung des Deltas an den Gewinnen aus der Öl- und Gasförderung.

In den vergangenen Wochen hat MEND die Angriffsserie trotz des Amnestieangebots der Regierung fortgesetzt. Die Anschläge haben die Ölproduktion des westafrikanischen Landes seit 2006 um etwa 20 Prozent gedrosselt und die Wirtschaft Nigerias schwer geschädigt.

Der Goldpreis zeigte sich mit leichterer Tendenz. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 910,81 Dollar (nach 913,00 Dollar im Nachmittags-Fixing am Freitag) gehandelt.

(ekh/apa/dpa)
13.07.2009

  

Beitrag melden
        
"Bei Ölaktien heißt es: Zugreifen!"
13. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 21.7.09 22:17

Als Antwort auf Beitrag # 12

Ölkonzerne sind an der Börse so niedrig bewertet wie seit mindestens 14 Jahren nicht mehr. Im MSCI World Index werden sie nur mit dem 7,8fachen der Unternehmensgewinne gehandelt.


Zum Vergleich: Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis an den Börsen der Industrieländer liegt bei 17,1, wie der entsprechende MSCI-Index zeigt.

Während viele Anleger noch immer schockiert über den zurückliegenden Einbruch des Rohölpreises sind, halten die UBS und der Finanzdienstleister Guggenheim Partners die Bewertungen im Ölsektor für attraktiv. Sie kaufen Aktien von Konzernen wie Exxon Mobil und dem Offshore-Bohrspezialisten Transocean und spekulieren darauf, dass eine Konjunkturerholung die Nachfrage nach Öl steigern wird.

In der vergangenen Woche haben Ölaktien an der Börse erstmals seit fünf Wochen zugelegt. Mit einem Sprung von 8,4 Prozent glich der Ölwerte-Index im MSCI World seinen Verlust seit Jahresbeginn aus und liegt nun 5,6 Prozent im Plus.

"Energie wird die erste Branche sein, die sich erholt", sagt Scott Minerd, Leiter Investments bei Guggenheim. "Die Aktien sind billig und attraktiv. Für Investoren ist eine gute Zeit, um auf eine stärkere Rohstoffnachfrage und eine Erholung der Gewinne zu wetten."

Im Zuge der globalen Rezession ist der Ölpreis in diesem Jahr zeitweise auf 32,40 Dollar je Barrel gefallen, nachdem er vergangenes Jahr den Rekordwert von 147,27 Dollar erreicht hat.

Morgan Stanley hat die Prognose für den Ölpreis vergangene Woche um 31 Prozent angehoben. 2010 soll er im Mittel bei 85 Dollar je Barrel liegen, erwartet die US-Bank. Einen so hohen Durchschnittspreis gab es abgesehen vom vergangenen Jahr noch nie.

"Wenn die Konjunktur wieder Tritt fasst, werden sich die Rohstoffpreise erholen und das wird den Energiemarkt und Energieaktien stützen", sagt auch Analyst Mike Ryan bei UBS Financial Services. UBS Financial hat Energieaktizn so stark übergewichtet wie keine andere der zehn Branchengruppen im US-Börsenbarometer Standard & Poor's 500.

Auch die europäischen Ölriesen Total und Royal Dutch Shell werden an der Börse derzeit mit weniger als dem Zehnfachen ihrer Gewinne bewertet und sind damit nur halb so teuer wie die Werte im MSCI World im Durchschnitt. Sie verfügen über Reserven von mindestens 15 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro) und schütten mindestens fünf Prozent ihres Börsenwertes durch Dividendenzahlungen aus.

Minerd verstärkt seine Positionen im Energiesektor, obwohl die Ölindustrie erst einmal deutlich weniger verdienen wird als im Rekordjahr 2008. Im Zuge der Ölpreishausse hatten Konzerne wie Exxon und Chevron beispiellose Gewinne eingefahren. Die Branche verdiente 2008 um 50 Prozent besser als jede andere Branche im US-Börsenbarometer S&P-500. Infolge der globalen Rezession dürften die Ölunternehmen im MSCI World Index in diesem Jahr durchschnittlich nur noch einen Gewinn von 13,36 Dollar je Aktie erwirtschaften. 2008 lag der Gewinn bei 25,74 Dollar je Aktie.

Doch das schnellere Wachstum in den Emerging Markets und eine Erholung in den Industrieländern werde die Ölnachfrage abkurbeln, sagt John Praveen von Prudential International Investments Advisors. Dies verheiße im Energiesektor höhere Gewinne und steigende Aktienkurse. Prudential International hat das Anlageurteil für Energieaktien im Juni von "untergewichten" auf "übergewichten" angehoben. Besonders positiv sieht die Vermögensverwaltung unter anderem den amerikanischen Ölfeld-Dienstleister Halliburton.

Die Vermögensverwaltung Fifth Third Asset Managment aus Cleveland verstärkt ebenfalls ihr Engagement im Ölsektor. "Es ist Zeit, sich für eine Erholung zu positionieren", sagt Portfoliomanager Scott Richter. Er hat unter anderem die Aktie von Transocean gekauft. Sie hat sich rund 70 Prozent vom Tief im Dezember erholt, liegt aber noch 61 Prozent unter dem Hoch vom November 2007.

Wirtschaftsblatt.at
20.07.2009

  

Beitrag melden
        
"Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus"
14. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 21.7.09 22:46

Als Antwort auf Beitrag # 13

Von Deutschland bis Hawaii machen Konzerne wie Royal Dutch Shell Raffinerien dicht


Sinkende Gewinnmargen bei der Herstellung von Benzin, Diesel und Heizöl werden für die Kraftstoffbranche immer mehr zum Problem. Die Folge ist ein Raffineriesterben. Von Deutschland bis Hawaii machen Konzerne wie Royal Dutch Shell Raffinerien dicht. Grund für die Misere: Da die globale Rezession die Kraftstoffnachfrage drastisch verringert hat und in Schwellenländern wie Indien immer effizientere Raffinerien entstehen, haben sich die Margen im Ölverarbeitungsgeschäft im zweiten Quartal fast halbiert.

In den nächsten fünf Jahren dürften 25 Prozent der Kapazitäten in Nordamerika stillgelegt werden, schätzt die Internationale Energieagentur (IEA). Das American Petroleum Institute erwartet, dass bis 2020 jede sechste Raffinerie in den USA schliessen muss. Der Kraftstoffverbrauch werde weiter zurückgehen, wenn die USA ihre Pläne zum Emissionsschutz umsetzen. In Europa wird die Ölverarbeitungskapazität wohl um 30 Prozent sinken. Die globale Kapazität wird nach Angaben der IEA im Zeitraum 2008 bis 2014 jedoch um 7,6 Millionen Barrel täglich wachsen, wobei 54 Prozent der neuen Verarbeitungsmöglichkeiten in Asien entstehen. Die Nachfrage nach Öl wird den Prognosen zufolge um 3,2 Millionen Barrel täglich ansteigen. Während die globale Produktion expandieren kann, wird die Nachfrage in den USA nach Angaben des US-Energieministeriums langsamer wachsen. Die US- Nachfrage hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2007 mit 20,65 Barrel täglich und wird sich erst 2020 auf 20,05 Millionen Barrel erholt haben.

“Das Überleben hängt davon ab, wie rentabel die Raffinerie arbeitet”, sagt Energieanalyst Jacques Rousseau von Soleil Securities Corp. in Wien. “Die erste Reaktion war, die Produktion zurückzufahren. Aber je länger die Unternehmen plus minus null arbeiten oder Verluste schreiben, desto stärker muss erwogen werden, Standorte zu schliessen.” Die Durchschnittsmarge im globalen Raffineriegeschäft ist im zweiten Quartal auf 4,98 Dollar je Barrel geschrumpft. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 8,25 Dollar, wie Daten des Ölkonzerns BP Plc zeigen. Zum Vergleich: Im Mai 2007 brachte die Umwandlung von drei Barrel Erdöl in zwei Barrel Benzin und ein Barrel Destillat noch einen Gewinn von 23,95 Dollar - soviel wie seit mindestens dem Jahr 2000 nicht mehr.

Shell erwägt, Anlagen in Hamburg-Harburg und Heide in Schleswig-Holstein zu verkaufen oder zu schliessen. Auch eine Raffinerie im kanadischen Montreal steht bei Europas grösstem Ölkonzern auf dem Prüfstand. Ebenso eine Beteiligung von 17 Prozent an der New Zealand Refining Co, wie Unternehmenssprecher Rainer Winzenried im Gespräch mit Bloomberg News sagte.

Total SA wird die Raffineriekapazitäten von Frankreichs grösster Raffinerie, der Anlage in Gonfreville in der Normandie, um ein Viertel senken. Die Benzinproduktion soll um 60 Prozent gesenkt werden. Die schweizerische Petroplus Holdings AG teilte Beschäftigten ihrer Raffinerie im nordenglischen Teesside mit, ihre Arbeitsplätze seien in Gefahr. Die Raffinerie mit einer Verarbeitungskapazität von täglichen 349.530 Barrel (18.600 Kubikmeter) solle verkauft oder in ein Speicherterminal umgebaut werden. Bei Chevron steht der Standort Hawaii auf dem Prüfstand. Der grösste Raffineriekonzern der USA, Valero Energy Corp., verwies Mitte des Monats offen auf das Problem sinkender Margen, als er ankündigte, die Raffinerie auf der Karibikinsel Aruba für Monate stillzulegen.

“Es wird wohl keinen einzelnen Aha-Moment geben, sondern eher zu einer schrittweisen Konsolidierung kommen”, sagt Ann Kohler vom Analysehaus Caris & Co. Kohler rechnet damit, dass die Raffineriebranche künftig mit Auslastungsquoten von 80 Prozent oder weniger arbeiten muss. Händler am Terminmarkt erwarten, dass die Durchschnittsmarge im Raffineriegeschäft bis Juli 2012 auf 10,71 Dollar je Barrel anzieht, von 8,97 Dollar am 17. Juli. Doch wenn neu gebaute Raffinerien in Indien, China, Brasilien, Russland und dem Nahen Osten die Arbeit aufnehmen, bevor ältere Anlagen in Europa und den USA geschlossen werden, dürfte die Erholung der Margen ausbleiben.

(Bloomberg)
21.07.2009

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus"
15. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 21.7.09 23:16

Als Antwort auf Beitrag # 14

>In den nächsten fünf Jahren dürften 25 Prozent der Kapazitäten
>in Nordamerika stillgelegt werden, schätzt die Internationale
>Energieagentur (IEA). Das American Petroleum Institute
>erwartet, dass bis 2020 jede sechste Raffinerie in den USA
>schliessen muss. Der Kraftstoffverbrauch werde weiter

Hmm... in den letzten Jahren hieß es es gibt viel zu wenige Raffinerien
in den USA weil seit 1976 keine neue mehr gebaut wurde und jetzt soll
auf einmal ein Viertel zu viel sein?

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus"
16. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 22.7.09 00:39

Als Antwort auf Beitrag # 15

dieser Passus hat mich auch gewundert, insbesondere weil die fehlenden (zu geringen) Raffinerie-Kapazitäten auch immer als Grund für die konstant steigenden Ölpreise genannt wurde (vor 2007 natürlich),...

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus"
17. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 22.7.09 08:33

Als Antwort auf Beitrag # 16

>dieser Passus hat mich auch gewundert, insbesondere weil die
>fehlenden (zu geringen) Raffinerie-Kapazitäten auch immer als
>Grund für die konstant steigenden Ölpreise genannt wurde (vor
>2007 natürlich),...

Du meinst Benzin- und Dieselpreise? Auf den Ölpreis kann das ja wohl
keinen Einfluß haben.

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus"
18. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 22.7.09 08:52

Als Antwort auf Beitrag # 17

sorry, natürlich waren die bereits "raffinierten" Endprodukte gemeint.



  

Beitrag melden
        
"Schöne Trends im Ölpreis"
19. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 22.7.09 13:59

Als Antwort auf Beitrag # 18

Momentan gibt es recht lange Trends beim Ölpreis. So ging es doch in einem von 74$ au auf unter 60$ um jetzt wieder auf 67$ zu steigen. Der Anstieg hat mir wieder viel Performance gebracht, nachdem ich im Rückgang deutlich verloren habe. Diesmal möchte ich bei einem neuerlichen Rückgang stärker mit dem Trend statt antizyklisch handeln.

Langfristig denke ich schon, daß der Ölpreis steigen wird. Deshalb gehe ich eher long wie short. Insgesamt entwickelt sich der Ölpreis stark korrelierend zu den Aktienmärkte. Wenn alles nach früher Konjunkturerholung ausschaut, steigen die Aktien und der Ölpreis, weil im nächsten Konjunkturaufschwung sehen wir wohl wieder 100er oder gar 150er Preise.

  

Beitrag melden
"US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber"
20. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.7.09 20:17

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Wahrheit ist anscheinend tatsächlich eine Tochter der Zeit...

-------------

US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.07.2009 | 15:34 | (DiePresse.com)

Noch vor einem Jahr sprach die US-Terminbörsenaufsicht Spekulanten von der Schuld an der Ölpreisrally frei. Nun vollzieht die Behörde eine dramatische Kehrtwende und nimmt die unter der Ära Bush gefällte Einschätzung zurück.

Es ist eine unerwartete Kehrtwende: Die US-Terminbörsenaufsicht "Commodity Futures Trading Commission" (CFTC) hat Hinweise darauf, dass Spekulanten den Ölpreis stark beeinflussen, berichtet das "Wall Street Journal". Noch vor einem Jahr hatte die CFTC diesen Verdacht zurückgewiesen. Damals war die Rede davon, dass vor allem Angebot und Nachfrage den Markt regeln würden. Doch nun sagt CFTC-Commissioner Bart Chilton, dass die damalige Analyse schwerwiegenden Fehlern unterlegen sei.

Chilton äußerte bereits 2008 Zweifel an dem Bericht seiner Behörde. Umfang und Art der Daten seien
nicht ausreichend, sagte er damals: "Wir haben nicht alle Informationen, die wir haben sollten". Jetzt habe man aber viel mehr und vertrauenswürdigere Quellen. Auch Daten über den außerbörslichen Handel seien glaubwürdiger.

Neuer politischer Wind in Washington

Die überraschende Kehrtwende zeigt auch, dass sich der politische Wind in Washington verändert hat. Unter dem neuen, von US-Präsident Barack Obama ernannten CFTC-Chef Gary Gensler geht die Behörde immer mehr von der "Hände weg"-Mentalität ab. Es wird vielmehr erwartet, dass die Behörde Limits setzt, um große Finanzinstitutionen daran zu hindern, Wetten in bestimmte Richtungen abzuschließen.

Die CFTC hat es nun vor allem auf all jene Investoren abgesehen, die ihr Geld in Indizes stecken. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass Finanzinvestoren über 300 Milliarden US-Dollar in derartige Indizes gesteckt haben - vier Mal mehr als noch 2006.

CFTC will "Swap-Lücke" schließen

In den USA beginnen heute öffentliche CFTC-Anhörungen, in denen festgelegt werden soll, ob es Positionslimits für Wetten auf Waren geben soll. Gensler zielt dabei auf die Swap-Händler ab, mit deren Hilfe sich internationale Finanzinvestoren auf den Terminmärkten mit Futures eindecken, wie die "Financial Times Deutschland" berichtet. Swap-Händler sind nämlich aufgrund einer Ausnahmeregelung von Positionslimits ausgenommen. Diese Lücke will die CFTC schließen.


Craig Donohue, Chef der weltgrößten Terminbörse Chicago Mercantile Exchange, warnt hingegen vor eine Überregulierung. Es gebe keine empirischen Hinweise darauf, dass Index-Fonds und Spekulanten Preise beeinflussen, wie das weithin angenommen werde."Wir sind darüber besorgt, dass die unangemessene Regulierung dieser Märkte Investoren auf 'dark pools' (Anm. als dark pools werden private Märkte bezeichnet, über die große Bestellungen durchgeführt werden) und andere nicht-regulierte Märkte ausweichen lässt. Das könnte irreperablen Schaden für die US-Wirtschaft bedeuten", meint Donohue.



Briten: Spekulanten nicht schuldig
Unterstützt fühlen können sich CFTC-Kritiker auch durch eine neue Studie des britischen Pendants "Financial Services Authority" (FSA). Die britische Behörde kommt zu dem Schluss, dass Spekulanten nichts mit den Schwankungen des Ölpreises zu tun haben. Vielmehr hingen diese mit den Unsicherheiten über die Entwicklung des Wirtschaftswachstums zusammen, meint die FSA. Die FSA glaubt auch nicht, dass Positions-Limits für den Markt von Nutzen wären.

  

Beitrag melden
    
"RE: US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber"
21. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 28.7.09 20:32

Als Antwort auf Beitrag # 20

>Die britische Behörde kommt zu dem
>Schluss, dass Spekulanten nichts mit den Schwankungen des
>Ölpreises zu tun haben. Vielmehr hingen diese mit den
>Unsicherheiten über die Entwicklung des Wirtschaftswachstums
>zusammen, meint die FSA.


ist nicht mal 3 wochen her, da hat ein händler der londoner "PVM Oil Associates" den ölpreis im alleingang um 2 dollar raufgetrieben.

http://www.focus.de/finanzen/news/spekulation-auf-der-oelspur-ausgerutscht_aid_414197.html

und grad die britischen behörden stellen sich jetzt dumm? (wenn ich bös wär, würd ich sagen, die stellen sich nicht bloß so).

  

Beitrag melden
"-5%"
22. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 29.7.09 17:25

Als Antwort auf Beitrag # 0

Gekauft, allerdings werde ich noch heute glatt stellen. Die Trands können da durchaus 10$ betragen. Aber man beachte, Montag noch bei 71$ herum, jetzt 66$.

  

Beitrag melden
    
"RE: -5%"
23. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.7.09 17:30

Als Antwort auf Beitrag # 22

>Gekauft, allerdings werde ich noch heute glatt stellen. Die
>Trands können da durchaus 10$ betragen. Aber man beachte,
>Montag noch bei 71$ herum, jetzt 66$.

das ist der grund

Oil Falls the Most in Three Months After Unexpected Supply Gain

July 29 (Bloomberg) -- Crude oil fell the most in three
months after a government report showed an unexpected gain in
U.S. inventories as imports jumped and refiners reduced
operating rates.
Stockpiles surged 5.15 million barrels to 347.8 million in
the week ended July 24, the Energy Department said. It was the
biggest weekly increase since April. Supplies were forecast to
decline by 1.5 million barrels, according to the median of
analyst estimates in a Bloomberg News survey.
“The main problem with this market is the fact that
there’s too much oil out there,” said Michael Lynch, president
of Strategic Energy & Economic Research, in Winchester,
Massachusetts. “We may test $60 before the week is over as
these numbers are absorbed.”
Crude oil for September delivery fell $3.23, or 4.8
percent, to $64 a barrel at 10:48 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices are poised for the biggest one-day
decline since April 20. Futures are up 43 percent this year and
have dropped 57 percent from a record $147.27 reached on July
11, 2008.
Oil traded at $65.12 a barrel before the release of the
report at 10:30 a.m. in Washington.
Crude-oil imports climbed 8.9 percent to 10 million barrels
a day last week, the highest since January, the report showed.
Refineries operated at 84.6 percent of capacity, down 1.5
percentage point from the prior week and the lowest since May.

Durable Orders

Oil also fell after orders for U.S. durable goods dropped
more than forecast in June. Excluding transportation equipment,
demand for goods meant to last several years climbed 1.1
percent, the most in four months, the Commerce Department said
today in Washington. Total orders fell 2.5 percent, the first
decrease in three months.
U.S. equities declined as plunging Chinese shares and the
disappointing durable goods stoked speculation that the surge in
prices has outpaced a rebound in the economy. The Shanghai
Composite Index plunged 5 percent, the most for the Chinese
stocks benchmark since November. China is the world’s second-
biggest energy consumer after the U.S.
Goldman Sachs Group Inc., the bank that makes the most
money from commodities, fixed-income and currency trading, said
attempts to curb speculation may be “disruptive” to markets.
Commodity Futures Trading Commission Chairman Gary Gensler, a
former Goldman Sachs employee, said yesterday that speculators
contributed to a commodity “asset bubble.”
“Concern about what the CFTC may do to curb speculation
could be spooking some people and be contributing to the
market’s move lower,” said Tom Bentz, a senior energy analyst
at BNP Paribas Commodity Futures Inc. in New York.

  

Beitrag melden
        
"RE: -5%"
24. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 30.7.09 09:26

Als Antwort auf Beitrag # 23

Glück gehabt, habe meine Position nicht mehr gestern wegbekommen und nun zu 67$ ein paar abgegeben.

Interessant jedenfalls, daß sich gestern Ölpreis von der Börse abgekoppelt hat.
Danke für den Artikel, Finanzier.
Ich möchte eigentlich weiter long bleiben, werde aber vorsichtig agieren, d.h. Position klein halten.

  

Beitrag melden
"The Commodity Price Catastrophe to Come"
25. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 06.8.09 17:09

Als Antwort auf Beitrag # 0

die begründung hab ich sonst noch nirgends gelesen


Finally, and long overdue, the years 2008 and 2009 witnessed a growing awareness that a
development much more powerful than “speculation” has been responsible for the extreme
volatility of spot market commodity prices in recent years — oil and copper prices in particular.8
This development was a growing awareness of the impact of the supply-side on commodity
prices. The logic here is quite tricky, so let us review it. In past decades, economists had been
well aware that one reason for the volatility of many commodity prices lay in price-inelastic
demand. But the supply curve, for its part, was always assumed to be long-run price-elastic: The
higher the expected price, the greater the quantity that would be produced. It is easy to see,
geometrically, that the more vertical (price-inelastic) the demand curve is for a given supply
curve, the greater the change in price will be for a given shift in either the supply or demand
curve. The situation is sketched in Figure 2, reproduced from a previous SED essay. The reader
is asked to note the much greater price change in Case B than in Case A.

There is no mystery as to why certain commodities possess quite vertical demand curves. The
primary reason lies in non-substitutability: In the case of gasoline, you “must” fill up your car
with gas in order to commute to work, regardless of the price. This generates a very vertical
demand curve whereby the quantity demanded will not change with the price.

What is new is the advent of price-inelastic supply functions. Note from Figure 2.C that, when
both the supply and demand function are nearly vertical, a leftward or rightward shift in either
function causes a HUGE price change — precisely the kind of swings that we have witnessed in
copper and oil prices during the past decade.

Now, what exactly does a nearly vertical supply function mean, and what explains the advent of
such functions? As to the first question, it depicts a market in which the amount produced does
not change significantly even if current and expected price do change.

But what could possibly cause this to happen? The answer lies in a transformation of the
incentive structure confronted by producers. After the end of the Cold War, developing world
nations that were previously client states of either the West or of Russia began to act with
increasing abandon. The thugocrats of Russia, Nigeria, Iran, Venezuela, and other resource-rich
nations, increasingly tore up existing contracts with the international mining and oil companies at
will. And they did so with an impunity that was unthinkable during the Cold War era.

As a result, the incentives to undertake long-run investment in new oil fields and mines have
dried up. Note carefully the logic here that underlies a vertical supply curve: Even if the CEO of
a major oil company somehow knew that the market price of oil would be $350 dollars for the
twenty years spanning 2015–2035, he would still not be tempted to invest tens of billions of
dollars in new projects if he suspected that the governments of the nations involved would
“renegotiate” existing contracts so as to tax away all the potential profits accruing from such
high prices.

This did not use to happen. But since it now does transpire in more and more producing nations,
the aggregate supply curve has become more and more vertical. This is one reason why
production has remained stuck around 86 million barrels per day during recent years despite the
huge increase in oil prices. The flip side of this story is that because production is so sticky, price
had to do all the work, with the result that prices have fluctuated dramatically. The same has
proven true in the case of copper.

Christophe de Margerie, Chairman of the French oil giant Total, has used this line of reasoning
to predict that world oil supply will only grow from today’s approximately 86 million barrels per
day to under 100 million barrels during the next twenty-five years. Yet the IEA energy watchdog
in Paris now forecasts that demand will rise to above 125 million barrels. As the logic of Figure
2.C makes clear, the resulting supply/demand imbalance could generate staggeringly high oil
prices, or more likely, quantity rationing. The “peaking” of old oil only makes matters worse.
World “old” output has been falling at about 9% per year, much greater than most anyone
expected, with a 32% Mexican decline in output leading the way. Geometrically, this
development shifts the entire oil supply curve backward, augmenting the upward price pressures
due to the vertical slope of the function itself. This is the worst of all possible worlds.

(strategic economic decisions)

  

Beitrag melden
"OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr 2010 aus"
26. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 11.8.09 16:24

Als Antwort auf Beitrag # 0

OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr 2010 aus
Aber keine Aufwärtsrevision: Experten enttäuscht - Ölpreis
profitierte zuletzt von höheren Rohölimporten Chinas

Wien (APA) - Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC)
geht weiterhin davon aus, dass der weltweite Ölbedarf im kommenden
Jahr leicht anziehen wird. 2010 werde die tägliche Nachfrage im
Schnitt um 500.000 Fass auf 84,41 Mio. Barrel ansteigen, erklärte die
OPEC am Dienstag in ihrem neuen Monatsbericht. Für heuer rechnet die
Organisation - ebenfalls unverändert - mit einem Rückgang um 1,65
Mio. auf 83,91 Mio. Barrel pro Tag. In den OECD-Staaten dürfte die
Nachfrage auch 2010 noch leicht sinken nach einem stärkeren Minus
heuer. 2009 wächst der Bedarf nur in Mittelost, China und Afrika.

Die unveränderten OPEC-Prognosen wurden am Markt mit Enttäuschung
aufgenommen. Experten hatten wegen der verbesserten
Konjunkturaussichten laut Reuters mit einer Aufwärtsrevision der
Schätzungen gerechnet. Zudem werde die Nachfrage nach OPEC-Öl im
kommenden Jahr stärker fallen als zuvor von der Organisation in
Aussicht gestellt worden war, nämlich um weitere 0,5 Mio. auf 28,0
Mio. Fass täglich. Die OPEC begründete dies mit einem höheren Angebot
von Nicht-Mitgliedern und einer nur langsamen Wirtschaftserholung.
Für heuer rechnet die Organisation mit einem Rückgang der Nachfrage
nach OPEC-Öl um 2,3 Mio. auf 28,4 Mio. Barrel pro Tag.

Der OPEC-Ölpreis ist zuletzt am Montag leicht gesunken. Nach
Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel
(159 Liter) im Durchschnitt 71,68 Dollar (50,47 Euro). Das waren um
28 Cent weniger als am Freitag.

Heute, Dienstag, sind die Ölpreise leicht gestiegen. Die US-Sorte
West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September
verteuerte sich bis mittags um 14 Cent auf 70,74 US-Dollar (49,81
Euro). Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur
Auslieferung im September kletterte um 15 Cent auf 73,65 Dollar
(51,86 Euro).

Der Ölpreis habe zuletzt kaum noch von positiven Nachrichten
profitiert, erklärte die Commerzbank am Dienstag in einer Studie. So
seien die Rohölimporte nach China im Juli auf 4,62 Mio. Barrel pro
Tag gestiegen und lagen damit um 42 Prozent höher als im Vorjahr.
Dies entspreche dem stärksten Anstieg seit fünf Jahren. Dieser lasse
sich aber nur bedingt auf eine stärkere inländische Nachfrage
zurückführen, schrieb die Commerzbank laut dpa-AFX. China verarbeite
derzeit deutlich mehr Rohöl als es selbst benötige, was die
rekordhohen Rohölimporte relativiere.

  

Beitrag melden
"Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year"
27. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.8.09 17:47

Als Antwort auf Beitrag # 0

Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year

Aug. 19 (Bloomberg) -- Crude oil rose after a government
report showed that U.S. inventories declined the most in more
than a year as imports tumbled and refineries increased
operating rates.
Stockpiles dropped 8.4 million barrels last week, the most
since the week ended May 23, 2008, the Energy Department report
showed. Imports slipped 15 percent to 8.53 million barrels a
day, the biggest drop and lowest rate since September when
hurricanes struck the Gulf of Mexico coast.
Crude oil for September delivery increased $1.90, or 2.8
percent, to $71.09 a barrel at 10:35 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices are up 59 percent this year.
Brent crude oil for October settlement rose $1.17, or 1.6
percent, to $73.54 a barrel on the London-based ICE Futures
Europe exchange.
A decline of 1.2 million barrels was forecast, according to
the median of 13 analyst responses in a Bloomberg News survey.

  

Beitrag melden
    
"RE: Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year" gut analysiert
28. Beitrag von AS(7) am 19.8.09 18:24

Als Antwort auf Beitrag # 27


> Stockpiles dropped 8.4 million barrels last week, the
>most
>since the week ended May 23, 2008, the Energy Department
>report
>showed. Imports slipped 15 percent to 8.53 million barrels a
>day, the biggest drop and lowest rate since September when
>hurricanes struck the Gulf of Mexico coast.

Kunststück, sie haben in dieser Woche auch um 10 Mio Barrel weniger importiert.
Tatsächlich ist der Verbrauch noch immer etwa so niedrig wie zuletzt 1997.

  

Beitrag melden
"74-Dollar-Marke geknackt"
29. Beitrag von Nosferatu(3) am 26.8.09 08:33

Als Antwort auf Beitrag # 0

Mit Beginn der Woche sind die Ölpreise auf einen neuen Jahreshöchststand gestiegen. Beflügelt wurde der Anstieg durch die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise.

In Erwartung einer konjunkturellen Belebung und eines damit einhergehenden höheren Verbrauchs von Rohstoffen ist der Ölpreis auf über 74 Dollar gestiegen. Im New Yorker Computerhandel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl am Montag 74,11 Dollar (51,72 Euro), rund 20 US-Cent mehr als der vorige Höchststand vom Freitag.


Der Anstieg war nicht zuletzt auch auf Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zurückzuführen. Am Freitag hatte er angedeutet, dass zwei Jahre nach Beginn der schwersten Rezession der Nachkriegszeit die Schwelle zur langerwarteten Erholung erreicht sei: "Die Aussichten auf eine Rückkehr zum Wachstum in nächster Zeit scheinen gut."


USA und China als Hauptnachfrager
Eine Erholung der US-Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl steigern. Denn die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt. Ein ähnliches Bild bietet sich in China.


Die Ölnachfrage in dem Land mit dem weltweit zweithöchsten Verbrauch war im Juli im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent gestiegen. Laut Reuters-Daten war das der vierte Anstieg in Folge.


Analysten uneins
"Sollte der steigende Enthusiasmus über den wieder anspringenden Konjunkturmotor die Stimmung weiter dominieren, könnten wir uns jetzt mit Leichtigkeit in Richtung 80 Dollar bewegen", sagte Rohstoffexperte Edward Meir von MF Global im "manager magazin".


Anders sah das der RZB-Ölanalyst Hannes Loacker: "Wir wären nicht überrascht, wenn die Ölpreise nun in Richtung 60 bis 65 Dollar je Fass korrigieren, um bis Jahresende wieder auf die jetzigen Niveaus zu steigen", so der Experte. Die Marke von 75 Dollar dürfte aber vorerst eine hartnäckige Hürde darstellen, so Loacker.


Neue Impulse für den Ölpreis erwartet Loacker von den noch anstehenden wöchentlichen US-Öllagerdaten sowie in der Folge vom OPEC-Treffen im September. Mit Spannung verfolgt wird auf dem Ölmarkt auch der Verlauf der Hurrikan-Saison in den USA.


Externe Faktoren bestimmen Ölpreis
Nach Meinung der Commerzbank-Analysten sind die Ölpreise nach wie vor hauptsächlich durch externe Faktoren beeinflusst.


Insgesamt zeugt die enorme Volatilität der Rohstoffmärkte einerseits von einer Verunsicherung der Marktteilnehmer. Andererseits zeige sie, dass die Rohstoffpreise ein Spielball externer Faktoren bleiben und ihre Preisentwicklung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Angebot und der Nachfrage steht, hieß es weiter.


Aktuell würden die Rohstoffmärkte von Konjunkturhoffnungen, einem schwachen Dollar, den starken Aktienmärkten und der hohen Liquidität unterstützt, heißt es in der Commerzbank-Studie.


OPEC drückt die Stimmung
Die Ergebnisse des OPEC-Monatsberichts, der Mitte August veröffentlicht wurde, ließen aufhorchen. Entgegen den Erwartungen von Analysten beließ die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage für dieses und das kommende Jahr unverändert.


Demnach soll der Verbrauch 2009 um 1,65 Millionen Barrel abnehmen und 2010 um 500.000 Barrel pro Tag steigen. Experten hatten eigentlich wegen der verbesserten Konjunkturaussichten mit einer Aufwärtsrevision der Schätzungen gerechnet.


Konsumenten müssen "abwarten"
Die Autofahrer mussten aufgrund gestiegener Spritpreise jedenfalls in den vergangenen Monaten tiefer in die Tasche greifen. Ob sich der neue Jahreshöchststand beim Rohöl erneut auf Konsumentenseite niederschlägt, bleibt ungewiss.


"Es wird abzuwarten sein, inwieweit sich die Rohölpreise auf die Produktenpreise auswirken", sagte Christoph Capek, Geschäftsführer im Fachverband der Mineralölindustrie der Wirtschaftskammer, gegenüber ORF.at.

  

Beitrag melden
"BP Makes ‘Giant’ Oil Discovery in Gulf of Mexico"
30. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 02.9.09 18:09

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Kosten für so etwas müssen gewaltig sein.

Sept. 2 (Bloomberg) -- BP Plc, Europe’s second-largest oil company, reported a “giant” discovery at the Tiber Prospect in the Gulf of Mexico that may contain more than 3 billion barrels, after drilling the world’s deepest exploration well.

The well is located about 250 miles (400 kilometers) southeast of Houston, the London-based company said today in a statement. It was drilled to approximately 35,055 feet (10,685 meters), greater than the height of Mount Everest.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=adF31W9._rik

  

Beitrag melden
"Lukoil dreht Ölhahn auf"
31. Beitrag von Rang: 14 Finanzinvest(66) am 02.9.09 20:23

Als Antwort auf Beitrag # 0

WB, 28.08.2009 | 10:22
Lukoil dreht den Ölhahn auf
Das Quartalsergebnis von Lukoil übertrifft die Erwartungen der Analysten. Der Ölkonzern erhöhte die Produktion um 50 Prozent.

Lukoil, Russlands größter privater Ölproduzent, kämpft angesichts gefallener Rohölpreise mit sinkenden Erträgen. Im zweiten Quartal sank der Nettogewinn gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 3,4 Milliarden € auf 1,6 Milliarden € (1,65 € / Aktie). Der Umsatz ging um 37 Proeznt auf 14 Milliarden Dollar zurück. Damit wuren allerdings die Schätzungen der Analysten, die von 1,2 Milliarden € ausgegangenen waren, übertroffen.

Im zweiten Quartal waren die Preise für die Ölsorte Ural um 50 Prozent auf 58,41 Dollar je Fass gesunken. Lukoil konnte durch eine Erhöhung der Mengen gegensteuern. Lukoil erhöhte die Ölproduktion um 4,76 Prozent auf 1,99 Millionen Fass pro Tag.

(red)

  

Beitrag melden
"OPEC wird Förderquoten beibehalten"
32. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 07.9.09 08:19

Als Antwort auf Beitrag # 0

Sept. 7 (Bloomberg) -- OPEC’s success in more than doubling oil prices since a five-year low in December will probably persuade ministers to maintain production quotas after this week’s meeting.

Reducing shipments beyond record cutbacks last year would endanger the global economic recovery, the Organization of Petroleum Exporting Countries’ president said last week. Oil rose to $75 a barrel on Aug. 25, the price Saudi Arabian King Abdullah says is fair for consumers and producers.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aIyKh1SzDCr4

  

Beitrag melden
"OPEC bleibt bei gleicher Produktion"
33. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 10.9.09 08:45

Als Antwort auf Beitrag # 0

Sept. 10 (Bloomberg) -- OPEC said it will keep oil production quotas unchanged, banking on a recovery in the world economy to maintain prices near today’s $71 a barrel.

The Organization of Petroleum Exporting Countries agreed to maintain total production quotas at 24.845 million barrels a day, and will urge members to adhere to their targets, OPEC Secretary-General Abdalla El-Badri said at a press briefing. It’s the third time in 2009 the group has met without changing output.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aRWiIiaRvmIs

  

Beitrag melden
"IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in China"
34. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 10.9.09 11:09

Als Antwort auf Beitrag # 0

IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in China

Sept. 10 (Bloomberg) -- The International Energy Agency
raised its global oil demand estimate for next year for a second
consecutive month, citing growth in Chinese consumption and
stronger-than-expected oil use in the U.S.
World oil consumption is likely to average 85.7 million
barrels a day next year, 450,000 barrels a day more than
previously estimated, the adviser to 28 nations said today in
its monthly report. Demand growth next year, at 1.27 percent, is
lower than previously forecast after the outlook for 2009 was
also increased.
“There is growing evidence that the global economy may be
finally stabilizing, with industrial de-stocking coming to an
end, coupled with the effects of large-scale government
intervention,” the IEA said in the report. “Oil demand in
U.S., China and other Asia appears to be running stronger than
preliminary estimates suggested.”
Oil futures in New York have advanced 62 percent this year
and traded today above $72 a barrel, as global stock markets
rallied on growing optimism about the world’s economic recovery.
The surge prompted ministers from the Organization of Petroleum
Exporting Countries to maintain production quotas at a meeting
in Vienna that ended early today, the third time in 2009 the
group has met without changing output.
Demand growth is led by China, which is “seemingly roaring
ahead,” thanks to government economic stimuli measures and
stock building, according to the report.

North America Consumption

The group also raised its forecast for North America this
year and next by about 180,000 barrels a day, after data for
gasoline and heating oil consumption in June showed a “hefty”
increase. Demand in the region is now forecast to shrink 4.4
percent this year, compared with last month’s forecast 5.1
percent, and increase 0.8 percent in 2010.
Still, there remains “considerable uncertainty regarding
the prospects of a sustained U.S. economic recovery,” the IEA
said. Consumption in the world’s developed economies is likely
to remain weak for the rest of this year while declining demand
for middle distillates casts some doubt on the strength of the
industrial recovery, the group said.
“The spectre of a double-dip, W-shaped recession, which
would undermine oil demand growth next year, cannot be entirely
discounted,” the adviser said. “The persistent weakness of
heating oil and diesel calls into question the depth and
durability of fledgling industrial recovery.”

Global Demand Shrinking

Global oil demand will shrink this year by 2.2 percent to
84.4 million barrels a day, even with an upward revision of
490,000 barrels a day from last month’s report, the IEA said.
As OPEC urges members to adhere more closely to output cuts
of 4.2 million barrels a day agreed through last year, the IEA
estimates that the group’s compliance with its quotas slipped
last month as Nigeria, Venezuela and Angola overproduced.
Supplies from the 11 OPEC nations subject to quotas, from
which Iraq is exempt, rose by 80,000 barrels a day in August, to
26.25 million barrels a day. That is about 1.4 million barrels a
day more than the 24.845 million barrels a day target,
signifying compliance of about 66 percent, the IEA said. The
members complied with 68 percent of the cuts in July, according
to the agency’s estimates.
“Iran, Angola and Venezuela look to have turned a blind
eye to their output targets, which collectively account for just
over 65 percent of overproduction since January,” according to
the report.
As the IEA left its estimates for non-OPEC production
unchanged for 2009 and 2010, higher global demand forecasts mean
the world will require more crude from the producer group. The
agency raised its “call on OPEC crude” by 500,000 barrels a
day for 2009 and by 400,000 barrels for next year.

  

Beitrag melden
    
"Händler rechnen mit fallendem Ölpreis"
35. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 21.9.09 19:55

Als Antwort auf Beitrag # 34

Ölhändler bezahlen am Optionsmarkt mehr denn je, um sich gegen einen Preisrutsch bei Rohöl abzusichern. Die Spanne zwischen Optionen, die auf einen sinkenden Ölpreis setzen und solchen, die auf einen steigenden Preis wetten, hat sich auf rekordhohe zehn Prozentpunkte ausgeweitet. Das geht aus Daten von Banc of America Securities- Merrill Lynch hervor.

Die Ölreserven in den USA sind 14 Prozent höher als vor einem Jahr und die OPEC pumpt täglich 600.000 Barrel (159 Liter) mehr, als die Welt benötigt, zeigen Daten der Internationalen Energie Agentur. “Wenn es je einen Rutsch unter die Marke von 60 Dollar je Barrel geben dürfte, dann jetzt. Es war ein sehr schwacher Sommer. Wir haben nun mehr Treibstoff als zu Beginn”, sagt Stephen Schork von der Beratungsfirma Schork Group Inc. in Villanova im Bundesstaat Pennsylvania.

An der Terminbörse in New York ist derzeit die beliebteste Option eine im Dezember auslaufende Verkaufsoption zu 60 Dollar je Barrel. Davon sind 69.244 Kontrakte im Markt, wie Daten des Börsenbetreibers belegen. Auf Rang zwei der meist gesuchten Optionen folgt die Verkaufsoption zu 50 Dollar mit gleicher Laufzeit.

Put-Optionen unter dem aktuellen Ölpreis mit Fälligkeit im Dezember haben an der New Yorker Terminbörse eine implizite Volatilität von 54,3 Prozent. Für die Call-Optionen mit gleicher Fälligkeit, die das Kaufrecht verbriefen, beträgt der Vergleichswert 43,3 Prozent. Die implizite Volatilität ist ein Gradmesser für die erwarteten Preisschwankungen des Basiswertes, in diesem Fall also Öl. Sie wird mittels aktueller Marktpreise ermittelt. Für die Berechnung der Volatilität werden dagegen historische Kursdaten herangezogen. Der Aufschlag für die Put-Optionen, die im Dezember auslaufen und für andere Put-Optionen belege “die Sorge des Marktes”, so Harry Tchilinguirian, Senior Öl-Analyst bei BNP Paribas SA in London. Wenn die Puts teurer seien als die Calls, sei dies eine Situation, in welcher der Markt die Gefahr einer Abwärtsbewegung höher einschätze und für die Verkaufsoption eine entsprechende Kompensation erwarte, so Tchilinguirian weiter. Die Nachfrage nach Puts könne aus zwei Quellen herrühren, fasst der Analyst zusammen: Zum einen Spekulanten, die auf einen fallenden Ölpreis setzen, zum anderen Ölproduzenten, die sich gegen einen Wertverfall ihres Öls absichern wollen.

“Wir sehen überall Heizöl im Überschuss”, sagt Philip Verleger, der die Beratungsfirma PKVerleger LLC leitet und eine Professur an der Universität von Calgary hat. “Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir im laufenden Jahr Preise im Bereich der 30 Dollar je Barrel Öl sehen werden”, so Verleger, ein ehemaliger Berater des amerikanischen Finanzministeriums. Eine Prognose vom Juli, dass der Preis bis auf 20 Dollar je Barrel sinken könnte, hat Verleger inzwischen fallen gelassen.

Derweil zeichnet sich bei der Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) keine Einschränkung der Produktion ab. Nach Schätzungen von Bloomberg förderten die OPEC-Staaten im August täglich 1,2 Millionen Barrel mehr als die angestrebte Zielmenge von 24,845 Millionen Barrel. Die OPEC- Staaten liefern zusammen etwa 40 Prozent des globalen Ölbedarfs.

(Bloomberg)
21.09.2009

  

Beitrag melden
"OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei""
36. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 24.9.09 15:43

Als Antwort auf Beitrag # 0

OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei"
Große Öl- und Gasfunde künftig in der Tiefsee -
Produktionskosten fallen langsamer als der Ölpreis -
Investitionsvolumen heuer auf 2 Mrd. Euro halbiert

Wien (APA) - "Die Zeit des Easy Oil, des vergleichsweise leicht zu
gewinnenden Erdöls, ist vorbei. Wir müssen jetzt in immer
schwierigere Gegenden, bohren immer tiefer, gehen immer weiter hinaus
in Meeresgebiete mit Tiefen um die 3.000 Meter", erklärte
OMV-Vorstandsdirektor Helmut Langanger am Mittwochabend bei einem
Hintergrundgespräch in Wien. Der verstärkte Trend zu
"unkonventionellen" Öl- und Gas-Lagerstätten erfordere neue
Fördertechniken und treibe die Kosten entsprechend in die Höhe, gab
Langanger einen Ausblick in die Zukunft.

Unter relativ schwierigen Bedingungen wird auch im Ölfeld Maari in
Neuseeland gefördert, das die OMV als ihr erstes Offshore-Feld als
Betriebsführer bis zur Produktion entwickelt hat. Mit
Produktionskosten von 35 bis 40 Dollar pro Fass gehöre Maari auch
eher zu den teuren Feldern - und bei diesen Kosten seien die Steuern,
die vom erzielten Ölpreis abhängen, noch gar nicht dabei, erklärte
der E&P-Vorstand der OMV.

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien schwieriger
geworden, erklärte Langanger. So seien die Kosten bei weitem nicht in
gleichen Ausmaß gefallen wie der Ölpreis. Es sei zwar richtig, dass
etwa der Preis für billigen Stahl um bis zu 70 Prozent gefallen sei -
die OMV brauche aber für ihre Bohranlagen hochfesten und legierten
Stahl, der nur um 15 bis 20 Prozent im Preis gefallen sei. Dazu
komme, dass die Finanzierung neuer Projekte schwieriger geworden sei.
Mit einem Aufschwung der Branche rechnet Langanger für Ende 2010.

Die OMV hat ihr Investitionsvolumen heuer gegenüber 2008 auf 2
Mrd. Euro halbiert. Wieviel man 2010 investieren werde, könne er noch
nicht sagen, "das ist work in progress", so Langanger.

Dass das Öl bald ausgehen könnte, glauben die Experten der OMV
nicht. Allein in Venezuela gebe es etwa riesige Vorkommen in
Ölschiefer, die die Reserven Saudi-Arabiens bei weitem übertreffen
würden. Der Haken bei der Sache: "Es gibt heute noch keine Technik,
um dieses Öl zu vernünftigen Kosten zu fördern", so Langanger. Die
Gewinnung dieses Öls würde derzeit "mindestens 80 bis 100 Dollar" pro
Fass kosten, schätzt der OMV-Vorstand.

In Österreich hat die OMV im vergangenen Jahr 13,7 Mio. boe
(Barrel Öl-Äquivalent) gefördert und damit rund 10 Prozent des
heimischen Rohölbedarfs und 15 Prozent des Erdgasbedarfs abgedeckt.
Bis 2010 will man die österreichische Förderung um ein Zehntel
steigern. Man geht davon aus, dass in Österreich noch etwa 20 bis 30
Jahre lang Öl und Gas gefördert werden kann. Die OMV betreibt in
Österreich auch drei unterirdische Gasspeicher mit einem gesamten
Fassungsvermögen von 2,3 Mrd. Kubikmeter Erdgas; das entspricht rund
einem Viertel des jährlichen Gasverbrauchs.

Weltweit förderte die OMV 2008 rund 317.000 boe pro Tag - davon 60
Prozent in Rumänien, 12 Prozent in Österreich, 14 Prozent in
Nordafrika, 2 Prozent in Russland und im kaspischen Raum, 2 Prozent
in Nord- und Westeuropa, 6 Prozent im Mittleren Osten und 4 Prozent
in Australien und Neuseeland.

Die Aktivitäten der OMV im Iran kommentierte Langanger gestern mit
den Worten: "Das ist derzeit im Stillstand." Anders die Situation im
Irak: "Dort fühlen wir uns sehr sehr wohl." In einigen Jahren könnte
irakisches Gas in die geplante Nabucco-Pipeline eingespeist werden,
glaubt Langanger.

  

Beitrag melden
    
"Spekulanten haben Ölmarkt fest im Griff"
37. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 18.10.09 18:10

Als Antwort auf Beitrag # 36

Ein schwacher Dollar, bessere Konjunkturaussichten und eine dadurch bedingte stärkere Nachfrage nach Öl sind die besten Voraussetzungen für einen Anstieg des Ölpreises. Erst Mitte Oktober hatte der Ölpreis mit knapp 76 Dollar (rund 52 Euro) ein neues Jahreshoch erreicht.

Im Laufe des vergangenen Jahres bis jetzt machte der Ölpreis enorme Sprünge nach oben und unten. Nach dem Rekordwert von 147,27 Dollar je Barrel (159 Liter) im Juli 2008 lag der Preis Anfang des Jahres zwischen 40 und 50 Dollar (zwischen 27 und 34 Euro) je Barrel - mit ständigem Auf und Ab.


Negative Folgen durch niedrigen Ölpreis
Der Ölmarkt ist fest in Händen von Spekulanten, sind Beobachter überzeugt. Der starke Anstieg auf über 140 Dollar (rund 96 Euro) sei nicht die Folge eines Lieferengpasses gewesen, sondern auf Spekulation zurückzuführen, betonte etwa der libysche OPEC-Generalsekretär Abdullah Salem al Badri.


Bereits Anfang des Jahres warnten Energieexperten davor, dass ein niedriger Ölpreis mittel- und langfristig negative Folgen haben könne, weil er die Erschließung neuer Ölquellen weniger rentabel mache.


Laut Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) etwa lohne sich eine Erschließung neuer Ölfelder erst ab einem Ölpreis von 80 Dollar (rund 55 Euro) pro Barrel. Die Förderung von Ölvorkommen in der Tiefsee vor Brasilien, im Permafrostboden in der Arktis und der von Umweltschutzorganisationen kritisierten Ausbreitung von Ölsanden in Kanada sei erst ab einem Ölpreis von über 90 Dollar (rund 62 Euro) pro Barrel rentabel.


Investitionen auf Eis
Der Aufwand, neues Öl zu fördern, wird immer komplizierter und teurer. Auch die möglichen Kapitalgeber für neue Investitionen werden aufgrund der unkalkulierbaren Risiken vorsichtiger. Angesichts der starken Preisschwankungen stellt sich für Energiekonzerne immer mehr die Frage, ob es sich noch lohnt, in die Erschließung neuer Ausbeutungsgebiete zu investieren.


Viele Neubauvorhaben und Investitionen liegen mittlerweile auf Eis. Gleichzeitig versiegen die alten Ölförderquellen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) schrumpft der Ertrag der 800 größten Ölfelder um sieben Prozent pro Jahr. Um das auszugleichen, müssten in den nächsten 20 Jahren Vorkommen von 45 Millionen Barrel pro Tag zusätzlich erschlossen werden.


Bisherige Quellen versiegen aber. Wie der "Economist" berichtet, könnte etwa Mexiko, derzeit der siebentgrößte Ölproduzent der Welt, ohne weitere Funde bis 2017 ein Nettoimporteur werden.


Unkalkulierbarer Markt
"Der Markt lässt sich kurz- und mittelfristig nicht mehr ansatzweise voraussagen", sagte Don Thompson, einer der Ölförderer des kanadischen Unternehmens Syncrude gegenüber der "Financial Times Deutschland" ("FTD"). "Angebot und Nachfrage allein können solch heftige Schwankungen nicht mehr erklären."


Helmut Fredrich, Treibstoffeinkäufer für die Lufthansa, gibt im "FTD"-Interview dem Finanzmarkt die Schuld: "Finanzinvestoren haben viel mehr Geld in den Ölmarkt gepumpt, als der es vertragen kann." Die Investitionen an den Rohstoffbörsen von Fonds, Banken und anderen Kapitalanlegern sind laut "FTD" mittlerweile 50-mal so hoch wie 2001. Die Investitionen stiegen demnach von fünf Milliarden Dollar (3,4 Mrd. Euro) auf 250 Milliarden Dollar (171,55 Mrd. Euro).


Zweifel an OPEC-Reserven
Die OPEC als Kartell der größten Erdölnationen trägt wenig dazu bei, Spekulationen zu unterbinden, denn die offiziell genannten Reserven der beteiligten Staaten sind nur wenig glaubwürdig. Wie die "FTD" berichtet, gibt etwa Saudi-Arabien seit rund 20 Jahren eine Reservemenge von 260 bis 265 Milliarden Fass an. Seither wurden aber mindestens 60 Milliarden Barrel gefördert. Weitere Vorkommen wurden nicht erschlossen.


Ausschlaggebend für die ungenauen Angaben war eine Regeländerung innerhalb der OPEC, denn je mehr Reserven ein Land besitzt, umso mehr darf es auch fördern und verkaufen.


Öl auf Tankern
Auf die Ölpreisschwankungen reagieren die internationalen Konzerne, Banken und Handelshäuser mit neuen Methoden. Öl wird auf geleasten Supertankern solange zwischengelagert, bis der Ölpreis steigt. Wurden bisher Termingeschäfte dafür verwendet, sich gegen Preisschwankungen abzusichern, werden sie nun dazu verwendet, Preisunterschiede auszunützen.


Händler kaufen Öl und verkaufen gleichzeitig einen Terminkontrakt zu einem höheren Preis - von dem Preisunterschied wollen sie profitieren.


orf.at
17.10.2009

  

Beitrag melden
        
"Das neue Peak-Oil" interessant
38. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 20.10.09 15:34

Als Antwort auf Beitrag # 37

Scheich Jamani ist ein Mann mit viel Erfahrung. Von 1962 bis 1986 war er Ölminister Saudi-Arabiens. Von ihm ist folgendes Zitat überliefert: "Die Steinzeit endete nicht, weil der Menschheit die Steine ausgingen. Und das Ölzeitalter wird lang geendet haben, bevor die Welt kein Öl mehr hat."

weiter:http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:kolumne-tobias-bayer-das-neue-peak-oil/50025625.html

--------------------------------

  

Beitrag melden
        
"RE: Das neue Peak-Oil"
39. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 20.10.09 16:05

Als Antwort auf Beitrag # 38

Steigen die Amerikaner nicht mehr in den SUV, sondern in den Toyota Prius, könnte das größte Verbraucherland der Erde enorm viel einsparen.

Es gäbe aber auch noch irgendwas dazwischen. Einfach 1,5 statt 2,5 Tonnen schwere Autos nehmen, und entsprechend 1,5 Liter statt 2,5 Liter Hubraum. Dann kommt man selbst mit billiger Technologie auf 7 Liter Verbrauch. Das sind immerhin 33,5 mpg.


So fordern die Saudis von den Verbrauchern Entschädigung, wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.

Scherzkekse

  

Beitrag melden
        
"RE: Das neue Peak-Oil"
40. Beitrag von Rang: 14 Finanzinvest(66) am 20.10.09 18:31

Als Antwort auf Beitrag # 39

>So fordern die Saudis von den Verbrauchern Entschädigung,
>wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.


Der war wirklich gut ...

  

Beitrag melden
        
"RE: Das neue Peak-Oil"
41. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 20.10.09 18:56

Als Antwort auf Beitrag # 40

>>So fordern die Saudis von den Verbrauchern
>Entschädigung,
>>wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.

>
>Der war wirklich gut ...

Das wäre der schönste Nebeneffekt wenn die Ölnutzung zurückgeht - die korrupte
Bande dort müßte vielleicht mal für ihr Geld arbeiten.

  

Beitrag melden
        
"Vom Übermorgenland zur Bettenburg - Dubai steht leer"
42. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 26.10.09 09:26

Als Antwort auf Beitrag # 41
Editiert am 20.11.09 07:45 von SieurKolou74

Der Status von Dubai als das Finanzzentrum am Persischen Golf ist in Gefahr. Das Emirat ächzt unter einer gewaltigen Schuldenlast.

siehe:http://www.handelsblatt.com/finanzen/

und

Video:http://www.youtube.com/watch?v=aCVLWpkrsLI



  

Beitrag melden
"opec will erst bei 100 dollar produktion steigern"
43. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 26.10.09 15:08

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die OPEC hat eine Steigerung ihrer Fördermengen in Aussicht gestellt, sollte ein hoher Ölpreis die Erholung der Weltwirtschaft bedrohen. Falls der Preis auf über 100 Dollar (66,6 Euro) pro Fass steige, werde die Organisation bei ihrem Treffen im Dezember reagieren, sagte Angolas Ölminister und Opec-Präsident Jose Botelho de Vasconcelos in der Nacht auf Montag. Produzenten wie Verbraucher seien zufrieden mit einem Preis zwischen 75 und 80 Dollar pro Fass. Ein ausgewogener Preis sei immer besser.

  

Beitrag melden
    
"Ölknappheit droht: „Wir brauchen alle zwei Jahre ein neues Saudi-Arabien“" interessant
44. Beitrag von Rang: 50 hary07(10) am 06.11.09 16:05

Als Antwort auf Beitrag # 43

LINZ. Gerald Grohmann ist Chef des börsenotierten Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG. Das Unternehmen ist mit mehr als 50 Prozent Marktanteil Weltmarktführer. Die OÖN sprachen mit dem Ölexperten über die Zukunft des „Schwarzen Goldes“.
OÖN: Ist eine Ölpreisrallye bis über 140 US-Dollar je Fass, wie wir sie im Vorjahr erlebt haben, noch einmal möglich?

Grohmann: Absolut! Denn die Ölindustrie ist leider dabei, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen: In Zeiten, in denen der Ölpreis sinkt, sofort weniger zu investieren. Das wird uns im nächsten Aufschwung in Form von hohen Ölpreisen auf den Kopf fallen. Tatsache ist, dass das leicht zugängliche Öl bereits gefunden ist, dass ein Großteil der Ölfelder bereits älter als 30 Jahre alt ist und dass das noch verbliebene Öl nur mit sehr hohem technologischen Aufwand gefunden und gefördert werden kann.

Als Beispiel dienen hier die „Ultra deep water“-Vorkommen, wo erst in Wassertiefen von bis zu 3000 Metern mit dem Bohren begonnen werden kann. Das heißt, vom Aufspüren bis zum Produzieren vergehen dann fünf Jahre oder mehr.

OÖN: Wie hat sich der zuletzt stark gesunkene Ölpreis auf die weltweiten Bohraktivitäten ausgewirkt?

Grohmann: Sehr drastisch, weil die Ölindustrie leider sehr kurzfristig denkt. Die Aktivitäten wurden stark eingeschränkt, weil genug Öl vorhanden war. Der tägliche Ölbedarf ist ja von 86 auf 84 Millionen Fass gesunken. Der Schock des Ölpreisverfalls von mehr als 140 auf 35 US-Dollar innerhalb eines halben Jahres steckt den Ölgesellschaften zum Teil heute noch in den Knochen.

Daher kommen sie bei einem Ölpreis von rund 75 Dollar, so wie wir ihn jetzt haben, auch nicht in die Gänge. Noch fehlt der Glaube an die Nachhaltigkeit des Ölpreises. Sobald wir aber eine deutliche, weltweite Konjunkturbelebung sehen, werden wir den gleichen Preisanstieg wie im Vorjahr sehen…

OÖN: …nur, dass dann nicht genug Öl auf dem Markt sein wird.

Grohmann: Das ist richtig. Denn zusätzlich zu einer Nachfragesteigerung bei einer Konjunkturbelebung kommt ja die rapide sinkende Fördermenge der bestehenden Ölfelder. Deren Fördermenge sinkt im Schnitt um fünf bis sechs Prozent im Jahr.

Derzeit werden rund 85 Millionen Fass täglich gefördert, sechs Prozent davon sind fünf Millionen Fass. Das heißt, es werden fünf Millionen Fass mehr benötigt, allein um die fallende Produktionsrate der bestehenden Ölfelder zu kompensieren.

Gehe ich nun bei einem Konjunkturaufschwung noch von einem Nachfragewachstum von einer Million Fass pro Tag aus, dann sind das insgesamt sechs Millionen Fass. Zum Vergleich: Saudi-Arabien produziert zwölf Millionen Fass am Tag. Das heißt, wir brauchen alle zwei Jahre ein neues Saudi-Arabien, um das zu kompensieren. Da sieht jeder, dass das nicht möglich sein wird.

OÖN: Auch nicht, wenn die Ölgesellschaften viel Geld in die Hand nehmen?

Grohmann: Saudi-Arabien, das Land mit den größten Ölreserven der Welt, musste in den vergangenen Jahren die Anzahl der Bohrtürme verdoppeln und die Investitionen verdreifachen, um zehn bis 15 Prozent Produktionssteigerung zu erreichen. Das zeigt, wie mühsam und kostenintensiv es ist, zusätzliche Ölmengen auf den Markt zu bringen.

OÖN: Wie lange reicht denn das Öl noch?

Grohmann: Ich gehe von 100 Jahren aus. Die gängige Meinung geht derzeit von nur 40 Jahren aus, berücksichtigt jedoch drei wesentliche Effekte nicht. Erstens haben wir als Menschheit ein gewaltiges Potenzial an Energiesparmaßnahmen. Zweitens können wir mit heutigen Mitteln nur 30 Prozent des Öls wirtschaftlich fördern. Steigern wir diesen „Wirkungsgrad“ um zehn Prozentpunkte, gewinnen wir – bei gleichbleibendem Verbrauch – 20 zusätzliche Jahre. Und drittens werden alternative Energien hoffentlich einen Teil abdecken, wofür man jetzt noch Öl verwendet.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,287932

  

Beitrag melden
        
"Öl -3%"
45. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 06.11.09 17:36

Als Antwort auf Beitrag # 44

Also der Artikel in den oberöster. Nachrichten hat sich scheinbar nicht auf den Ölpreis niedergeschlagen. Lesen denn die Trader nicht die OÖN?

  

Beitrag melden
"Spekulanten wetten auf 100 Dollar-Ölpreis"
46. Beitrag von Rang: 10 Glückspilz(80) am 10.11.09 10:44

Als Antwort auf Beitrag # 0

09.11.2009 | 17:46 | (DiePresse.com)

Die Weltwirtschaft erholt sich. Das verlockt Spekulanten zu Wetten auf steigende Energiepreise. Doch ein Experte warnt: Saudi-Arabien könnten ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Zahl der Optionen für einen Ölpreis von 100 Dollar (Sorte WTI) im März 2010 ist im Oktober um rund 20.000 Kontrakte auf 27.482 angestiegen, berichtet "Financial Times Deutschland" (FTD). Investoren spekulieren mit diesen Kontrakten darauf, dass der Ölpreis im Frühjahr 2010 über 100 Dollar liegt. Sie könnten das Barrel Rohöl dann aber zu einem Preis von 100 Dollar kaufen und damit Gewinn machen.

Ölpreis-Wetten sind riskant

Investoren setzen bei diesem Geschäft darauf, dass sich die Erholung der Weltwirtschaft 2010 fortsetzt und folglich die Energiepreise wieder ansteigen. Sie hoffen darauf, dass das Angebot die Nachfrage nicht abdecken kann. "Das sollte den Ölpreis stützen", zitiert FTD auch den Ölexperten der Deutschen Bank, Adam Sieminski.

Doch Wetten sind immer mit Risiken verbunden. So wird Öl immer noch auf über 100 Tankern gebunkert. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Ölraffinerien weniger Rohöl verarbeiten und ihre Kapazitäten zurückfahren werden.

"Man sollte den Saudis zuhören"

Den Spekulanten steht aber vor allem eines im Weg: Die Förderpolitik der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Besonders Saudi-Arabien, das nach Fördermenge größte Opec-Land, könnte Investoren einen Strich durch die Rechnung machen. So hat der saudische Ölminister Ali al-Naimi wiederholt erklärt, einen Preis von 75 Dollar je Barrel anzustreben.

"Man sollte den Saudis zuhören. Sie haben gesagt, dass sie den Preis bei diesem Niveau haben wollen. Und sie haben auch die Fähigkeit, ihn dort zu halten", sagt Rohstoff-Experte Lawrence Eagles von JP Morgan Chase der FTD zufolge.

  

Beitrag melden
    
"OPEC mit höherer Förderung"
47. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 10.11.09 11:30

Als Antwort auf Beitrag # 46

OPEC dreht den Ölhahn auf

Die OPEC will gegen den bei 80 Dollar notierenden Ölpreis offenbar den Ölmarkt mit größeren Mengen fluten. Die laufenden Produktionsausweitungen sind die stärksten seit rund zwei Jahren und Saudi Arabien steht Gewehr bei Fuß.

Mittelfristig sprechen sich die meisten Ölproduzenten für ein Preisband zwischen 65 und 75 Dollar je Fass Rohöl aus. Länder wie Venezuela und der Iran wollen mit rund 80 Dollar etwas mehr, nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Dollarschwäche.
In jedem Fall bewegen sich die Ölnotierungen seit knapp einem Monat an der Obergrenze dieses Preisbandes.

Seit Jahresbeginn haben die Ölpreise damit um 74 Prozent zugenommen, der deutlichste Steigerung seit 1999. Um die Notierungen nicht weiter in Richtung eines dreistelligen US-Dollar-Fasspreises tendieren zu lassen, hat die OPEC seit März die Fördermenge pro Tag um 1,1 Millionen Fass gesteigert. Im Oktober erreichte die OECD-Fördermenge 28,76 Millionen Fass pro Tag, den höchsten Stand seit zehn Monaten.

Trotzdem sind gerade in der zweiten Oktoberhälfte die Ölpreise rund um 80 Dollar je Fass gependelt. Die Stimmen innerhalb der OPEC mehren sich, den Ölpreis nicht über diese Marke steigen zu lassen.
Experten gehen davon aus, dass vor allem Saudi Arabien diese Linie konsequent verfolgen wird. Das Land hat zudem auch die Förderkapazitäten und die Marktmacht dazu. Derzeit liegt die saudische Profuktion noch rund 13 Prozent unterhalb der des Oktobers 2008. Die Auslastung beträgt rund 50 Prozent. Das Land könnte seine Förderkapazität damit praktisch auf Knopfdruck um rund vier Millionen Fass pro Tag ausweiten.

Ob damit jedoch die Spekulation rund um den Ölpreis reduziert wird, bleibt abzuwarten. Bereits jetzt werden nach Daten der Londoner Simpson, Spence & Young Ltd. nicht weniger 112 Tanker weltweit als schwimmende Lager für Überschüsse an Heizöl und Kerosin genutzt.

Experten sind daher zunehmend der Meinung, dass das wahre Problem der OPEC nicht zuletzt im schwachen Dollar liegt. Um dies zu ändern könnten die OPEC-Länder allerdings Dollar und US-Staatsanleihen kaufen. Diese Option ist derzeit allerdings nicht wirklich beliebt.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/397057

  

Beitrag melden
        
"IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht"" interessant
48. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 10.11.09 15:17

Als Antwort auf Beitrag # 47

IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht"

10.11.2009 | 15:07 | (DiePresse.com)

Die weltweiten Ölvorräte könnten kleiner sein als bislang angenommen. Die Internationale Energieagentur soll diese auf Druck der USA bewusst geschönt haben, um eine Panik an den Finanzmärkten zu verhindern.

Weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/520811/index.do

  

Beitrag melden
        
"Schlecht ausgelastete US-Raffinerien"
49. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 20.11.09 07:32

Als Antwort auf Beitrag # 48
Editiert am 20.11.09 08:53 von SieurKolou74

Die Raffinerien in den USA sind in diesem November so wenig ausgelastet wie noch nie seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen (1990). Die Kapazitätsauslastung ist auf ca. 80% gefallen, was auf die schwache US-Nachfrage zurückgeführt wird.Kein gutes Zeichen für die US-Wirtschaft....

Mehr Amerikaner versuchen beim Fahren zu sparen...http://www.fhwa.dot.gov/ohim/tvtw/09augtvt/figure1.cfm

  

Beitrag melden
        
"Ölhaie"
50. Beitrag von Rang: 4 thunderroad(134) am 21.11.09 10:13

Als Antwort auf Beitrag # 49

das passt auch in unsere von Gier geprägte Zeit.

"Einzige Gewinner sind Spekulanten"
Autofahrer "das Ende der Nahrungskette".Eine ganze Flotte von Tankschiffen, die derzeit vor der Küste vor Anker liegt, sorgt in Großbritannien für ziemliche Verstimmung.

Die Presse empört sich seit Tagen über "Ölhaie" und "ein Spiel, in dem die einzigen Gewinner Marktspekulanten" und die "Verlierer Millionen britischer Autofahrer" seien, die für Benzin und Diesel viel zu viel bezahlen müssten.

Warten auf höhere Preise?
Grund der Aufregung: Laut dem Boulevardblatt "Daily Mail", das sich sogar die Mühe machte, die Tanker zu zählen, würden die schlicht nicht entladen. Die Eigentümer der Fracht warteten auf ein weiteres Ansteigen der Erdöl- bzw. Treibstoffpreise. Das Rohöl in den Tanks werde also so rasch nicht, vermutet die Zeitung, an den britischen Zapfsäulen verfügbar sein.

Denn mit jedem Tag, an dem die Notierungen an den Erdölmärkten stiegen, würde die Fracht mehr wert. Derzeit seien über 50 Schiffe vor der britischen Küste in Warteposition - und nicht nur dort.

"Das Ende der Nahrungskette"
"Tanker warten vor der britischen, aber auch der US-Küste", zitiert die "Mail" den Pressechef der britischen Automobile Association (AA), Paul Watters. "Sie dienen als Lagertanks. Wie immer sind die Autofahrer die, die draufzahlen. Sie sind das Ende der Nahrungskette."

Die größte Flotte liegt laut der Zeitung vor der Küste von Suffolk, der einzigen Stelle vor der britischen Küste, an der ein Umladen von Schiff zu Schiff erlaubt ist. Nachschub käme, aber nur bis vor die Küste. Manche der Tanker, so die "Mail", hätten eine Ladekapazität von mehr als 300.000 Tonnen.

Einfluss auf Preise?
"Die warten alle hier, bis der Ölpreis weiter steigt. Das ermöglicht ihnen, sehr große Profite zu machen", zitiert die Zeitung Andrew Reid von der Reederei Charles M. Willie & Co. "Wenn sie alle liefern würden, würde der Preis für Rohöl und Treibstoffe sicher fallen."

Laut dem Bürgermeister der Hafenstadt Southwold (Suffolk), Simon Tobin, nimmt die Zahl der Schiffe seit rund sieben Monaten deutlich zu.

Angst vor Ökokatastrophe
"Wir sind ziemlich besorgt", so Tobin. "Diese Tanker benutzen die Küste wie einen Parkplatz, während sie auf den richtigen Zeitpunkt zum Entladen warten. Wir können sie nicht daran hindern, so lange hier zu bleiben, wie sie wollen." Die meiste Angst hat der Bürgermeister vor einem Leck in einem der Tankerriesen mit entsprechend katastrophalen Folgen für die Umwelt. Die "Mail" interessiert eher das Geschäft auf Kosten der Autofahrer.


"Daily Mail" rechnet nach
Der Wert der Ladung einer Tankerflotte, die seit Wochen vor der Küste der südwestenglischen Grafschaft Devon ankere, sei während dieser Zeit von 313 um ganze 65 Millionen auf 378 Millionen Pfund (fast 423 Mio. Euro) gestiegen, rechnet die Zeitung vor.

"21 Prozent für nichts tun"
Das entspreche einem durchschnittlichen Gewinn von einer Million Pfund (fast 1,2 Mio. Euro) pro Tag. "Das bedeutet 21 Prozent Profit für nichts tun außer abwarten und zusehen."

Die Taktik, argumentiert die Zeitung, treibe die Preis künstlich in die Höhe. Ist der Preis nicht hoch genug, würden die Tanker einfach nicht entladen. Das Angebot werde knapper, die Preise steigen, so die Schlussfolgerung - "das uralte kapitalistische Gesetz von Angebot und Nachfrage". Ist die Rechnung wirklich so einfach?

Rentables Warten?
Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Tagespreis (auf dem Kassa- oder in Sachen Spritpreis oftmals zitierten Spotmarkt, Anm.) und dem Terminmarkt bei Erdöl und Treibstoffen derzeit relativ groß. Das deutet darauf hin, dass Großkunden und Investoren von steigenden Preisen in den kommenden Monaten ausgehen.

In Stein gemeißelt ist das Szenario aber nicht. Schlechte Konjunkturnachrichten können rasch zu einem Dämpfer führen. Abgesehen davon müsste der Preis, damit sich das Warten wirklich lohnt, doch deutlich steigen, da für die Lagerung, noch dazu auf Tankern, die dann quasi außer Betrieb sind, enorme Kosten an. Spekulieren lässt sich einfacher an den Rohstoffbörsen als mit tatsächlichen Tankerladungen.

"Daily Mail" macht kräftig Front
Außerdem müssten die Mengen auf den Tankern, damit sich das Geschäft rechnet, sehr groß sein - ganz zu Schweigen von denen, die notwendig sind, um tatsächlich den Marktpreis zu bewegen. Für die "Mail", die kräftig gegen die Flotte von "Haien" vor der Küste ins Feld zieht, ist der Fall allerdings klar: "Diese Verzögerung bringt Spekulanten Millionen (...) und lässt die Treibstoffpreise für DICH steigen", empört sich die Zeitung.

Der Rohölpreis hat sich in den letzten 12 Monaten von einem Tief um 40 Dollar pro Barrel (159 Liter) auf 77 bis 80 Dollar nahezu verdoppelt.


  

Beitrag melden
        
"RE: Ölhaie"
51. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 22.11.09 21:48

Als Antwort auf Beitrag # 50

Das ist Arbitrage in großem Maßstab - Verkauf auf Termin und Lagerung
in Öltankern, weil die Kosten niedriger sind als die Differenz zwischen
Spot und den längeren Futures. Es gab glaube ich schon mehrmals Berichte
in diese Richtung? Mit Spekulation auf steigende Preise hat das ganz
sicher nichts zu tun.


>Rentables Warten?
>Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Tagespreis (auf
>dem Kassa- oder in Sachen Spritpreis oftmals zitierten
>Spotmarkt, Anm.) und dem Terminmarkt bei Erdöl und
>Treibstoffen derzeit relativ groß. Das deutet darauf hin, dass
>Großkunden und Investoren von steigenden Preisen in den
>kommenden Monaten ausgehen.
>
>In Stein gemeißelt ist das Szenario aber nicht. Schlechte
>Konjunkturnachrichten können rasch zu einem Dämpfer führen.
>Abgesehen davon müsste der Preis, damit sich das Warten
>wirklich lohnt, doch deutlich steigen, da für die Lagerung,
>noch dazu auf Tankern, die dann quasi außer Betrieb sind,
>enorme Kosten an. Spekulieren lässt sich einfacher an den
>Rohstoffbörsen als mit tatsächlichen Tankerladungen.
>
>"Daily Mail" macht kräftig Front
>Außerdem müssten die Mengen auf den Tankern, damit sich das
>Geschäft rechnet, sehr groß sein - ganz zu Schweigen von
>denen, die notwendig sind, um tatsächlich den Marktpreis zu
>bewegen. Für die "Mail", die kräftig gegen die
>Flotte von "Haien" vor der Küste ins Feld zieht, ist
>der Fall allerdings klar: "Diese Verzögerung bringt
>Spekulanten Millionen (...) und lässt die Treibstoffpreise für
>DICH steigen", empört sich die Zeitung.

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölhaie"
52. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 22.11.09 22:54

Als Antwort auf Beitrag # 51

Das ist Arbitrage in großem Maßstab - Verkauf auf Termin und Lagerung
in Öltankern, weil die Kosten niedriger sind als die Differenz zwischen
Spot und den längeren Futures. Es gab glaube ich schon mehrmals Berichte
in diese Richtung? Mit Spekulation auf steigende Preise hat das ganz
sicher nichts zu tun.



Genau. Physisch auf den Markt kommt das Öl dann, wenn die Miete für Tankschiffe steigt oder die Differenz Spot/Futures sinkt. Der Preis ist den Besitzern des Öls herzlich egal, sie haben bereits zum Zeitpunkt ihres Kaufes wieder verkauft.

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölhaie"
53. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 23.11.09 08:05

Als Antwort auf Beitrag # 52

Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt unnötig teurer macht.


  

Beitrag melden
        
"RE: Ölhaie"
54. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 23.11.09 08:40

Als Antwort auf Beitrag # 53

>Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
>Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt
>unnötig teurer macht.

Wieso macht es das Produkt teurer?

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölhaie"
55. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 23.11.09 08:42

Als Antwort auf Beitrag # 53

>Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
>Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt
>unnötig teurer macht.

Es ist schon sinnvoll, ein Produkt, das heute nicht gebraucht wird einzulagern und erst morgen auf den Markt zu tragen. Wenn die Leute für Öl mit Lieferung in 2 Monaten deutlich mehr bezahlen als für Öl Lieferung heute, dann brauchen sie das Öl offensichtlich in 2 Monaten dringender als heute.

  

Beitrag melden
        
"Contango Comeback"
56. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 01.12.09 23:27

Als Antwort auf Beitrag # 55

Da werden wohl noch mehr Tanker als Öllager herhalten müssen....

------

Crude oil supplies at Cushing, Oklahoma, the delivery point
for New York traded crude futures, grew 16 percent in the last
month as prices slipped. Oil rallied 58 percent in the first
nine months of the year as investors bought commodities to hedge
against a weaker dollar.

The premium payable for oil delivered in a
year’s time has more than doubled from early October.


The widening discount of prompt oil to longer-term
contracts, or contango, is hurting funds trying to “roll”
their positions from the front contract to the next, more
expensive month, prompting them to scale back investment in oil,
Jakob said.

  

Beitrag melden
        
"RE: Contango Comeback"
57. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 02.12.09 07:00

Als Antwort auf Beitrag # 56

The widening discount of prompt oil to longer-term
contracts, or contango, is hurting funds trying to “roll”
their positions from the front contract to the next, more
expensive month, prompting them to scale back investment in oil



Die Spekulanten sind nicht nur die Geschädigten, sie sind auch die Ursache für diese Situation. Man könnte sagen, die Spekulanten subventionieren mit ihrer Rollerei den Ölpreis am Spotmarkt.

  

Beitrag melden
"-4%"
58. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 09.12.09 19:46

Als Antwort auf Beitrag # 0

Öl aus der Seitwärtsrange nach unten ausgebrochen. Glaube aber nicht, daß es jetzt zum Abwärtstrend und halte massiv dagegen. Leider ein wenig zu früh aufgestockt.

  

Beitrag melden
"IEA erhöht Prognose zu Ölnachfrage"
59. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 12.12.09 14:10

Als Antwort auf Beitrag # 0

Paris (BoerseGo.de) - Die internationale Energieagentur IEA hat ihre Sichtweise zur weltweiten Ölnachfrage für 2010 um 130.000 Barrel auf 86,3 Millionen Barrel pro Tag angehoben. In diesem Fall ergebe sich im Vergleich zu 2009 ein Anstieg von 1,5 Millionen Barrel bzw. 1,7 Prozent. Die Prognose für 2009 sieht nach wie vor eine Nachfrage von 84,9 Millionen Barrel pro Tag vor. Dies entspreche gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 1,6 Prozent.

Das erwartete Wachstum im nächsten Jahr werde sich voraussichtlich von Ländern außerhalb des OECD-Raums über die Nachfrage aus den Emerging Markets getrieben sehen. Zu berücksichtigen sei insbesondere die Nachfrage aus Asien und dem mittleren Osten, heißt es weiter von der IEA.

  

Beitrag melden
    
"Experten: Ölpreis steigt nach Rally um weitere 20 Prozent"
60. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 21.12.09 23:29

Als Antwort auf Beitrag # 59

Ein Ende der Rally beim Ölpreis ist nicht in Sicht


Ein Ende der Rally beim Ölpreis ist nicht in Sicht. Davon gehen führende Analysten aus. Sie trauen dem Ölpreis für 2010 einen weiteren Anstieg von 20 Prozent zu. Für das laufende Jahr kommen die Futures bislang auf ein Plus von rund zwei Dritteln - das ist der höchste Aufschlag auf Jahressicht seit 1999.

Mike Wittner von Société Générale SA und Hannes Loacker von der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG gehen inzwischen davon aus, dass der Ölpreis das Jahr 2010 bei etwa 88 Dollar je Fass beenden wird. Ende vergangener Woche kostete ein Barrel in New York gut 74 Dollar. Zwar liegen die beiden Analysten leicht über der Median-Erwartung von 83 Dollar an der Wall Street. Allerdings hatten es Wittner und Loacker geschafft, das diesjährige Preisniveau nahezu korrekt zu prognostizieren. Sie lagen weniger als neun Prozent daneben.

Laut Wittner und Loacker gibt es vor allem zwei Ursachen, die zur weiteren Rally beim Ölpreis führen werden. Auf der einen Seite bleibe die Nachfrage aus China und Indien hoch, auf der anderen Seite dürften die großen Erdöl-Nationen die Förderung begrenzen.

In der Tat erwarten die meisten Beobachter, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bei ihrem Treffen in dieser Woche in Angola das Produktionsziel auf dem derzeitigen Niveau belässt. Und nicht nur das: Loacker ist davon überzeugt, dass die OPEC die Fördermenge auch in einem Grossteil des Jahres 2010 kaum anpassen wird.

Gleichzeitig erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) nach eigenen Angaben, dass der Treibstoffverbrauch im nächsten Jahr um rund 1,7 Prozent anziehen wird.

“Während die globale Nachfrage steigt und die OPEC die Ölproduktion konstant hält, nehmen die Lagerbestände ab. Und das schlägt sich dann natürlich auch in höheren Preisen nieder”, sagte Wittner. Weiteren Auftrieb erhalten Rohstoffe seiner Meinung nach durch den schwachen Dollar und die niedrigen US- Leitzinsen. Hedgefonds und anderen Investoren würden sich durch Zukäufe gegen Inflationsrisiken absichern wollen. Wittner: “Im Unterschied zu einigen anderen Banken glauben wir daran, dass nicht-fundamentale Faktoren eine Rolle bei der Preissetzung spielen. Und das kommunizieren wir auch sehr offen.”

Eine Ölpreis-Entspannung durch Länder, die dem Ölkartell OPEC nicht angehören, ist laut Loacker derweil nicht zu erwarten. “Einige Prognosen sind zu optimistisch” mit Bezug auf das Förderwachstum von Nicht-OPEC-Nationen, sagte er. “Viel mehr gibt es Potenzial für Überraschungen bei der Produktion, die alles andere als gut sind.”

Doch längst nicht alle Analysten sind derart pessimistisch mit Blick auf den Ölpreis. Eugen Weinberg von der Commerzbank AG, der in der Vergangenheit mit seinen Prognosen ebenfalls oft recht gut lag, erwartet für das vierte Quartal 2010 einen Rückgang des Ölpreises auf 59 Dollar. Die Disziplin der OPEC lasse nach, glaubt er, und etliche Mitgliedsstaaten förderten mehr als die mit dem Kartell vereinbarte Quote.

Höhere Ölpreise würrden jedenfalls vor allem den Produzenten nützen - von Saudi Arabien bis zum US-Ölgiganten Exxon Mobil Corp. Verlieren würden hingegen Unternehmen, deren Geschäfte stark von Öl abhängig sind - wie zum Beispiel Fluggesellschaften. Erst vor kurzem hatte der Branchenverband International Air Transport Association erklärt, der Sektor werde im nächsten Jahr wohl Verluste im Volumen von insgesamt 5,6 Mrd. Dollar schreiben.

(Bloomberg)
21.12.2009

  

Beitrag melden
        
"Ölstaaten rühren Förderquoten nicht an"
61. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 24.12.09 13:00

Als Antwort auf Beitrag # 60

DÜSSELDORF. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wird ihre Förderung nicht verändern. Dies hat das Ölkartell gestern in Luanda, Angola, beschlossen. Die Rohölpreise reagierten kaum, da die Entscheidung erwartet worden war. Allerdings hätten sich Experten eine Erhöhung der Quoten gewünscht. Ein Barrel Brentöl (159 Liter) kostete gestern am Spotmarkt gut 71 Dollar.

Bereits im Vorfeld des Treffens hatte Opec-Präsident José Maria Botelho de Vasconcelos, der zugleich Ölminister Angolas ist, gesagt: „Zurzeit fühlen wir uns mit den Preisen wohl.“ Nach Einschätzung des saudischen Ölministers Ali al-Naimi, sein Land ist weltweit der größte Ölproduzent, seien Preise zwischen 70 und 80 Dollar je Barrel für alle Seiten zufriedenstellend.

Das war nicht immer so. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hatte die Rohölpreise von ihrem Hoch im Juli 2008 bei 150 Dollar bis Ende vergangenen Jahres auf gut 30 Dollar abstürzen lassen. Die zwölf Opec-Mitglieder, die für über 40 Prozent des Weltölangebots stehen, hatten versucht gegenzusteuern und ihre Produktion in mehreren Schritten um über vier Mio. Barrel gekürzt; heute fördert sie täglich knapp 25 Mio. Barrel Rohöl. Problematisch ist allerdings immer wieder die sogenannte Quotendisziplin; die Kartellmitglieder bringen mehr Rohöl an die internationalen Märkte als offiziell abgesprochen. Schätzungen zufolge fördern die Opec-Staaten inzwischen fast 1,7 Mio. Barrel mehr.

Der Spielraum ist begrenzt

„Die Opec ist nicht konsequent", sagt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank. Eine konsequente Entscheidung wäre angesichts der gestiegenen Preise eine Erhöhung der offiziellen Quoten gewesen. Als problematisch könnte sich die aktuelle Entscheidung erweisen, sollte der Ölpreis – wie von einigen Experten erwartet – im ersten Quartal 2010 unter Druck geraten. „Wenn der Preis fallen sollte, hat die Opec keine Möglichkeit mehr, den Preisrückgang durch Kürzungen zu beeinflussen“, sagt Weinberg.

Das Kartell blickt noch mit einiger Sorge auf die Nachfrage. Bereits zur Eröffnung des Treffens sagte Opec-Präsident Botelho de Vasconcelos: „Es gibt ein gemischtes Bild im Markt.“ Während der Bedarf in den Schwellenländern anziehe, hinke die Nachfrage in den OECD-Ländern noch nach. Erst vor wenigen Tagen hat das Ölkartell seine Prognose für das Wachstum des globalen Bedarfs um 70 000 Barrel pro Tag auf 85,13 Mio. angehoben. Die Internationale Energie-Agentur erwartet sogar 86,3 Mio. Barrel.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/opec-treffen-oelstaaten-ruehren-foerderquoten-nicht-an;2503493

  

Beitrag melden
"Arbitrage mit Tankern - Größenordnung" interessant
62. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.12.09 19:13

Als Antwort auf Beitrag # 0

Dec. 28 (Bloomberg) -- A 26-mile-long line of idled oil tankers, enough to blockade the English Channel, may signal a 25 percent slump in freight rates next year.

The ships will unload 26 percent of the crude and oil products they are storing in six months, adding to vessel supply and pushing rates for supertankers down to an average of $30,000 a day next year, compared with $40,212 now, according to the median estimate in a Bloomberg News survey of 15 analysts, traders and shipbrokers. That’s below what Frontline Ltd., the biggest operator of the ships, says it needs to break even.

Traders booked a record number of ships for storage this year, seeking to profit from longer-dated energy futures trading at a premium to contracts for immediate delivery, according to SSY Consultancy & Research Ltd., a unit of the world’s second- largest shipbroker. Ships taken out of that trade would return to compete for cargoes just as deliveries from shipyards’ largest-ever order book swell the global fleet.

“The tanker market has been defying gravity,” said Martin Stopford, a London-based director at Clarkson Plc, the world’s largest shipbroker. Stopford has covered shipping since 1971.

More than half of the ships are in European waters, with the rest spread out across Asia, the U.S. and West Africa. Lined up end to end, they would stretch for about 26 miles.

Storing Crude

Traders are storing enough crude at sea to supply the 27- nation European Union for more than three days. Royal Dutch Shell Plc, Europe’s biggest oil company; London-based BP Plc; JPMorgan Chase & Co.; and Morgan Stanley were among those that sought vessels for storage.

By the end of November, 168 tankers were storing crude or refined products, according to data from Simpson, Spence & Young Ltd., the world’s second-largest shipbroker. Their combined carrying capacity of 23.8 million deadweight tons is equal to 5.9 percent of the tanker fleet. That exceeds the previous record, set in 1981, when Japanese refiners used tankers with a combined 19.5 million deadweight tons.

The storage helped prop up tanker rates this year as the Organization of Petroleum Exporting Countries, accounting for 40 percent of global oil supply, made the deepest-ever output cuts in response to the worst global recession since World War II.

The storage trade is profitable so long as the spread between energy contracts exceeds ship rental, insurance and financing costs. A year ago, the spread between the first and sixth Brent crude-oil contracts traded on the London-based ICE Futures Europe exchange was 23 percent. Now, it’s 4 percent.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=abS1HzLIvy_k&pos=7

  

Beitrag melden
"Russland ist gegenwärtig der weltgrösste Öl-Produzent"
63. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 03.1.10 12:01

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die russische Öl-Förderung hat im vergangenen Jahr unerwartet ein neues Rekordhoch erreicht. Die vom Energieministerium am Samstag veröffentlichten Daten zeigten für 2009 eine Produktion von 9,925 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Experten hatten erwartet, dass der Wert von 9,87 Millionen bpd von 2007 nicht übertroffen würde. Für 2010 wird nun einen Anstieg der Produktion um 1,1 Prozent erwartet. Russland ist gegenwärtig vor Saudi-Arabien der weltgrösste Öl-Produzent. (APA/Reuters)

  

Beitrag melden
    
""Im vierten Quartal werden wir einen dreistelligen Ölpreis haben""
64. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 07.1.10 20:04

Als Antwort auf Beitrag # 63

Jeff Rubin geht davon aus, dass der Preis noch in diesem Quartal die Marke von 90 Dollar je Barrel erreicht und bis Jahresende auf 100 Dollar zulegt. Rubin hatte den Ölpreisanstieg des vergangenen Jahrzehnts korrekt vorausgesagt.


Eine rasch zunehmende Nachfrage aus Asien und dem Mittleren Osten werde die Verbraucher zwingen, auf teurere, unkonventionelle Energiequellen wie Ölsand zurückzugreifen, sagte Rubin. Er war 20 Jahre lang bei CIBC in Toronto und hat letztes Jahr ein Buch über Energieeinsparung veröffentlicht.

"Man kann mit Sicherheit sagen, dass wir spätestes im vierten Quartal dieses Jahres einen dreistelligen Ölpreis haben werden", sagte Rubin in einem Telefoninterview mit Bloomberg News am Mittwoch. "Ich erwarte, dass die Preise ziemlich nahe an diese Marken heranrücken werden und wir Ende März im Bereich von 90 Dollar je Barrel sind."

Der Ölpreis stieg am Mittwoch bis auf 83,52 Dollar je Barrel und hat damit den Spitzenpreis von 80 Dolllar aus dem Jahr 2009 bereits hinter sich gelassen.

Der Anstieg des Ölverbrauchs werde von den sich entwickelnden Volkswirtschaften wie China und Indien ausgehen und eher nicht von den Industrieländern in Westeuropa oder den USA. Deren Verbrauch dürfte Rubin zufolge am oberen Ende angekommen sein.

In seinem Buch prognostiziert Rubin eine Verteuerung beim Öl bis auf 200 Dollar je Barrel im Jahr 2012. Voraussetzung sei allerdings eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Die Belastung durch einen Ölpreis von 200 Dollar für konsumierende Nationen könnte dann auch einen Preisrutsch bis auf 40 Dollar je Barrel nach sich ziehen. "Wenn wir die Jahre 2011 oder 2012 erreichen und wir haben erstmals mit Preisen von 120 Dollar, 147 Dollar 160 Dollar je Barrel zu tun, dann ist das der Zeitpunkt, wo die Weltwirtschaft vor einer großen Herausforderung steht", sagte Rubin.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/403489/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.1.DT
07.01.2010

  

Beitrag melden
"Long"
65. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 20.1.10 16:59

Als Antwort auf Beitrag # 0

Zwar ist der Abwärtstrend intalt, der Ausbruch von gestern wieder zunichte gemacht, aber ich denke, da kann man auch mal antizyklisch handeln. Das kann auch schnell mal 2-3$ an einem Tag nach oben schießen.

  

Beitrag melden
"Slowakei: Dieselpreis sinkt um ca. 13 Cent"
66. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 21.1.10 22:12

Als Antwort auf Beitrag # 0

Slowakei: Tausche Minister gegen billigen Sprit

21.01.2010 | 18:18 | Von unserem Korrespondenten CHRISTOPH THANEI (Die Presse)

Bratislava senkt die Steuer auf Diesel und spart dafür das Umweltministerium ein. Dass der Diesel billiger werden solle, hat Ministerpräsident Fico schon am 11. Jänner dem nationalen Frächterverband versprochen.

weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/534535/index.do

  

Beitrag melden
"Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab"
67. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 27.1.10 19:55

Als Antwort auf Beitrag # 0

-1$ in wenigen Minuten.

  

Beitrag melden
    
"RE: Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab"
68. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 27.1.10 19:58

Als Antwort auf Beitrag # 67

>-1$ in wenigen Minuten.

Ähm, welche Daten?

  

Beitrag melden
"International Energy Agency (IEA) revised its forecast of 2010 global oil demand upwards by 1.8%."
69. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 15.2.10 11:29

Als Antwort auf Beitrag # 0

Last Thursday the International Energy Agency (IEA) revised its forecast of 2010 global oil demand upwards by 1.8%.

The IEA now expects daily, world oil demand to average 86.5 million barrels per day (mbpd) in 2010, 1.8% above the average for 2009. The IEA forecast for 2010 is about 1.5% higher than those of OPEC and the U.S Department of Energy.

But despite a big jump in oil demand from China and India, demand in Asia will remain weak in 2010, as Japanese oil demand continues its long-term structural decline due to very slow growth and increased energy efficiency. Including capacity that came on-stream last year, the region will experience new supply of over around 3.4 mbpd by the end of 2011.

  

Beitrag melden
"„Ölförderung wird immer teurer“"
70. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 20.2.10 17:32

Als Antwort auf Beitrag # 0

„Ölförderung wird immer teurer“

Markus Mitteregger, CEO der RAG Rohöl-Aufsuchungs AG, sieht den Mindestölpreis zur Erschließung neuer Felder bei 50 Dollar. Auch in existenten Lagerstätten steigen die Kosten.

WirtschaftsBlatt: Wie bewerten Sie die Ölpreisabschläge seit Jahresbeginn?

Markus Mitteregger: Alles in allem würde ich nur von einem Zwischentief sprechen. Man kann davon ausgehen, dass die Schwellenländer stark wachsen und deren riesige Bevölkerungen nach mehr Mobilität streben werden, was wiederum eine höhere Nachfrage nach Treibstoffen bewirken wird. Zudem sind schon lange keine großen Ölfelder mehr gefunden worden, gleichzeitig schrumpfen die Fördermengen in vielen der bereits erschlossenen großen Lagerstätten. Das wird dazu führen, dass man den von der IEA prognostizierten Verbrauch nur schwer decken können wird. Wenn man das erreichen will, braucht man zumindest einen anständigen Preis. Aus diesen Gründen rechnen wir mit langfristig steigenden Preisen. Ohnehin wird aber der Verbrauch in den USA und Europa zugunsten der aufstrebenden Schwellenländer zurückgehen müssen.

Wie hoch schätzen Sie die derzeit frei verfügbaren Kapazitäten am Markt ein?
Das ist sehr schwer zu sagen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es noch bedeutende swing capacities gibt.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/409178/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

  

Beitrag melden
    
"Ölland Brasilien muss Benzin kaufen"
71. Beitrag von Rang: 17 keram(49) am 22.2.10 11:39

Als Antwort auf Beitrag # 70

Brasilien importiert zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten wieder Benzin. Zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) will die staatliche Ölgesellschaft Petrobras bis Ende Februar aus Venezuela einführen, berichtete die Zeitung "Estado". Die Kosten beliefen sich auf 140 Mio. $. Petrobras bestätigte die Lieferauftrag und bezeichnete ihn als "guten Deal".

Die Südamerikaner reagieren damit einerseits auf eine steigenden Benzinverbrauch, andererseits aber auch auf eine schlechte Zuckerernte. In Brasilien wird im großen Umfang Ethanol - das aus Zucker gewonnen wird - als Treibstoff verwendet. 90 Prozent der Fahrzeuge können den Biosprit verarbeiten. Wegen der rückläufigen Produktion senkte die Regierung die Ethanol-Beimischung vor kurzem von 25 auf 20 Prozent. Die Entscheidung von Petrobras belegt, dass die Zeit der Benzinunabhängigkeit vom Ausland vorbei sein könnte.

Für den Ölmarkt ist die Entscheidung bedeutsam: Sollte Brasilien dauerhaft als Nachfrager auftreten, würde das die Preise für Rohöl und Benzin nach oben treiben. Seit Wochen pendelt der Ölpreis zwischen 70 $ und 80 $. Während der Konjunkturoptimismus für steigende Notierungen spricht, drückt das Überangebot und der Lagerüberhang in den westlichen Industriestaaten nach wie vor auf die Stimmung. Am Donnerstag kostete Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) rund 78 $.

Brasilien leidet stark unter dem Wetter. Der Ölausstoß verfehlte die Erwartungen, hauptsächlich aufgrund der rückläufigen Produktion von Biosprit. Diese schrumpfte 2009 um 7000 Barrel pro Tag - das erste Minus in einem Jahr seit 2001. Starke Regenfälle schmälerten die Zuckerrohrernte und reduzierten den Saccharose-Anteil.

Steigender Spritverbrauch wahrscheinlich
Gleichzeitig wächst die Ölnachfrage in dem Land stark. 2009 nahm sie mit einem Plus von 9,1 Prozent so stark zu wie noch nie im Jahresvergleich. Dieser Trend dürfte anhalten: Das US-Energieministerium erwartet, dass die Nachfrage über dieses und nächstes Jahr anziehen wird - von 2,62 Millionen Barrel pro Tag im vierten Quartal 2009 auf 2,74 Millionen im Schlussvierteljahr 2010 und 2,85 Millionen in den letzten drei Monaten 2011.

Der Ausblick wird äußerst unterschiedlich eingeschätzt. Die Rohstoff-Analysten von Barclays Capital schätzen, dass Brasilien 2010 das größte Potenzial für Produktionssteigerungen hat. Experten von Bank of America Merrill Lynch warnen allerdings, dass der Ausstoß von Öl und anderen Treibstoffen wie Biosprit von Nicht-Opec-Ländern wahrscheinlich 2011 bei rund 52,3 Millionen Barrel am Tag seinen Höhepunkt erreichen wird. "Danach sehen wir stetige Produktionsrückgänge, bis auf 51 Millionen Barrel am Tag 2015", heißt es in einer Studie.

Brasilien könnte die Versorgungssituation bei Benzin durchaus beeinträchtigen. Starke Nachfrage aus Afrika - insbesondere Nigeria - und China stützt momentan die europäischen Benzinpreise. Laut dem Beratungshaus PJK International fielen die Vorräte in der Region Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen in der vergangenen Woche um 5,6 Prozent auf 980.000 Tonnen. "Es ist selten, dass europäisches Benzin auch in Richtung China geht", sagte Pieter Kulsen, Gründer von PJK. Die Benzin- und Gasölbestände, die auf Tankern lagern, fielen auf 57 Millionen Barrel gegenüber 80 Millionen Barrel im Dezember, hieß es in einer Analyse des Beratungshauses Poten & Partners.

Anders sieht es in den USA aus. Dort ist der Verbrauch nach wie vor extrem schwach. Laut dem American Petroleum Institute kletterten die privaten Benzinvorräte in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche um 1,4 Millionen Barrel. Der historische Aufbau liegt durchschnittlich bei 0,5 Millionen Barrel.

Über das nächste Jahrzehnt wird es nicht besser werden. Wegen einer höheren Energieeffizienz und einer wachsenden Verbreitung von Hybridautos werde der US-Benzinkonsum bis 2020 um 31 Prozent sinken, sagt das Beratungshaus JBC Energy voraus. Statt 8,29 Millionen Barrel würden in zehn Jahren nur noch 5,7 Millionen Barrel nachgefragt, sagte JBC-Energy-Direktor Johannes Benigni.

Ölprognosen für die kommenden Jahre weichen stark voneinander ab. Mittelfristig erwarten viele Analysten, dass die Ölnachfrage das Angebot übersteigen wird. Die Barclays-Capital-Experten gehen daher von einem Preisanstieg bis auf 137 $ je Barrel im Jahr 2015 aus. Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch warnen allerdings vor großen Schwankungen: Bis 2014 könne sich der Ölpreis in einer Spanne von 50 bis 150 $ bewegen.

  

Beitrag melden
        
"RE: Ölland Brasilien muss Benzin kaufen"
72. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 22.2.10 12:16

Als Antwort auf Beitrag # 71

Über das nächste Jahrzehnt wird es nicht besser werden. Wegen einer höheren Energieeffizienz und einer wachsenden Verbreitung von Hybridautos werde der US-Benzinkonsum bis 2020 um 31 Prozent sinken, sagt das Beratungshaus JBC Energy voraus. Statt 8,29 Millionen Barrel würden in zehn Jahren nur noch 5,7 Millionen Barrel nachgefragt, sagte JBC-Energy-Direktor Johannes Benigni.


Eine eher ungewöhnliche Sichtweise. Was gut und was schlecht ist, ist offensichtlich vor allem eine Frage des Standpunktes.

  

Beitrag melden
"China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer"
73. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 23.2.10 12:33

Als Antwort auf Beitrag # 0

China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer

Feb. 23 (Bloomberg) -- China overtook the U.S. as Saudi
Arabia’s largest buyer of crude oil, as the world’s second-
biggest energy consumer added refineries and upgraded facilities
to process lower-quality oil.

The CHART OF THE DAY shows crude imports from Saudi Arabi