EANS-Adhoc: BWT Aktiengesellschaft / BWT im ersten Quartal 2009: Umsatz- und Ertragsrückgange halten sich in Grenzen =
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08.05.2009
• Umsatz: 91,9 Mio. EUR (-7,1%)
• EBIT: 6,6 Mio. EUR (-18,9%)
• Nettoergebnis: 4,3 Mio. EUR (-25,1%)
• Operativer Cashflow: +1,2 Mio. EUR nach -8,5 Mio. EUR
• Gearing: 20,5% nach 30,0% im Vorjahr
• Eigenkapitalquote: 48,6% nach 44,9% im Vorjahr
"Angesichts des wirtschaftlichen Umfelds hat sich die BWT - Best Water
Technology - Unternehmensgruppe im 1. Quartal 2009 besser als erwartet
geschlagen. Die Umsatzreduktion gegenüber dem Vorjahr betrug 7,1%, das EBIT hat
sich um 18,9% verringert. Rechtzeitig eingeleitete Kostensparmaßnahmen und eine
im Verhältnis zum Umsatz verbesserte Bruttomarge haben den Ertragsrückgang in
Grenzen gehalten," kommentiert Andreas Weißenbacher, CEO der BWT-Gruppe, das
erste Quartal 2009.
Der konsolidierte Konzernumsatz der BWT-Gruppe ist in den ersten drei Monaten
von 99,0 Mio. EUR um 7,1% auf 91,9 Mio. EUR gesunken. Dabei waren regional sehr
unterschiedliche Entwicklungen festzustellen. Das erfreuliche Plus bei den
"BWT-water & more"-Kaffeemaschinenfiltern und bei Wasserspendern hat den
Point-of-Use-Umsatz um 35,4% vorangebracht. Damit steht dieser Bereich bereits
für 5% des Konzernumsatzes (VJ: 3,4%). Das Servicegeschäft ist insgesamt um 6,4%
gewachsen.
Durch eine im Verhältnis zum Umsatz verbesserte Bruttomarge und durch
Kostensparmaßnahmen konnte der Rückgang des EBITs nach drei Monaten auf 6,6 Mio.
EUR oder um 1,5 Mio. EUR bzw. 18,9% unter dem Vorjahreswert begrenzt werden. Die
Konzernsteuerrate ist von 25,8% im Vorjahr auf 28,3% gestiegen, hier hat sich
vor allem das höhere Ergebnis im Segment France / Benelux ungünstig ausgewirkt.
Das Jahresergebnis nach Minderheitsanteilen betrug 4,3 Mio. EUR gegenüber 5,7
Mio. EUR im Vorjahr (-25,1%).
Deutlich optimiert wurde im 1. Quartal 2009 der operative Cashflow: mit +1,2
Mio. EUR wurde der Vorjahreswert von -8,5 Mio. EUR klar verbessert. Der im
Vergleich zum Vorjahr gesunkene Working Capital-Bedarf hat den niedrigeren
Cashflow aus dem Ergebnis überkompensiert. Die Nettoverschuldung des
BWT-Konzerns bewegt sich weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Saldo aus
Bankguthaben und verzinslichen Finanzverbindlichkeiten ist gegenüber dem 31.3.
des Vorjahres um fast 12,0 Mio. EUR auf 28,8 Mio. EUR zurückgegangen, gegenüber
dem Jahresende 2008 (25,9 Mio. EUR) nur um 2,9 Mio. EUR angestiegen. Das Gearing
betrug damit 20,5% gegenüber 30,0% zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres und
18,8% zum 31.12.2008. Die Eigenkapitalausstattung der BWT-Gruppe bleibt mit
48,6% der Bilanzsumme auf hohem Niveau, zum 31.12. des Vorjahres betrug sie 49%
und am 31.3.2008 44,9%.
Ausblick
Die verschärften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirken sich in den
verschiedenen Segmenten der BWT-Gruppe bisher sehr unterschiedlich aus. Während
in Italien, Spanien und Osteuropa deutliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen
waren, hat sich die Gruppe in Kernländern wie Österreich, Deutschland,
Frankreich, Dänemark und in der Schweiz bis dato gut behauptet.
Andreas Weißenbacher: "Wir sind ist hoch konzentriert, die negativen
Auswirkungen der Wirtschaftslage auf die Umsätze durch verstärktes Kosten- und
Cashmanagement wie im ersten Quartal 2009 so gering als möglich zu halten. Die
gestartete Optimierung der Konzernstruktur kann zusätzlich positive Effekte
generieren. Die sehr solide Bilanzsituation mit geringer Nettoverschuldung und
hoher Eigenkapitalquote ist in diesem Umfeld ein sehr wertvoller
Sicherheitsfaktor."
Der Bericht zum ersten Quartal 2009 steht unter www.bwt-group.com zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
BWT Aktiengesellschaft
Mag. Ralf Burchert
ralf.burchert@bwt-group.com
Tel.: 06232/5011-1113
Ende der Mitteilung euro adhoc
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