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Home Conferences Österreichische Aktien im In- und Ausland
go.to/aktienforum

"STRABAG SE 6 - Highway to H.................."
Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 24.11.09 17:46

...Heaven oder Hell?

6 Monate



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Antworten zu diesem Thema
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Talfahrt der deutschen Baubranche
07.10.08 09:16
1
Deripaska:Zusammenarbeit geht weiter
07.10.08 09:33
2
      Strabag erwartet 2009 um 20% mehr Umsatz, mehr Gewinn
09.10.08 13:49
3
      Raiffeisen macht es möglich - Deripaska bleibtinteressantgut analysiert
09.10.08 15:42
4
      Massenpleiten an den Baustellen?
09.10.08 16:00
5
      Commerzbank macht es nicht möglich - Deripaska geht
09.10.08 23:25
6
Schätzungen ab 2009 signifikant nach unten
12.10.08 14:34
7
Trauerspiel
13.10.08 17:56
8
      Russland bleibt Kernmarkt
16.10.08 13:37
9
Großaktionär Deripaska in Not
22.10.08 09:48
10
Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen
24.10.08 13:56
11
      RE: Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen
24.10.08 14:08
12
      RE: Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen
24.10.08 18:34
13
      350-Millionen-Auftrag
03.11.08 14:07
14
RCB halbiert das Kursziel
06.11.08 21:51
15
RE: RCB halbiert das Kursziel
07.11.08 08:06
16
      Strabag in Russland
10.11.08 13:59
17
      Putin gibt 5 Billionen$ für Infrastrukturprojekte aus
17.11.08 18:28
18
Das Risiko sind halt die Ausfälle
18.11.08 09:48
19
Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben"interessant
23.11.08 08:33
20
      RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe hab...
23.11.08 11:00
21
      RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe hab...
23.11.08 12:09
22
      RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe hab...
23.11.08 12:22
23
      RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe hab...
23.11.08 13:56
24
Platzt der Traum?
24.11.08 11:04
25
RE: Platzt der Traum?
24.11.08 13:02
26
      Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen
25.11.08 16:34
27
      RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen
25.11.08 16:45
28
      RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen
25.11.08 17:33
29
      RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen
25.11.08 17:51
30
      Strabags russisches Roulette
05.12.08 15:50
31
      Analysten: "2009 wird für Strabag und Co schwieriges Ja...
28.12.08 13:20
32
Sal. Oppenheim sagt 'Reduce'
12.1.09 11:59
33
Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein
04.2.09 22:01
34
RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein
05.2.09 23:25
35
      RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein
06.2.09 18:28
36
      RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein
06.2.09 18:32
37
      RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein
07.2.09 10:34
38
HSBC startet Strabag-Bewertung mit "Underweight"
06.2.09 14:51
39
Strabag zieht in Russland Reißleine
06.2.09 17:28
40
Strabag meldet Einstieg bei Hamburger Baukonzern Wellma...interessant
09.2.09 14:04
41
STRABAG wird auch heuer wachsen!!!!
09.2.09 15:58
42
Eckdaten für 2008 kommen am Dienstag
09.2.09 18:00
43
Strabag plant 2009 keine grösseren Akquisitionen
09.2.09 18:33
44
      Strabag räumt ein: Nach 28 Prozent Plus wächst heuer di...
09.2.09 18:32
45
Deutsche Bank senkt das Kursziel
11.2.09 09:40
46
Plötzlich ist auch hier doch alles andersinteressant
13.2.09 14:39
47
Deripaska muß raus
17.2.09 19:12
48
1,1 Millionen Euro Schadenersatz an Strabag
21.2.09 14:03
49
Deripaska dürfte Aktien zum Teil abgeben - HPH kauft zu
26.2.09 11:56
50
Langer Abschied der Strabag von "ihrem" Oligarchen TM
04.3.09 16:52
51
good news
05.3.09 12:58
52
EU genehmigt Strabag-Einstieg bei Hamburger Baukonzern ...
10.3.09 17:38
53
Strabag-Konsortium saniert ungarischer Bahnstrecke
10.3.09 17:38
54
Tieferes Kursziel von UniCredit
27.3.09 08:51
55
Strabag erhält im Konsortium deutschen Autobahn-Auftrag
06.4.09 10:27
56
VORLÄUFIGE ZAHLEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008interessant
07.4.09 13:42
57
einstelliges kursziel
08.4.09 08:41
58
RE: einstelliges kursziel
08.4.09 08:50
59
RE: einstelliges kursziel
08.4.09 09:10
60
      RE: einstelliges kursziel
08.4.09 09:18
61
      RE: einstelliges kursziel
08.4.09 13:33
62
      RE: einstelliges kursziel
08.4.09 15:57
63
Ermittlungen gegen Konzern-Chef Haselsteiner
09.4.09 11:01
64
UniCredit kürzt das Kursziel
16.4.09 10:46
65
RE: UniCredit kürzt das Kursziel
16.4.09 11:27
66
Russische UMMC storniert Auftrag über 150 Mio. Euro
18.4.09 09:35
67
Strabag von Sal. Oppenheim noch tiefer gestuft
23.4.09 12:24
68
STRABAG erhält Großauftrag zum Bau des kroatischen Hafe...
24.4.09 13:13
69
Deripaska gibt Strabag-Anteile ab
27.4.09 12:22
70
Raiffeisen-Strabag-Rettungspaket für Deripaska ist gesc...
27.4.09 20:34
71
      RE: Raiffeisen-Strabag-Rettungspaket für Deripaska ist ...gut analysiert
27.4.09 23:18
72
      Auftragseingang nicht schlechterinteressant
28.4.09 17:22
73
      RE: Auftragseingang nicht schlechter
28.4.09 17:43
74
Ergebnisse 2008
30.4.09 17:17
75
Goldman Sachs hebt Kursziel an
07.5.09 11:28
76
"Erst 2012 wird es für die Branche richtig hart"?interessant
18.5.09 07:58
77
      Damm im Oman
18.5.09 08:48
78
Strabag wird von RCB hochgestuft
19.5.09 10:29
79
Hochstufung nach Kursverlusten
21.5.09 12:16
80
@Charties
26.5.09 12:20
81
      DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro aninteressant
27.5.09 08:21
82
      RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an
27.5.09 09:14
83
      RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an
27.5.09 10:21
84
      RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an
27.5.09 11:57
85
      RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an
27.5.09 16:34
86
      Aktienrückkauf geplant...
28.5.09 09:54
87
Markterwartungen für Freitag
27.5.09 16:12
88
Die Markterwartungen für Freitag
28.5.09 13:40
89
Quartalsergebnis: Leicht über den Erwartungen
29.5.09 08:14
90
Sal. Oppenheim bestätigt Fair Value
29.5.09 14:40
91
Strabag bleibt auf Kaufliste der Deutsche Bank
02.6.09 08:51
92
der nächste Grossauftrag......
03.6.09 14:26
93
      Unicredit Kursziel 21
10.6.09 15:21
94
live-rede startet jetzt
19.6.09 10:00
95
RCB bestätigt "Hold" Einstufung
16.6.09 11:49
96
Strabag rückt in den Fonds-Fokus
16.6.09 17:30
97
OB...
19.6.09 13:08
98
      Baukrise ab 2012!
19.6.09 13:30
99
      RE: OB...
19.6.09 13:44
100
      Liquiditätssicherung sticht Margen
19.6.09 15:05
101
      RE: Liquiditätssicherung sticht Margen
21.6.09 11:37
102
      Best of HV
21.6.09 13:11
103
Erste Group reduziert Kursziel für Strabag um 30%
23.6.09 11:25
104
aktienrückkauf
26.6.09 14:23
105
der größte Auftrag der Firmengeschichte.......interessant
30.6.09 11:53
106
RCB wertet jüngsten Auftragseingang bei Strabag klar po...
30.6.09 16:07
107
Strabag: Neuer Auftrag! Neue Rallye?
03.7.09 11:39
108
      STRABAG tritt von Cemex-Kauf zurück
03.7.09 12:13
109
      RE: STRABAG tritt von Cemex-Kauf zurück
03.7.09 12:37
110
      Unicredit mit Kaufempfehlung..........
04.7.09 14:09
111
      RE: STRABAG tritt von Cemex-Kauf zurück
05.7.09 20:48
112
Deutsche Bank erhöht das Kursziel nach Absage an Cemex
06.7.09 17:25
113
Strabag erhält zwei Flughafenaufträge im Oman
07.7.09 10:26
114
Unglaublich...der nächste Auftrag!
07.7.09 14:42
115
Strabag ist für die DZ Bank eine Kaufempfehlung
27.7.09 12:02
116
Strabag ist für die RCB nun eine Kaufempfehlung
03.8.09 14:23
117
Strabag legt Sotschi auf Eis
04.8.09 17:02
118
STRABAG bewirbt sich für Projekt bei Mochovce-Ausbau
07.8.09 08:10
119
Tochter Züblin baut € 300 Mio. Einkaufszentrum in Dortm...
07.8.09 11:07
120
Straßenprojekt S8 in Polen im Wert von € 123 Mio.
12.8.09 16:37
121
Strabag überschreitet bei Efkon die 50 Prozent-Marke
19.8.09 13:09
122
67 mn auftrag
27.8.09 10:56
123
Halbjahresergebnis
31.8.09 08:34
124
STRABAG SE erhöht Umsatz und EBITDA im 1. Halbjahr 2009
31.8.09 08:35
125
RE: STRABAG SE erhöht Umsatz und EBITDA im 1. Halbjahr ...
31.8.09 09:05
126
      HSBC Kursziel 15 Euro
03.9.09 07:16
127
      Conditions improving, stimulus ahead
07.9.09 19:44
128
weltweite Aufträge in dreistelliger Millionenhöhe
11.9.09 12:36
129
Goldman Sachs stuft Strabag von "Neutral" auf "Sell" ab
16.9.09 11:19
130
Strabag steigt bei Offshore Wind ein
18.9.09 15:29
131
Könnte ein tolles Wachstumsfeld sein
18.9.09 15:34
132
Tochter Züblin International erhält Versorgungs- und Se...
21.9.09 14:50
133
Strabag im Rennen um polnisches Flüssiggas-Terminal
30.9.09 16:41
134
Strabag wieder optimistischer für Sotschi-Bauprojekte
30.9.09 21:25
135
Ärger in Russland?
07.10.09 11:01
136
      "Kommersant":Strabag Moskau im Visier der Steuerfahnder
07.10.09 11:47
137
      Steuer-Strafe in Moskau bereits beglichen
08.10.09 11:01
138
STRABAG erschließt Indien als neuen strategischen Markt
14.10.09 11:46
139
22er Stopps abgeräumt
22.10.09 09:18
140
Strabag will Schweizer Nummer 1 kaufen
02.11.09 08:49
141
Gekauft! -5%
02.11.09 09:07
142
Russland-Rauswurf?
03.11.09 09:04
143
Strabag sieht gesteuerte Medienkampagne
04.11.09 07:20
144
      STRABAG Konsortium baut Wiener Hauptbahnhof für € 220 M...
04.11.09 17:28
145
      RE: STRABAG Konsortium baut Wiener Hauptbahnhof für € 2...
04.11.09 19:31
146
großauftrag aus der slowakei
17.11.09 13:49
147
Strabag nach Deripaska-Gerüchten fester
23.11.09 10:58
148
Deripaska) möchte Option verlängern, nicht kaufen
23.11.09 11:43
149
      RE: Deripaska) möchte Option verlängern, nicht kaufen
23.11.09 20:03
150
      Gerichtsurteil in dritter Instanz: Strabag muss zahlen
24.11.09 09:34
151
Zahlen Q3
30.11.09 07:38
152
Ausblick für 2009 enttäuscht etwas
30.11.09 16:56
153
Goldman Sachs Anlageempfehlung weiterhin bei "Sell"
01.12.09 15:50
154
deutsche bank dagegen erhöht kursziel auf 30 euro
01.12.09 15:57
155
Erste Bank Analyse
01.12.09 20:19
156
Chevreux
04.12.09 08:53
157
Großauftrag: € 740 Mio.-Projekt Nairobi Bypass
14.12.09 14:09
158
Deripaska pfeift aus dem letzten Loch
18.12.09 10:29
159
Deripaskas Wiedereinstieg rückt näher
29.12.09 16:53
160
Strabag-Deal in Bosnien wackelt
30.12.09 12:43
161
Erste PPP-Autobahn Dänemarks geht an STRABAG – Investit...
07.1.10 14:24
162
Strabag kauft tschechische Bahnbaufirma
13.1.10 10:02
163
Bei der Strabag ist wirklich jeder Euro hart verdient
28.1.10 08:27
164
260 Mio.-Auftrag im polnischen Verkehrswegebau
01.2.10 13:24
165
Gute Position in Abu Dhabi
07.2.10 13:33
166
Erwartungen für morgen
17.2.10 21:43
167
Leistung 2009 wie erwartet leicht unter Vorjahr
18.2.10 14:54
168
Deutsche Bank: 14% - 22% EPS upgrades
19.2.10 10:53
169
UniCredit bestätigt Kaufempfehlung
20.2.10 11:04
170
So schnell wird aus 1 Mrd nur 500 Mio Aufträge
23.2.10 21:49
171
RE: So schnell wird aus 1 Mrd nur 500 Mio Aufträge
23.2.10 22:34
172
Wachstumsmarkt Saudi Arabien: STRABAG Tochter sichert s...
09.3.10 13:40
173
Strabag ergattert Riesenauftrag
12.3.10 12:02
174
Republika Srpska rechnet mit Baustart für Strabag-Autob...
12.3.10 17:01
175
Strabag repariert Belgrader Hauptverkehrsbrücke um 58 M...
15.3.10 11:39
176
STRABAG erhält Großauftrag für € 170-Mio. Hochhausproje...
22.3.10 15:34
177
STRABAG SE gewinnt Tunnelprojekt in der Schweiz im Wert...
01.4.10 13:15
178
Weiterer Grossauftrag für Berliner Flughafen
06.4.10 16:42
179
# Goldman Sachs senkt Strabag-Kursziel von 30,40 Euro a...
07.4.10 08:58
180
kein Kommentar?
17.4.10 15:07
181
RE: kein Kommentar?
17.4.10 19:36
182
Erste Group reduziert Strabag-Kursziel von 25 auf 23,30...
19.4.10 11:59
183
Deutsche Bank: 4Q09E results preview
19.4.10 17:05
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Großauftrag in Zadar (Kroatien) im Wert von € 93 Mio.
22.4.10 12:49
185
Analysten prognostizieren Umsatzplus für Bilanz 2009
28.4.10 17:15
186
Raiffeisen Expects Deripaska to Regain 25-Percent Strab...
29.4.10 11:28
187
gusenbauer wird vorsitzender des aufsichtsrats
29.4.10 12:43
188
      RE: gusenbauer wird vorsitzender des aufsichtsrats
29.4.10 22:01
189
Dividende von 0,5 Euro je Aktie, Konzernergebnis ist um...
30.4.10 08:13
190
Strabag Plans to Sell 100 Million-Euro Bond This Year, ...
30.4.10 09:49
191
Alpine empört über Gusenbauer
30.4.10 13:27
192
RE: Alpine empört über Gusenbauer
30.4.10 13:37
193
RE: Alpine empört über Gusenbauerwitzig
30.4.10 17:35
194
RE: Alpine empört über Gusenbauer
30.4.10 17:56
195
RE: Alpine empört über Gusenbauer
30.4.10 19:35
196
RE: Alpine empört über Gusenbauergut analysiert
30.4.10 23:33
197
RE: Alpine empört über Gusenbauer
01.5.10 09:12
198
RE: Alpine empört über Gusenbauer
01.5.10 08:37
199
      RE: Alpine empört über Gusenbauer
01.5.10 09:15
200
      RE: Alpine empört über Gusenbauer
01.5.10 10:09
201
      RE: Alpine empört über Gusenbauer
01.5.10 10:25
202
Analysten zu den 2009er Zahlen
01.5.10 10:44
203
UniCredit erhöht Strabag-Kursziel von 25 auf 27 Euro
07.5.10 14:01
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      Strabag - Goldman hebt das Kursziel an! (28,4 Euro)
11.5.10 11:49
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Strabag peilt bis 2020 'führende Rolle' in Russland an
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17.5.10 14:50
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STRABAG begibt € 100 Mio.-Anleihe
19.5.10 11:53
209
Strabag will eigene Aktien kaufen...
19.5.10 13:02
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Hans Peter Haselsteiner in einem seiner seltenen Interv...
22.5.10 15:02
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LAFARGE UND STRABAG GRÜNDEN GEMEINSAME ZEMENT-HOLDING I...
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RE: LAFARGE UND STRABAG GRÜNDEN GEMEINSAME ZEMENT-HOLDI...
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STRABAG SE mit Rekordauftragsbestand und geringerem Win...
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STRABAG erhält neue Großaufträge im Wert vom 156 Mio. i...
01.6.10 12:36
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PPP-Auftrag im Wert von € 160 Mio. für drei Schulen in ...
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RCB erhöht Strabag-Kursziel leicht von 24,00 auf 24,50 ...
17.6.10 10:12
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Strabag Chief Sees ‘Only Stagnating Output’ in Russia i...
18.6.10 11:26
221
Ergebnisse zur Hauptversammlung
21.6.10 11:07
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Strabag erhält Kläranlagen-Auftrag in Syrien
24.6.10 12:38
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Strabag weist Kartell-Vorwürfe gegen polnische Tochter ...
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Strabag vor Auflösung des Milliarden-Auftrags in Bosnie...
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STRABAG erhält € 220 Mio. Auftrag für Hafenbau in Abu D...
21.7.10 12:37
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Strabag vor weiterem Großauftrag in Sotchi
25.7.10 14:21
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Haselsteiner: "Nichts anderes als Bestechung"interessant
02.8.10 08:11
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Strabag SE auf Platz 14 in der Welt
05.8.10 20:39
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Zementfabrik für € 160 Mio. bei Varna, Bulgarien
11.8.10 13:11
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Strabag Asks Banks for at Least 1.5 Billion Euros to Re...
26.8.10 12:52
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Deutsche Bank: 2Q10E results preview
27.8.10 10:55
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Analysten rechnen mit Halbjahresverlust auf Vorjahresni...
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Halbjahreszahlen
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Strabag - UniCredit senkt Kursziel von 27 auf 24 Euro
05.9.10 12:49
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Deutsche Bank: Reiterate Buy, New TP of €22 (€26)
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"Talfahrt der deutschen Baubranche"
1. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 07.10.08 09:16

Als Antwort auf Beitrag # 0

Deutsche Baubranche beschleunigt Talfahrt

Die Talfahrt der deutschen Baubranche hat sich angesichts der Konjunkturflaute und strengerer Konditionen für die Kreditvergabe beschleunigt

Der Markit-Index für die Branche sank im September um 0,9 auf 44,9 Punkte, wie die Forscher von Markit am Montag zu ihrer Umfrage unter 200 Baufirmen mitteilte. Damit blieb der Index den siebenten Monat in Folge unter der Marke von 50 Zählern. Erst bei Werten darüber wird Wachstum signalisiert.

Bergab ging es vor allem im Wohnungs- und im Tiefbau. Wegen der düsteren Konjunkturaussichten seien Ausschreibungen verschoben und neue Bauprojekte komplett abgesagt worden, hieß es. Außerdem hätten die Banken ihre Konditionen für die Kreditvergabe nach oben geschraubt, was die Marktnachfrage ebenfalls gedämpft habe.

Eine baldige Besserung erwarten die Unternehmen nicht. Der Teilindex für die Geschäftsaussichten fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. "Verantwortlich hierfür waren die eingetrübten Konjunkturaussichten und die globale Finanzmarktkrise", schrieben die Forscher. (APA)

  

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"Deripaska:Zusammenarbeit geht weiter"
2. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 07.10.08 09:33

Als Antwort auf Beitrag # 1

Deripaska: Strabag wichtiger als Magna

06.10.2008 (Die Presse)

Obwohl Oligarch die Magna-Aktien verkauft hat, soll Zusammenarbeit weitergehen.

Moldaschanowa sieht aufgrund der Vorgänge auch keinen Grund, an der Liquidität von Deripaskas Firmenkonglomerat zu zweifeln: „Wir haben keinen Mangel an Barvermögen.“ Warum man dann nicht nachgeschossen habe, um die Magna-Aktien zu behalten? „Es war ja nicht klar, wie weit der Aktienkurs noch runtergehen wird.“

siehe:http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/420392/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do

  

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"Strabag erwartet 2009 um 20% mehr Umsatz, mehr Gewinn"
3. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 09.10.08 13:49

Als Antwort auf Beitrag # 2

Der Baukonzern Strabag SE hat seine Geschäftsprognose für 2009 veröffentlicht. Demnach wird das Unternehmen, dessen Kurs in den vergangenen Tagen massiv unter Druck gekommen war, im nächsten Jahr um 20 Prozent mehr Bauleistung machen und den operativen Gewinn gegenüber 2008 "leicht steigern". Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wird heuer wie erwartet 400 Mio. Euro erreichen, die Jahresbauleistung (inklusive Arbeitsgemeinschaften) wird wie erwartet 2008 mit etwa 24 Prozent wachsen.

Das Finanzergebnis wird mit 10 bis 15 Mio. Euro negativ sein, Zinsleistungen aus hohen Cash-Beständen sollen für einen Wert leicht unterhalb der Nulllinie sorgen. Die Kapitalausgaben für 2008 (CAPEX/inklusive Akquisitionen) werden zwischen 14 und 15 Prozent des Umsatzes liegen, im nächsten Jahr sollen sie auf unter 10 Prozent heruntergefahren werden, heißt es in der Aussendung.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/345912/index.do

  

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"Raiffeisen macht es möglich - Deripaska bleibt" interessant gut analysiert
4. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 09.10.08 15:34

Als Antwort auf Beitrag # 3
Editiert am 09.10.08 15:42 von SieurKolou74

von Leo Himmelbauer | 09.10.2008

Raiffeisen macht's mit 500 Millionen € möglich: Deripaska bleibt bei Strabag an Bord

Raiffeisen und Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner helfen Oleg Deripaska aus der Patsche: Seine bei der Deutschen Bank deponierten Aktien werden zwischenfinanziert.

Die von Oleg Deripaskas Rasperia gehaltenen Strabag-Aktien werden in den kommenden Tagen - morgen oder nächste Woche nach Wien transferiert, informierte Strabag-CEO Hans-Peter Haselsteiner am Donnerstag Analysten. Deripaska werde daher Kernaktionär der Strabag bleiben. Das berichtet der Börse Express. Eine offizielle Bestätigung durch Strabag wird in den nächsten Minuten erwartet. Jedenfalls: Die Lösung kommt so, wie das WirtschaftsBlatt exklusiv am Montag berichtet hatte.

Für den "sehr unwahrscheinlichen" Fall, dass in Zukunft Ereignisse eintreten, die das doch nicht zulassen, haben Raiffeisen und die Haselsteiner-Familie vereinbart, Deripaskas Anteil zu übernehmen.

Die Finanzierung für Rasperias Anteil - 28,4 Millonen Aktien für rund 500 Mio. Euro - übernimmt ein österreichisches Konsortium, darin enthalten die "Co-Shareholder", so Haselsteiner.

Die Finanzierung, so der Börse Express, sei für einen Zeitraum von zwei Jahren zugesagt. Deripaska habe aber angekündigt, dass er das Darlehen voraussichtlich noch vor Weihnachten 2008 zurückzahlen könnte. Dennoch habe man sich auf zwei Jahre geeinigt. Haselsteiner zufolge habe man diese Finanzierung gerne gemacht, weil ein geringes Risiko damit verbunden sei. Gefragt, wie Deripaska zur Strabag steht, meint er: "Er will die Strabag auf jeden Fall behalten". Raiffeisen und Haselsteiner hätten sich diesbzgl. verhalten, wie man es von Co-Shareholdern verlangen könne.

Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner hatte zu Mittag seine Jahresprognose den geänderten Marktverhältnissen angepasst. Die Kehrtwende kommt überraschend. Hatte er anläßlich des Halbjahresbilanz Ende August noch gesagt, die Bauleistung werde deutlicher als erwartet um 25 Prozent steigen, so geht er jetzt von einem Zuwachs von 24 Prozent aus. Für 2009 ist eine weitere Steigerung von 20 Prozent zu erwarten. Das teilte der Konzern Donnerstag Mittag in einer ersten Aussendung mit, der später eine zweite folgte, in der für 2009 keine Guidance mehr gegeben wurde.

An der Börse war es nach der Meldung mit den deutlichen Zugewinnen am Donnerstag vormittag für die zuletzt auf All-Time-Low geprügelte Aktie vorbei. Das Papier fiel von 24,50 auf 23 € - um sechs Prozent. Die Strabag-Aktie war am Dienstag auf bis zu 18,51 € abgesackt - eine Folge der Unsicherheit darüber, ob Oleg Deripaska als Kernaktionär erhalten bleibt. Mit dem rasanten Kursverfall hatte niemend gerechnet, auch nicht Konzernchef Haselsteiner. Noch Ende September hat er für die Haselsteiner Familien-Privatstiftung 67.356 Strabag-Aktien gekauft - zu einem Stückpreis von 30,989 €, macht in Summe ein Investment von knapp 2,08 Millionen €.

Haselsteiner rechnet für heuer mit einem EBIT von rund 400 Millionen € und damit einer Steigerung von 28 Prozent. Auch das ist eine marginale Änderung der Wortwahl. Zuletzt war von einer Erhöhung um knapp 30 Prozent die Rede.

Strabag rechnet für heuer mit einem Finanzergebnis von 25 bis 30 Millionen € und mit 18 bis 22 Millionen € in 2009. Dann hieß es, heuer würden minus 10 bis minus 15 Millionen € erwartet und zu 2009 gebe es keine Angaben.

Die Steuerquote des Konzerns soll heuer wie bis bei 25 Prozent liegen. Der Ankauf von Anteilen an der börsenotierten deutschen Strabag soll die Minderheiten von zuletzt 37,4 Millionen auf heuer 20 bis 25 Millionen und 2009 auf 25 bis 30 Millionen € verändern.

Quelle:http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/345868/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=1.DT


  

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"Massenpleiten an den Baustellen?"
5. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 09.10.08 16:00

Als Antwort auf Beitrag # 4

Baukrise: Massenpleiten an den Baustellen?

07.10.2008 PETER MARTOS (Die Presse)

Im EU-Boomland Rumänien und in Ungarn verschärft die globale Finanzkrise die Flaute.

WIEN. Seit fast zwei Jahren kämpft Ungarns Baubranche mit einem veritablen Rückgang der einst zweistelligen Zuwachsraten. Seit zwei Monaten gesellt sich zur Flaute die Knausrigkeit der meisten Banken bei Kreditvergaben. Und vor gut zwei Wochen gingen die ersten Baufirmen pleite.

Verstärkt wird die Bauflaute durch ein Nachlassen der Immobilienblase, die auch die österreichische Immoeast (siehe Seite3) hart getroffen hat. Zusätzlich zu ihren Finanzierungsproblemen ist sie auch noch mit 25 Prozent am Baukonzern TriGránit des reichsten Ungarn Sándor Demján beteiligt. TriGránit hat in den Nachfolgestaaten des einstigen Ostblocks und in Russland Projekte im Gesamtwert von mehreren Milliarden Euro laufen.

Die weltweite Finanzkrise „verschärft die Aussichten der ansonsten schon in einer schweren Lage befindlichen Bauindustrie noch weiter“, erklärte Tibor Tolnai, Präsident des ungarischen „Landesverbands der Bauunternehmer“, dem Rundfunksender InfoRádió. Da die Baustoffpreise rasant gestiegen seien, bräuchten die meisten Baufirmen plötzlich mehr Geld als zu Jahresbeginn prognostiziert. Doch die Banken vergäben Kredite nur mit beträchtlichen Aufschlägen, weil sie die Baufirmen für Schuldner mit erhöhtem Risiko hielten. Laut Tolnai würden viele Firmen mangels Liquidität in den Konkurs schlittern.

Inzwischen haben die ersten großen Wohnbaufirmen vorsorglich Personalabbau angemeldet. Der Wohnungsbau ist bereits seit gut zwei Jahren in der Krise – der nach der Wende begonnene Bauboom ist seit vielen Jahren zu Ende und paart sich seit 2004 mit der Wirtschaftskrise in Ungarn.

Der einzige Bereich, in dem munter weitergebaut wird, sind Autobahnen. Bei diesen sind aber meist die Ungarn-Töchter ausländischer Konzerne wie der österreichischen Strabag tätig. Obwohl innerhalb von drei Monaten drei größere Autobahnteilstücke dem Verkehr übergeben wurden, konnte die Aktivität die Gesamtstatistik nicht schönfärben: Im Juli sank die Bautätigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,6 Prozent.

Aber nicht nur in Ungarn regiert an den Baustellen Nervosität. Auch Rumänien, das Bauboomland der Europäischen Union, gerät in eine Krise. Als das Nationalinstitut für Statistik (INS) am Montag bekannt gab, dass das Bauvolumen in den ersten acht Monaten des Jahres um 31,5 Prozent gewachsen sei, protestierten mehrere Baufirmen heftig. „Ich bin über diesen Zuwachs verwundert“, meinte Mircea Bulboaca, Chef von Con-A. „Soweit mir bekannt ist, stieg das Bauvolumen langsamer, weil es einen Finanzierungsengpass gibt und zahlreiche Projekte verspätet sind.“ Der Umsatz seiner Firma in der zentralrumänischen Stadt Sibiu (Hermannstadt) werde auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren, also bei etwa 60 Mio. Euro. Bulboaca berichtete der Zeitung „Business Standard“ über ein Treffen mit Kollegen, die von fünf- bis zehnprozentigen Zuwächsen gesprochen hätten.

Auch Finanzminister Varujan Vosganian erntete Widerspruch seitens der Baubranche, als er über die nächsten Jahre sprach. Rumänien werde vom nächsten Jahr bis 2013 nicht weniger als 250 Mrd. Euro an Investitionen anziehen, das garantiere ein jährliches Wirtschaftswachstum von fünf bis sechs Prozent, sagte der Minister.

Falsch, meinte Adriana Iftime, Geschäftsführerin einer Baufirmenvereinigung. Die Branche kämpfe mit dem von Bulboaca beschriebenen doppelten Problem. Laut Iftime sind in der ersten Jahreshälfte bereits 800 kleinere Baufirmen in Konkurs gegangen. Und selbst wenn die Aufträge wider Erwarten wieder kämen, würde die Baubranche mangels Arbeitskraft das Tempo nicht halten können. Rumänien kämpft mit Facharbeitermangel und setzt fast alle Mittel ein, um einen Teil der 3,6 Millionen im Ausland tätigen Landsleute zur Heimkehr zu bewegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.10.2008)

Quelle:http://diepresse.com/home/wirtschaft/finanzkrise/420674/index.do


  

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"Commerzbank macht es nicht möglich - Deripaska geht"
6. Beitrag von senf.(6) am 09.10.08 23:25

Als Antwort auf Beitrag # 4

ist zwar nicht die Strabag, aber auch ein Mitbewerber aus dem Baugeschäft der "Gemeinsame Projekte des Infrastrukturbaus in Russland fortgeführt"
Anscheinend wird bei Basic Elements schon per copy+paste De-Investitiert

Wenns es nur aushoit, die raika...

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Nachrichten

DJ Basic Element steigt bei Hochtief aus


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Basic-Element-Tochter Rasperia Trading Ltd vekauft ihre 9,99-prozentige Beteiligung an der Hochtief AG. Damit sei die russische Investmentgesellschaft komplett aus dem MDAX-Konzern ausgestiegen, sagte eine Sprecherin von Basic Element am Donnerstagabend.

Gemeinsame Projekte des Infrastrukturbaus in Russland würden wie geplant fortgeführt, teilte die Investmentgesellschaft weiter mit. Basic Element befindet sich vollständig im Besitz des russischen Milliardärs Oleg V. Deripaska.

Zudem teilte der Essener Baukonzern mit, dass die Commerzbank AG ihre Beteiligung an Hochtief mit Wirkung zum 6. Oktober auf 11,53% ausgeweitet hat.



DJG/ncs/brb



(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 09, 2008 13:52 ET (17:52 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.


Quell ow Jones 09/10/2008 19:52

  

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"Schätzungen ab 2009 signifikant nach unten"
7. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 12.10.08 14:34

Als Antwort auf Beitrag # 0

Erste Bank wird Schätzungen ab 2009 signifikant nach unten korrigieren müssen

STRABAG veröffentlichte diese Woche den Ausblick für 2009 und bestätigte auch grob die Unternehmensziele für das aktuelle Jahr 2008. Heuer plant das Unternehmen demnach - unterstützt durch die starke Akquisitionstätigkeit - die Umsätze um 24% auf rund EUR 12.250 Mio. und das operative Ergebnis um 28% auf EUR 400 Mio. zu steigern. Nach Berücksichtigung der angepeilten Werte für Finanzergebnis, Steuerquote und Minderheiten würde dies ein Nettoergebnis nach Minderheiten von rund EUR 265-270 Mio. bedeuten.

Auch 2009 strebt STRABAG ein Umsatzwachstum von rund 20% (folglich etwa EUR 14.700 Mio.) und eine leichte Verbesserung des operativen Gewinns an. Unserer Ansicht nach ist der Ausblick zwar deutlich schwächer, als man dies vor wenigen Monaten erwartet hätte, im Licht der dramatisch verschärften Kreditbedingungen der letzten Wochen ist sie jedoch nicht überraschend. Unsere Schätzungen und Kursziel befinden sich in Überarbeitung. Natürlich werden auch wir aufgrund der jüngsten Entwicklungen unsere Schätzungen ab 2009 signifikant nach unten korrigieren müssen.

  

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"Trauerspiel"
8. Beitrag von dani24(0) am 13.10.08 17:56

Als Antwort auf Beitrag # 7

Einer der wenigen Verlierer in ganz Europa.
Traurig, von der Eröffnung bei 24,74 bis zum SK von 19,00. Und das ohne Nachrichten. (Oder habe ich vielleicht eine übersehen??)

  

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"Russland bleibt Kernmarkt"
9. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 16.10.08 13:37

Als Antwort auf Beitrag # 8

Haselsteiner bekräftigt Engagement in Russland

Strabag-Chef: Greifen Deripaska-Anteile auf, wenn nötig - Notfall aber wenig wahrscheinlich

Wien - Hans-Peter Haselsteiner - Kernaktionär und Vorstandschef des von der Finanzkrise schwer gebeutelten Baukonzerns Strabag SE - hat am Donnerstag das geschäftliche Engagement des Konzerns in Russland bestätigt: "Ob mit oder ohne Oleg Deripaska, für uns bleibt Russland ein Kernmarkt", sagte Haselsteiner am Vormittag vor Journalisten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der russische Milliardär auch aus der Strabag aussteigen muss, schätzt er als "relativ gering" ein. Er bekräftigte die Absicht von ihm und seinem Partner Raiffeisen, in diesem Fall die Anteile des Russen (25 Prozent und eine Aktie) aufzugreifen.

Wie bekannt musste Deripaska wegen der Finanzkrise in den vergangenen Wochen beim kanadischen Autozulieferer Magna International sowie bei der deutschen Hochtief aussteigen. Die Strabag und ihr Russland-Partner Basic Element legten vor zwei Wochen überdies ein großes milliardenschweres Zement-Joint-Venture für die GUS auf Eis. Dies dürfte auch die Aktien der in Wien notierten Strabag SE zusätzlich belastet haben.

"Guter Markt"

Er rechne nicht damit, dass Deripaska der Strabag selbst als Partner verloren gehe, wenn er aus der Aktie aussteigen sollte, sagte Haselsteiner. Als Auftraggeber brauche man Deripaska ohnedies kaum, weil man genug Orders habe. "Ich glaube außerdem, dass der russische Staat die Olympischen Spiele in Sotschi nicht fallen lassen und dass das ein guter Markt für die Strabag wird." Haselsteiner glaubt, dass "die russische Volkswirtschaft die erste sein wird, die sich von dem Finanzdebakel erholt".

Der ehemals bei den Liberalen engagierte Strabag-Chef beteuerte, er habe nie damit gerechnet, dass die Aktie des vor einem Jahr an die Börse gekommenen Konzerns so tief unter ihren Buchwert fallen könne. Das Papier notierte am Donnerstag kurz nach 11.30 Uhr um 6,88 Prozent tiefer bei 18,80 Euro.

Laut "WirtschaftsBlatt" nutzt die Haselsteiner-Familie die tiefen Kurse zum Ausbau ihrer Positionen. Laut dem Zeitungsbericht hat die Kernaktionärsgruppe zuletzt 3,76 Mio. Aktien (3,3 Prozent des Grundkapitals) dazugekauft. (APA)

Quelle:http://derstandard.at/?url=/?id=1220460947924

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"Großaktionär Deripaska in Not"
10. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 22.10.08 09:48

Als Antwort auf Beitrag # 0

Oligarchen in der Finanzkrise Russlands Reiche verlieren Milliarden

Die Kurseinbrüche an der Moskauer Börse sorgen für Finanznöte unter Russlands Oligarchen. Prominentestes Opfer der Finanzkrise wurde jetzt Oleg Deripaska, der laut Rangfolge des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ mit 28 Milliarden US-Dollar bislang der reichste Russe ist. Nutznießer ist der russische Staat.



Es sieht nicht gut aus für den Oligarchen Oleg Deripaska: In den nächsten Tagen muss er zwei Milliarden Dollar auftreiben, um einen Kredit zurückzuzahlen.

Der 40-jährige Deripaska, der unter Experten als besonders aggressiver Unternehmer gilt und gern auf Pump kauft, musste sich nicht nur von seinen Anteilen bei Hochtief und dem kanadischen Autozulieferer Magna trennen, sondern bei der österreichischen Raiffeisen-Zentralbank eine halbe Milliarde Euro leihen, um sein Viertel am österreichischen Baukonzern Strabag zu halten.

Zudem muss er in den nächsten Tagen zwei Milliarden Dollar aufbringen, um einen Teil seines 4,5 -Milliarden-Dollar-Kredits zurückzuzahlen. Sonst verliert er 25 Prozent der Anteile am weltgrößten Nickel-Unternehmen Norilsk Nickel, schreibt die „Financial Times“.

Doch er ist nicht der einzige russische Milliardär, den die Finanzkrise eingeholt hat: Von den Kurseinbrüchen an der russischen Börse sollen laut russischen Medien außer Deripaska auch andere Großunternehmer wie Kunstinvestor Wladimir Potanin, der russische Investor Suleiman Kerimow, die Chefin des Baukonzerns Inteko Elena Baturina und Ölmilliardär Viktor Vekselberg betroffen sein.



Auch der russische Investor Suleiman Kerimow muss beim Staat betteln gehen

An der russischen Börse RTS wurden seit Mai fast 60 Prozent der Unternehmenswerte oder 700 Milliarden Dollar vernichtet.

Der Kursabsturz, bei dem der Leitindex vorübergehend bis zu 58 Prozent einbüßte, trifft die Oligarchen hart.

Marktkenner in Moskau berichten, dass Russlands Wirtschaftselite nun fieberhaft versucht, Bargeld aufzutreiben, um Kredite zu bedienen.

Vor allem Unternehmer, die ihre spektakulären Deals mit Fremdkapital finanzierten und als Sicherheit Aktien hinterlegten, stecken in Schwierigkeiten. Geht der Wert der gekauften Anteile zurück, muss Eigenkapital nachgeschossen werden – oder aber es gehen Anteile an die Bank zurück.


Dank der fallenden Kurse sind viele Unternehmen und Banken zu Schnäppchenpreisen zu haben. Das Geld (es ist von einem 50-Milliarden-Hilfspaket der Regierung die Rede), das die Firmen vor der Pleite retten soll, wird vor allen Dingen über die staatliche Vneshekonombank (VEB) zu den Not leidenden Firmen kommen.

Aufsichtsrat der VEB ist Ministerpräsident Wladimir Putin.

Die russische Elitenforscherin Olga Krischtanowskaja gegenüber dem Handelsblatt: „Die Not der Milliardäre stärkt die Rolle des Staates, da nun fast alle Ressourcen in seiner Hand konzentriert sind.“

  

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"Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen"
11. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 24.10.08 13:56

Als Antwort auf Beitrag # 10

Trotz Finanzkrise: Bauriese Strabag will Russland-Geschäft ausbauen

MOSKAU, 24. Oktober (RIA Novosti). Die österreichische Bauholding Strabag hält den Kauf von russischen Bauunternehmen, die wegen der Finanzkrise erschwinglicher geworden sind, für möglich.

Dies erklärte der Generaldirektor der russischen Tochter des österreichischen Konzerns, Alexander Ortenberg, am Freitag in einem RIA-Novosti-Interview.

Ortenberg teilte mit, dass der österreichische Baukonzern in Russland nur als Auftragnehmer agiert, unter bestimmten Bedingungen er jedoch bereit wäre, russische Bauunternehmen zu kaufen.

Der Kauf könnte in Frage kommen, wenn die russischen Bauunternehmen viele Aufträge und professionelle Mitarbeiter anbietet. Der Generaldirektor teilte mit, dass die Strabag-Leitung beschlossen hat, in die russische Baubranche zu expandieren.

Es würden neue Unternehmen für die Bauvorhaben in Russland geschaffen, die sich auf den Straßen-, Brücken- und Tunnelbau spezialisieren sowie sich mit Industriebau, dem unterirdischen Bau und dem umweltfreundlichen Bau beschäftigen.

Strabag soll gegenwärtig 34 Verträge für die Bauprojekte in Moskau, Jekaterinburg, Petersburg, Nowosibirsk, Tjumen und Nischni Nowgorod in Höhe von vier Milliarden Dollar haben.

Die Strabag AG wurde 1835 in Österreich gegründet, je 25 Prozent der Aktien gehören Rasperia Trading (Firma des russischen Oligarchen Oleg Deripaska), der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und der Familie des Strabag-Vorstandsvorsitzenden, Hans-Peter-Haselsteiner. Weitere 25 Prozent werden an der Wiener Börse gehandelt.

Auf dem russischen Markt ist Strabag seit den 90er Jahren präsent (bis 1999 unter dem Namen Ilbau).

Strabag gehört zu den fünf größten Baukonzernen in Europa. Nach eigenen Angaben beschäftigt der Konzern zurzeit rund 66 000 Mitarbeiter an über 500 Standorten und mit Bauprojekten in der Gesamthöhe von rund 13,4 Milliarden Euro

Quelle:http://de.rian.ru/business/20081024/117930414.html

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"RE: Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen"
12. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 24.10.08 14:08

Als Antwort auf Beitrag # 11

>Dies erklärte der Generaldirektor der russischen Tochter des
>österreichischen Konzerns, Alexander Ortenberg, am Freitag in
>einem RIA-Novosti-Interview.


ich glaub, die zentrale in österreich sieht das zumindest fürs nächste halbe jahr anders.

  

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"RE: Trotz Krise:Strabag könnte in Russland zukaufen"
13. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 24.10.08 18:34

Als Antwort auf Beitrag # 12

Bauriese Strabag behält Aufträge in Russland

MOSKAU, 24. Oktober (RIA Novosti). Kein einziger Auftrag der österreichischen Baukonzerns Strabag in Russland ist wegen der globalen Finanzkrise eingefroren worden.

Dies erklärte der Generaldirektor von Strabag in Russland, Alexander Ortenberg, am Freitag in einem RIA-Novosti-Interview.

Früher berichteten einige russische Medien, der Bauriese Strabag hätte als erster ausländischer Generalauftragnehmer in Russland eingestanden, dass er wegen Finanzschwierigkeiten Entwicklungsprojekte im Wert von 150 Millionen Dollar einfrieren muss.

Ortenberg zufolge haben russische Medien Informationen aus dem Wiener Hauptquartier des Baukonzerns falsch interpretiert, es handelte sich lediglich um ein virtuelles Szenario für den Fall, wenn die Verträge des österreichischen Unternehmens von seinen Auftraggebern eingefroren werden würden.

Nach Einschätzung der Strabag-Experten könnten bei einer ungünstigen Entwicklung in Russland Verträge im Wert von 100 bis 150 Millionen Euro eingefroren werden.

Nach Ortenbergs Worten agiert der österreichische Baukonzern in Russland nur als Auftragnehmer, unter bestimmten Bedingungen wäre er jedoch bereit, russische Bauunternehmen zu kaufen, da sie wegen der Finanzkrise erschwinglicher geworden sind. Der Kauf könnte in Frage kommen, wenn die russischen Bauunternehmen viele Aufträge und professionelle Mitarbeiter anbieten.

Die Folgen der Weltfinanzkrise könnten für Strabag die sinkenden Baukosten wegen der billigeren Baustoffe und Arbeitskräfte bedeuten, so dass die Auftraggeber von dieser Situation nur profitieren würden.

Ortenberg zufolge hat Strabag Verträge mit Russland für drei bis vier Jahre und will nur attraktive Verträge schließen.

Der Generaldirektor teilte mit, dass die Strabag-Leitung in Wien beschlossen hat, in die russische Baubranche zu expandieren.

Es würden neue Unternehmen für die Bauvorhaben in Russland geschaffen, die sich auf den Straßen-, Brücken- und Tunnelbau spezialisieren sowie sich mit Industriebau, dem unterirdischen Bau und dem umweltfreundlichen Bau beschäftigen.

Strabag soll gegenwärtig 34 Verträge für die Bauprojekte in Moskau, Jekaterinburg, Petersburg, Nowosibirsk, Tjumen und Nischni Nowgorod in Höhe von vier Milliarden Dollar haben.

Quelle:http://de.rian.ru/business/20081024/117935453.html

  

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"350-Millionen-Auftrag"
14. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 03.11.08 14:07

Als Antwort auf Beitrag # 13

350-Millionen-Auftrag in Polen

Der Baukonzern führt Konsortium zum Bau der Umfahrung Wroclaw an, der Auftragsbestand verdreifacht sich damit

Wien - Der österreichische Baukonzern Strabag hat als Führerin eines Konsortiums den Auftrag zum Bau der Umfahrung Wroclaw in Polen in Höhe von über 500 Mio. Euro erhalten. Rund 70 Prozent bzw. 350 Mio. Euro entfallen davon anteilig auf den Strabag-Konzern. Der Auftragsbestand in Polen hat sich damit gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,5 Mrd. Euro beinahe verdreifacht, teilte die Strabag heute, Donnerstag, mit.

Das Projekt beinhaltet die Errichtung eines Abschnittes von rund 13 km der Autobahn A-8, von 0,5 km der Schnellstraße S-8 sowie der 5,6 km der Anschlussstraße Dlugoleka. Die beteiligten Unternehmen und der Auftraggeber, die Generaldirektion für Landstraßen und Autobahnen, haben den Vertrag am 22. Oktober 2008 unterschrieben. Der Baubeginn ist im ersten Quartal 2009 geplant, die Bauzeit beträgt voraussichtlich 29 Monate.

"Dieser neue Auftrag lässt uns in diesem wichtigen Kernmarkt positiv bis 2011 blicken. Es zeigt sich wieder einmal, wie wichtig der europäische Kohäsionsfonds gerade in dieser Zeit ist," so Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner.

Die Strabag sieht Polen neben Tschechien als den Spitzenreiter unter den zentral- und osteuropäischen Märkten (mit Ausnahme Russlands) - sowohl was das Wachstum als auch was die Rentabilität betrifft. (APA)

Quelle:http://derstandard.at/

  

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"RCB halbiert das Kursziel"
15. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 06.11.08 21:51

Als Antwort auf Beitrag # 0

Strabag Datum/Zeit: 06.11.2008 17:30
Quelle: Raiffeisen Centrobank
Schätzungskürzungen nach Unternehmensausblick

In einem ersten Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2009 erwartete STRABAG SE ein Wachstum der Bauleistung um 20 % und eine flache Entwicklung des operativen Gewinnes im Jahresvergleich. Die Ziele eines Bauleistungswachstum von 24 % und eines operativen Gewinns von EUR 400 Mio. in 2008 wurden bestätigt. Darüber hinaus ist die Refinanzierung eines Kredits mit dem Oleg Deripaska die Kapitalerhöhung 2007 finanzierte positiv zu bewerten da dadurch ein Abverkauf der hinterlegten Aktien über den Markt ausgeschlossen ist. Beim Kapitalmarkttag zeichnete CEO Hans-Peter Haselsteiner ein etwas abgeschwächtes, aber immer noch positives Bild der weiteren Geschäftsentwicklung. Abgesehen von großvolumigen PPP Projekten, die noch nicht im Auftragsbestand enthalten sind, sieht das Unternehmen derzeit noch keine Risiken was die Durchführbarkeit und die Verfügbarkeit von Finanzierungslinien auf Kundenseite betrifft. Dies gilt auch für den russischen Markt von dem in den letzten Wochen viele negative Nachrichten zu Bauwirtschaft zu vernehmen waren und in dem derzeit lediglich Projekte im Wert von USD 150 Mio. als gefährdet eingestuft werden. In Reaktion auf das eingetrübte Marktumfeld und auf den Ausblick des Unternehmens passen wir unsere Schätzungen zum laufenden Geschäftsjahr nur geringfügig an und kürzen die Schätzung zum Gewinn je Aktie um jeweils 23,2 % und 38,0 % für 2009e und 2010e. Trotz der eher negativen Nachrichtenlagen sehen wird die Aktie derzeit als überverkauft an.

+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der CEE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis
+ Westliches Bauunternehmen mit dem höchsten CEE-Anteil am Umsatz

- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten

Empfehlung:

Basierend auf verschiedenen Bewertungsmethoden und angesichts des eingetrübten Umfeldes reduzieren wir unser Kursziel auf EUR 22,00 von EUR 45,00 und erhöhen aufgrund des Kurspotenzials von 44% die Anlageempfehlung auf „Kaufen“.

  

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"RE: RCB halbiert das Kursziel"
16. Beitrag von Rang: 28 ctt(21) am 07.11.08 08:06

Als Antwort auf Beitrag # 15


>
>Basierend auf verschiedenen Bewertungsmethoden und angesichts
>des eingetr�bten Umfeldes reduzieren wir unser Kursziel auf
>EUR 22,00 von EUR 45,00 und erh�hen aufgrund des
>Kurspotenzials von 44% die Anlageempfehlung auf �Kaufen�.
>

das ist ja wieder typisch analyst. reduzierung des kurszieles um 50 % und dann von kaufen schreien.. manche leute sollten wirklich, ob schwachsinnigkeit, entlassen werden..

  

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"Strabag in Russland"
17. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 10.11.08 13:53

Als Antwort auf Beitrag # 16
Editiert am 10.11.08 13:59 von SieurKolou74

Strabag baut derzeit in Moskau u.a. das Hotel Moskwa, daneben zahlreiche größere Wohn- und Bürokomplexe. Zudem werden noch zwei Metallurgie-Kombinate in Tjumen und Wyksa und in St. Petersburg das Hotel „Four Seasons“. Insgesamt sind es in Russland 48 Objekte, viele kleinere und mittlere Wohn- und Bürogebäude zwischen 10.000 – 40.000 qm. Strabag hat über 40 Auftraggeber. Die meisten Verträge laufen nach dem Schema „Cost+Fee“. Das erlaubt Strabag 8 – 9 Prozent Gewinn.Im August und September wurden drei große Verträge über den Bau von Wohnhäusern der Business- und Luxusklasse abgeschlossen.Durch die bestehenden Verträge ist die Strabag vielleicht für die nächsten 2 – 3 Jahre mit Arbeit eingedeckt.

mfg

  

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"Putin gibt 5 Billionen$ für Infrastrukturprojekte aus"
18. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 17.11.08 18:27

Als Antwort auf Beitrag # 17
Editiert am 17.11.08 18:28 von SieurKolou74

Moskau. Oleg Deripaska will seinen Anteil am Baukonzern Transstroi auf 100 Prozent aufstocken. Während er im Ausland in der letzten Zeit einige Aktiva abgeben musste, baut er sein Firmenimperium in Russland damit weiter aus.

Die Finanzkrise hat dem reichsten Mann Russlands in den letzten Wochen deutlich zugesetzt. Seine Anteile am austrokanadischen Automobilzulieferer Magna und dem deutschen Hochtief-Konzern ist Deripaska nach Margin Calls los. Die Strabag-Anteile konnte er nur dank einer großzügigen Refinanzierung seiner Schulden durch die Raiffeisenbank halten.

Doch allen Schwierigkeiten zum Trotz: Ein bisschen Bargeld hat Deripaska noch. Schätzungsweise 400 Millionen Dollar wird der Milliardär ausgeben, um seinen Anteil am Baukonzern Transstroi von 50 auf 100 Prozent aufzustocken. Transstroi ist eine auf den Verkehrsbau orientierte Konzerngruppe und umfasst etwa 40 Unternehmen.

Während am Bau allgemein laut Johann Kausl, dem Handelsdelegierten der WKO in Moskau, "der Dampf raus ist", versprechen Infrastrukturprojekte immer noch gute Gewinne. "Wir beobachten keinen Rückgang der Aufträge", sagt Igor Loginow, der Assistent von Transstroi-Generaldirektor Kobsew. Premier Putin hat unlängst etwa fünf Billionen € für den Ausbau der russischen Infrastruktur bis 2030 freigegeben. Transstroi baut derzeit gerade an einer 450 Kilometer langen Eisenbahnlinie in Jakutien und einer Umgehungsstraße für Sotschi.

Quelle:http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/350153/index.do

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"Das Risiko sind halt die Ausfälle"
19. Beitrag von Rang: 2 Wien Broker(161) am 18.11.08 09:48

Als Antwort auf Beitrag # 0

Ich denke, daß operativ das Geschäft laufen sollte. Die Konjunkturprogramme gehen zum Teil zu den Baufirmen.

Das Problem ist halt, daß ich mit großen Forderungsausfällen rechne. Nehmen wir mal Immoeast oder Immofinanz her. Die haben sicher auch einige Millionen Verbindlichkeiten aus L&L bei Srabag - direkt oder indirekt. Und davon gibt es eine Vielzahl von Bauträgern, die jetzt um das Überleben kämpfen.

  

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"Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben"" interessant
20. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 23.11.08 08:33

Als Antwort auf Beitrag # 19

„Ich bedauere den nominellen Wertverlust für meine Mitaktionäre, muss aber dazusagen, ich sehe das differenziert“, philosophiert der 64-jährige Konzernchef Haselsteiner. „Diejenigen, die gesagt haben, ich möchte um 47 Euro pro Aktie kaufen und ein Schnäppchen machen, die konnten in drei Monaten fünfzehn Prozent verdienen.Wenn sie das nicht gemacht haben, hatten sie halt Pech.

weiter siehe:http://www.trend.at/articles/0847/580/226205/der-strabag-traum-haselsteiner-bremse

  

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"RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben""
21. Beitrag von Peter35(6) am 23.11.08 11:00

Als Antwort auf Beitrag # 20

hatten sie halt Pech
wieder mal eine kluge Aussage von diesem Typen, naja LIF was soll man noch dazu sagen

  

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"RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben""
22. Beitrag von Rang: 40 j77(13) am 23.11.08 12:09

Als Antwort auf Beitrag # 21

hochinteressanter ernüchtender artikel der die misere richtig darstellt.
die aussagen hph´s zu seinen anlegern kann man als "ausgestreckten mittelfinger" interpretieren und das sind sie wohl auch...

  

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"RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben""
23. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 23.11.08 12:22

Als Antwort auf Beitrag # 22

>hochinteressanter ernüchtender artikel der die misere richtig
>darstellt.
>die aussagen hph´s zu seinen anlegern kann man als
>"ausgestreckten mittelfinger" interpretieren und das
>sind sie wohl auch...

ein ziemlich arrogantes ....
aber der hat die aktionäre schon beim rückzug von der börse vor ein paar jahren schäbig behandelt.

  

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"RE: Haselsteiner:"Nachfolger muss auch eine Aufgabe haben""
24. Beitrag von Peter35(6) am 23.11.08 13:56

Als Antwort auf Beitrag # 23

wer Geschäfte mit der Russenm.... macht kann sich wohl so gebärden

  

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"Platzt der Traum?"
25. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 24.11.08 11:04

Als Antwort auf Beitrag # 0



Hans Peter Haselsteiner hat mit einer atemlosen Expansion und mit dem Einstieg eines russischen Oligarchen hoch gepokert.

Nun hat die Finanzkrise seine Strabag SE zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kalt erwischt. Der Konzern verlor zwei Drittel seines Werts. Das Geld aus dem Börsengang und von Oleg Deripaska wurde für Einkäufe ausgegeben. Erstmals muss Haselsteiner scharf auf die Bremse steigen. Sein Traum vom größten Baukonzern Europas scheint vorerst ausgeträumt.

Es ist eine streng geheime Zusammenkunft an einem grauen Novembersonntag. Oleg Deripaska, der angeblich reichste Mann Russlands, trifft, eskortiert von grimmig dreinblickenden Bodyguards, den Chef des viertgrößten Baukonzerns Europas, Hans Peter Haselsteiner, zu einer dringenden Unterredung. Der 39-jährige Oligarch, der nicht in die USA einreisen darf, hat mit seinem Einstieg bei der Strabag bis dato wahrscheinlich eines der schlechtesten Geschäfte seines Lebens gemacht. Grund genug für einen Plausch unter Männern.

Die enorme Summe von 1,225 Milliarden Euro hatte Deripaska im April des Vorjahres für seine Strabag-Aktien auf den Tisch geblättert. Die erworbenen 28,4 Millionen Wertpapiere (25 Prozent plus eine Aktie) bescherten ihm seither einen Verlust von 810 Millionen Euro, jedenfalls auf dem Papier. Die Deutsche Bank in London, bei der Deripaska den Kauf der Strabag-Aktien finanziert hatte, drohte prompt mit einem Notverkauf seines Pakets, das als Besicherung diente. Nur eine dramatische Umschuldungsaktion, die den Raiffeisenkonzern zwang, das Risiko zu übernehmen, verhinderte das Schlimmste: Die Haselsteiner-Stiftung, die Uniqa, die RZB und Raiffeisen NÖ-Wien wandten je 122 Millionen Euro auf, um den Oligarchen auszulösen.

Was ist passiert?
Die Strabag AG ist nicht nur Österreichs größtes Bauunternehmen, sondern auch das viertgrößte in Europa und kann mit imponierenden Zahlen aufwarten: 13,6 Milliarden Euro prognostizierter Umsatz für heuer, 66.000 Mitarbeiter und ein verzweigtes Netz von 479 Tochterfirmen in 22 Ländern. Doch die Finanzkrise macht auch vor Paradekonzernen nicht Halt. Tatsächlich fiel der Kurs der Strabag SE Aktie innerhalb eines Jahres von 50 auf 15 Euro. Strabag-Aktionäre verloren seit dem Börsengang im Oktober 2007 mehr als zwei Drittel ihres Investments, obwohl das Unternehmen auf einem Auftragspolster von 15 Milliarden Euro sitzt und heuer voraussichtlich noch 400 Millionen Gewinn vor Steuern und Zinsen machen wird (Ebit).

Aber die atemlose Wachstumsstory, die aus einer kleinen regionalen Baufirma in Kärnten einen Weltkonzern machte, scheint jäh zu Ende zu gehen, zumindest vorübergehend. Dabei hat der rastlose Hans Peter Haselsteiner ausgerechnet zu Beginn 2008 noch einmal einen Gang höher geschaltet. Der Börsengang und der Einstieg von Deripaska spülten über zwei Milliarden Euro in die Kasse. Eine ausgedehnte Shopping-Tour begann. Um seinem großen Traum näher zu kommen, den größten Baukonzern Europas zu schaffen, hat Konzernchef Haselsteiner hoch gepokert und massiv zugekauft: Mal war es ein Bauunternehmen in Kroatien (Pomgrad), ein italienischer und ein schwedischer Tunnelbauer (Adanti bzw. Oden), ein tschechischer Brückenbauer (JHP), eine deutsche Verkehrswegebaufirma (Kirchhoff) oder die margenschwache Immobiliensparte der Deutschen Telekom. Mal waren es auch österreichische Unternehmen wie ein Spezialist für Mautsysteme (Efkon).

Insgesamt hat die Strabag für ihre Einkäufe heuer rund 800 Millionen Euro ausgegeben und zusätzlich 1,1 Milliarden Schulden mit den neuen Töchtern mitübernommen. Ein großes Rad, das Haselsteiner da gedreht hat.

Mit der vollen Geldbörse konnte sich der Konzernherr leisten, manche Entscheidungen möglicherweise eher aus dem Bauch heraus zu treffen, etwa den Erwerb des Zement- und Kiesproduzenten Cemex Austria, der ehemaligen Ready Mix. Der kolportierte Kaufpreis von 310 Millionen Euro passt so gar nicht zu den tiefroten Zahlen des Unternehmens, das sowohl 2005 als auch 2006 Miese schrieb (Bilanzverluste: 19,9 bzw. 39,3 Millionen Euro). Die einzig wirklich profitable Cemex-Tochterfirma in Tschechien war 2007 zur Rettung der Bilanz um 111 Millionen Euro verkauft worden. "Ich gebe gerne zu, würde ich heute die Cemex kaufen, würde ich vielleicht nicht diesen Preis unterschreiben", urteilt Haselsteiner rückblickend. "Aber die Cemex bedeutet für uns Millionen Kubikmeter Schotter. Das ist eine riesige Rohstofflagerstätte. Ich habe mir immer gewünscht, genug Geld für solche Schottervorräte zu haben."

Noch bevor die schlimmste Finanzkrise seit 1931 zuschlug, ließ sich der Konzern nicht lumpen. Um die deutsche Tochter Strabag AG von der Börse nehmen zu können (was Hans Peter Haselsteiner freilich dementiert), machte man den Eignern der im Streubesitz befindlichen Aktien ein großzügiges Angebot: 260 Euro pro Aktie. Das kostete satte 221 Millionen Euro. Doch das Timing erwies sich als schlecht. Der Kurs sank in der Zwischenzeit auf 185 Euro. Zudem wurde die in Deutschland erforderliche Marke von 95 Prozent für ein "Squeeze out", also die Zwangsabfertigung der Restaktionäre, nicht erreicht.

Als dickster Fisch der heftigen Expansionstour schlägt der Kauf des Restanteils am ungarischen Autobahnbetreiber AKA zu Buche, der von einer Raiffeisen-Finanzierungsgesellschaft gehalten wurde. Der Deal belastet die Strabag-Bilanzen: Zum Kaufpreis von 257 Millionen Euro in Cash mussten Verbindlichkeiten in Höhe von einer Milliarde Euro übernommen werden. Ob sich dieses Investment wirklich rentiert, muss sich erst zeigen. Die gesamten Mauteinnahmen aller ungarischen Autobahnen beliefen sich im Jahr 2007 auf 97,2 Millionen Euro. Die für die AKA maßgebliche Autobahn M5 ist davon ungefähr ein Viertel. Offiziell kalkuliert man bei der Strabag mit einem Return of Investment von zehn Prozent auf das eingesetzte Kapital, wovon allerdings auch die Kosten für die Autobahnerhaltung und die hohen Verbindlichkeiten bestritten werden müssen. Strabag-Generalsekretär Christian Ebner sagt dazu: "Wenn es sich nicht rentiert, sperren wir die Autobahn einfach zu."

Wie viele Firmen er schon gekauft hat, sagt Haselsteiner durchaus ernsthaft, wisse er selber nicht mehr. Fest steht, dass der einstige Steuerberater im Laufe der Jahre Erstaunliches vollbrachte. Er kaufte reihenweise marode Unternehmen und wies doch am Ende immer Gewinne aus. Einen Hütchenspieler nennt ihn deswegen sein Intimfeind Eberhard Lenz, Minderheitseigner der deutschen Strabag-Tochter Züblin.

Das rasante Wachstum der letzten Monate hat seine Spuren hinterlassen. Ende 2007 betrug das Netto-Cashvermögen der Strabag (liquide Mittel abzüglich Schulden und Rückstellungen) noch 927 Millionen Euro. Ende 2008 werden daraus 771 Millionen Euro Nettoschulden geworden sein, rechnet zumindest die Deutsche Bank. In normalen Zeiten wäre das überhaupt kein Problem. Aber die Zeiten sind nicht normal. In Zeiten der Kreditklemme ist Cash King. Hätte Haselsteiner gewusst, dass die Weltwirtschaft kracht, hätte er bestimmt nicht so viel Geld ausgegeben. Ob sich die Akquisitionen am Ende des Tages als gelungen erweisen, ist längst nicht ausgemacht. In den Hauptmärkten der Strabag, Osteuropa und Deutschland, geht die Baukonjunktur massiv zurück.

Wenn Hans Peter Haselsteiner, den seine Mitarbeiter in aller Regel HPH nennen, morgens im 16. Stock des Strabag-Towers aus dem Lift steigt, warten auf den Kunstfreund die Skulpturen des Südtiroler Künstlers Walter Moroder. Eine davon heißt Engel auf Erden. In seinem Business wird der Bautycoon, der jährlich an die 200.000 Euro für Kunst ausgibt, auf solche Engel wohl kaum stoßen. Da warten die Mühen der Rezession. Haselsteiner, der bisher nur eine Richtung kannte, die nach vorne, spricht plötzlich für ihn ungewöhnliche Worte aus: bremsen, innehalten, abwarten. Sogar die Abgabe von Beteiligungen kündigt er an. "Wir werden durch verschiedene Maßnahmen unsere Liquidität erhöhen. Wir werden auch verkaufen, die eine oder andere Beteiligung. Und wir werden uns bei den Investitionen größter Zurückhaltung befleißigen. Seit Oktober 2008 hat sich die Landschaft ja ohnehin verändert, jetzt geht nichts mehr mit Kaufen. Wir müssen eine schöpferische Pause einlegen."

Von der Russlandfantasie, die beim Börsengang als die große Story gespielt wurde, ist schon seit Längerem nicht viel übrig geblieben. Die Partnerschaft mit dem als Wunderwuzzi gefeierten Oleg Deripaska verlief bisher ernüchternd. Schon im Vorjahr, so wird berichtet, machte sich bei Haselsteiner Enttäuschung breit, als er anlässlich eines Besuchs in Russland bemerkte, dass die Strabag unter den Deripaska-Beteiligungen nur an 21. Stelle geführt wurde. Der Oligarch, auf den man als Türöffner für staatliche Großprojekte in Russland gesetzt hatte, erwies sich in der Krise zudem als eher finanzschwach. Und er brachte der Strabag bislang nur einen winzigen Auftrag in Höhe von sechs Millionen Euro für den Ausbau des Flughafens in Sotschi.

Deripaska war, wie sich herausstellte, nie besonders am Bauen interessiert. Er wollte mit der Strabag vor allem ins Baustoffgeschäft, das ihm schnellere Profite versprach. Der Plan, sieben Zementwerke in Russland hochzuziehen, wurde wegen der massiv gefallenen Zementpreise vorderhand wieder fallen gelassen.

Hans Peter Haselsteiner braucht jetzt gute Nerven
"Unter allen österreichischen Bauunternehmen hat die Strabag die aggressivste Osteuropa-Strategie gewählt", meint etwa UniCredit-Analyst Peter Bauernfried. "In Osteuropa wird es mit Sicherheit Rückgänge bei Bauaufträgen und geringere Margen als bisher geben. Das ist bitter für den Konzern. Denn während etwa in Deutschland die Margen der Strabag maximal ein Prozent betragen, wurden in Osteuropa drei bis sechs Prozent erzielt, in Russland sogar fast acht Prozent." Allein in Russland beträgt der Strabag-Auftragsbestand 4,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich der gesamte aktuelle Auftragsbestand der österreichischen Porr-Gruppe: 2,8 Milliarden Euro.

Experten sind skeptisch angesichts der hohen Zuwachsrate im Ostgeschäft, die der Strabag-Konzern für 2009 frohgemut mit plus 19,6 Prozent angibt. Bei anderen europäischen Baukonzernen sieht die Prognose nämlich wesentlich düsterer aus. Der größte deutsche Baukonzern Hochtief rechnet zum Beispiel 2009 im Russlandgeschäft mit Umsatzeinbußen von minus 5,9 Prozent, die Bilfinger Berger AG mit minus 1,6 Prozent.

In Russland ist die Strabag in erster Linie im privaten Hochbau tätig. Doch gerade dieser ist besonders rezessionsgefährdet, findet etwa Wolfgang Hesoun, Generaldirektor der Porr AG: "Zwar sind kurzfristig keine prekären Umsatzreduktionen zu erwarten, im Laufe des Jahres 2009, spätestens ab 2010, dürfte sich jedoch ein Rückgang bei neuen Aufträgen einstellen." Der Grund: "Restriktionen bei der Finanzierung und steigende Fremdkapitalzinsen sowie größere Unsicherheiten über künftige Einnahmenerwartungen dämpfen die Lust potenzieller Investoren bei Büro- und Wirtschaftsbauten."

Der derzeit in den Büchern der Strabag geführte Auftragsbestand in Osteuropa verdoppelte sich fast auf 6,1 Milliarden Euro. Doch wenn in Moskau die Börse in wenigen Monaten um mehr als 80 Prozent abstürzt und Länder wie Ungarn an den Rand der Zahlungsunfähigkeit kommen, verwandelt sich dieser Vorteil ganz schnell in ein Klumpenrisiko, falls nämlich dort Aufträge massiv wegbrechen sollten. Haselsteiner übt sich vorerst in Gelassenheit: "Ab 2010 werden wir dann sehen. Bislang haben wir noch keine Verzögerungen oder Stornierungen bestehender Aufträge." Angeblich wurde erst ein Projekt, ein Einkaufszentrum in Moskau für 150 Millionen Euro, abgesagt. "Aber das wurde durch andere Aufträge mehr als kompensiert."

Wie steht die Strabag im Vergleich zu ihren wichtigsten Mitbewerbern also da? Analyst Bauernfried bringt es auf den Punkt: "Treffen die im Vergleich zur Eurozone immer noch höheren Wachstumsprognosen in Osteuropa ein, ist die Strabag besser aufgestellt als die Konkurrenz. Kommt es dort hingegen zu einer schweren Rezession, wird es die Strabag härter treffen." Paul Hoffmann von der Sal. Oppenheim Bank glaubt, die Strabag habe ein höheres Zukunftsrisiko, "weil andere Baufirmen viel diversifizierter aufgestellt sind". Langfristig werde die Strategie, die auf den Aufholbedarf der Volkswirtschaften im Osten ausgerichtet ist, aber aufgehen. Das glaubt auch Erwin Hameseder, der Vorstandssprecher der Raiffeisen-Holding AG: "Es geht gar nicht anders, als dass dort die größten Wachstumschancen zu finden sind." Die Raiffeisen-Uniqa-Gruppe, einer der Hauptaktionäre der Strabag, hat beim Einstieg Deripaskas und beim Börsengang Kasse gemacht, dann aber im Zuge der Umschuldungsaktion wieder erhebliches Risiko übernommen. "Dass sich das Wachstum in Osteuropa einbremst, kann sogar gesund sein", meint Hameseder dennoch gelassen, "jahrelang zehn bis fünfzehn Prozent zuzulegen ist ungesund. Das gilt auch für Unternehmen."

2008 werde ein Superjahr, verspricht jedenfalls Strabag-Generalsekretär Ebner. In der ferneren Zukunft werde man sehen: "Bei Liquiditätsverengungen werden wir Kosten sparen. Wir werden einfach keine neuen Lkws, keine neuen Bagger und keine neuen Maschinen kaufen. Und sollte es ganz schlimm kommen, könnten wir immer noch an den Verkauf verschiedener Beteiligungen denken - konkret geplant ist da aber noch nichts."

Weniger entspannt sehen das wohl die vielen Strabag-Aktionäre der ersten Stunde, die damit leben müssen, dass sie im Augenblick mehr als zwei Drittel ihres Kapitals verloren haben. "Ich bedauere den nominellen Wertverlust für meine Mitaktionäre, muss aber dazusagen, ich sehe das differenziert", philosophiert der 64-jährige Konzernchef Haselsteiner. "Diejenigen, die gesagt haben, ich möchte um 47 Euro pro Aktie kaufen und ein Schnäppchen machen, die konnten in drei Monaten fünfzehn Prozent verdienen. Wenn sie das nicht gemacht haben, hatten sie halt Pech. Diejenigen Aktionäre, die meine hohe Wertschätzung haben, die nämlich eine Aktie kaufen, weil sie an das Unternehmen glauben, die kann ich trösten: Es wird wieder in die andere Richtung gehen. Ich weiß allerdings nicht, wie viele Jahre es dauern wird."

Und wie steht es um Haselsteiners jahrzehntelangen Traum, Europas größten Baukonzern zu zimmern, ist der nun endgültig geplatzt? "Nein, aber es wird wohl eine Aufgabe für meinen Nachfolger. Der muss ja auch noch eine Aufgabe vorfinden." l


Quelle: Trend 1.12.2008

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Gruß

  

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"RE: Platzt der Traum?"
26. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 24.11.08 13:02

Als Antwort auf Beitrag # 25

"Ich bedauere den nominellen Wertverlust für meine Mitaktionäre, muss aber dazusagen, ich sehe das differenziert“, philosophiert der 64-jährige Konzernchef Haselsteiner. „Diejenigen, die gesagt haben, ich möchte um 47 Euro pro Aktie kaufen und ein Schnäppchen machen, die konnten in drei Monaten fünfzehn Prozent verdienen.Wenn sie das nicht gemacht haben, hatten sie halt Pech."

-> Hat er damit den Deripaska gemeint?

  

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"Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen"
27. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 25.11.08 16:33

Als Antwort auf Beitrag # 26
Editiert am 25.11.08 16:34 von SieurKolou74

"Miki und die wilde Bande" heißt sein erstes Werk und es hat ein Happy End

Wien - Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner geht unter die Kinderbuchautoren berichtet das Magazin "Format". In seinem Erstlingswerk "Miki und die wilde Bande" erzählt er die Geschichte des Igels Miki, der seine Familie verloren hat - trotz aller Tragik, ein Kindermärchen mit Happy End. Der Igel spricht Deutsch, Rumänisch und Russisch. Und er hört nicht auf verlassenen Kindern Geborgenheit zu schenken.

Quelle:http://derstandard.at/

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Schön langsam wird mir um die Strabag Angst und Bange...nja hoffen wir auf ein Happy End

  

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"RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen"
28. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 25.11.08 16:45

Als Antwort auf Beitrag # 27

Oj oj oj oj, da wird doch nicht ein Baufahrzeug über die Igelfamilie gerollt sein?

Beim Strabag-Bau am Anfang der Taborstraße (altes Uniqa-Gebäude) muss man auch höllisch aufpassen, was da herum verschoben wird, die haben ordentlich was geladen.

Da wackeln ja oft dem grossen J&S schon die Uhrwascheln vor Angst, wie muss es da erst Igelmama und Igelpapa gehen?

(Ratten haben mehr Survival Instinct, die rollen sich angesichts der Gefahr nicht zamm, sondern laufen davon. Drum leben auch nahe der Baustelle noch sehr viele, hab dort noch nie eine überfahrene Ratte gesehen!)

  

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"RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen"
29. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 25.11.08 17:33

Als Antwort auf Beitrag # 28

(Ratten haben mehr Survival Instinct, die rollen sich angesichts der Gefahr nicht zamm, sondern laufen davon. Drum leben auch nahe der Baustelle noch sehr viele, hab dort noch nie eine überfahrene Ratte gesehen!)

Sozusagen sollte er beim nächsten Mal eine Rattenfamilie in eines seiner nächsten Kindermärchengeschichten einbauen

  

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"RE: Haselsteiner schreibt jetzt Kindermärchen"
30. Beitrag von Rang: 14 Finanzinvest(66) am 25.11.08 17:51

Als Antwort auf Beitrag # 29

Wenn nur die Entwicklung des Aktienkurses auch "märchenhaft" wäre ...

  

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"Strabags russisches Roulette"
31. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 05.12.08 15:47

Als Antwort auf Beitrag # 30
Editiert am 05.12.08 15:50 von SieurKolou74

Gehen die Expansionspläne in Osteuropa auf, dann ist die Aktie des österreichischen Baukonzerns durchaus billig. Sollte die Rezession aber lange anhalten, wird diese Rechnung zur Makulatur.

weiter siehe:http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/

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Strabag: 500 Millionen € in Sotschi

Auch wenn das ursprüngliche Milliarden-Bau-Projekt der russischen Olympiastadt krisenbedingt abgespeckt wurde, bliebe genug zu tun, sagt Strabag-Sprecher Christian Ebner.

weiter:http://www.wirtschaftsblatt.at/home/zeitung/aktuell/353782/index.do?_vl_pos=r.13.MOST

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"Analysten: "2009 wird für Strabag und Co schwieriges Jahr""
32. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 28.12.08 13:20

Als Antwort auf Beitrag # 31

Gedämpfter Ausblick sieht auf Baufirmen Auftragsrückgänge zukommen, für ein Umsatzplus könnte es bei der Strabag trotzdem reichen



Die Prognosen der Analysten für die Strabag im Speziellen und für die Bauwirtschaft im Allgemeinen sind verhalten. Ihr Fazit: Die Konjunkturflaute wird 2009 auf die gesamte Baubranche durchschlagen und zu weniger Neuaufträgen und Stornierungen bestehender Projekte führen, gleichzeitig werden die Margen sinken. In den Bilanzen der Baufirmen werde sich das allerdings wegen der langen Laufzeiten der Projekte erst 2010 niederschlagen.

Peter Bauernfried, Analyst der UniCredit rechnet bei der Strabag ab Jahresmitte 2009 mit Auftragsrückgängen: „Bis dato verfügt die Strabag über einen sehr großen Auftragspolster, der im dritten Quartal sogar noch gewachsen ist. Diese vorhandene Auslastung sorgt bis weit ins Jahr 2009 für gute Umsätze. Ich rechne daher damit, dass die Strabag aufgrund dieses hohen Auftragsbestandes auch 2009 eine Erhöhung der Bauleistung erzielen kann. Die Frage ist, was dann an Neuaufträgen hereinkommt“.

In Märkten wie Russland und Deutschland, wo die Strabag und auch Mitbewerber besonders stark tätig ist, werde im kommenden Jahr „mit Sicherheit“ weniger gebaut: „Diesem Trend wird sich die Baukonzerne nicht entziehen können, auch wenn jetzt noch alles ganz solide aussieht“, sagt Bauernfried. Besonders treffen werde es Osteuropa, bei den Bausparten sei der Hochbau besonders gefährdet.

Positiv würden dagegen europaweit die angekündigten Infrastrukturprogramme etwa der österreichischen und deutschen der Regierungen sowie der EU zu tragen kommen. „Die öffentlichen Projekte werden die rückläufigen Tendenzen am Markt abfedern“, sagt der UniCredit-Analyst. Er bewertet die Strabag-Aktie mit Buy, hat sie aber wegen des eingebremsten Wachstums in Osteuropa von 28 € auf 26 € zurückgestuft.


Zehn Prozent Stornierung

Ein anderer Analyst einer großen österreichischen Bank, der allerdings anonym bleiben will, geht davon aus, dass Baugesellschaften 2009 außerdem bereits erhaltene Aufträge verlieren: „Die Krise wird Kunden dazu veranlassen, fixiert Projekte zu stornieren. Im Schnitt wird das bis zu zehn Prozent des Auftragsbestandes der Baugesellschaften treffen“. Das drücke auf die Preise, die im Bau ohnehin kleinen Spannen würden weiter sinken.
Die Strabag, bei der alle Mitarbeiter bis Jänner auf Urlaub sind, will laut Guidance 2009 die Bauleistung um 20 Prozent steigern. Laut Insidern könnte es in den kommenden Wochen eine Überprüfung geben, ob der Ausblick nicht vielleicht doch revidiert werden muss.

Wirtschaftsblatt
28.12.2008

  

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"Sal. Oppenheim sagt 'Reduce'"
33. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.1.09 11:59

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Analysten von Sal. Oppenheim reduzieren ihre Erwartungen für den Baukonzern Strabag. Damit geht ein Downgrade des Titels von "Neutral" auf "Reduce" einher, der Fair Value je Aktie wird von 34 auf 19,7 Euro gesenkt.

Analyst Paul Hoffmann gibt die sich verschlechternde Situation in den Baumärkten als Grund an. Stornierungen oder Verschiebungen von Projekten bzw. ein sinkender Auftragseingang könnten die Folgen sein. Die Strabag habe zwar mit einem Auftragsstand von 14 Mrd. Euro einen schönen Polster, der Newsflow dürfte aber negativ bleiben, erwartet der Analyst.

Im Jahr 2009 sollte der Nettogewinn als Folge sinkender EBIT-Margen und eines schlechteren Finanzergebnisses um knapp 10% sinken, so Hoffmann.

http://www.boerse-express.com/pages/736015

  

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"Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein"
34. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 04.2.09 22:01

Als Antwort auf Beitrag # 0

Es zahlt sich manchmal doch aus einen Oligarchen an Bord zu haben....

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Die Stadt Moskau finanziert gecancelte Bauaufträge der Stabag: Wie Strabag-Sprecher Christian Ebner im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt sagt, handelt es sich um „große Appartementbauten“, deren Autraggeber ursprünglich private Immobilienfirmen waren.

Diese hätten wegen der Krise beziehungsweise wegen Finanzierungsengpässen die an die Strabag erteilten Aufträge gestoppt. Die Baustellen wurden eingefroren.

Nun sei die Stadt Moskau eingesprungen und finanziere eben diese Projekte, damit sie fertiggestellt werden können. Der Grund für die Finanzhilfe ist laut Ebner, „dass die Stadt die Wohnbauten dringend braucht“.


„Keine Connections“

Dass dabei die Connections des Strabag Kernaktionärs, dem Oligarchen Oleg Deripaska hilfreich gewesen sein könnten, schließt Ebner aus.

In welcher Größenordnung die Finanzierung erfolgt und um welche Projekte beziehungsweise Bauträger es sich konkret handelt, will die Strabag nicht sagen. Es sei aber volumsmäßig soviel, „dass damit trotz Auftragsstornierungen der im Vorjahr in Moskau erwirtschaftete Firmenumsatz stabil gehalten werden kann“, sagt Ebner. 2008 betrug der Umsatz der Strabag im Raum Moskau 450 Millionen €.


Einspruch revidiert


Weniger glückreich läuft es für die Stabag unterdessen bei einer lukrativen Großausschreibung für die Mautautobahn R1 in der Slowakei. Die Strabag war im Konsortium mit der Baufirma Porr Bestbieter für das mit 1,4 Milliarden € bemessene Projekt, danach jedoch ausgeschieden worden und hatte dagegen Einspruch erhoben (das WirtschaftsBlatt berichtete exklusiv). Nun wurde der Einspruch zurückgezogen. Der Grund: „Wir wurden zu recht disqualifiziert, weil wir einen Formalfehler begangen hatten“, sagt Ebner.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/360737/index.do

  

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"RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein"
35. Beitrag von Law Lauriston(0) am 05.2.09 23:25

Als Antwort auf Beitrag # 34

Mal eine Frage an die Baubranche Experten hier, sofern es sie gibt :

Warum notiert die Aktie weit unter Buchwert und uebersteigen allein schon die liquiden Mittel deutlich die Marktkapitalisierung wenn die Prognosen doch gar nicht so schlecht aussehen...?

Wirtschaftskrise hin oder her, von verstaerktem Staatsinvestement in Infrastrkuturprojekte muesste doch ein Baukonzern wie die Strabag an forderster Front profitieren und die Zukunft sollte damit ganz gut zu ueberstehen sein. Zumal ja auch die Prognosen und Auftragseingaenge nach den 9 Monats Zahlen recht ordentlich aussehen...

Oder ueberseh ich da jezt was?

  

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"RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein"
38. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 06.2.09 18:28

Als Antwort auf Beitrag # 35

Oder ueberseh ich da jezt was?

Du übersiehst,dass wir in extrem schwierigen Zeiten stecken,wo nichts sicher ist und das wird eingepreist.Brutal und knallhart.

  

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"RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein"
39. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 06.2.09 18:32

Als Antwort auf Beitrag # 38

>Oder ueberseh ich da jezt was?
>
>Du übersiehst,dass wir in extrem schwierigen Zeiten stecken,wo
>nichts sicher ist und das wird eingepreist.Brutal und
>knallhart.

keine angst, die 3 kleinen hämmerlein werden ihre wirkung am montag entfalten.

1. ziel: 16€
2. ziel: 19€

über 20 schauts sowieso weihnachtlich aus, da wären dann 28er kurse drin.

  

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"RE: Stadt Moskau springt für gestoppte Projekte ein"
40. Beitrag von Law Lauriston(0) am 07.2.09 10:34

Als Antwort auf Beitrag # 38

>Oder ueberseh ich da jezt was?
>
>Du übersiehst,dass wir in extrem schwierigen Zeiten stecken,wo
>nichts sicher ist und das wird eingepreist.Brutal und
>knallhart.

Naja, Sicherheit und Garantie gibt´s nie. Dass die Zeiten jetzt rauer sind ist mir aber klar. Ein Risiko spielst immer mit und ausser dem Tod wird es nicht viele Dinge geben die "sicher" sind.

  

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"HSBC startet Strabag-Bewertung mit "Underweight""
36. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 06.2.09 14:51

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/361123/index.do

Die Experten der britischen Großbank HSBC haben die Aktien der Strabag in ihrer Ersteinschätzung mit dem Anlagevotum "Underweight" eingestuft. Das Kursziel wird bei 12 Euro gesehen. Im Geschäftsjahr 2009 sehen die Analysten das operative Geschäft von den vollen Auftragsbüchern gut unterstützt. Dennoch erwarten sie einen Rückgang beim Nettogewinn von 15 Prozent aufgrund steigender Finanzierungskosten.

2010 werde die Rezession jedoch deutlich größere Spuren in der Bauindustrie hinterlassen, für das Jahr wird ein Ergebniseinbruch beim EBIT von 60 Prozent prognostiziert. Für 2008 erwarten die HSBC-Analysten 2,23 Euro Gewinn je Aktie, für das Folgejahr wird ein Wert von 1,90 Euro gesehen.

  

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"Strabag zieht in Russland Reißleine"
37. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 06.2.09 17:28

Als Antwort auf Beitrag # 0

Noch im Sommer hatte Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner an seinen ambitionierten Russland-Plänen festgehalten, wonach in den kommenden Jahren der Umsatz jedes Jahr verdoppelt werden soll, sodass er 2012 auf fünf Milliarden € angestiegen ist. Diese Ziele hat der Bau-Unternehmer jetzt angesichts der zunehmend prekären russischen Konjunktur revidiert: In den kommenden zwölf Monaten sei mit keinem Wachstum zu rechnen, der Umsatz von derzeit 450 Millionen € werde stagnieren.

Immerhin: Rückgänge seien trotz Flaute nicht zu erwarten, unter anderem weil die Stadt Moskau, die für gecancelte Aufträge als Financier einspringt (das WirtschaftsBlatt berichtete exklusiv). In Summe würde Moskau derzeit ein Drittel der Aufträge übernehmen und es sei anzunehmen, das die Stadt wenn nötig auch bei weiteren Projekten einmspringe, sagt ein Strabag-Sprecher.

Durch den Verfall der Rohstoffpreise sei die Bauwirtschaft vor Ort gelähmt, weder bei Infrastruktur noch beim Hochbau sei in den kommenden zwei Jahren Dynamik zu erwarten. Haselsteiner: „Die Welt hat sich in den vergangenen sechs Monaten geändert“.


Fokus auf Polen

Grund zur Sorge bestehe aber keiner, die Ausfälle in Russland würden durch Wachstum in anderen Ländern voll kompenisert. Haselsteiner: „Die Strabag ist wie ein Tausendfüßler, wenn ein Bein ausfällt, sind genug andere da, um weiterzulaufen“.

„Rettendes Bein“ ist in diesem Fall vor allem Polen: Hier wachse der Konzern heuer überproportional von 800 Millionen € auf 1,3 Milliarden €.

Analyst erwartet sinkende Margen

UniCredit-Analyst Peter Bauernfried zeigt sich angesichts der revidierten Russland-Pläne vorsichtig zuversichtlich: „Für heuer erwarte ich, dass die Strabag die Ausfälle in Russland durch Wachstum in anderen Ländern wie vor allem in Polen ausgleichen kann, sodass die Gesamtwachstumsziele des Konzerns von etwa 20 Prozent davon nicht negativ beeinflußt werden“.

Für 2010 sieht Bauernfried jedoch auf die Strabag ein Nullwachstum zukommen. Im Zuge der Krise würden generell viele Bauaufträge zurückgehalten, der Preisdruck würde sich bei den wenigen konkreten Projekten erhöhen-was für Strabag und Baufirmen generell ein Sinken der Margen bedeute. Für heuer rechnet Bauernfried bei der Strabag mit einer Ebit-Marge von 2,8 Prozent, 2010 erwartet er eine Ebit-Marge von 2,6 Prozent.

Anlegerschützer Wilhelm Rasinger sieht zwar keinen Grund zur Sorge, zeigt sich jedoch ernüchtert: „Russland wurde den Anlegern als Zugpferd und große Hoffnung präsentiert, nun ist der Luftballon geplatzt, bevor er eifentlich richtig gestartet ist, was bleibt ist ein normales Unternehmen mit normaler Geschäftsentwicklung“.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/361139/index.do

  

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"Strabag meldet Einstieg bei Hamburger Baukonzern Wellmann bei EU an" interessant
41. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 09.2.09 14:04

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der österreichische börsennotierte Baukonzern Strabag SE erwirbt über die zu dem Konzern gehörende deutschen Baufirma Josef Möbius 50 Prozent an dem Hamburger Unternehmen Hermann Wellmann Tiefbau. Der Einstieg wurde nach Angaben der EU-Kommission vom Montag in Brüssel zur Wettbewerbsprüfung angemeldet.

Probleme erwartet die Brüsseler Behörde dabei offenbar keine: Der Deal wurde im vereinfachten Verfahren angemeldet. Dieses kommt immer dann zum Einsatz, wenn die EU-Kommission keine Wettbewerbsverzerrungen erwartet.

Bis spätestens 9. März will die EU-Kommission die Prüfung abschließen. Wellmann wurde Ende 2007 vom deutschen Baukonzern Kemna Bau neu gegründet, der bisher die von Josef Möbius zu erwerbenden Anteile hält. Wellmann will in den Bereichen Tiefbau, Rohstoffgewinnung und Baustoff-Recycling tätig werden.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/361308/index.do

  

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"STRABAG wird auch heuer wachsen!!!!"
42. Beitrag von ALEXUS(5) am 09.2.09 15:58

Als Antwort auf Beitrag # 41

Strabag wächst heuer voraussichtlich nur einstellig
Unternehmenssprecher: Wachstum von 20 Prozent "keinesfalls" mehr zu erwarten

Der börsenotierte Baukonzern Strabag SE wird heuer "keinesfalls" ihre ursprünglichen Wachstumsziele von 20 Prozent erreichen können. "Wir werden wachsen, aber ich würde schätzen eher einstellig", sagte ein Konzernsprecher am Montagnachmittag zur APA. Das "Wirtschaftsblatt" hatte zuvor berichtet, dass die Strabag 2008 ihren Russlandumsatz von 2008 (rund 450 Mio. Euro) nur werde halten können. Ursprünglich wollte Konzernchef Hans Peter Haselsteiner die Umsätze dort bis 2012 jedes Jahr auf letztlich 5 Mrd. Euro verdoppeln.


--------------------------------------------------------------------------------

Angesichts der Finanzkrise und der Einbrüche in der Realwirtschaft sei dies eigentlich ein Erfolg, sagte Strabag-Sprecher Christian Ebner. Genauere Aussagen über das Wachstum, aber auch über die erwartete operative Marge wolle man erst nach den Auftragseingängen im 1. Quartal machen. Für 2008 war nach drei Quartalen noch eine leichte Steigerung der Ebit-Marge gegenüber 2007 (3,2 Prozent) erwartet worden.

Die Strabag will die Umsatzausfälle in Russland heuer durch ein besonders gutes Jahr in Polen kompensieren, hieß es. Die besondere Betonung, die früher auf Russland gelegt worden sei, habe außer Acht gelassen, dass in absehbarer Zeit in jedem Fall nur ein einstelliger Prozentsatz des Umsatzes in Russland gemacht worden wäre, sagte der Sprecher. "Die Börsenstory der Strabag war nie Russland alleine - das ist nur so hineininterpretiert worden. Die Story der Strabag war immer die des Tausendfüßlers, der sich auf vielen Beinen fortbewegen kann." (Schluss) mer/kre

ISIN AT000000STR1
WEB www.strabag.com

  

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"Eckdaten für 2008 kommen am Dienstag"
43. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 09.2.09 18:00

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/745652

Der Baukonzern Strabag gibt am Dienstag Eckdaten für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Um die Zeitspanne zwischen dem Bericht zum 3. Quartal 2008 und dem Geschäftsbericht 2008 zu verkürzen, werden um 14.00 Uhr Bauleistung, Auftragsbestand und Mitarbeiterzahl für 2008 veröffentlicht, teilt die Strabag mit.

Im laufenden Jahr werden die ursprünglichen Wachstumsziele von 20 Prozent keinesfalls erreicht. "Wir werden wachsen, aber ich würde schätzen eher einstellig", sagte ein Konzernsprecher am Montagnachmittag zur APA.

Wie der Börse Express bereits am 26. Jänner 2009 berichtet hat, wird die Bauleistung der Strabag in Russland heuer in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und damit bei rund 450 Mio. Euro zu liegen kommen. Ursprünglich war die Strabag davon ausgegangen, ihre Bauleistung in Russland jährlich zu verdoppeln.

  

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"Strabag plant 2009 keine grösseren Akquisitionen"
44. Beitrag von anfaenger_77(4) am 09.2.09 18:31

Als Antwort auf Beitrag # 43
Editiert am 09.2.09 18:33 von anfaenger_77

Die Strabag wollte die Eckdaten für 2008 ursprünglich am Dienstag bekanntgeben, das Unternehmen schickt die Zahlen aber nun doch bereits am Montag nach Börseschluss aus.

Die Bauleistung wurde im Jahr 2008 um 28% auf 13,74 Mrd. Euro gesteigert, so das Unternehmen. Der Auftragsstand erhöhte sich um 23% auf 13,25 Mrd. Euro.

Im Jahr 2009 will die Strabag die Konzern-Bauleistung "leicht erhöhen", so das Unternehmen. Die Investitionen (CAPEX) sollten 4 % des Umsatzes betragen, grössere Akquisitionen sind vorerst nicht geplant.

Strabag habe sich sich im Geschäftsjahr 2008 bemüht, das Wachstum im Markt Russland voranzutreiben. Die Bauleistung in diesem Land erhöhte sich um 84% auf 476 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2009 stellt die Strabag in Russland jedoch kein weiteres Wachstum in Aussicht, sondern rechnet in diesem Land mit einer annähernd stabilen Bauleistung im Vergleich zu 2008. Während die Wachstumsaussichten in Russland zurückgenommen werden, stellen mehrere erfolgreiche Projektakquisitionen im Verkehrswegebau in Polen und ein Auftragsbestand von 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 478 Mio.) eine deutliche Zunahme im Markt Polen in Aussicht.
Bauleistung im Detail
Die deutliche Zunahme der Bauleistung im Segment Verkehrswegebau um 36% stehe einer Erhöhung im Hoch- und Ingenieurbau um 7,5% gegenüber, wodurch der Verkehrswegebau nun das grösste Segment im Konzern darstellt.

Der Anstieg der Bauleistung im Hoch- und Ingenieurbau sei unter anderem auf die Ausweitung der Präsenz in Russland sowie auf Erhöhungen in Deutschland und der Slowakei zurückzuführen. Während im Jahr 2007 das Segment Verkehrswegebau stagnierte, zeigte es im Geschäftsjahr 2008 unter anderem auf Grund von Unternehmensakquisitionen deutliche Zuwächse in Deutschland, Tschechien, Polen und Skandinavien.

Projekte in Deutschland, Italien, Österreich und Ungarn liessen die Bauleistung im Segment Sondersparten & Konzessionen um 143% auf 1,4 Mrd. Euro wachsen.

Die Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa nahmen im Geschäftsjahr 2008 wie im Jahr zuvor einen Anteil von 31 % an der Konzernbauleistung ein. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich um 19 % und damit in geringerem Ausmass als die Bauleistung und der Auftragsbestand.

http://www.boerse-express.com/pages/745711

  

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"Strabag räumt ein: Nach 28 Prozent Plus wächst heuer die Bauleistung nur leicht"
45. Beitrag von anfaenger_77(4) am 09.2.09 18:32

Als Antwort auf Beitrag # 44

Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner wird die Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2008 am 30. April vorlegen. Am Montag nach Börseschluss gab er einen Überblick über die Entwicklung der Bauleistung: Sie ist im Vorjahr um 27,9 Prozent auf 13,742 Milliarden € gestiegen. Die deutlichste Zunahme gab es im Segment Verkehrswegebau (plus 36 Prozent auf 6,274 Milliarden €), das damit den Bereich Hoch- und Ingenieurbau (plus 7,5 Prozent auf 5,821 Milliarden €) überholt hat. Die Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa nahmen wie schon 2007 einen Anteil von 31 Prozent an der Gesamt-Bauleistung ein.

Der Auftragsbestand des Konzerns erhöhte sich um 23,4 Prozent auf 13,254 Milliarden €. Ebenfalls rasant gewachsen ist die Zahl der Mitarbeiter - um 19,4 Prozent auf rund 73.000.

Der Konzern habe sich im Vorjahr bemüht, das Wachstum im Markt Russland voranzutreiben. Mit einer Erhöhung der Bauleistung in diesem Land um 84 Prozent auf 476 Millionen € sei dies auch gelungen, heißt es in einer Aussendung. Heuer wird es für die Strabag in Russland jedoch kein weiteres Wachstum mehr geben. Es wird mit einer annähernd stabilen Bauleistung im Vergleich zu 2008 gerechnet.

Während die Wachstumsaussichten in Russland zurückgenommen werden - das WirtschaftsBlatt hatte dies exklusiv berichtet - läuft es in Polen ausgezeichnet. Mehrere erfolgreiche Projektakquisitionen im Verkehrswegebau und ein Auftragsbestand von 1,2 Milliarden € (Vorjahr: 478 Millionen €) stellen eine deutliche Zunahme in Aussicht. In Polen betrug die Bauleistung im Vorjahr rund 889 Millionen €.

Haselsteiner geht davon aus, dass die Konzern-Bauleistung heuer nur leicht erhöht werden kann. Die Investitionen (CAPEX) sollten vier Prozent des Umsatzes betragen, größere Akquisitionen sind vorerst nicht geplant.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/zeitung/aktuell/361350/index.do?_vl_pos=r.1.NT

  

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"Deutsche Bank senkt das Kursziel"
46. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 11.2.09 09:40

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Deutsche Bank bestätigt die Halten-Empfehlung für die Aktie der Strabag das Kursziel sinkt aber von 16 auf 14 Euro.

Nachdem der Baukonzern die Guidance für das Jahr 2009 gesenkt hat, reduzieren die Analysten ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie 2009 um 18% auf 1,78 Euro, für das Folgejahr um 22% auf 1,67 Euro.

Der Umstand, dass der Konzern für 2009 nur noch von einem "leichten" Anstieg der Bauleistung ausgehe, sei enttäuschend, so die Analysten. Der Hauptgrund dürfte die revidierte Erwartung für den russischen Markt sein, für den 2009 nur von einer flachen Entwicklung der Bauleistung gerechnet wird.

  

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"Plötzlich ist auch hier doch alles anders" interessant
47. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 13.2.09 14:39

Als Antwort auf Beitrag # 0

Wenigstens waren Sie als WirtschaftsBlatt-Leser im Falle der Strabag vorgewarnt. Wir sahen die Aktie von Anfang an durchaus kritisch, haben im Sommer explizit vor einem Engagement in Bauwerte generell gewarnt und schon im Herbst hervorgestrichen, dass die Russland-Fantasie langsam flöten geht. „Statt Russland-Lust regiert der Frust“, lautete der Titel einer Analyse im Oktober 2008 – zu einer Zeit, als aus dem Konzern noch ganz andere Töne kamen. Jetzt musste dieser, der für Russland für die nächsten Jahre eine Verdoppelung der jährlichen Bauleistung versprochen hatte, eingestehen, dass im vermeintlichen Wachstumsmarkt heuer nur noch Stagnation zu erwarten ist. Die Wirtschaftskrise lässt grüßen!

„Versteckte“ Gewinnwarnung. Für die Strabag ist das bitter – auch wenn man jetzt demonstrative Gelassenheit signalisiert und die Bedeutung des russischen Marktes plötzlich herunterspielt. Zu präsent ist noch die Erinnerung daran, dass gerade die Russland-Fantasie stets das schönste Mascherl der Mannen rund um Konzernchef Hans Peter Haselsteiner war, das man sich nur allzu gern umgehängt hat. Rund um den Börsegang und auch noch danach wurde immer wieder die Russland-Karte ausgespielt – auch und vor allem, um die relativ hohe Bewertung der Aktie zu rechtfertigen. Ohne diese Fantasie drohe die Strabag, wie wir in der Oktober-Analyse meinten, zu ­einem stinknormalen Baukonzern zu werden. Genau da sind wir jetzt.
Dass das Management jetzt plötzlich die Tugenden eines Tausendfüßlers hervorstreicht, der mit dem Ausfall einzelner Beine gut leben kann, ist nett, aber nicht wirklich zutreffend und auch keine wirkliche Tugend. Auch andere große Baukonzerne stehen auf vielen Beinen – viele sogar auf mehr, sind global breiter aufgestellt und haben auch Geschäftsbereiche außerhalb der Bauindustrie. Außerdem funktioniert die Sache bei der Strabag auch nicht so ganz. Denn in der jüngsten Aussendung des Konzerns wurden die Prognosen für 2009 bereits zurückgenommen. „Strabag geht nun davon aus, die Konzern-Bauleistung im Geschäftsjahr 2009 leicht erhöhen zu können“, heißt es lapidar. Dass bisher von einer 20-prozentigen Steigerung die Rede war, wird erst gar nicht erwähnt. Genau genommen kann man das sogar als versteckte, zumindest indirekte Gewinnwarnung deuten (was nicht gerade vertrauensbildend ist). Schließlich ist kaum anzunehmen, dass die Margen im aktuellen Marktumfeld gesteigert werden. Im Gegenteil: Schon vor den jüngsten News waren Analysten für 2009 zwar noch von einem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum, aber einem ebensolchen Gewinnrückgang ausgegangen. Wenn jetzt nur noch einstelliges Wachstum am Programm steht, ist gewinnseitig erst recht nichts Gutes zu erwarten.

Aktie ist günstig... Nun zur Bewertung. Hier schneidet die Strabag plötzlich gut ab. Die Aktie, die stets mit Aufpreisen gehandelt wurde, weist nun sogar Abschläge auf. Bei den geschätzten KGV fürs aktuelle und nächste Geschäftsjahr liegt der Branchenmedian über neun, der Strabag-Wert für ‘08 und ‘09 unter sechs bzw. sieben. Das allein haut einen aber noch nicht um, zumal die ­Gewinnschätzungen wohl noch zu hoch sind (der Konsens geht für ‘09 immer noch von einem elfprozentigen Umsatzplus aus). Ein Kurs-Umsatzverhältnis von 0,1 versus einem Branchenmultiple von 0,22 ist indes schon ein großer „Polster“. Ähnlich günstig ist das Kurs/Buchwertverhältnis von unter 0,5. Hier liegt der Median über 1,0! Dass die Strabag-Aktie deshalb 100 Prozent Potenzial hat, wäre freilich ein Trugschluss. Denn allein die schwachen Margen rechtfertigen schon Abschläge, die Unsicherheit im Osten womöglich auch.

...aber noch kein Kauf. Angesichts der scheinbar günstigen Bewertung sollte man die Aktie allemal im Auge behalten, zum Einstieg kann man aber noch nicht raten. Zu groß sind die Unsicherheiten hinsichtlich der Gewinnentwicklung. Die für 30. April anberaumte Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2008 sollte man jedenfalls abwarten – da will der Konzern auf die „weiteren Aussichten des Geschäftsjahres 2009 eingehen“. Bis dahin sind auch die Gewinnschätzungen der Analysten und damit Bewertungsmultiples mit großer Unsicherheit behaftet. Von dieser Seite sind weiter Downgrades zu erwarten, die die Aktie belasten könnten. Und charttechnisch muss man ohnehin abwarten, ob das Tief neuerlich hält.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/362027/index.do

  

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"Deripaska muß raus"
48. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 17.2.09 19:12

Als Antwort auf Beitrag # 0

Finanzkrise zwingt Deripaska laut "Der Standard" nach Umschuldung zu Strabag-Ausstieg
Seit Oktober stand im Raum, dass Raiffeisen und der Bauindustrielle Haselsteiner die Anteile ihres Strabag-Partners Oleg Deripaska übernehmen würden, sollte dieser gezwungen sein, Aktien abzugeben. Nun muss Deripaska wegen der Finanzkrise tatsächlich verkaufen, schreibt der "Standard". Ein Aufgriffsrecht der Syndikatspartner (Altaktionäre) werde damit schlagend.


Deripaska ist im April 2007 mit 25 Prozent in den österreichischen Baukonzern Strabag eingestiegen. Finanziert wurde der Deal mit einem Kredit bei der Deutschen Bank in London, besichert mit Aktien, die im Zuge der Finanzkrise allerdings stark gesunken sind. Deripaska nahm wie berichtet im Herbst eine Umschuldung vor. Geholfen haben dem Oligarchen österreichische Banken - unter Federführung der Raiffeisen Zentralbank -, sie sprangen mit 460 Mio. Euro ein. Die Aktien wurden nach Wien transferiert und den Kreditgebern verpfändet, Deripaska blieb somit Kernaktionär.

Am 27. Februar wird laut "Standard" eine (bereits gestundete) maßgebliche Kreditrate für den Strabag-Anteil fällig. Der Zeitung zufolge springen die Alteigentümer (Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien, UNIQA und die Familie Haselsteiner) ein. Sie hatten gemäß Syndikatsvertrag ein Aufgriffsrecht für die Deripaska-Anteile, das nun ausgeübt werde.

Deripaska verlor dem Blatt zufolge im Zuge der Finanzkrise 90 Prozent seines Vermögens. Für den Fall einer Erholung dürfte ihm aber ein Wiedereinstiegsrecht eingeräumt werden.

Bereits zum Monatsende soll die Rückabwicklung unter Dach und Fach sein, schreibt der "Standard" unter Berufung auf Finanzkreise. Gekauft hat Deripaska seine Anteile um rund 42 Euro je Anteil, der Kurs steht heute bei 10,60 Euro. Laut Marktgerüchten soll die Übernahme des Deripaska-Pakets zu unter 20 Euro stattfinden. Dafür sei im Gegenzug auch sichergestellt, "dass Deripaska die Anteile nicht auf den Markt wirft und den Kurs drückt", sagen Analysten, die dem Deal auch positive Seiten abgewinnen. Unsicherheiten würden damit reduziert.

Die Finanzkrise hat Deripaskas Vermögen stark dezimiert. Galt er mit geschätzten 40 Mrd. Dollar 2008 noch als reichster Russe, so belegt er im aktuellen Oligarchen-Ranking nur noch Platz acht - mit 4,9 Mrd. Dollar. Deripaska verhandelt derzeit über eine Umstrukturierung seiner Schulden. Sollte das scheitern, läuft er Gefahr, seinen Hauptvermögenswert zu verlieren, den 56-Prozent-Anteil am weltgrößten Alukonzern Rusal. Rusal ist nach Gazprom und Rosneft das am stärksten verschuldete Unternehmen Russlands. Seine Einkaufstour hat Deripaska wie viele Investoren großteils mit Krediten finanziert, zu deren Absicherung Aktien hinterlegt wurden, die durch die Finanzkrise im Wert sinken. Abgegeben hat Deripaska bereits seine Beteiligung beim austrokanadischen Autozulieferer Magna, auch seine Sojus-Bank hat er verloren.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/362463/index.do

  

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"1,1 Millionen Euro Schadenersatz an Strabag"
49. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 21.2.09 14:03

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Ex-Manager muss 1,1 Millionen Euro Schadenersatz an Strabag zahlen

Leipzig (ddp.djn). Im Prozess um die Korruptionsvorwürfe beim Bau
der Autobahn 72 in Sachsen ist das Bauunternehmen Strabag vor dem
Arbeitsgericht Leipzig erfolgreich gewesen. Die Richter verurteilten
den ehemaligen Leiter der Strabag-Direktion Sachsen, Manfred Z., am
Freitag zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro Schadenersatz an seinen
früheren Arbeitgeber. Außerdem wurde seine Forderung nach Zahlung
eines betrieblichen Ruhegehalts abgewiesen.

Z. soll gemeinsam mit einer am Bau beteiligten Firma insgesamt 56
Scheinrechnungen bei der Strabag eingereicht haben. Diese habe das
Unternehmen dann beglichen, obwohl keine Gegenleistung erfolgt sei.
Das Geld sollen sich Z. und die Firma dann geteilt haben. Z. hatte
seinerseits von seinem ehemaligen Arbeitgeber die Fortsetzung der
Zahlung eines Ruhegeldes in Höhe von 1017 Euro monatlich verlangt.

http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/2009/02/20/ex-manager-muss-11-millionen-euro-schadenersatz-an-strabag-zahlen/

  

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"Deripaska dürfte Aktien zum Teil abgeben - HPH kauft zu"
50. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 26.2.09 11:56

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Deripaska dürfte Aktien nur zum Teil abgeben

Der russische Oligarch wird sich voraussichtlich nur von einem Teil seiner Strabag-Aktien trennen und diese an die Altaktionäre abgeben

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Wien - Der russische Oligarch Oleg Deripaska wird sich aller Voraussicht nach nicht von allen sondern nur einen Teil seiner Strabag-Aktien trennen und diese an die Altaktionäre Raiffeisen und die Familie Haselsteiner abgeben. Die Entscheidung fällt am Freitag, dann wird ein Kredit über 500 Mio. Euro zur Refinanzierung des Strabag-Deals der Raiffeisen-Gruppe und von Strabag-Chef und Miteigentümer Hans-Peter Haselsteiner fällig; der Standard berichtete exklusiv. Sollte sich das finanzielle Umfeld für Deripaska bis zum Jahresende wieder bessern, könnte er diesen Anteil wieder zurückerwerben. Ein Strabag-Sprecher verwies auf eine zu erwartende Aussendung.

Haselsteiner und die Raiffeisen Holding NÖ-Wien halten jeweils ein Viertel am Baukonzern, ein Viertel gehört Deripaska und ein Viertel der Aktien sind im Streubesitz. Deripaska stieg vor rund zwei Jahren bei der Strabag ein. Damals finanzierte die Deutsche Bank den Kaufpreis von rund einer Milliarde Euro. Heute ist die Investition nur ein Viertel dessen wert. Gekauft hat Deripaska bzw. seine Firma Basic Elements die Papiere um 42 Euro/Aktie, gestern betrug der Kurs gerade noch elf Euro. Hintergrund für die Abgabe: Durch den Kursrutsch an den Börsen schmelzen die Sicherheiten für Deripaskas Kredite, mit denen er diverse Käufe finanzierte. Deripaska hat einen Großteil seiner Beteiligungen mit Krediten finanziert und die Aktien der Firmen als Sicherheiten bei den Banken hinterlegt. (cr, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.2.2009)




Inzwischen hat Haselsteiner wieder 70.000 Aktien à 9,99 Euro gekauft. (FMA)

  

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"Langer Abschied der Strabag von "ihrem" Oligarchen TM"
51. Beitrag von Nosferatu(3) am 04.3.09 16:52

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Langer Abschied der Strabag von "ihrem" Oligarchen TM

Noch ein Monat Zeit für Verhandlungen über den Ausstieg Deripaskas

Der russische Milliardär Oleg Deripaska, der im Frühjahr 2007 bei der Strabag eingestiegen ist, bleibt bis auf weiteres noch Aktionär. Raiffeisen/UNIQA und die Familie Haselsteiner haben den heute, Freitag, fälligen Kredit des Strabag-Kernaktionärs bis 3. April gestundet, teilte der Baukonzern am Freitag mit. Damit haben beide Seiten einen weiteren Monat Zeit, sich auf die Bedingungen des Ausstiegs zu einigen.

Deripaskas Holdinggesellschaft Basic Element ließ am Freitag auf APA-Anfrage offen, ob auch ein Verbleib in der Strabag am Ende der Verhandlungen stehen könne und ob ein Ausstieg die strategische Partnerschaft mit der Strabag in Russland beenden würde. Ein enger Beobachter der Situation in Wien glaubt, dass es bei diesen Verhandlungen nur mehr um das Wie und Wieviel des Deripaska-Abgangs geht. Anderen Einschätzungen zufolge will Deripaska einen Teil der Aktien aber behalten.

Der russische Präsident Dimitri Medwedew und Ministerpräsident Wladimir Putin hätten "ihren" Oligrachen vor kurzem klargemacht, dass diese sich selbst um ihre Finanzierungen kümmern müssten, sagte der Beobachter (Russlands staatliche Devisenreserven schrumpfen derzeit rasant). Und für Deripaska selbst hätten derzeit "andere Dinge Priorität" - etwa sein Aluminium-Imperium Rusal. Rusal ist laut internationalen Medienberichten mit mehr als 16 Mrd. Dollar - sieben davon im Ausland - verschuldet. Um dringend benötigtes Cash aufzutreiben, hat Deripaskas Bautochter Glawstroi-SPB erst in den vergangenen Tagen vier milliardenschwere Stadtentwicklungsprojekte in St. Petersburg verkaufen müssen.

Oleg Deripaska war im April 2007 mit zunächst 30 Prozent in die Strabag eingestiegen, was den damals unmittelbar bevorstehenden Börsegang um ein halbes Jahr verschoben (und den Ausgabepreis in luftige Höhen getrieben) hatte. Wie sich später herausstellte, war das Engagement mit einem Kredit bei der Deutschen Bank in London finanziert, besichert mit Aktien, die im Zuge der Finanzkrise stark an Wert verloren. Im Oktober 2008 verlangte die Bank von Deripaska deshalb einen Kapitalzuschuss, den dieser nicht leisten konnte ("margin call").

Daraufhin übernahm ein Finanzkonsortium um die Raiffeisengruppe den Kredit, auf zwei Jahre, wie es damals hieß. Seither ist der Kurs der Strabag (und damit der Wert der Besicherung) aber um weitere rund 50 Prozent gefallen. Offensichtlich mussten jetzt auch die österreichischen Kreditgeber um einen Nachschuss ersuchen und offensichtlich ist "Basic Element" momentan nicht in der Lage dazu bzw. hat eben andere Prioritäten. Deripaska hatte im vergangenen Herbst bereits aus dem Autozulieferer Magna International und der deutschen Hochtief aussteigen müssen.

Die Kreditsumme für die 25 Prozent plus einer Aktie an der Strabag beläuft sich auf etwa 460 Mio. Euro. Die Raiffeisen-Gruppe soll dabei drei Viertel und Hans Peter Haselsteiner ein Viertel der Kreditsumme übernommen haben. Der Ausstieg Deripaskas sei mehr oder minder unvermeidbar, strittig sei nur noch der Preis, um den er seine Anteilsscheine an seine Strabag-Syndikatspartner abgibt, heißt es. Seit dem Börsegang hält Deripaska die Sperrminorität an der Strabag (25 Prozent und eine Aktie).

Die Strabag-Syndikatspartner haben ein Aufgriffsrecht, unter bestimmten Bedingungen könnte Deripaska aber an Dritte verkaufen oder seine Aktien auf den Markt werfen. Nach einem Zeitungsbericht sprechen Marktgerüchte von einem Preis von 20 Euro pro Aktie - offensichtlich ist man sich aber noch nicht einig geworden.

20 Euro wären fast das Doppelte dessen, was die Aktien derzeit an der Börse wert sind. Andererseits hatte Deripaska bei seinem Einstieg im Frühjahr 2007 etwa 42 Euro an Raiffeisen/UNIQA und Haselsteiner bezahlt und der Ausgabepreis der jungen Strabag-Aktien hatte im Oktober 2007 47 Euro betragen. Deripaska habe mit dem Ausstieg "die Härte des westlichen Kapitalismus in österreichischer Prägung erfahren" müssen, kommentierte Anlegerschützer Wilhelm Rasinger.

"Aus meiner Sicht sind die (Russland-)Träume geplatzt, bevor sie noch Realität geworden sind", so Rasinger nach den ersten Nachrichten vom wahrscheinlichen Ausscheiden Deripaskas aus der Strabag. "Ob mit oder ohne Oleg Deripaska - für uns bleibt Russland ein Kernmarkt", gab Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner dagegen als Devise aus. Der Landesumsatz von 2008 - rund 450 Mio. Euro wird heuer voraussichtlich nicht steigen, soll aber wenigstens gehalten werden. Noch vor einem halben Jahr hatte die Strabag ihren Russlandumsatz noch jedes Jahr verdoppeln wollen.

Die Strabag notierte am Freitag gegen 16.00 Uhr um 2,8 Prozent tiefer auf einem neuen Tiefstkurs bei 10,11 Euro. (Schluss) mer/tsk

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"good news"
52. Beitrag von ALEXUS(5) am 05.3.09 12:58

Als Antwort auf Beitrag # 51

Kreditklemme, Wirtschaftskrise, geplatzte Immoblasen in einigen Märkten sowie die Tatsache, dass Konsumenten zuerst bei großen Ausgaben sparen, haben die Bauindustrie schwer erschüttert. Längst hat die Krise in Branchendaten und Bilanzen ihren Niederschlag gefunden und leider schaut auch die nähere Zukunft düster aus. Eine genauere und vor allem differenzierte Betrachtung ergibt dennoch ein ebenso differenziertes Bild: Bau ist nicht gleich Bau und Europa kein einheitlicher Markt. Mit anderen Worten: Im Detail findet sich nicht nur manch Teufel, sondern auch das eine oder andere Engerl.

Zunächst aber zum Satan höchstpersönlich. Sein Wirken ist in Branchendaten unverkennbar. Der Bausektor wurde auch in Europa als einer der ersten von der vom US-Immomarkt ausgehenden Krise erfasst. 2008 ist eine Erfolgsserie gerissen: Nach 14 Jahren ununterbrochenem Wachstum in der europäischen Bauwirtschaft gab es einen Einbruch - laut vorläufigen Daten von rund 2,5 Prozent. So weit, so schlecht. Die wirklichen Bad News kommen aber erst: Der Branchenverband Euroconstruct erwartet für 2009 sogar noch eine dramatische Verschlechterung, nämlich einen Rückgang des Bauvolumens um 4,5 Prozent. Und Stagnation 2010. Erst 2011 dürfte sich die Nachfrage wieder beleben. Wem noch nicht genug graut, dem sei gesagt, dass diesen im Dezember getätigten Prognosen BIP-Schätzungen zugrunde liegen, die aus heutiger Sicht fast schon zu positiv erscheinen, nämlich nur ein Nullwachstum für 2009. Mittlerweile gehen Experten aber bereits von einer deutlich negativen BIP-Entwicklung, sprich Rezession, in Europa aus. Doch schon die genannten Prognosen ergeben den stärksten Einbruch der Baukonjunktur seit Jahrzehnten.

Auf "Olé" folgt ein"Oje"

Am meisten Probleme gibt es im Wohnungsbau, der 2008 einen Einbruch von sieben Prozent erlitt und heuer wohl noch einmal so viel verlieren wird. Und das nach einem regelrechten Boom: 2006 war der Wohnbau mit einem Plus von 4,5 Prozent noch das stärkste Wachstumssegment der Branche. Lockere Kreditvergabe mit niedrigen Zinsen und steigende Immopreise machten das möglich.

Jetzt schaut die Welt aber ganz anders aus. Bestes Beispiel und auch hauptverantwortlich für Boom wie Flaute ist Spanien. Im Zuge eines historischen Aufschwungs hatten sich die Immopreise dort von 2000 bis 2007 mehr als verdoppelt und es wurde gebaut wie wild. Doch jetzt ist die Blase geplatzt, einer erfolgten Überproduktion steht sinkende Nachfrage gegenüber - Leerstände steigen, Preise fallen.

Die Zahl der unverkauften Wohnungen in Spanien liegt Schätzungen zufolge bereits bei über einer Million. Folglich geht die Bautätigkeit dramatisch zurück. Der spanischen Bauwirtschaft wird heuer ein Rückgang von 16,5 Prozent prophezeit - nach 13,5 Prozent 2008! 2007 wurden noch fast 800.000 Wohneinheiten (Wohnungen und Häuser) fertig gestellt, 2010 werden es nur 250.000 sein. Der erwartete EU 15-Rückgang von rund 2,4 auf 1,5 Millionen Fertigstellungen ist also großteils auf Spanien zurückzuführen. Allerdings sind in fast allen Märkten Rückgänge zu erwarten, in Irland ist etwa ebenfalls eine Immoblase geplatzt.

Generell scheinen derart hohe Fertigungszahlen, wie wir sie in den vergangenen Jahren sahen, vorerst vorbei zu sein. Denn vor dem Spanien-Boom zeichnete in den 90er-Jahren vor allem Deutschland mit seinem "Wiedervereinigungs-Bauboom" für die starke Entwicklung verantwortlich. Ohne derartige Turbos wird nun im EU-Wohnbau bis 2011 insgesamt ein Rückgang gegenüber 2007 von rund 36 Prozent erwartet. Keine guten Nachrichten für den Ziegelhersteller Wienerberger.

Doch wo sind nun die erwähnten Engerln, sprich Good News? Nun, obgleich mittlerweile auch schon der nichtprivate Hochbau zumindest teilweise unter der Krise leidet, so resultiert die für die nächsten Jahre erwartete Schwäche der Baukonjunktur insgesamt doch fast ausschließlich aus der rückläufigen Nachfrage im Wohnbau. Dessen Anteil am gesamten Bauvolumen in Europa sollte laut Schätzungen bis 2011 von 47 auf 43 Prozent fallen. Insgesamt dürfte die Bauleistung von 1,52 auf 1,46 Billionen € sinken.

Diese Zahl zeigt nicht nur die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bauwirtschaft, ist sie doch in etwa mit dem BIP von Italien vergleichbar, sondern auch, dass ein anderer Sektor sogar schön zulegen und die Wohnbaueinbrüche teilweise wettmachen sollte.

Dies ist der Tiefbau, dessen Anteil am Bauvolumen von 21 auf 24 Prozent steigen dürfte. Die Sparte hielt sich schon bisher gut. Die Bauleistung im Tiefbau stieg sogar 2008 noch um immerhin zwei Prozent. Das war der zwölfte Anstieg en suite. Heuer erwartet Euroconstruct Stagnation (höchstens ein Plus von 0,5 Prozent), jedoch 2010 und 2011 schon wieder Wachstumsraten von mehr als drei Prozent. Das scheint durchaus schlüssig - allein, weil viele Länder Mängel in der Infrastruktur aufweisen und staatliche Konjunkturprogramme ihren Schwerpunkt auf öffentliche Bauinvestitionen legen.

Insofern besteht gerade für die großen Baukonzerne dieser Welt, und die kommen ohnehin aus Europa, durchaus Hoffnung. Auch für die Strabag, die etwa 6,3 Milliarden ihrer Gesamtbauleistung von rund 13,7 Milliarden € im Straßenbau erzielt. Mittel- bis längerfristig stimmt aber noch etwas zuversichtlich, auch wenn gerade dieses Thema derzeit nicht en vogue ist: Osteuropa. Dort besteht sowohl im Bereich Infrastruktur als auch im Wohnbau sattes Aufholpotenzial. Die durchschnittlichen Bauausgaben pro Kopf liegen laut Euroconstruct in Westeuropa drei- bis viermal über jenen im Osten.

Strabag ist ein Top-Pick

Aktuell muss man freilich auch hier differenzieren: Ungarn hat auch am Bau seine Probleme, Polen ist indes der Zukunftsmarkt schlechthin! Die Tiefbauaktivitäten etwa sollten sich in Polen bis 2011 mehr als verdoppeln - Investitionsprogramme im Zuge des EU-Beitritts sowie für die Fußball-WM lassen grüßen.

Diese Ostfantasie wiederum spricht gerade für Austro-Player wie die Strabag (und natürlich auch den Zulieferer Wienerberger), die ja bereits stark im Osten präsent sind. Bei der Strabag darf man jedoch nicht vergessen, dass auf die einzelnen Ostmärkte nur relativ kleine Umsatzanteile entfallen. Polen war 2007 zwar der bereits viertgrößte Einzelmarkt des Konzerns, der Umsatzanteil hielt sich mit nur rund 6,6 Prozent jedoch in Grenzen. Die großen Einzelmärkte sind nach wie vor Deutschland und Österreich, die zusammen rund 55 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Wer einen Einstieg in die großen Baukonzerne erwägt, für den haben wir einen Aktiencheck gemacht. Aus diesem gehen die deutschen Riesen Hochtief und Bilfinger Berger sowie "unsere" Strabag als Sieger hervor.

Die komplette Story inklusive: Tabelle: Die attraktivsten Bau-Aktien und Grafiken: Die größten Baukonzerne Europas; Bauvolumen in Europa nach Sektoren; Bauvolumen und Bruttoinlandsprodukt in Europafinden Sie am Donnerstag im WirtschaftsBlatt)

  

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"EU genehmigt Strabag-Einstieg bei Hamburger Baukonzern Wellmann"
53. Beitrag von Nosferatu(3) am 10.3.09 17:38

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APA News
EU genehmigt Strabag-Einstieg bei Hamburger Baukonzern Wellmann

Keine Wettbewerbsprobleme

Der österreichische börsennotierte Baukonzern Strabag SE darf über die zu dem Konzern gehörende deutschen Baufirma Josef Möbius 50 Prozent an dem Hamburger Unternehmen Hermann Wellmann Tiefbau erwerben. Der Einstieg wurde nach Angaben der EU-Kommission vom Donnerstag in Brüssel im vereinfachten Prüfverfahren genehmigt. Die EU-Kommission sieht keine Probleme für den Wettbewerb.

Wellmann wurde Ende 2007 vom deutschen Baukonzern Kemna Bau neu gegründet, der bisher die von Josef Möbius zu erwerbenden Anteile hält. Wellmann will in den Bereichen Tiefbau, Rohstoffgewinnung und Baustoff-Recycling tätig werden. (Schluss) ths/eun

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"Strabag-Konsortium saniert ungarischer Bahnstrecke"
54. Beitrag von Nosferatu(3) am 10.3.09 17:38

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Strabag-Konsortium saniert ungarischer Bahnstrecke

Auftragsvolumen von 183 Mio. Euro - Davon entfallen 37,5 Prozent auf den österreichischen Bauriesen

Ein Konsortium rund um den börsenotierten österreichischen Baukonzern Strabag hat einen Modernisierungsauftrag der ungarischen Bahnstrecke Tarnok-Szekesfehervar erhalten. Der Auftrag habe ein Volumen von 183 Mio. Euro, wovon 37,5 Prozent auf die Strabag entfallen, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit.

Neben der Renovierung der Gleise und Oberleitungen sollen auch die Sicherheitseinrichtungen und Fernmeldetechnik installiert werden. Die Fertigstellung ist bis Dezember 2012 vorgesehen. (Schluss)

  

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"Tieferes Kursziel von UniCredit"
55. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 27.3.09 08:51

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Die Analysten von UniCredit bestätigen die Kaufempfehlung für die Strabag, senken das Kursziel aber von 27 auf 22 Euro. Das begründen sie mit reduzierten Erwartungen für die Bauleistung 2009 und 2010 sowie geringeren Margen.

Die Strabag sollte allerdings von den zahlreichen Infrastruktur-Programmen in Westeuropa profiteren. Weiters sollten Infrastrukturinvestitionen in Osteuropa, die teils aus EU-Mitteln gespeist werden, teilweise den Nachfragerückgang von privaten Investoren wettmachen.

Die Analysten reduzieren ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie 2009 von 2,22 auf 1,81 Euro und für 2010 von 1,99 auf 1,49 Euro. Auch die Prognosen für die Dividenden sinken: Für 2009 von 0,7 auf 0,5 Euro und für das Folgejahr 0,7 auf 0,45 Euro.

http://www.boerse-express.com/pages/760649

  

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"Strabag erhält im Konsortium deutschen Autobahn-Auftrag"
56. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 06.4.09 10:27

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Die Strabag hat im Konsortium den Auftrag für Planung, Bau und Betrieb eines Autobahnabschnitts der deutschen A5 erhalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 660 Mio. Euro, das Bauvolumen 343 Mio. Euro. Der Anteil der Strabag-Tochter Kirchhoff an der Konzessionsgesellschaft liegt bei 12,5% und beim Bau bei 41%.

Die eigens für dieses Projekt gegründete Konzessionsgesellschaft Via Solution Südwest GmbH & Co. KG unter Beteiligung der Strabag-Tochter Kirchhoff hat mit der Bundesrepublik Deutschland den Konzessionsvertrag für einen 60 km langen Abschnitt der Autobahn A5 zwischen Baden-Baden und Offenburg unterzeichnet, so die Strabag.

Im Rahmen dieses Public-Private-Partnership (PPP) Modells wird die Via Solution Südwest GmbH & Co. KG die sechsspurige Autobahn in einem Zeitraum von 30 Jahren planen, finanzieren, ausbauen, betreiben und erhalten. Dafür erhält sie die Lkw-Maut, die auf diesem Streckenabschnitt erhoben wird.

Mit den Arbeiten wird sofort begonnen, eine Fertigstellung ist binnen fünf Jahren geplant. "Die Entscheidung, Kirchhoff zu erwerben, hat sich als günstig erwiesen. Der Kauf hat gleich zwei strategische Ziele unterstützt - den Zugang zu Rohstoffen zu erweitern und das Engagement bei Konzessionsprojekten auszubauen", sagt Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner.

  

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"VORLÄUFIGE ZAHLEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008" interessant
57. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 07.4.09 13:42

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EANS-Adhoc: STRABAG SE VERÖFFENTLICHT VORLÄUFIGE ZAHLEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008 - GRUNDSATZ: SICHERHEIT VOR KURZFRISTIGEM ERGEBNIS =
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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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07.04.2009


? Erhöhung der Leistung um 28% auf EUR 13,7 Mrd.
? Auftragsbestand steigt um 23% auf EUR 13,3 Mrd.
? Anstieg des EBITDA um 9% auf EUR 648 Mio.
? EBIT um 14% auf EUR 270 Mio. gesunken
? Eigenkapitalquote mit 30,5% weiterhin stark und über Branchendurchschnitt
? Liquidität weiterhin hoch bei 1,5 Mrd.


Wien, 7.4.2009 Der börsennotierte Baukonzern STRABAG SE hat heute seine
vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 präsentiert. Die Leistung konnte
im Berichtsjahr um 28% auf 13,7 Mrd. gesteigert werden. Damit einhergehend
erreichte auch das EBITDA einen Rekordwert von EUR 648 Mio. (+9%).

Das EBIT sank aufgrund von akquisitions- und investitionsbedingt stark erhöhten
laufenden Abschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen (davon rd. EUR 25
Mio. Abschreibungen auf Firmenwerte) um 14% auf EUR 270 Mio.

Ergebnis belastend wirkten auch Abwertungen von Forderungen in osteuropäischen
Ländern wie Serbien und Montenegro, die aufgrund eines gestiegenen Ausfalls- und
Währungsrisikos erforderlich waren. Ein weiterer Bereich betrifft die Abwertung
von Wertpapieren und Kursverluste bei osteuropäischen Währungen. Im Direct
Export-Geschäft wurden zusätzliche Vorsorgen für Großprojekte außerhalb von
Europa, wie etwa im Fernen und Mittleren Osten sowie in Übersee, getroffen.

Eigenkapital und Liquidität konnten trotz der starken Akquisitionstätigkeit auf
erfreulich hohem Niveau gehalten werden. Für Firmenzukäufe wurde 2008 ein Betrag
von EUR 560 Mio. ausgegeben.

STRABAG CEO Dr. Hans Peter Haselsteiner stellte dazu heute fest: "Die
Finanzkrise hat sich seit Beginn dieses Jahres weiter dramatisch verschärft. Wir
halten es für unsere Pflicht als langfristig orientierter Vorstand, unseren
Abschluss mit entsprechenden Vorsorgen zu erstellen. Dass das EBITDA gesteigert
werden konnte, zeigt, dass wir operativ gut gearbeitet haben. Sicherheit steht
für mich in diesen Zeiten an oberster Stelle. Daher bin ich auch mit unserer
Eigenkapitalquote von über 30% und unserer Liquidität von EUR 1,5 Mrd. sehr
zufrieden."

Die Zahlen sind noch vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung
durch den Aufsichtsrat am 27.4.2009.

Für 2009 stellte Haselsteiner heute fest, dass das Geschäft aufgrund des hohen
Auftragsbestandes "zufriedenstellend" laufe. Eines der großen Fragezeichen, so
Haselsteiner, sei weiterhin die Zahlungsmoral der Kunden. Da die Bausaison
gerade erst beginnt, sei es noch zu früh für eine Analyse. "Wir behalten dieses
Thema aber ganz stark in unserem Fokus", so Haselsteiner. Eine detaillierte
Guidance für das laufende Jahr wolle er aber vorerst noch nicht abgeben.

Rückfragehinweis:
STRABAG SE
Dr. Christian Ebner
Konzernsprecher
Tel: +43-1-22422-1121
christian.ebner@strabag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"einstelliges kursziel"
58. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 08.4.09 08:41

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/764516

Nach der Gewinnwarnung der Strabag für 2008 reduzieren die Analysten der Deutsche Bank ihre Schätzungen für den Baukonzern deutlich. Die Empfehlung für die Aktie lautet nun auf "Verkauf" (zuvor: "Halten"), das Kursziel sinkt von 14 auf 8 Euro. Begründet wird dies mit deutlich geringeren Ergebnisprognosen für die Jahre bis 2011. "Angesichts einer Bewertung von EV/EBIT 2010e von 19x erachten wir die Aktie als sehr teuer", schreiben sie.

Das EBITA von 143 Mio. Euro im vierten Quartal 2008 liege aufgrund von Forderungsabschreibungen und zusätzlichen Vorsorgen für grosse Bauprojekte deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Dies sei bedenklich, da diese Probleme auch im laufenden Jahr eintreten könnten.

Die Deutsche Bank erwartet für die Strabag für 2009 nunmehr einen Überschuss (nach Minderheiten) von 123 Mio. Euro (zuvor: 202 Mio. Euro), für 2010 sind es 78 Mio. Euro (zuvor: 191 Mio. Euro). (bs)

  

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"RE: einstelliges kursziel"
59. Beitrag von Rang: 31 nachdenkerin(21) am 08.4.09 08:50

Als Antwort auf Beitrag # 58

>http://www.boerse-express.com/pages/764516
>
>Nach der Gewinnwarnung der Strabag für 2008 reduzieren die
>Analysten der Deutsche Bank ihre Schätzungen für den
>Baukonzern deutlich. Die Empfehlung für die Aktie lautet nun
>auf "Verkauf" (zuvor: "Halten"), das
>Kursziel sinkt von 14 auf 8 Euro. Begründet wird dies mit
>deutlich geringeren Ergebnisprognosen für die Jahre bis 2011.
>"Angesichts einer Bewertung von EV/EBIT 2010e von 19x
>erachten wir die Aktie als sehr teuer", schreiben sie.
>
>Das EBITA von 143 Mio. Euro im vierten Quartal 2008 liege
>aufgrund von Forderungsabschreibungen und zusätzlichen
>Vorsorgen für grosse Bauprojekte deutlich unter den
>Erwartungen der Analysten. Dies sei bedenklich, da diese
>Probleme auch im laufenden Jahr eintreten könnten.
>
>Die Deutsche Bank erwartet für die Strabag für 2009 nunmehr
>einen Überschuss (nach Minderheiten) von 123 Mio. Euro (zuvor:
>202 Mio. Euro), für 2010 sind es 78 Mio. Euro (zuvor: 191 Mio.
>Euro). (bs)


Haselsteiner wirds freuen. Kann er wieder mit Put-Optionen verdienen ... 2 Seelen, ach, wohnen in meiner Brust ...

  

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"RE: einstelliges kursziel"
60. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 08.4.09 09:10

Als Antwort auf Beitrag # 58

die strabag probiert doch nicht etwa tatsächlich, heut schon einstellig zu werden? heftig, was da wieder abgeht.

  

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"RE: einstelliges kursziel"
61. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 08.4.09 09:18

Als Antwort auf Beitrag # 60

>die strabag probiert doch nicht etwa tatsächlich, heut schon
>einstellig zu werden? heftig, was da wieder abgeht.

die deutsche bank und die strabag eigentümer führen in der tat einen krieg. da ging es doch vor gar nicht so lange zeit um die stücke des russen wo ihm dann raiffeisen und haselsteiner ausgelöst haben. seit diesem tag an gibt es nur schlechte analysen. vielleicht ist strabag wirklich so schlecht, keine ahnung, aber dieses beispiel fällt halt besonders auf.

  

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"RE: einstelliges kursziel"
62. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 08.4.09 13:33

Als Antwort auf Beitrag # 61

hat sich aber erstaunlich gut erholt intraday, alle achtung.

vom tief bei 11,76 inzwischen fast 12% zugelegt. geht zu wie achterbahn.

  

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"RE: einstelliges kursziel"
63. Beitrag von Rang: 31 nachdenkerin(21) am 08.4.09 15:57

Als Antwort auf Beitrag # 62

>hat sich aber erstaunlich gut erholt intraday, alle achtung.
>
>vom tief bei 11,76 inzwischen fast 12% zugelegt. geht zu wie
>achterbahn.

Nö, simpel der Gapschluss.

  

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"Ermittlungen gegen Konzern-Chef Haselsteiner"
64. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 09.4.09 11:01

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/765016

Unter der Aktenzahl 2St10/09i laufen Ermittlungen gegen Ex-LIF-Bundessprecher Alexander Zach und Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner (im Bild), berichtet die Zeitung "Heute". Das habe Alexander Koenig von der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft bestätigt. Die Ankläger prüfen die Ungarn-Geschäfte des Bau-Konzerns.

Hintergrund: Zwischen 2003 und 2005 soll der Konzern über die Wiener Lobbying-Agentur eurocontact Kontakte zu allen Parteien Ungarns gesucht haben. Dabei soll es auch zu Geldflüssen gekommen sein. Die Strabag konnte sich in dieser Zeit Aufträge im Gesamtwert von 661 Mio. Euro sichern, so die Zeitung.

Für Strabag-Sprecher Christian Ebner sind diese Vorwürfe nicht zutreffend. Die Strabag erwartet, dass die Untersuchung bis Juni beendet und die Anschuldigungen fallen gelassen werden, so Ebner gegenüber Bloomberg. (red)

  

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"UniCredit kürzt das Kursziel"
65. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 16.4.09 10:46

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/766706

Die Analysten der UniCredit CAIB bestätigen in einem heute erschienenen Company Update ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Strabag SE und reduzieren ihr Kursziel auf 12 Monate von 22 auf 19 Euro.

Strabag hat eine Gewinnwarnung für 2008 ausgegeben, das EBIT werde im Jahresvergleich um 14% auf 270 Mio. Euro fallen. Die Prognosen von Sal. Oppenheim beliefen sich auf 400 Mio. Euro. Analyst Peter Bauernfried sieht aber gute Aussichten für den Erfolg der Infrastruktur Projekte und somit eine freie Cash Flow Generierung in den Jahren 2009 und 2010.

Die Gewinnschätzungen je Aktie werden von 1,81 auf 1,11 Euro für das Jahr 2009 und von 1,49 auf 0,82 Euro für das Jahr 2010 reduziert.

  

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"RE: UniCredit kürzt das Kursziel"
66. Beitrag von GlobalTrade(2) am 16.4.09 11:27

Als Antwort auf Beitrag # 65

Strabag ist heut einen Trade wert.Hab am Vormittag ordentlich zugelangt!

  

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"Russische UMMC storniert Auftrag über 150 Mio. Euro"
67. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 18.4.09 09:35

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die russische Ural Mining and Metallurgical Co (UMMC) hat den Auftrag zum Bau eines Stahlwerks in Sibirien an die börsenotierte Strabag SE mit einem Auftragswert von 150 Mio. Euro storniert. Das russische Unternehmen teilte am Freitag mit, man werde jedoch an den Plänen festhalten, sofern sich die russische Regierung mit etwa sechs Mrd. Rubel (rund 140 Mio. Euro) an der Finanzierung beteilige.

Innerhalb der nächsten drei Monate wolle UMMC die Unterlagen fertigstellen, um in den Genuss der staatlichen Gelder zu kommen, hieß es in der Stellungnahme. UMMC will aus eigenen Mitteln neun Mrd. Rubel in das Projekt stecken. Das Werk soll an die 370 Mio. Euro kosten und eine Jahreskapazität von 550.000 Tonnen Stahl haben.

Strabag war für einen Kommentar nicht zu erreichen. Die Strabag hat 2008 in Russland Projekte mit einem Volumen von knapp 500 Mio. Euro verwirklicht. Für dieses Jahr war in etwa die gleiche Bauleistung geplant.

Neben dem Auftrag der UMMC hat der Baukonzern im November 2007 auch einen weiteren Auftrag für ein Stahlwerk-Projekt der Vereinigten Metallurgiegesellschaft (OMK) mit einem Volumen von 334 Mio. Euro an Land gezogen.

(APA)

  

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"Strabag von Sal. Oppenheim noch tiefer gestuft"
68. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 23.4.09 12:24

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Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die Aktien der Strabag SE gut zwei Wochen nach der Streichung von der Liste der Kaufempfehlungen nun noch eine Stufe tiefer. Die neue Einstufung lautet "reduce" (zuvor "neutral"), zugleich rutscht der Fair Value auf nunmehr 15,30 (zuvor 16,30) Euro je Aktie ab.

Die Strabag-Aktie habe nach der jüngsten Gewinnwarnung des Unternehmens nur kurz gelitten und habe sich seither wieder um ca. 30% erholt, merkt Analyst Paul Hoffmann an. Das sei aber angesichts des negativen Ausblicks seitens Strabag zu viel, hält der Analyst fest. Für die am 30. April erwarteten Zahlenpräsentation (FY 2008) rechnet er nicht mit einer quantitativen Guidance.

Sal. Oppenheim kürzt weiters die EPS-Annahmen für 2009 auf 1,30 (zuvor 1,82) Euro und für 2010 auf 1,28 (zuvor 1,69) Euro. Das führe auch zu dem niedrigeren Fair Value von 15,30 Euro je Strabag-Aktie.

http://www.boerse-express.com/pages/769370

  

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"STRABAG erhält Großauftrag zum Bau des kroatischen Hafens Gaženica in Zadar"
69. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 24.4.09 13:13

Als Antwort auf Beitrag # 0

STRABAG erhält Großauftrag zum Bau des kroatischen Hafens Gaženica in Zadar



Unterwasser- und Erdarbeiten für den neuen Hafen

Auftragswert € 43 Mio. – STRABAG Anteil 100 %


Wien, 24.4.2009 Der europäische Baukonzern STRABAG hat den Auftrag zum Bau der ersten Phase des kroatischen Hafens Gaženica in Zadar erhalten. Für € 43 Mio. wird das Unternehmen die Unterwasser- und Erdarbeiten übernehmen. Der Bau beginnt im Mai 2009 und wird in circa einem Jahr fertig gestellt sein.

Eine besondere Herausforderung stellen die Aushübe im Meer dar: STRABAG wird unter Anwendung von Spezialtechnologien rund 250.000 m3 Unterwasserfelsmasse ausheben, damit im zukünftigen Hafen Schiffe mit Tiefgang anlegen können. Außerdem werden circa 1,8 Mio. m3 Steinmaterial zur Gewinnung von 20 ha Land im Meer aufgeschüttet und von der auf Wasserbau spezialisierte STRABAG Tochter Pomgrad ein 270 m langer Wellenbrecher gebaut.

Die Hafenverwaltung Zadar wird in einem weiteren Schritt den Bau der zwölf Anlagestellen und sodann die Infrastruktur und den Bau der dem Hafen zugehörigen Gebäude ausschreiben. Die Gesamtfertigstellung ist für das Jahr 2012 geplant.

Der Hafen Gaženica wird neben jenem in Split der größte Personenverkehrshafen an der Ostküste der Adria und damit von strategischer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Kroatiens sein. Er soll unter anderem eine Anlegestelle für Cruiser, einen Fischerhafen, eine Anlegestelle für Küstenschiffe und Fähren sowie einen Lasten- und Personenterminal mit Garage bieten.


  

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"Deripaska gibt Strabag-Anteile ab"
70. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 27.4.09 12:15

Als Antwort auf Beitrag # 0
Editiert am 27.4.09 12:22 von Lauda

Deripaska gibt Strabag-Anteile ab
27.04.2009 | 12:00 | (DiePresse.com)

Der russische Multi-Millionär gibt noch diese Woche seine Anteile an Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und die Raiffeisen NÖ-Holding ab. Er behält jedoch eine Aktie und eine Option auf seine ursprünglichen Anteile bis Dezember dieses Jahres.

Der russische Millionär Oleg Deripaska gibt noch diese Woche seine Anteile in der Höhe von 25 Prozent an Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und die Raiffeisen NÖ-Holding ab. Er behält jedoch eine Aktie und eine Option auf seine ursprünglichen Anteile bis Dezember dieses Jahres. Das berichtet der Boerse-Express.

Der Russe, der durch die Wirtschaftskrise viel Geld verloren hat, konnte einen Kredit, der im Februar fällig war, nicht bedienen. Mit diesem hatte er Strabag-Anteile gekauft.

  

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"Raiffeisen-Strabag-Rettungspaket für Deripaska ist geschnürt und wird am Mittwoch fixiert"
71. Beitrag von Rang: 12 DrEvil(76) am 27.4.09 20:34

Als Antwort auf Beitrag # 70

Weil dem russischen Oligarchen momentan die finanzielle Potenz fehlt, springen Raiffeisen, Uniqa und Haselsteiners Stiftung ein. Der Deal wird am Mittwoch unterzeichnet.#


Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Oligarch Oleg Deripaska kann aufatmen – zumindest, was sein Engagement beim Baukonzern Strabag betrifft. Das Rettungs­paket für sein Milliarden-Investment steht. „Die entsprechenden Verträge werden noch diese Woche unterschrieben“, sagt Erwin ­Hameseder, General der Raiffeisen Holding und Miteigentümer der Strabag. Laut einem Strabag-Sprecher wird die Unterzeichnung am Mittwoch erfolgen. Fast exakt zum zweiten Jahrestag des Deripaska-Einstiegs besteht damit die Hoffnung, dass er beim Baukonzern an Bord bleiben kann.

Konkret sieht der Deal vor, dass die Privatstiftung von Hans Peter Haselsteiner, die Uniqa-Versicherung und die Raiffeisen Holding je ein Drittel der zuvor an Deripaska verkauften 25 Prozent der Aktien zurückübernehmen. Deripaska selbst behält allerdings eine Art „Golden Share“. Die garantiert ihm weiterhin den Status eines Konsortialpartners und das Recht auf einen Sitz im Aufsichtsrat.

Damit verbunden ist auch eine Call-Option für Deripaskas Gesellschaft Basic Element. Die Option gibt dem Russen das Recht, bis Jahresende seinen Anteil wieder auf das ursprüngliche Niveau von 25 Prozent aufzustocken. Das Recht auf den Rückkauf läuft bis 20. Dezember.
Bis dahin gilt, dass die Familie von Hans Peter Haselsteiner ihren Anteil von 25,1 Prozent auf 32 Prozent aufstockt. Raiffeisen-Holding und die verbundene Uniqa Versicherung werden jeweils 21,5 Prozent halten.

Ob Deripaskas Basic Element bis Dezember die nötigen Mittel aufgetrieben hat, steht freilich in den Sternen. Hameseder: „Das werden wir im November, spätestens im Dezember wissen.“

Außerdem hat Raiffeisen einen Plan B. Falls es mit Deripaskas ­Finanzierung wieder nicht klappt, „bleiben die Anteile eben bei uns. Die Strabag ist gut aufgestellt“, so Hames­eder. Die Holding könnte sich aber auch auf die Suche nach einem neuen Partner machen. Ausgeschlossen ist momentan ein weiterer Börsegang. Dafür passe weder 2009 noch 2010 das Umfeld.


Schlingernder Oligarch

Über das finanzielle Volumen der Vereinbarung mit dem Oligarchen will Hameseder keine Angaben machen. Dem Vernehmen nach geht es um rund 500 Millionen €. Mit der Übernahme der Anteile sorgen Raiffeisen und Konsorten gleichzeitig für eine Art ­Zwischenfinanzierung. Der Industrielle ist wegen des fallenden Strabag-Kurses in Schwierigkeiten geraten. Seine finanzierenden Banken – in erster Linie die Deutsche Bank – haben gefordert, die Aktien aufzugeben oder mehr Sicherheiten nachzuliefern. Letzteres ist nicht gelungen.
Oleg Deripaska gilt als eines der prominentesten Oligarchen-Opfer der Finanzkrise. Sein Vermögen, das einst auf bis zu 40 Milliarden Dollar geschätzt wurde, schwindet seit Sommer 2007 kontinuierlich. Außerdem fuhr Deripaska einen aggressiven und wie sich herausstellte zumeist fremdfinanzierten Expansionskurs. Sein Konzern Basic Element hat unter anderem
25 Prozent am weltgrößten Nickelproduzenten Norilsk Nickel übernommen. Auch dieses Geschäft leidet.

Raiffeisen hält trotz allem zu Deripaska. „Wir stehen zu unseren Partnern, auch dann, wenn sie in Schwierigkeiten sind“, sagt Hameseder. Ursprünglich geht der Wunsch, Deripaska zu halten, von Bau-Tycoon Haselsteiner aus. Kein Wunder: Russland sollte einmal der größte Auslandsmarkt des Konzerns werden.


Strabag sachlich


Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner zeigte sich zwar angesichts des medialen Vorpreschens Hameseders zuerst zwar etwas verstimmt und blieb stundenlang unerreichbar, letztendlich dominierte aber die Sachlichkeit: „Wir begrüßen die von allen Strabag-Eigentümern gemeinsam erarbeitet Lösung, denn sie gewährleistet, dass Deripaska weiter an Bord bleiben kann“, läßt der Strabag-Boss dazu von seinem Sprecher ausrichten. Dass die Unterzeichnung doch nicht zustande kommt, schließt man bei der Strabag „dezidiert aus“.


Wirtschaftsblatt
27.04.2009

  

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"RE: Raiffeisen-Strabag-Rettungspaket für Deripaska ist geschnürt und wird am Mittwoch fixiert" gut analysiert
72. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 27.4.09 23:18

Als Antwort auf Beitrag # 71

"Golden Share" nennt der Deripaska die eine, letzte Aktie.

Andere Leute nennen sie schlicht "Buffetberechtigungskarte"

  

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"Auftragseingang nicht schlechter" interessant
73. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 28.4.09 17:20

Als Antwort auf Beitrag # 72
Editiert am 28.4.09 17:22 von SieurKolou74

Strabag sah im Startquartal keine Verschlechterung des Auftragseingangs im Startquartal - Striktes Working Capital Management

Anfang April teilte die Strabag anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für 2008 mit, dass das Geschäft im laufenden Jahr aufgrund des hohen Auftragsbestands von 13,3 Mrd. Euro "zufriedenstellend" verlaufe. Bei der Strabag-Präsentation im Rahmen der Roadshow von BE und Aktienforum gab es am Montag Abend einen weiteren Einblick: "Der Auftragseingang der Strabag lief im ersten Quartal nicht schlechter als im Startquartal 2008", sagte IR-Chef Christian Ebner (im Bild).

Diese Entwicklung zeige, dass private Auftraggeber nicht so stark wie befürchtet auslassen, zudem laufen die einzelnen Konjunkturprogramme an. In der Kundenstruktur der Strabag entfallen 67% auf die öffentliche Hand. "Für uns sind Staaten noch immer die solventesten Kunden".

Am russischen Markt reduzierte sich der Auftragsbestand der Strabag zuletzt auf 1,4 Mrd. Euro. Für die Jahre 2009 und 2010 wird mit einer stabilen Umsatzentwicklung gerechnet. In Polen habe sich der Auftragsbestand im Vorjahr um 150% erhöht. Im laufenden Jahr erwartet die Strabag in diesem Markt einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro. Im Verkehrswegebau seien dort aktuell etwa Projekte in Höhe von 6 Mrd. Euro ausgeschrieben.

Zahlen am Donnerstag

Die Strabag reagiere auf die aktuelle Situation mit einem strengen Working Capital Management auf der operativen Ebene. "Das zieht sich runter bis in die vierte Managementebene und beeinflusst den Bonus der Manager, wenn sie beim Working Capital schlechter oder besser als im Vorjahr liegen", erzählt Ebner.

In Schwellenländern, wie Indien, Aserbaidschan, Libyen und dem Nahen Osten, wird eine Verstärkung der Aktivitäten geprüft. Personal- und Kostenstruktur werden überprüft. Die Strabag wird am Donnerstag die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 präsentieren. Die Dividenden-Ausschüttungsquote soll zwischen 30% und 50% des Konzernergebnisses zu liegen kommen.

Die Analysten der UniCredit erwarten, dass der Gewinn je Strabag-Aktie 2008 von 2,05 auf 1,22 Euro gesunken ist, die Dividende sollte bei 0,4 Euro (nach 0,55 Euro für 2007) zu liegen kommen. Die Analysten von Sal. Oppenheim gingen zuletzt von einer stabilen Dividende von 0,55 Euro aus.

Weitere Syndikatsteilnahme

Oleg Deripaska, der wie berichtet sein 25%-Paket an der Strabag an die Mitaktionäre Raiffeisen/Uniqa/Haselsteiner abgeben wird, behält eine Namensaktie, erklärte Ebner. Diese sichere Deripaska nicht nur die Bestellung von zwei Vertretern im Aufsichtsrat, sondern auch die uneingeschränkte Teilnahme am Syndikat. (bs)


Aus dem Börse Express vom 28. April 2009

Quelle:http://www.boerse-express.com/pages/771100/newsflow

  

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"RE: Auftragseingang nicht schlechter"
74. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 28.4.09 17:43

Als Antwort auf Beitrag # 73

>und beeinflusst den Bonus der Manager


Ui, wenn das nur niemand von den neuen selbstberufenen Wirtschaftsreformern liest. Bonus ist heute nicht mehr gut, sondern böse!

  

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"Ergebnisse 2008"
75. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 30.4.09 17:17

Als Antwort auf Beitrag # 0

Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008

- Umsatz um 24 % auf € 12.228 Mio. gestiegen, EBITDA um 9 % erhöht, EBIT sinkt um 14 %
- Ergebnis je Aktie bei € 1,38 – Vorstand schlägt Dividende von € 0,55 je Aktie vor
- Sicherheit steht im Geschäftsjahr 2009 an oberster Stelle: Liquide Mittel in Höhe von € 1,5 Mrd., Eigenkapitalquote bei 30,5 %

STRABAG SE übertraf im Geschäftsjahr 2008 ihr Wachstumsziel: Die Bauleistung stieg aufgrund von organischem Wachstum und Akquisitionen um 28 % auf € 13.742,5 Mio. Der Anteil der Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa lag wie bereits im Vorjahr bei 31 %. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 24 % auf € 12.227,8 Mio.

Trotz der höheren Rückstellungen, der Abwertungen von Forderungen und des geringeren Ergebnisses aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen war das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit € 647,7 Mio. um 9 % höher als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank aufgrund von akquisitions- und investitionsbedingt stark erhöhten laufenden Abschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen (davon rd. € 25 Mio. Abschreibungen auf Firmenwerte) um 14 % auf € 269,9 Mio. Daraus resultierte eine EBIT-Marge von 2,2 % nach 3,2 % im Vorjahr.

Im Geschäftjahr 2008 unterbreitete STRABAG SE den restlichen Aktionären der börsenotierten deutschen Tochter STRABAG AG, Köln, ein freiwilliges Übernahmeangebot. Deshalb verringerte sich das den anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnis (Minderheitsanteile) um 75 % auf € 9,3 Mio. Dies führte zu einem Konzernergebnis von € 157,0 Mio. (-8 %). Die Anzahl der gewichteten ausstehenden Aktien erhöhte sich von 82.904.110 Stück auf 114.000.000 Stück, wodurch das Ergebnis je Aktie im Vergleich zum Konzernergebnis überdurchschnittlich um 33 % auf € 1,38 fiel.

STRABAG SE Vorstandsvorsitzender Hans Peter Haselsteiner stellt eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende in Aussicht: „Trotz gesunkener Gewinne haben meine Vorstandskollegen und ich beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 0,55 je Aktie vorzuschlagen. Die Dividende ist damit in der absoluten Höhe gleich wie im Vorjahr, die Dividendenrendite natürlich deutlich höher. Wir wollen damit unseren Aktionären einerseits ein Zeichen der Wertschätzung geben und andererseits unsere Überzeugung bekräftigen, dass STRABAG – sowohl hinsichtlich ihrer Liquidität als auch hinsichtlich der zu erwartenden weiteren Gewinne – ein stabiles Unternehmen ist.“

Die Bilanzsumme der STRABAG SE erhöhte sich im vergangenen Jahr erneut deutlich um 26 % auf € 9.765,2 Mio. Die Eigenkapitalquote ging von 40,0 % auf 30,5 % zurück, liegt damit aber weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt. Der Vorstand hält mittelfristig eine Eigenkapitalquote zwischen 20 % und 25 % für zielführend.

Die STRABAG SE hat per 31.12.2008 Gesamtrahmen für Bar- und Avalkredite in Höhe von € 5,5 Mrd. Die darin enthaltenen liquiden Mittel in Höhe von € 1,5 Mrd. und freie Barkreditrahmen in Höhe von € 0,4 Mrd. sichern die Liquiditätserfordernisse des Konzerns. Dennoch sind nach Maßgabe der Marktsituation weitere Anleihen vorgesehen, um die Liquiditätsreserven für die Zukunft auf hohem Niveau zu halten.

Der Cash-flow aus der Geschäftstätigkeit steigerte sich im vergangenen Geschäftsjahr deutlich um 40 % auf € 689,9 Mio. Dies ist zum einen auf die Zunahme beim Cash-flow aus dem Ergebnis um 19 % auf € 536,1 Mio. sowie auf einen Abbau des Working Capitals im Vergleich zum 31.12.2007 zurückzuführen. Im kommenden Geschäftsjahr möchte STRABAG weiterhin das Augenmerk auf ein striktes Working Capital Management legen.

Im Einklang mit der bisherigen Expansionsstrategie der STRABAG Gruppe stieg der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit signifikant um 63 % auf € -1.046,4 Mio. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit drehte mit € -96,9 Mio. ins Minus, nachdem er im Geschäftsjahr 2007 durch die beiden Kapitalerhöhungen einen stark positiven Wert ausgewiesen hatte.

Das Segment Hoch- und Ingenieurbau erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 eine Bauleistung von € 5.821,8 Mio., womit ein organisches Wachstum um 8 % gegenüber dem Vorjahr gelang. Besonders hohe absolute Zuwächse waren in den Märkten Russland (+83 % auf € 464,7 Mio.), Slowakei (+55 % auf € 352,5 Mio.) und Deutschland (+5 % auf € 1.975,1 Mio.) zu verzeichnen. Der Anteil an der Gesamtbauleistung des Konzerns ging von 50 % auf 42 % zurück, da insbesondere das Segment Verkehrswegebau durch Firmenübernahmen überproportional stark gewachsen ist. Der Umsatz lag mit € 5.244,1 Mio. um 9 % über jenem des Geschäftsjahres 2007. Die EBIT-Marge blieb mit 1,5 % gegenüber 2007 (1,6 %) praktisch unverändert.

Eine Reihe von Akquisitionen ließ die Bauleistung im Segment Verkehrswegebau im Geschäftsjahr 2008 um 36 % auf € 6.274,2 Mio. wachsen. Der Umsatz des Segmentes erhöhte sich im Berichtsjahr dank zahlreicher Akquisitionen um 23 % auf € 5.464,3 Mio. Schwankende Rohstoffpreise und Integrationskosten belasteten das EBIT (€ 137,8 Mio.) und damit auch die EBIT-Marge (2,5 % nach 4,2 % im Vorjahr).

Während die Bauleistung im Segment Sondersparten & Konzessionen im Geschäftsjahr 2007 noch rückläufig war, zeigte sie im Jahr 2008 eine Steigerung um 143 % auf € 1.417,4 Mio., wodurch sich der Anteil des Segmentes an der Gesamtbauleistung des Konzerns von 5 % auf 10 % erhöhte. Das Segment erbrachte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz in Höhe von € 1.483,3 Mio. im Vergleich zu € 585,0 Mio. im Jahr zuvor. Das EBIT stieg um 7 % auf € 51,9 Mio.

Im Geschäftsjahr 2008 überstieg der Konzern-Auftragsbestand erstmals die historische Marke von € 13 Mrd. und erreichte per 31.12.2008 mit einem Zuwachs von 23 % gegenüber dem Vorjahr € 13,3 Mrd. Damit deckte er rechnerisch 96 % der Bauleistung des Jahres 2008 ab. Bemerkenswert ist die Auftragsentwicklung im Wachstumsmarkt Polen: Mit € 1.188,5 Mio. hat sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. In Deutschland erhöhte sich der Auftragsbestand bedingt durch Zukäufe um rund 45 %. In Russland dagegen konnte das hohe Niveau des Vorjahres nicht gehalten werden: In diesem Markt reduzierte sich der Auftragsbestand um 17 % auf € 1.399,0 Mio. In Ungarn lässt die Abnahme um rund ein Viertel auf einen zukünftigen Abbau der Kapazitäten schließen.

Für STRABAG steht im Geschäftsjahr 2009 Sicherheit an oberster Stelle: Mit einer Eigenkapitalquote von rund 31 % und liquiden Mitteln von € 1,5 Mrd. sieht sich das Unternehmen in einer soliden Finanz- und Liquiditätsposition, die es unter anderem durch eine restriktive Akquisitions- und Investitionspolitik sowie durch ein aktives Working Capital Management abzusichern gilt. Das bisherige Ziel, die Margen zu steigern, wird auch im Jahr 2009 trotz geplanter bzw. bereits beschlossener Einsparungs- und Restrukturierungsmaßnahmen nicht erreicht werden können.

  

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"Goldman Sachs hebt Kursziel an"
76. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 07.5.09 11:28

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/773622

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Strabag-Aktie nach Zahlen von 11,70 auf 14,60 Euro erhöht. Gleichzeitig bestätigten die sie ihr Anlagevotum "neutral". Nach den deutlichen Kursgewinnen von Bauwerten im vergangenen Monat und Anzeichen einer Stabilisierung der Wirtschaftslage könne von einer Erholung der Gewinne ausgegangen werden, so die Analysten. Die ersten drei Monate des Jahres dürften allgemein noch schwach verlaufen sein.

  

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""Erst 2012 wird es für die Branche richtig hart"?" interessant
77. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 18.5.09 07:58

Als Antwort auf Beitrag # 76

2% Umsatzrückgang in der Bauwirtschaft

Konjunkturprogramme zeigen nicht die erhoffte Wirkung

http://www.timber-online.net/parse.php?mlay_id=20000&mdoc_id=4367753

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Russian Prime Minister Vladimir Putin promises cash boost for road schemes

Anatoly Medetsky, The Moscow Times

The government will increase spending on road building by 25pc to $16bn this year, Prime Minister Vladimir Putin has promised.

Putin travelled to St Petersburg, home to one of Russia’s most ambitious road programmes, to announce that private investment has been falling short on the project and to discuss the outlook for the rest of the transportation sector.

Putin said that the government was considering proposals to provide an additional 100bn roubles to the state-owned Russian Railways for upgrading its rolling stock.

He said the state will boost spending to support jobs and future economic growth.

As a measure to stimulate economic growth at a time when private investors are rolling back spending, the government increased the budget for road building by 100bn roubles to 550bn roubles this year, Putin said.

Similar measures will apply to a range of other industries as the state taps its huge cash reserve from the past oil boom, the Reserve Fund.

Putin has used meetings with representatives of various sectors to announce efforts to support the economy. He has met aerospace, coal and oil managers and workers in recent weeks. Next in line is the nuclear power industry...

Quelle:http://www.themoscowtimes.com/

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Strabag-Chef Haselsteiner sieht für die Bauwirtschaft die wirkliche Krise erst ab 2012

Von Helmut Dité

Wien. "Wir haben eine Gnadenfrist von zwei, drei Jahren" – bis inklusive 2011 sieht Strabag-Konzernchef Hans Peter Haselsteiner "keine nennenswerten Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise" auf die Bauindustrie, also keine breiten Reorganisations-, Schließungs-, Entlassungs- oder Kurzarbeitspläne".

Erst 2012 werde für die Branche die Krise erst so richtig beginnen - "und zwar mit aller Härte". Denn dann würden alle staatlichen Konjunkturmaßnahmen – "und die sind vor allem in unseren größten Markt Deutschland sehr umfangreich und fast ausschließlich bauwirksam" – verbaut sein und keine weiteren dazukommen.

Der Strabag-Konzern – Marktführer in Deutschland, Österreich und Mittelosteuropa– sei mit liquiden Mitteln in Höhe von 1,5 Milliarden Euro und einer Eigenkapitalquote von 30,5 Prozent gut gerüstet.

2008 ist die Bauleistung des Strabag-Konzerns um rund 28 Prozent auf knapp 13,75 Milliarden Euro gestiegen – zwei Milliarden davon kamen durch acht größere Zukäufe, eine durch organisches Wachstum. Auf Grund von Währungsverlusten im Osten und Abschreibungen - vor allem in Serbien – sank der Gewinn um acht Prozent auf 157 Millionen Euro. Die Dividende bleibt dennoch stabil bei 55 Cent je Aktie: "Wir haben vorsichtig bilanziert, möchten aber für unsere unter dem gesunkenen Kurs ohnehin leidenden Aktionären ein Zeichen setzen", so Haselsteiner bei der Bilanzpräsentation.

Volle Auftragsbücher

Für heuer sieht er für die Strabag "keine schlechte Perspektive, sich auf Vorjahresniveau zu bewegen". Auch 2010 werde dem Auftragseingang zufolge "ein gutes Jahr" werden. "Wir haben volle Auftragsbücher und wir werden da und dort sogar Personalknappheit haben, insbesondere in Polen." Auch in den folgenden beiden Jahren werde die Strabag ihr Volumen und ihre Auslastung – über den Gesamtkonzern gesehen – halten können.

Als Wachstumsmärkte hat die Strabag aktuell vor allem Polen, Libyen und den Nahen Osten im Blick.

Russland-Ziel bleibt

Russland bleibe nach wie vor der wichtigste Markt der Zukunft, bekräftigte Haselsteiner. Es gäbe zwar "eine Unterbrechung, eine Verlangsamung bei der Umsetzung" dieser Strategie, aber keine Absage. Heuer erwartet Haselsteiner in Russland einen Umsatz in Vorjahreshöhe – 500 bis 600 Millionen Euro.

Der Auftragsüberhang , der dort schon zwei Milliarden Euro betragen hatte, sei zwar krisenbedingt auf eine Milliarde geschrumpft – "um das abzuarbeiten, müssen wir aber weiterhin unsere Strukturen dort stärken". Größter Markt werde Russland nun nicht schon 2015, wie bisher angepeilt, "sondern eben halt ein paar Jahre später".

Wie es mit den Olympiabauten in Sotschi weitergeht, dafür habe er in letzter Zeit in Moskau wieder positive Signale erhalten: "Da werden wir bald mehr wissen".

Auch die Partnerschaft mit seinem Großaktionär Oleg Deripaska, dem die Raiffeisen Holding eine Art Zwischenfinanzierung für sein Strabag-Aktienpaket (25 Prozent plus 1 Aktie) zugesichert hat, bleibt aufrecht: "Der hart arbeitende junge Mann wird seine Probleme lösen können". Zu welchem Preis man Deripaska sein Aktienpaket abgekauft hat und zu welchem Kurs er die Anteile via Call-Option wieder zurückkaufen kann, sei vertraulich – "aber wir werden jedenfalls fair miteinander umgehen".

Quelle:http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3926&Alias=wzo&cob=411890

  

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"Damm im Oman"
78. Beitrag von Rang: 48 Antofagasta(10) am 18.5.09 08:48

Als Antwort auf Beitrag # 77

Die Strabag hat den Auftrag zum Bau eines Dammes, den Al Amerat Heights Damm, im Sultanat Oman erhalten. Es handelt sich dabei um einen von sechs Dämmen, die in der Region Qurum zum Hochwasserschutz errichtet werden sollen.

Das Projektvolumen wird in lokalen Medien mit 75 Mio. Dollar angegeben.

Zusätzlich zum Hochwasserschutz wird Strabag auch eine Entlastungswehr errichten. Der Damm soll Ende 2011 fertiggestellt sein.

  

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"Strabag wird von RCB hochgestuft"
79. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 19.5.09 10:29

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Aktien der Strabag SE wurden von den Analysten der RCB auf "hold" von zuvor "reduce" nach oben gestuft. Grund sei vorrangig der in letzter Zeit gefallene Aktienkurs. Das Kursziel mit 17 Euro wurde zugleich bestätigt. Auslöser für den Kursrutsch nach unten sei unter anderem die Ankündigung gewesen, dass die Strabag-Aktien per 29. Mai aus dem MSCI World Index fallen, meint Analyst Klaus Ofner.

Die aktuellen Gewinnschätzungen der RCB für Strabag-Aktien lauten auf 1,17 Euro für 2009, auf 0,72 Euro für 2010 und auf 0,73 Euro für 2011.

  

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"Hochstufung nach Kursverlusten"
80. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 21.5.09 12:16

Als Antwort auf Beitrag # 0

Strabag Datum/Zeit: 20.05.2009 17:46
Quelle: Raiffeisen Centrobank
Hochstufung nach Kursverlusten

Nach den Kursverlusten in Folge unserer „Verkaufen“ Empfehlung vom 6. Mai stufen wir STRABAG SE auf „Halten“ hoch und bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00. Neben der Korrekturbewegung nach einer kurzzeitigen Rallye, die unserer Einschätzung nach über das durch Fundamentaldaten gerechtfertigte Niveau hinausgeschossen war, ist die Ankündigung der Streichung aus dem MSCI World Index mit 29. Mai als weiterer Grund für die Kursverluste zu nennen. Am selben Tag berichtet das Unternehmen Zahlen zum ersten Quartal 2009, die nach unserer Einschätzung ebenfalls schwächer ausfallen werden. Dies ist auf schlechtere Wetterbedingungen als im Vergleichsquartal 2008, negative Währungseffekte und Konsolidierungseffekte zurück zu führen. Während die zahlreichen Akquisitionen des vergangenen Jahres zu einer klaren Steigerung der Bauleistung führen werden, wird gleichzeitig sowohl der saisonale Effekte eines negativen operativen Gewinns im ersten Quartal insgesamt verstärkt und andererseits ist ein Großteil der akquirierten Unternehmen der Transportwegesparte zuzurechnen, die stärker von Winterstillständen betroffen und von unterjährig abgearbeiteten Aufträgen dominiert sind. Der Auftragseingang im ersten Quartal wurde bereits als im Rahmen der Volumina des ersten Quartals 2008 in Aussicht gestellt, jedoch kein Ausblick auf die Margen gewährt. Nach den bereits in 4Q 08 berichteten Auftragsstornierungen in Russland sind in 1Q 09 weitere Aufträge aus dem Auftragsbestand gestrichen worden und der russische Auftragsbestand ist von EUR 1,4 Mrd. zum Jahresende 2008 auf etwa EUR 1,0 Mrd. weiter gesunken. Wir rechnen daher damit, dass bis zu den Quartalszahlen die Aktie kurzfristig weiterhin unter Druck kommen könnte, sehen das Papier aber beim derzeitigen Kursniveau in Hinblick auf die Fundamentaldaten als fair bewertet an.

+ Nummer 1 in Deutschland, Österreich und der MOE-Region
+ Starke eigene Rohstoffbasis

- Bauwirtschaft ist stark von Konjunkturzyklen und im Bereich von Infrastrukturprojekten von Staatsausgaben abhängig.
- Geringere Margen und große Projektvolumina erhöhen das Risiko von Verlusten in einzelnen Projekten

Bewertung und Empfehlung:

Wir bestätigen unser Kursziel von EUR 17,00 und stufen in Folge der Kursverluste die Aktie auf „Halten“ von „Verkaufen“ hoch.

  

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"@Charties"
81. Beitrag von GlobalTrade(2) am 26.5.09 12:20

Als Antwort auf Beitrag # 80

die charttechnische Unterstützung 14,50 ist gefallen....wo seht Ihr die nächste Trendlinie?

  

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"DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an" interessant
82. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 27.5.09 08:19

Als Antwort auf Beitrag # 81
Editiert am 27.5.09 08:21 von SieurKolou74

Hollodrio einfach so...

Strabag: Radikaler Stimmungsumschwung bei der Deutsche Bank

Aktie wandert von "Sell" auf "Buy" - Negative Nachrichten nun grösstenteils verdaut

Eine deutliche Meinungsänderung zu Strabag hat bei den Analysten der Deutsche Bank stattgefunden: Die Bauaktie wird von "Sell" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel von 8,6 auf 24 Euro fast verdreifacht. "Wir glauben, dass unsere erhöhten Schätzungen halten und dass sich sämtliche Bedenken, die seit Jahresbeginn auf der Aktie lasteten, nun aufgelöst haben, so die Analysten. Das neue Kursziel entspreche einem Aufwärtspotenzial von rund 70%.

Im Vergleich zum ATX, der seit Jahresbeginn rund 13% gewonnen hat, gab die Strabag-Aktie mehr als 16% ab. Diese Underperformance sei zum einen Befürchtungen rund um einen Aktienüberhang aus dem Deripaska-Anteil zuzuschreiben, zum anderen schwächer als erwarteten Zahlen für das vierte Quartal, einem nicht erfolgreichen Angebot für ein grosses Autobahn-Projekt in Rumänien und der anstehenden Streichung der Strabag-Aktien aus den MSCI-Indizes Ende Mai. "Unserer Ansicht nach sind alle negativen Nachrichten (mit Ausnahme der Streichung aus dem Index" nun im Kurs enthalten", so die Analysten.

Die DB erwartet für die Strabag für 2009 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,13 Euro (zuvor: 1,11), für die Folgejahre sind es 0,97 und 1,31 Euro. (bs)

http://www.boerse-express.com/pages/779974/newsflow

  

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"RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an"
83. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 27.5.09 09:14

Als Antwort auf Beitrag # 82

>Die Bauaktie wird von "Sell" auf "Buy" hochgestuft, das
>Kursziel von 8,6 auf 24 Euro fast verdreifacht.


jedesmal wieder ein knaller, was diese analysten so abliefern.

  

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"RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an"
84. Beitrag von Malediver(6) am 27.5.09 10:21

Als Antwort auf Beitrag # 83

Der Knaller ist, das der Markt genau das macht was diese Analies vorgeben.....

  

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"RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an"
85. Beitrag von Rang: 40 j77(13) am 27.5.09 11:57

Als Antwort auf Beitrag # 84

also bei den eps schätzungen der db ist das kgv ohnehin bei 25, also kein schnäppchen, dazu kommt,dass haselst. selber die zukunft nach auslaufen der öffi-konjukturpakerl schwach sieht...

  

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"RE: DB hebt KZ von 8,6(!) auf 24 Euro an"
87. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 27.5.09 16:34

Als Antwort auf Beitrag # 85

>also bei den eps schätzungen der db ist das kgv ohnehin bei
>25, also kein schnäppchen, dazu kommt,dass haselst. selber die
>zukunft nach auslaufen der öffi-konjukturpakerl schwach
>sieht...


was mich verwundert ist, dass die strabag erst morgen die zahlen fürs 1.qu. 09 auf den tisch legt und die DB heute schon das kursziel verdreifacht.

was hat das für einen sinn? warten die nicht mal mehr das offizielle statement des unternehmens anläßlich der zahlen ab, oder wissen die etwa mehr als der normalsterbliche?

  

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"Aktienrückkauf geplant..."
88. Beitrag von GlobalTrade(2) am 28.5.09 09:54

Als Antwort auf Beitrag # 87

Der Vorstand der Strabag will sich bei der kommenden Hauptversammlung am 19. Juni einen Aktienrückkauf genehmigen lassen. Die Aktien können sollen dabei auch eingezogen werden können.

Weiterer Tagesordnungspunkt: Die Ermächtigung, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis 19.6.2014 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 57 Mio. Stückaktien gegen Bareinzahlung oder Sacheinlage zu erhöhen.

  

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"Markterwartungen für Freitag"
86. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 27.5.09 16:12

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Analysten von Erste Group, UniCredit und RCB erwarten für die am Freitag anstehenden Ergebnisse der Strabag zum ersten Quartal 2009 einen deutlichen Gewinneinbruch. Beim EBITDA rechnen die Analysten in der APA-Konsensusprognose mit einem markanten Anstieg des Verlusts von 62,3 auf 90,3 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) wird bei -180,1 Mio. Euro (Vj.: -138,2 Mio. Euro) zu liegen kommen. Das Nettoergebnis nach Minderheiten dürfte sich von -81,2 auf -131,5 Mio. Euro deutlich verschlechtert haben.

Den höheren Betriebsverlust, ebenso wie den steigenden Nettoverlust, begründen die Analysten mit der niedrigeren Fixkostenabdeckung.

Der Umsatz hingegen dürfte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16 Prozent auf 2,05 Mrd. Euro zugelegt haben, so die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Die Spezialisten der UniCredit sehen den Zuwachs vor allem in den gestiegenen Auftragseingängen zum Ende des Geschäftsjahres 2008 begründet.

Franz Hörl von der Erste Group, führt weiterhin aus, dass das erste Quartal saisonal bedingt das schwächste Quartal im Jahr ist. Positiv auf das Umsatzwachstum dürften sich laut Hörl aber die Akquisitionen des Vorjahres auswirken. "Jedoch sollte der strenge Winter die Bautätigkeit im ersten Quartal negativ beeinflusst haben", so Hörl.

(APA/red)

  

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"Die Markterwartungen für Freitag"
89. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 28.5.09 13:40

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Die Analysten von Erste Group, UniCredit und RCB erwarten für die am Freitag anstehenden Ergebnisse der Strabag zum ersten Quartal 2009 einen deutlichen Gewinneinbruch. Beim EBITDA rechnen die Analysten in der APA-Konsensusprognose mit einem markanten Anstieg des Verlusts von 62,3 auf 90,3 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) wird bei -180,1 Mio. Euro (Vj.: -138,2 Mio. Euro) zu liegen kommen. Das Nettoergebnis nach Minderheiten dürfte sich von -81,2 auf -131,5 Mio. Euro deutlich verschlechtert haben.

Den höheren Betriebsverlust, ebenso wie den steigenden Nettoverlust, begründen die Analysten mit der niedrigeren Fixkostenabdeckung.

Der Umsatz hingegen dürfte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16 Prozent auf 2,05 Mrd. Euro zugelegt haben, so die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Die Spezialisten der UniCredit sehen den Zuwachs vor allem in den gestiegenen Auftragseingängen zum Ende des Geschäftsjahres 2008 begründet.

Franz Hörl von der Erste Group, führt weiterhin aus, dass das erste Quartal saisonal bedingt das schwächste Quartal im Jahr ist. Positiv auf das Umsatzwachstum dürften sich laut Hörl aber die Akquisitionen des Vorjahres auswirken. "Jedoch sollte der strenge Winter die Bautätigkeit im ersten Quartal negativ beeinflusst haben", so Hörl.

(APA/red)

  

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"Quartalsergebnis: Leicht über den Erwartungen"
90. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 29.5.09 08:11

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Editiert am 29.5.09 08:14 von Hagen


  

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"Sal. Oppenheim bestätigt Fair Value"
91. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.5.09 14:40

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Die Analysten von Sal. Oppenheim bestätigen ihre "Reduce" Einschätzung sowie den Fair Value von 15,30 Euro für Strabag.

Die Zahlen von Strabag zum ersten Quartal 2009 lagen sehr nahe der Schätzungen von Analyst Paul Hoffmann. Die neue Guidance wäre - sofern sie das Endresultat von Strabag betreffen würde - eine positive Überraschung, so Hoffmann weiter in dem heute erschienenen Company Report.

Der Analyst sieht aktuell keine Kurstreibenden Faktoren und bestätigt daher seine Einschätzung "Reduce" für die Aktien von Strabag.

  

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"Strabag bleibt auf Kaufliste der Deutsche Bank"
92. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 02.6.09 08:51

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