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"RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?"
Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 25.5.10 23:50 RHI: aktien-portal aktien-online

Editiert am 12.9.08 10:03 von murcielago

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Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?
12.9.08 12:02
1
RE: RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?
12.9.08 12:11
2
RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar
12.9.08 16:51
3
RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar
12.9.08 20:09
4
      RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar
15.9.08 09:32
5
      RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar
15.9.08 16:44
6
20% EK-Quote erstrebenswert für Dividendenzahlung?interessant
14.9.08 14:34
7
seit 2006 Dividende ausgesetzt?
14.9.08 17:29
8
      RE: seit 2006 Dividende ausgesetzt?
15.9.08 07:43
9
RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen Werkinteressant
01.10.08 11:06
10
RE: RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen ...
01.10.08 22:25
11
      RE: RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen ...
02.10.08 08:07
12
Einige Fragen zum Handel mit RHI-Aktien
16.10.08 19:46
13
Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc
17.10.08 12:47
14
      RE: Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc
17.10.08 12:58
15
      RE: Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc
17.10.08 12:59
16
RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor
17.10.08 15:38
17
RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor
17.10.08 20:01
18
      RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor
17.10.08 20:10
19
      RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor
17.10.08 21:21
20
      RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor
17.10.08 21:28
21
CEO tritt zurück
27.10.08 23:03
22
RHI Konzern zeigt auch im 3. Quartal zweistellige Wachs...
27.10.08 23:05
23
jahrestief
29.10.08 09:53
24
RE: jahrestief
29.10.08 10:01
25
      RE: jahrestief
29.10.08 10:16
26
      RE: jahrestief
29.10.08 10:21
27
      RE: jahrestief
29.10.08 10:33
28
      Winterstein erhöht auf über 10%
30.10.08 15:31
29
RHI erhält 30 Millionen Euro Rahmenauftrag von Qatar St...
31.10.08 21:20
30
Abgang des CEOs wird von Erste Bank als negativ gewerte...
01.11.08 13:22
31
von lenzing zu rhi
03.11.08 08:36
32
Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung
03.11.08 14:04
33
      RE: Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung
03.11.08 14:45
34
      RE: Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung
03.11.08 18:14
35
      wahrscheinlich von avw
03.11.08 19:24
36
Was für ein unglaublicher Blödsinn!gut analysiert
22.12.08 14:34
37
RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!
22.12.08 14:43
38
      RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!
22.12.08 14:54
39
      RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!
22.12.08 23:25
40
Weiterer Aktien-Umtausch aus RHI-Wandelanleihe wirksam
30.12.08 21:04
41
RHI überlegt auch Kurzarbeit
21.1.09 10:07
42
reduzieren
26.1.09 10:43
43
Feuer freiinteressant
27.1.09 12:16
44
RHI-Chef: "Werden weiter zukaufen"
27.1.09 22:27
45
RHI könnte gegen Ende des ersten Quartals interessant w...
29.1.09 17:18
46
chef kauft
04.2.09 13:07
47
Stotternder Stahlmotor sollte Spuren hinterlassen
05.2.09 08:40
48
Höherstufung für RHI-Aktie
19.2.09 08:27
49
Kurs fast auf Pleite-Niveau
24.2.09 19:19
50
RE: Kurs fast auf Pleite-Niveau
24.2.09 19:34
51
      RE: Kurs fast auf Pleite-Niveau
24.2.09 23:35
52
RHI - Schlaff teilweise auf Kredit?
04.3.09 22:12
53
RE: RHI - Schlaff teilweise auf Kredit?
05.3.09 08:42
54
Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)
08.3.09 10:19
55
      RE: AvW schon ausgestiegen! (lt. Raiffeisen)
08.3.09 12:31
56
      RE: AvW schon ausgestiegen! (lt. Raiffeisen)
08.3.09 20:24
57
      RE: Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)gut analysiert
08.3.09 17:53
58
      RE: Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)gut analysiert
08.3.09 20:26
59
Umsatz- und Ergebnisplus für 2008 erwartet
10.3.09 16:09
60
Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 08:26
61
      RE: Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 10:02
62
      RE: Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 10:16
63
      RE: Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 10:57
64
      RE: Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 10:59
65
      RE: Vorläufiges Ergebnis 2008
12.3.09 15:09
66
      Erste Kommentare der Analysten
12.3.09 15:39
67
      RE: Erste Kommentare der Analysten
12.3.09 19:49
68
Erste Bank bleibt bei positiver Einschätzung der Aktie
15.3.09 23:13
69
Deutsche stuft RHI auf buy hinauf - KZ 15
30.3.09 09:28
70
      RE: Deutsche stuft RHI auf buy hinauf - KZ 15
30.3.09 10:55
71
Anfang April kann es spannend werden
31.3.09 23:00
72
RHI AG sichert Wettbewerbsposition mit neuer Konzernstr...
08.4.09 08:38
73
RHI streicht 1000 Jobs: „Das war noch nicht alles“
08.4.09 23:04
74
attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?
13.4.09 22:19
75
RE: attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?
13.4.09 22:46
76
      RE: attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?
13.4.09 22:58
77
CT sagt verkaufen
14.4.09 23:27
78
Vorläufiges Ergebnis Didier-Konzern 2008
15.4.09 08:40
79
Das 80-Millionen-Wunderkind
22.4.09 08:27
80
CFO Colombo ist raus
22.4.09 19:06
81
RHI AG bestätigt Ergebnis 2008
23.4.09 08:20
82
RHI: 'Sind in Wachstumsregionen unterrepräsentiert'
23.4.09 19:25
83
CEO Fahnemann hat um 700.000 Euro Aktien gekauft
26.4.09 11:03
84
CEO Fahnemann hat um 1,3 Mio. Euro Aktien gekauft
26.5.09 21:24
85
RHI: Der FC Bayern der Börse Wien
28.4.09 19:00
86
erwartungen für morgen
04.5.09 16:34
87
Globale Rezession führt im 1. Quartal 2009 zu Umsatz- u...
05.5.09 08:32
88
Sal. Oppenheim sieht bei RHI immer noch Risiken
05.5.09 14:25
89
Erste Bank sieht weiteres Kurspotential
08.5.09 18:19
90
RHI-Aktie für UniCredit derzeit relativ hoch bewertet
10.5.09 23:41
91
Erste Group senkt Gewinnschätzungen je Aktie
25.5.09 09:51
92
RHI hofft auf erste Effekte aus Konjunkturprogrammen im...
17.6.09 09:15
93
RHI vor Totalumbau: Aus für defizitäre Werke
18.6.09 20:39
94
RE: RHI vor Totalumbau: Aus für defizitäre Werke
23.6.09 10:35
95
      RE: RHI vor Totalumbau: Aus für defizitäre Werke
23.6.09 19:36
96
Squeeze
14.7.09 10:10
97
RE: Squeeze
14.7.09 10:15
98
      RE: Squeeze
15.7.09 19:15
99
Deutsche Bank bleibt auf der Käuferseite
22.7.09 09:47
100
RE: Deutsche Bank bleibt auf der Käuferseite
22.7.09 22:35
101
      Ausbruch und neues Ziel 24
27.7.09 14:17
102
      RE: Ausbruch und neues Ziel 24
27.7.09 14:28
103
      RE: Ausbruch und neues Ziel 24
27.7.09 21:13
104
      RE: Ausbruch und neues Ziel 24witzig
28.7.09 21:38
105
Erwartungen für morgen
03.8.09 19:25
106
Zahlen 1. Halbjahr 2009
04.8.09 08:24
107
      RE: Zahlen 1. Halbjahr 2009
04.8.09 08:28
108
      Interview mit CEO Fahnemann
04.8.09 19:27
109
      Reaktionen auf die Zahlen
04.8.09 19:31
110
      Palfinger sieht das Schlimmste hinter sich - Jobabbau a...
05.8.09 14:46
111
Auftragseingänge für 4. Quartal schon wieder leicht im ...
04.8.09 12:26
112
deswegen steigt die so - empfehlung durch deutsche
05.8.09 17:04
113
RE: deswegen steigt die so - empfehlung durch deutsche
05.8.09 17:06
114
      RE: deswegen steigt die so - empfehlung durch deutsche
05.8.09 19:03
115
Call RHI
05.8.09 19:09
116
RE: Call RHI gerollt
11.1.10 22:33
117
      RE: Call RHI verkauft
05.2.10 16:16
118
Höheres Kursziel von HSBC
06.8.09 19:21
119
RE: Höheres Kursziel von HSBC
06.8.09 19:27
120
      RE: Höheres Kursziel von HSBC
06.8.09 19:30
121
Erste Group erhöht Kursziel von 19 auf 21 Euro
10.8.09 19:17
122
RE: Erste Group erhöht Kursziel von 19 auf 21 Euro
10.8.09 19:30
123
      RE: Erste Group erhöht Kursziel von 19 auf 21 Euro
10.8.09 19:32
124
RCB bestätigt Buy und erhöht KZ von 18,4 auf 27,2
28.8.09 12:36
125
RE: RCB bestätigt Buy und erhöht KZ von 18,4 auf 27,2
28.8.09 12:58
126
UniCredit schraubt das Kursziel nach oben
13.9.09 22:23
127
Auslastung um 10%-Punkte gestiegen
17.9.09 23:13
128
RHI hat Staatshaftung für Unternehmenskredit beantragt
18.9.09 17:16
129
143.000 neue Aktien aus Wandelschuldverschreibung
01.10.09 08:41
130
RHI Chief Fahnemann Expects 2010 to Be Better Than This...
23.10.09 14:54
131
2010 wird ein besseres Jahr als 2009
24.10.09 11:44
132
3Q09E results preview from Deutsche Bank
28.10.09 11:47
133
Analysten sehen in ersten neun Monate starke Ergebnisrü...
02.11.09 17:01
134
RE: Analysten sehen in ersten neun Monate starke Ergebn...
02.11.09 19:16
135
Deutliche Ergebnisverbesserung im 3. Quartal
03.11.09 08:35
136
      RE: Leicht besser als erwartet
03.11.09 08:37
137
      RHI to Increase Production in China
03.11.09 12:02
138
      Deutsche Bank 3Q09 results review
03.11.09 16:03
139
      RE: Leicht besser als erwartet
03.11.09 18:53
140
      Weiterhin keine Dividende
03.11.09 22:12
141
      Analystenreaktionen auf die Neunmonats-Zahlen
03.11.09 22:26
142
      Interessantes Interview mit CEO Fahnemann
04.11.09 20:49
143
Erste Bank bleibt bei Kaufempfehlung
07.11.09 12:00
144
RE: Erste Bank bleibt bei Kaufempfehlung
07.11.09 12:11
145
      RE: Erste Bank bleibt bei Kaufempfehlung
09.11.09 14:01
146
      RE: Erste Bank bleibt bei Kaufempfehlung
09.11.09 14:09
147
      RE: Erste Bank bleibt bei Kaufempfehlung
01.12.09 22:41
148
Musterdepotaufnahme
04.12.09 11:31
149
Nachgekauft
04.12.09 21:31
150
      RE: Nachgekauft
04.12.09 21:36
151
      RE: Nachgekauft
04.12.09 21:43
152
      RE: Nachgekauft
04.12.09 23:32
153
      RE: Nachgekauft
05.12.09 17:31
154
      RE: Nachgekauft
10.3.10 12:31
155
      RE: Nachgekauft
10.3.10 13:05
156
      RE: Nachgekauft
10.3.10 15:29
157
      RE: Nachgekauft
10.3.10 15:54
158
      RE: Nachgekauft
10.3.10 15:58
159
      PLUMPS
10.3.10 17:09
160
      RE: Nachgekauft
12.3.10 09:35
161
      RE: Nachgekauft
12.3.10 09:37
162
      Deutsche Bank: EPS & TP upgrades of 30%
12.3.10 10:26
163
      Einige höhere Kursziele in Sicht
14.3.10 10:39
164
Henning Eskild Jensen neuer Finanzvorstand
17.12.09 15:48
165
Fahnemann war von allen CEOs der größte Käufer
04.1.10 21:00
166
RHI erwartet 2010 besseres, aber volatileres Geschäft
14.1.10 21:56
167
kleiner auftrag
20.1.10 11:54
168
Outperformer bei jedoch überdurch­schnittlichem Risiko
22.1.10 13:34
169
Erstaunliche relative Stärke
01.2.10 08:24
170
versehentlich bei 20,39 raus
16.2.10 09:59
171
RE: versehentlich bei 20,39 raus
16.2.10 10:04
172
---
16.2.10 16:10
173
RE: Ukraine BIP schrumpfte um 15 Prozent
16.2.10 16:08
174
      RE: Ukraine BIP schrumpfte um 15 Prozent
16.2.10 16:11
175
Erste Bank erhöht Kursziel auf 25 Euro
16.2.10 22:11
176
Luft wird langsam dünner
19.2.10 11:09
177
Deutsche Bank: 4Q09E results preview
23.2.10 12:02
178
Equitas: (BUY from NR, tgt 27) - Momentum improves
23.2.10 16:36
179
HSBC erhöht das Kursziel auf 26,0 Euro
01.3.10 08:51
180
RHI für RCB weiterhin ein Buy, Aktuelles Kursziel bei 2...
05.3.10 11:12
181
Analysten sehen im Geschäftsjahr 2009 starke Ergebnisrü...
10.3.10 23:22
182
RE: Analysten sehen im Geschäftsjahr 2009 starke Ergebn...
10.3.10 23:24
183
Vorläufiges Ergebnis 2009
11.3.10 08:28
184
Zahlen wie erwartet
11.3.10 08:35
185
      40% des EBIT in Q4
11.3.10 09:07
186
      aufwachen!!!! fair value 5 euro das papierl!
11.3.10 10:58
187
      RE: aufwachen!!!! fair value 5 euro das papierl!
11.3.10 12:05
188
      RHI sondiert Akquisitionsziele
11.3.10 17:59
189
Analysten begeistert
12.3.10 08:45
190
Starke Zahlen, positiver Ausblick
19.3.10 11:01
191
@murci
22.3.10 12:53
192
      RE: @murci
27.3.10 10:46
193
      RE: @murci
27.3.10 10:51
194
      RE: @murci
27.3.10 12:09
195
      RE: @keram
27.3.10 13:07
196
      RE: @keram
27.3.10 13:24
197
      RE: @murci
18.4.10 13:13
198
      RE: @murci
18.4.10 13:16
199
      RE: @murci
05.5.10 19:43
200
Kein Halten
22.3.10 22:26
201
Downgrade von der Deutsche Bank
30.3.10 09:00
202
RCB erhöht Kursziel auf 36 Euro
03.4.10 11:13
203
Schlaff?
03.4.10 11:29
204
      RE: Schlaff?
03.4.10 11:45
205
      RE: Schlaff?
03.4.10 14:00
206
      RE: Schlaff?
03.4.10 12:09
207
Kalt-Warm von der Analystenfront
06.4.10 10:18
208
Kursziel wird auf 33 Euro erhöht
23.4.10 10:49
209
Erste Group erhöht RHI-Kursziel von 25 auf 32 Euro
30.4.10 11:38
210
Veränderung im RHI Aufsichtsrat
03.5.10 15:36
211
RE: Erste Group erhöht RHI-Kursziel von 25 auf 32 Euro
03.5.10 23:25
212
      Deutsche Bank stuft RHI auf `Kaufen´
06.5.10 08:53
213
Analysten erwarten im 1. Quartal starke Ergebnissteiger...
10.5.10 16:00
214
RE: Im wesentlichen wie erwartet
11.5.10 08:23
215
      RHI’s Fahnemann ‘Cautious’ on 2nd-Half Because of Steel...
11.5.10 10:51
216
Aufwärtstrend beim Umsatz, kräftiges Ergebnisplus im 1....
11.5.10 08:16
217
Talk/Chat mit CEO Thomas Fahnemann
11.5.10 11:29
218
RHI-Chef Fahnemann - "Haben unsere Hausaufgaben gemacht...
11.5.10 12:41
219
RHI-Chef Fahnemann baut Engagement in Russland aus
11.5.10 12:49
220
Deutsche Bank: EPS estimate upgrades of 3-14%
12.5.10 17:03
221
RE: RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?
18.5.10 16:32
222
RHI macht Freude, charttechnisch ist aber Feuer am Dach
25.5.10 20:34
223
RE: RHI macht Freude, charttechnisch ist aber Feuer am ...
25.5.10 20:37
224
RHI-Chef Fahnemann will mehr eigene Rohstoffe
27.5.10 14:58
225
RHI - Wachstumsszenario bietet signifikante Upside, Upg...
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"RE: RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?"
1. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 12.9.08 12:02 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

so, rebound geht los...

  

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"RE: RHI - korrektur beendet oder gehts erst los?"
2. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 12.9.08 12:11 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 1

Ich hab eher ein ungutes Gefühl, RHI hängt sehr vom Stahl ab, und weil es die Stahlkocher erwischt hat geht deswegen auch die RHI runter.

  

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"RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar"
3. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 12.9.08 16:51 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Nach mehreren Jahren ohne Gewinnausschüttung peilt der österreichische Feuerfest-Weltmarktführer RHI für 2009 wieder eine Dividenden-Zahlung an ihre Aktionäre an. "Eine Dividende für 2009 ist denkbar", sagte RHI-Boss Andreas Meier in einem Interview mit dem "Standard".

Wenn Brüssel auf strikten Klimaschutz setzt, könnten zwei RHI-Standorte in Österreich wackeln, nämlich die Rohstoffproduktion in Hochfilzen und Breitenau vor dem Aus stehen - aber er sei zuversichtlich, dass die EU einlenkt, sagte er zum "WirtschaftsBlatt".

Zu den Voraussetzungen für eine Dividenden 2009 meinte Maier, er halte es für " notwendig, dass wir dazu eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent haben. Der Wachstumskurs hat derzeit Priorität, und dafür brauchen wir 25 bis 30 Prozent des Umsatzes als Working Capital. Bis Ende 2009 müssten sich die 20 Prozent Eigenkapital aber ausgehen." Erstmals hatte RHI für 2006 keine Dividende mehr gezahlt.

  

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"RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar"
4. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 12.9.08 20:09 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 3

>Nach mehreren Jahren ohne Gewinnausschüttung peilt der
>österreichische Feuerfest-Weltmarktführer RHI für 2009 wieder
>eine Dividenden-Zahlung an ihre Aktionäre an. "Eine
>Dividende für 2009 ist denkbar", sagte RHI-Boss Andreas
>Meier in einem Interview mit dem "Standard".
>
>Wenn Brüssel auf strikten Klimaschutz setzt, könnten zwei
>RHI-Standorte in Österreich wackeln, nämlich die
>Rohstoffproduktion in Hochfilzen und Breitenau vor dem Aus
>stehen - aber er sei zuversichtlich, dass die EU einlenkt,
>sagte er zum "WirtschaftsBlatt".
>
>Zu den Voraussetzungen für eine Dividenden 2009 meinte Maier,
>er halte es für " notwendig, dass wir dazu eine
>Eigenkapitalquote von 20 Prozent haben. Der Wachstumskurs hat
>derzeit Priorität, und dafür brauchen wir 25 bis 30 Prozent
>des Umsatzes als Working Capital. Bis Ende 2009 müssten sich
>die 20 Prozent Eigenkapital aber ausgehen." Erstmals
>hatte RHI für 2006 keine Dividende mehr gezahlt.


aus irgendeinem grund bin ich heute in die RHI eingestoppt worden... dürften wohl shorteindeckungen vor dem wochenende gewesen sein. bei der RI ist es mir ähnlich ergangen. voest hab ich dafür nicht bekommen. ich hoffe es war kein klogriff.

  

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"RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar"
8. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 15.9.08 09:32 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 4

>aus irgendeinem grund bin ich heute in die RHI eingestoppt
>worden... dürften wohl shorteindeckungen vor dem wochenende
>gewesen sein. bei der RI ist es mir ähnlich ergangen. voest
>hab ich dafür nicht bekommen. ich hoffe es war kein klogriff.

so RHI mit +/- 0 raus. die RI kann ich dafür ausbaden. ich schau mir das heute alles mal an.

  

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"RE: RHI-Chef Meier: Dividende für 2009 denkbar"
9. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 15.9.08 16:44 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 8

>>aus irgendeinem grund bin ich heute in die RHI
>eingestoppt
>>worden... dürften wohl shorteindeckungen vor dem
>wochenende
>>gewesen sein. bei der RI ist es mir ähnlich ergangen.
>voest
>>hab ich dafür nicht bekommen. ich hoffe es war kein
>klogriff.
>
>so RHI mit +/- 0 raus. die RI kann ich dafür ausbaden. ich
>schau mir das heute alles mal an.
>

so, freitagseinstiegsflop wurde soeben ausgebügelt... auch RI +/- 0 draußen.

  

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"20% EK-Quote erstrebenswert für Dividendenzahlung?" interessant
5. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 14.9.08 14:34 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Weiss nicht, bin ich zu konservativ, wenn ich sage, dass bei einer 20%igen Eigenkapitalquote schon das kleinste Lüfterl reicht, um die Firma wieder umzublasen?

Wie RHI vor x Jahren unter 20% gefallen ist, hatte ich schon ein sehr unangenehmes Gefühl, und ich hab mich ernsthaft mit Verkaufsgedanken auseinander gesetzt.

Leider hab ich dann doch darauf vertraut, dass die sicher wissen, was sie tun, wenn sie schreiben, dass sie auch mit 18% Eigenkapitalquote keine gröberen Existenzsorgen haben.

Und dann ist das Asbestproblem gekommen, und der Kurssturz.

Seh nicht, was an einer EK-Quote von 20% existenzsichernd wäre, das ist das absolute Minumum in meinen Augen, an Dividenden würde ich ab 30% denken, ab 40% würd ich´s tun.

  

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"seit 2006 Dividende ausgesetzt?"
6. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 14.9.08 17:29 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 5

"Erstmals hatte RHI für 2006 keine Dividende mehr gezahlt",

-> muss auch eine Fehlinformation sein, ich bin schon sehr viele Jahre in der RHI (bzw. in den Vorgängerfirmen Radex, Veitscher und Heraklith) drin und kann mich gar nicht mehr an meine letzte Dividende erinnern. Für 2005 hab ich bestimmt keine bekommen, das hätt ich irgendwie gemerkt.

  

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"RE: seit 2006 Dividende ausgesetzt?"
7. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 15.9.08 07:43 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 6

Die letzte gabs für 2002 oder 2003, da war der Boss noch der Obermeier. Kann mich noch gut erinnern.

Kurz nachher kam das USA Debakel ans Licht und Kurs verfiel.

  

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"RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen Werk" interessant
10. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 01.10.08 11:06 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Presseaussendung - RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen Werk – größter Importeur von Feuerfestprodukten 01.10.2008


RHI AG, der Weltmarktführer bei Feuerfestprodukten, ist in Indien seit 2006 mit einem Produktionsstandort präsent. Um dem weltweit enorm steigenden Bedarf an hochwertigen Feuerfestlösungen Rechnung zu tragen, hat RHI soeben eine zweite Produktionslinie im indischen Venkatapuram eröffnet. Damit werden die Kapazitäten auf ca. 50.000 Tonnen jährlich verdoppelt – ein einstelliger Millionenbetrag wurde in diesen Ausbau investiert.

Im Dezember 2006 wurde das Feuerfestwerk RHI Clasil Ltd. in Venkatapuram, ca. 50 km südwestlich des größten ostindischen Hafens Vishakhapatnam, im Rahmen eines 51 % Joint Ventures in Betrieb genommen. Das Werk ist auf die Steine- und Massenfertigung aus Tonerderohstoffen (Korund, Bauxit, Schamotte) sowie Fertigbauteile und Schieberplatten hauptsächlich für die Stahl- und Zementindustrie spezialisiert. Aufgrund des anhaltend steigenden, globalen Bedarfs an Feuerfestprodukten vor allem seitens der Stahl- und Zementindustrie wurde nun eine zweite Produktionslinie eröffnet. Dies ermöglicht eine Verdoppelung der Produktion auf eine Gesamtkapazität von ca. 50.000 Tonnen feuerfester Produkte jährlich. Die Produktionslinie wurde in Anwesenheit von RHI CEO Andreas Meier und des Joint Venture Partners eröffnet.

Ziel ist es, mit den erweiterten Kapazitäten Marktsegmente wie Glas, Nichteisenmetalle und Umwelt-, Energie- und Chemie in Indien zu erobern und die Position als einer der wichtigsten lokalen Anbieter für die Zement- und Stahlindustrie auszubauen. Bereits jetzt ist RHI der größte Importeur von Feuerfestprodukten in Indien, diese stammen aus den eigenen Werken in Österreich, Deutschland und China. Für die optimale Betreuung der Kunden in diesem Wachstumsmarkt ist es für RHI Clasil wichtig, noch stärker präsent zu sein und Gesamtlösungen auch aus lokaler Produktion anbieten zu können.

  

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"RE: RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen Werk"
11. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 01.10.08 22:25 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 10

>RHI AG, der Weltmarktführer bei Feuerfestprodukten, ist in
>Indien seit 2006 mit einem Produktionsstandort präsent. Um dem
>weltweit enorm steigenden Bedarf an hochwertigen
>Feuerfestlösungen Rechnung zu tragen,
hat RHI soeben eine
>zweite Produktionslinie im indischen Venkatapuram eröffnet.
>Damit werden die Kapazitäten auf ca. 50.000 Tonnen jährlich
>verdoppelt – ein einstelliger Millionenbetrag wurde in diesen
>Ausbau investiert.

Na das hört man doch gerne. Paßt allerdings nicht ganz mit der
grassierenden Furcht bei den Stahltiteln zusammen.

  

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"RE: RHI verdoppelt Produktionskapazitäten im indischen Werk"
12. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 02.10.08 08:07 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 11

Stimmt die RHI hängt an den Stahltiteln dran, - aus Analysten Sicht.

Ich hoffe denen steht nicht auch der Ausverkauf bevor, und die verlieren nicht die relative Stärke.

Gerstern hats nicht so gut ausgeschaut.

  

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"Einige Fragen zum Handel mit RHI-Aktien"
13. Beitrag von TobiundTobias(3) am 16.10.08 19:46 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

1) Wie gehts dem Martin? Weiß wer was über seine Pläne, Taktik und Strategie? Braucht er Liquidität?

2) Was ist eigentlich der Market Maker von RHI von Beruf? Auktionator beim Dorotheum? Gibt ja eine Auktion nach der anderen mit Mini-Volumen.

3) Was sagt denn der Martin zu den lächerlichen Kursen?

4) Wie groß ist die Gefahr, dass hier jemand billigst die komplette RHI abstauben will?

  

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"Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc"
14. Beitrag von corner(2) am 17.10.08 12:47 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 13

Die nachstehende ad hoc verstehe ich nicht:
Zuerst hat die LB Baden Würtenberg gekauft und die 5% überschritten und dann gleich wieder vekauft?
Oder ist das nur ein Tipp fehler.
Der heutige Einbruch wäre aber damit erklärt.

##########################################################
euro adhoc: RHI AG / Fusion/Übernahme/Beteiligung / Beteiligungsmeldung gemäß § 91 Börsegesetz (D)

--------------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
17.10.2008

Der Vorstand der RHI AG teilt mit, dass ihm soeben ein Schreiben nachstehenden Inhalts übermittelt wurde:

"Im Namen der Landesbank Baden-Württemberg geben wir gemäß § 91 Börsegesetz bekannt: Die Landesbank Baden-Württemberg hat im Rahmen von Einkaufskommissionen Aktien der RHI AG erworben und die Meldeschwelle von 5% überschritten. In der Folge hat die Landesbank Baden-Württemberg die Meldeschwelle von 5% unterschritten."

Rückfragehinweis: RHI AG Investor Relations Mag. Barbara Potisk Tel: +43-1-50213-6123 Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Emittent: RHI AG
Wienerbergstrasse 11
A-1100 Wien
Telefon: +43 1 50213-6123
FAX: +43 1 50213-6130
Email: rhi@rhi-ag.com
WWW: http://www.rhi-ag.com
Branche: Feuerfestmaterialien
ISIN: AT0000676903
Indizes: ATX Prime, ATX
Börsen: Amtlicher Markt: Wiener Börse AG

  

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"RE: Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc"
15. Beitrag von Rang: 32 Hochstapler(20) am 17.10.08 12:58 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 14

hat sicher was mit AvW zu tun.

  

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"RE: Weitere Frage zu RHI - seltsame ad hoc"
16. Beitrag von Rang: 3 Hagen(150) am 17.10.08 12:59 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 14

Ich verstehe das so, daß die Bank im eigenen Namen auf fremde Rechneung gekauft hat. Wie das Paket vollständig war, hat sie es weitergereicht. Es sollte also in Kürze der Auftraggeber diese 5% melden.

  

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"RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor"
17. Beitrag von CaYaRo(0) am 17.10.08 15:38 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Andreas Meier, Vorstandschef des börsenotierten Feuerfestherstellers RHI hat die Aktionäre am Freitag auf ein deutlich härteres Jahr 2009 vorbereitet: Die Stahlindustrie, mit der die RHI 60 Prozent ihres Geschäfts macht, werde in den nächsten Monaten ihre Kapazitäten nach unten fahren und das werde sich auch für die RHI bemerkbar machen, sagte Meier auf der "Gewinnmesse". "2009 wird ein wesentlich schwierigeres Jahr als die vergangenen Jahre."

Mittelfristig werde man wieder zu überdurchschnittlichem Wachstum zurückkehren, "die Frage ist nur wann?", sagte Meier, der erklärte, dass die RHI bis 2013 mit günstigem Fremdkapital versorgt sei. Der Konzern habe früher schon schwierigere Zeiten überlebt - zum Beispiel 2001, als man nach der Amputation des US-Konzernteils mit einer Milliarde Euro Schulden und einem negativen Eigenkapital von 500 Mio. Euro dagestanden sei. Die RHI will bei der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals einen genaueren Ausblick auf das nächste Jahr geben. (APA)

(Quelle: Standard)

  

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"RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor"
18. Beitrag von TobiundTobias(3) am 17.10.08 20:01 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 17

Haha, dass wir nicht lachen.

Schade, dass der Großinvestor so ein ... ist und nur ... Vorstände berufen hat.

Hoffentlich kommt bald ein weißer Ritter (aber bitte keine Russerl), der dieses ... verscheucht.

Kurse sind voll gefaked. Fair Value bei schwerer Rezession 35.

  

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"RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor"
19. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 17.10.08 20:10 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 18

>Kurse sind voll gefaked. Fair Value bei schwerer Rezession
>35.

nujo, das der AvW probleme hat ist nicht gefaked... zu höchstkursen wird ihm die aktien sicher keiner abgenommen haben bzw. es noch tun.

  

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"RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor"
20. Beitrag von TobiundTobias(3) am 17.10.08 21:21 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 19

Lustig wär, wenn der Martin Schlaff seine 30%ige RHI-Beteiligung mit einer Put-Option bei 27 Euro gegen AvW Invest abgesichert hätte und das ganze von der Constantia garantiert wäre.

  

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"RE: RHI bereitet auf schwieriges Jahr 2009 vor"
21. Beitrag von Rang: 7 shareholder(120) am 17.10.08 21:28 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 20

>Lustig wär, wenn der Martin Schlaff seine 30%ige
>RHI-Beteiligung mit einer Put-Option bei 27 Euro gegen AvW
>Invest abgesichert hätte und das ganze von der Constantia
>garantiert wäre.

es wäre durchaus ein möglicher vorgang das schlaff aufgrund des marktumfeldes einen put aus seinem bestand der RHI konstruieren hat lassen... auch ist die RHI an der terminbörse handelbar. nur schade das die AvW aktie nicht shortbar war... nix gab es drauf, daweil lag es doch schon auf der hand das dieser nebenwertexpress im illiquiden markt agiert. snif, nix zu machen.

  

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"CEO tritt zurück"
22. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 27.10.08 23:03 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

euro adhoc: RHI AG / Vorstand/Personalie / RHI gibt bevorstehende Veränderung im Vorstand bekannt (D) =
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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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27.10.2008

Die RHI AG teilt mit, dass ihr Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Meier vorzeitig
seinen Vorstandsvertrag beendet und auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen
ausscheidet.
Bis zur Übernahme seiner Funktion durch einen Nachfolger wird Dr. Meier als
Vorstandsvorsitzender im Unternehmen verbleiben, längstens jedoch bis 31.3.2009.

Als Gesamtverantwortlicher für die weltweiten Feuerfestaktivitäten prägte Dr.
Meier ganz entscheidend den erfolgreichen Weg des RHI Konzerns zum Technologie-
und Weltmarktführer.

Dr. Meier wird Chief Executive Officers des belgischen Lhoist Konzerns, dem
Weltmarktführer im Kalk- und Dolomitbereich.

Die Entscheidung über die Nominierung des neuen Vorstandsvorsitzenden der RHI AG
wird zeitnah vom Aufsichtsrat getroffen werden.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"RHI Konzern zeigt auch im 3. Quartal zweistellige Wachstumsraten"
23. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 27.10.08 23:05 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI Konzern zeigt auch im 3. Quartal zweistellige Wachstumsraten =
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ots.CorporateNews übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen
verantwortlich.
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Wien (euro adhoc) - Der Weltmarktführer in Feuerfest RHI steigerte in den ersten
drei Quartalen 2008 den Umsatz gegenüber dem Berichtszeitraum 2007 um 12,4% auf
EUR 1.220,9 Mio. Das EBITDA stieg um 15,1% auf EUR 184,9 Mio, das EBIT
verbesserte sich um 19,6% auf EUR 148,0 Mio. Somit lag die EBIT-Marge mit 12,1%
deutlich über dem Vorjahreswert von 11,4%.


III. Quartal I.-III. Quartal
in EUR Mio 2008 2007*) 2008 2007*)
Umsatzerlöse 414,1 362,1 1.220,9 1.085,9
EBITDA 62,2 54,7 184,9 160,7
EBIT 49,9 42,1 148,0 123,7
EBIT-Marge 12,1% 11,6% 12,1% 11,4%
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,92 0,70 2,69 2,04
*) angepasst

Ausblick


RHI erwartet bis Jahresende einen weiterhin zufriedenstellenden
Geschäftsverlauf, wobei sich die bisher in 2008 ausgewiesenen Wachstumsraten
voraussichtlich aufgrund signifikanter Produktionsrücknahmen in der
Stahlindustrie im kommenden Jahr nicht fortsetzen werden.

Die weitere Entwicklung der Division Stahl in 2009 wird stark vom globalen
Umfeld abhängen, wobei die Beschäftigung im Automotiv-, Bau- und
Maschinenbausektor für ihre Abnehmerindustrie entscheidend ist. In der Division
Industrial bleibt abzuwarten, ob es zu Projektverschiebungen kommen wird.
Während die Immobilienkrise in einigen Regionen der Welt auf den Zementverbrauch
drückt, sieht man aktuell in der Glasindustrie wenige Auswirkungen der
Finanzkrise auf geplante Investitionen. Größere Investitionsprojekte speziell
bei Nickel, Kupfer und Zink stehen unter dem Einfluss der stark gesunkenen
Metall- und Legierungspreise und führen zu Auftragsverschiebungen. Die Division
Rohstoffe/ Produktion wird in den nächsten Monaten noch unter den hohen Energie-
und Rohstoffpreisen leiden, wobei sich in 2009 die zusätzliche Versorgung mit
eigenen Rohstoffen aus China positiv im Ergebnis niederschlagen wird.

Details zum Quartalsbericht stehen auf der RHI Homepage www.rhi-ag.com zur
Verfügung. Die Onlineversion des Quartalsfinanzberichtes wird am 30. Oktober auf
der RHI Homepage verfügbar sein.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"jahrestief"
24. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 29.10.08 09:53 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

bin da jetz mal rein

  

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"RE: jahrestief"
25. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 29.10.08 10:01 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 24

>bin da jetz mal rein

supa timing

  

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"RE: jahrestief"
26. Beitrag von Rang: 26 kiva(25) am 29.10.08 10:16 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 25

ist die frage, ob das nicht zwangsliquidierungen aus dem AwV-vermögen sind, weil die sollen ja doch einige RHI-aktien gehalten haben? und es scheint ja ohne rücksicht auf verluste verkauft zu werden.

  

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"RE: jahrestief"
27. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 29.10.08 10:21 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 26

>ist die frage, ob das nicht zwangsliquidierungen aus dem
>AwV-vermögen sind, weil die sollen ja doch einige RHI-aktien
>gehalten haben? und es scheint ja ohne rücksicht auf verluste
>verkauft zu werden.

ja, eben, drum sollte es über kurz oder lang doch mal kräftig einen ruck gebn

  

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"RE: jahrestief"
28. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 29.10.08 10:33 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 27

so, mit blauem auge wieder raus

  

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"Winterstein erhöht auf über 10%"
29. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 30.10.08 15:31 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 28

RHI - Winterstein hält mehr als zehn Prozent

Meldeschwelle am 29. Oktober überschritten


Die RHI meldet erneut Verschiebungen in der Aktionärsstruktur: "Wilhelm Winterstein hat uns heute mitgeteilt, dass er seit dem 29.10.2008 einen Anteil von insgesamt 3.800.000 Stimmrechten an der RHI AG hält", so das Unternehmen. Damit hat Winterstein die Meldeschwelle von 10% überschritten.

Die RHI Aktie kann heute erstmals seit sieben Handelstagen wieder Kursgewinne verzeichnen. Am frühen Nachmittag liegt die Aktie mit 15% auf 12,2 Euro im Plus. Der Titel war zuletzt stark unter Druck, nicht zuletzt aufgrund der Probleme, in die Grossaktionär AvW geraten ist. AvW ist zuletzt unter die Marke von 5% gefallen. Zudem gab AvW-Chef Wolfgang Auer von Welsbach an, dass die AvW - aufgrund von Malversationen eines ehemaligen Mitarbeiters - ein Aktienpaket "vermisse". Dieses soll einen Wert von 28 Mio. Euro haben und lag zuletzt - laut Anwalt des Beschuldigten - auf einem Nostro-Depot bei der LBBW.

Ob es nun diese Aktien sind, die Winterstein zugekauft hat, ist vorerst offen.
(bs)



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© boerse-express.com Boerse / News 30.10.2008



  

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"RHI erhält 30 Millionen Euro Rahmenauftrag von Qatar Steel"
30. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 31.10.08 21:20 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI erhält 30 Millionen Euro Rahmenauftrag von Qatar Steel

RHI AG, der an der Wiener Börse notierte Weltmarktführer bei Feuerfestprodukten, hat soeben mit Qatar Steel, einem der führenden Stahlproduzenten im Mittleren und Nahen Osten, einen Vertrag über die Lieferung von High-Tech-Feuerfest-Produkten und Technologie-Know-how unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf rund EUR 30 Mio. Damit wurde die bereits bestehende Partnerschaft erweitert und auf weitere vier Jahre ausgebaut.

Qatar Steel Company arbeitet im Feuerfestbereich bereits seit 2005 sehr erfolgreich mit dem RHI Feuerfest-Technologiekonzept und entsprechenden Produkten, wodurch bei Qatar Steel Company signifikante Kapazitätssteigerungen und Kosteneinsparungen erzielt werden konnten. Bei einem Besuch des Generaldirektors von Qatar Steel, Scheich Nasser Hamad Al-Thani, in Wien wurde die bisherige Zusammenarbeit ausgedehnt und um weitere vier Jahre vertraglich fixiert.

RHI wird dem stark expandierenden Unternehmen zwei weitere High-Tech-Feuerfest-Spritzroboter mit Lasertechnologie - eine Innovation von RHI – für den Einsatz bei mehr als 1.500 Grad Celsius im Lichtbogenofen sowie Feuerfestprodukte und Service-Leistungen für weitere Aggregate und Anwendungen im Stahlbereich im Wert von insgesamt EUR 30 Mio. liefern. Das RHI Technologie- und Produkt-Know-how ermöglicht Qatar Steel eine noch effizientere, präzisere und sichere Handhabung der Feuerfest-Ausstattung ihrer Aggregate. Darüber hinaus werden weitere Einsparungen bei Wartungszeiten, Reparaturmaterial und eine Produktivitätssteigerung durch eine bessere Anlagenverfügbarkeit erwartet. Das gesamte Technologiepaket ermöglicht Qatar Steel Company eine zusätzliche Stahlproduktion von mehr als 70.000 mt pro Jahr Flüssigstahl.

  

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"Abgang des CEOs wird von Erste Bank als negativ gewertet"
31. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 01.11.08 13:22 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI Datum/Zeit: 31.10.2008 17:37
Quelle: Erste Bank
Abgang des CEOs wird von Erste Bank als negativ gewertet

RHI berichtete diese Woche Zahlen für das dritte Quartal 2008, welche wie erwartet ausfielen. In den ersten neun Monaten stiegen die Umsätze um 12,4% auf EUR 1.221 Mio., das EBIT um 19,6% auf EUR 148,0 Mio. und das Nettoergebnis nach Minderheiten um 32,3% auf EUR 106,5 Mio. Im dritten Quartal wurden rückläufige Mengen (-4% im Vergleich zum Vorjahr) sowie höhere Kosten für Rohstoffe und Energie durch signifikante Preiserhöhungen kompensiert.

Angesichts des sich rasch verschlechternden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes überraschte es nicht, dass das Unternehmen für 2009 nicht mehr von zweistelligen Wachstumsraten ausgeht. Die Division Stahl wird im kommenden Jahr unter der deutlich schwächeren Nachfrage im Bau-, Automobil- und Maschinenenbausektor - und damit einer geringeren Stahlproduktion - leiden. Auch in der Division Industrials ist im nächsten Jahr von Auftragsverschiebungen auszugehen. RHI wird auf die ungewisse Nachfragesituation bzw. die erwartete Abschwächung mit einer Kürzung des Investitionsbudgets auf rund EUR 40 Mio. (etwa EUR 10 Mio. weniger als Abschreibungen) in 2009 reagieren. Die Formulierung, nicht mehr von zweistelligen Wachstumsraten auszugehen ist unserer Ansicht vorsichtig gewählt. Während wir unsere Schätzungen für das laufenden Jahr in trockenen Tüchern wähnen, werden wir in unserer nächsten Analyse mit Blick auf das sehr unsichere wirtschaftliche Umfeld sicherlich sinkende Erträge einplanen und werden unser Kursziel überarbeiten.

Vorstandsvorsitzender Meier verlässt überraschend das Unternehmen. Gemeinsam mit den Quartalszahlen vermeldete RHI überraschend auch den Abgang des Vorstandsvorsitzenden Meier, welcher zur belgischen Lhoist Gruppe wechseln wird. Die Nachricht des Abganges werten wir ohne Zweifel negativ, obwohl RHI im Tagesgeschäft auch auf die zweite Managementebene bauen kann. Meier war seit 1984 in unterschiedlichen Positionen innerhalb der RHI tätig.

  

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"von lenzing zu rhi"
32. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 03.11.08 08:36 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

euro adhoc: Lenzing AG / Vorstand/Personalie / Lenzing AG: Vorstandsvorsitzender Fahnemann verlässt das Unternehmen und wird Vorstandsvorsitzender bei der RHI AG. (D) =
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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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03.11.2008

Thomas Fahnemann, seit Mai 2003 Vorsitzender des Vorstandes der Lenzing AG, hat
den Aufsichtsratsvorsitzenden um vorzeitige Entbindung von seiner
Vorstandsfunktion gebeten, um den Vorstandsvorsitz bei der RHI AG übernehmen zu
können. Der Wechsel zur RHI AG wird frühestens mit Jahresbeginn 2009 erfolgen
und bedarf noch der Beschlussfassung durch die Aufsichtsräte beider
Gesellschaften.

Rückfragehinweis:
Lenzing AG
Mag. Angelika Guldt
Tel.: +43 (0) 7672-701-2713
Fax: +43 (0) 07672-96301
mailto:a.guldt@lenzing.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung"
33. Beitrag von Rang: 5 SieurKolou74(129) am 03.11.08 14:04 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 32

Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung

Raiffeisen hat seine Beteiligung am börsenotierten Feuerfesthersteller RHI dieser Tage kräftig aufgestockt

Wien - Raiffeisen hat seine Beteiligung am börsenotierten Feuerfesthersteller RHI dieser Tage kräftig aufgestockt. Über die Raiffeisen Centrobank (RCB) hat die RZB ihre Beteiligung um 1,3 Millionen Aktien auf gut 7 Prozent verdoppelt, teilte die RHI heute, Montag, unter Hinweis auf ein entsprechendes Schreiben der Raiffeisen Zentralbank Österreich mit.

Der RCB seien seit 29. Oktober 2008 insgesamt 1.279.511 Stück Aktien an der RHI AG zurechenbar. Zusätzlich gehören der RZB 1.397.000 Stück RHI-Aktien, die schon bisher direkt von ihr gehalten wurden. Somit verfügt die RZB gemeinsam mit der als Konzernunternehmen zurechenbaren RCB über 2.676.511 Stück RHI-Aktien - das entspricht einem Anteil von 7,08 Prozent am Grundkapital und an den Stimmrechten.

In ihrer Funktion als Market Maker verfügt die RCB den Angaben zufolge zudem über einen variablen Bestand an RHI-Aktien, der nicht in die Berechnung der Stimmrechte einzubeziehen sei. Die kontrollierende Beteiligung der RZB an RCB werde mittelbar über die "RZB Kl Beteiligungs GmbH" (100 Prozent) sowie die "RZB IB Beteiligungs GmbH" (mit rund 99,99 Prozent direkt an RCB beteiligt) gehalten.(APA)

Quelle:http://derstandard.at/

  

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"RE: Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung"
34. Beitrag von verleihnix(7) am 03.11.08 14:45 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 33

>Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung

interessant wären auch angaben ob die aufstockung freiwillig passiert ist. das einziehen von paketen aus dem avw dunstkreis würde ich nicht mit einer entscheidung zur aufstockung gleichsetzen - auch wenn der zeitpunkt vielleicht günstig ist.

  

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"RE: Raiffeisen verdoppelt RHI-Beteiligung"
35. Beitrag von Rang: 59 ich(8) am 03.11.08 18:14 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 34

hatte auch den Verdacht das das avw Paket hier endgültig gelandet ist.
mfG

  

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"wahrscheinlich von avw"
36. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 03.11.08 19:24 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 34


Raiffeisen könnte die 1,3 Millionen RHI-Aktien von der in Turbulenzen geratenen Kärntner Beteiligungsgesellschaft AvW übernommen haben, verlautete gegenüber der APA. Am 21. Oktober hatte die AvW gemeldet, ihren Anteil an dem Feuerfestkonzern von rund sechs auf unter fünf Prozent reduziert zu haben. Für einen Analysten liegt es "sehr, sehr nahe", dass dieser Anteil nun an die Raiffeisen Gruppe gewandert ist. Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) bestätigte der APA, die Aktien von "einem Kunden" erworben zu haben, nannte aber keine weiteren Details.

"Höchstwahrscheinlich" sei das Aktienpaket nicht über die Börse gehandelt worden, so der Analyst. Dafür würden die Handelsvolumina der vergangenen Tage nicht reichen.

Zwischenzeitlich dürfte der AvW-Anteil an RHI an die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gegangen sein, vermutete der Analyst. "Im Rahmen von Einkaufskommissionen" erwarb die LBBW am 8. Oktober laut ad-hoc-Meldung 1,9 Mio. Stimmrechtsaktien der RHI und überschritt damit die Meldeschwelle von fünf Prozent. Acht Tage später wurde die Grenze wieder auf 1,88 Mio. Papiere unterschritten. Die LBBW sei "wahrscheinlich" zu den RHI-Aktien gekommen, weil sie der AvW etwas finanziert hat, so der Analyst.

Nun sind mehr als 60 Prozent der RHI-Aktien im Streubesitz, die Raiffeisen Gruppe besitzt 7,08 Prozent und Martin Schlaff hält über die MS Privatstiftung über 25 Prozent. Der deutsche Investor Wilhelm Winterstein erhöhte seinen Anteil an RHI mit 29. Oktober auf mehr als zehn Prozent.

Insider vermuten, dass der Verkauf der RHI-Aktien an Raiffeisen mit "Sanierungsgesprächen" der Bankengruppe mit der AvW zusammenhängen könnte. Offiziell wurde dies weder bestätigt noch dementiert.

Die AvW hatte ihrem mittlerweile inhaftierten Ex-Prokuristen vorgeworfen, unter anderem mit der LBBW unautorisierte Geschäfte mit RHI-Aktien durchgeführt zu haben.

(APA)

  

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"Was für ein unglaublicher Blödsinn!" gut analysiert
37. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 22.12.08 14:34 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Martin Schlaff gewährte profil eines seiner raren Interviews mit Michael Nikbakhsh.

.

Der Unternehmer und Investor über menschliches Versagen in der Finanzkrise, staatliche Interventionen und die Zukunft des Kapitalismus.



profil: Herr Schlaff, die Finanzkrise zieht weite Kreise. Nach den Banken schlingern auch immer mehr Industriekonzerne, die Konjunktur schwächelt, allein in Europa stehen hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Kaum ein Regierungschef, Finanzminister oder Notenbankpräsident, der das Wort "Rezession" nicht schon in den Mund genommen hätte. Ziemlich viele Menschen dürften derzeit ziemlich unruhige Nächte verbringen. Wie tief ist der Schlaf des Investors Martin Schlaff?

Schlaff: Ich schlafe sehr gut.

profil: Sie führen Ihre Unternehmensgruppe privat und sind eher zurückhaltend bei der Veröffentlichung von Zahlen. Aber eine Relation sticht ins Auge: Sie halten über Ihre Privatstiftung knapp mehr als 25 Prozent am börsennotierten RHI-Konzern. Rechnerisch haben Sie hier in den vergangenen sechs Monaten fast zwei Drittel oder 180 Millionen Euro verloren. Tut das nicht weh?

Schlaff: Der Börsenkurs ist für mich kein Wertmaßstab. Als ich diese Investition getätigt habe, wusste ich, warum. Und da ich nicht beabsichtige, RHI-Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, hat sich meine Einstellung zu dem Investment nicht geändert.

profil: Wie veranlagt ein Investor in derart bewegten Zeiten?

Schlaff: Sehr vorsichtig. Kein Investor hat unbeschränkt Liquidität, und man darf sein Pulver nicht zu früh verschießen. Natürlich bin ich nachdenklich und stelle mir oft die Frage: Muss ich jetzt überhaupt etwas tun?

profil: Der 15. September 2008 gilt aus europäischer Sicht als Schlüsseldatum. An jenem Tag kollabierte die eng mit europäischen Finanzhäusern verbandelte US-Investmentbank Lehman Brothers - in der Folge griff die Krise endgültig auf Europa über. Wissen Sie noch, was Ihnen an diesem 15. September durch den Kopf gegangen ist?

Schlaff: Mein erster Gedanke war: Was für ein unglaublicher Blödsinn!

profil: Zu den Hintergründen des Lehman-Zusammenbruchs kursieren unter zahllosen, teils abstrusen Theorien auch zwei, die durchaus diskussionswürdig erscheinen. Erstens: Die Bush-Administration hatte kein vorrangiges Interesse daran, Lehman Brothers aufzufangen, weil deren Pleite hauptsächlich Europa treffen würde. Zweitens: Protestantische Kreise in den USA hätten den Kollaps der jüdischen Investmentbank ganz gezielt herbeigeführt.

Schlaff: Ich kenne da auch noch ein paar andere Theorien. Aber die Hintergründe sind aus meiner Sicht unerheblich. Es war ein großer Fehler, Lehman Brothers nicht aufzufangen, aber es ist nun einmal passiert.

profil: Es gibt eine ganze Reihe von Experten, darunter US-Nobelpreisträger wie Paul Krugman oder Joseph Stiglitz, die immer wieder vor den Auswüchsen eines entfesselten Neoliberalismus gewarnt haben. Nur wollte das offenbar niemand hören.

Schlaff: Nachher ist man natürlich immer gescheiter. Ich bin aber nicht der Meinung diverser Nobelpreisträger, die glauben, wenn man auf sie gehört hätte, wäre all das nicht passiert. Das spielt's nicht nach Lehrbuch. Ich glaube, dass die Ergebnisse der nationalökonomischen Theorien und Forschungen bei Wirtschaftszyklen oder bestimmten Ereignissen viel weniger ins Gewicht fallen als die Psychologie. Man kann diese und frühere Krisen nicht isoliert vom menschlichen Wesen diskutieren. Und zum menschlichen Wesen gehört es nun einmal, schlechte Nachrichten zunächst nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Das ist auch der Grund, warum sich Krisen immer wiederholen müssen.

profil: Die Finanzkrise ist also weniger mit technischem Gebrechen als vielmehr mit menschlichem Versagen zu erklären?

Schlaff: Es war sicher kein Systemfehler, wie viele meinen. Die Menschen sind einfach so. Wir leben in einer wachstumsorientierten Gesellschaft, wobei die allgemein angestrebte Zufriedenheit ein relativer Begriff ist. Ab dem Moment, wo es nicht mehr nur um die Sicherung von Grundbedürfnissen wie etwa Wohnen, Heizen, Kleidung, Nahrung und der Versorgung des Nachwuchses geht, sind Menschen weitgehend dann zufrieden, wenn es ihnen jedes Jahr ein bisschen besser geht. Wenn man jetzt plötzlich ein Bedrohungsszenario sieht, müsste man entschlossen darauf reagieren, also sehr früh unangenehme oder unpopuläre Konsequenzen ziehen. Als Politiker müsste man sich vor die Wähler stellen und diesen sagen: "Es wird euch in Hinkunft schlechter gehen." Ein Unternehmensführer müsste das seinen Mitarbeitern kommunizieren, ein Familienvater der Familie. Das sind alles unangenehme Dinge, und ich denke mir, man nimmt es erst dann zur Kenntnis, wenn es nicht mehr anders geht. Daher gibt es da einen gewissen Zyklus.

profil: Aber es ist doch unbestritten, dass die Krise auch materielle Ursachen hat: die Verschuldung der US-Privathaushalte, die aufgeblähten virtuellen Geldströme rund um den Globus, fahrlässige und geblendete Manager, überforderte Aufsichtsbehörden sowie unzureichende gesetzliche Schranken.

Schlaff: Die einzige echte Motivation für menschliches Handeln ist die subjektive Rationalität. Wenn Investoren, Industrielle, Banker, Investmentberater oder Fondsmanager so leicht so schnell so viel Geld verdienen können, dann werden sie es auch tun. Nachdem aber keine reellen Werte geschaffen, sondern bestehende Werte hin- und hergeschoben und dabei künstlich hinauflizitiert werden, entstehen Blasen, die ab und zu eben platzen. Das hat es immer gegeben.

profil: Wir stecken also in einer Krise, wie sie immer wieder vorkommt?

Schlaff: So sehe ich das. Denken Sie an die Tulpenkrise Mitte des 17. Jahrhunderts oder die Ereignisse Mitte des 19. oder des frühen 20. Jahrhunderts. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es den Menschen heute trotz Krise viel besser geht als früher. Auch hier spielt ein psychologisches Moment hinein. Damals wussten die Menschen nicht, woran sie sind. Sie hatten kaum einen Überblick. Vor allem aber hatten sie nicht das Gefühl, dass jemand da ist, also ein Staat, eine Regierung oder ein Monarch, der sich ernsthaft bemüht, das für sie in Ordnung zu bringen, und dies auch ernsthaft kommuniziert. Heute nehmen Regierungschefs im Fernsehen und in Zeitungen dazu Stellung, und die Bevölkerung merkt, dass es ihnen nicht wurscht ist. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

profil: Man könnte auch einwenden, dass zumindest diese Krise leicht vermieden hätte werden können, hätten Banker kaufmännisch ordentlich gewirtschaftet. Da gibt es nicht wenige, die nicht einmal annähernd wussten, welche Risiken sie in den Büchern hatten.

Schlaff: Der ordentliche Kaufmann muss Risiken abwägen und diese entweder bewusst eingehen oder die Finger davon lassen. Wenn Banker heute sagen, sie hätten es nicht gewusst, dann wollten sie es schlicht nicht wissen, weil ihnen das Leben, so wie es war, gefallen hat. Hätten sie sich die Risiken klargemacht, hätten sie anders leben und handeln müssen.

profil: Wie stehen Sie zu dem Einwand, dass auch die Anleger für das Schlamassel mitverantwortlich seien, weil sie auf immer höhere Renditen gedrängt hätten?

Schlaff: Das ist ein wirklich fieser Vorwurf. Ich bin überzeugt davon, dass Investmentbanker und selbst ernannte Finanzexperten die Anleger weltweit in diese Veranlagungen getrieben haben. Es ist schrecklich, was hier teilweise passiert ist. Man hat den Leuten teils hochspekulative Anlagen verkauft und ihnen auch noch eingeredet, das sei mündelsicher. Ich denke da unter anderem an die Meinl-Produkte, aber auch an Fremdwährungskredite. Es gibt ein Wort, auf das ich wirklich allergisch reagiere: "Tilgungsträger". Ich sehe vor mir den Vermögensberater, der einen Häuslbauer besucht und sagt: "Bausparen? Alles Blödsinn. Wir borgen uns das Geld in einer Fremdwährung aus." Und statt Schulden zu tilgen, wird stets nur ein Tilgungsträger dotiert. Wenn die Berater gesagt hätten, dass es bei diesen Konstruktionen einen Totalausfall geben kann, hätten sie sicher nur einen Bruchteil des Volumens verkauft.

profil: Die Konjunkturprognosen für Europa und die USA sehen mittlerweile reichlich düster aus. Allein in Österreich drohen nach Schätzungen der Nationalbank mittelfristig bis zu 45.000 zusätzliche Arbeitslose.

Schlaff: Fakt ist, dass wir in einer Krise stecken. Die schlimmsten Prognosen, die ich kenne, sagen ein Schrumpfen der Wirtschaft um zwei bis drei Prozent voraus. Was heißt es für Sie und mich, wenn wir zwei oder drei Prozent weniger konsumieren? Man überlegt vielleicht, einen Neuwagenkauf zu verschieben oder einen Urlaub zu stornieren. Das allein ist noch nicht tragisch. Das große Problem sehe ich allerdings in der immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die in der Nähe der Armutsgrenze oder darunter leben. Weil dort heißt weniger konsumieren, dass die Wohnung nicht mehr geheizt werden kann oder die Menschen nicht mehr satt werden. Neben dem akuten Krisenmanagement ist die Bekämpfung der Armut ohne Zweifel die wichtigste Aufgabe der Regierungen.

profil: Die Finanzpakete der Staaten, auch das österreichische, stoßen in der Bevölkerung zunehmend auf Widerspruch - nicht ganz zu Unrecht. Gewinne waren in der Vergangenheit weitgehend privatisiert, jetzt werden die Verluste verstaatlicht, also auf den Steuerzahler abgewälzt. Es entsteht der Eindruck, man müsse nur genügend Geld verlieren, um anschließend Hilfe vom Staat beanspruchen zu dürfen.

Schlaff: Die Optik ist nicht schön, wie auch die ganze Situation nicht schön ist. Nur gibt es dazu leider keine Alternativen. Die Staaten haben jetzt eine Aufgabe, und diese sollten sie gewissenhaft erfüllen. Dafür muss kurzfristig Geld in die Hand genommen werden. Aber es muss auch strukturell etwas geschehen, das Geld muss schließlich irgendwann auch zurückkommen. Es gab bisher einen vernünftigen Grundkonsens, dass eine Staatsverschuldung stets signifikant unter dem jährlichen Bruttonationalprodukt eines Landes gehalten werden sollte. Es kann nicht sein, dass der Grundkonsens jetzt plötzlich dahin geht, dass die Staatsschulden ein Vielfaches der Wirtschaftsleistung betragen. Das geht sich dann irgendwann nicht mehr aus.

profil: Zu allem Überdruss entbrennt auf EU-Ebene jetzt auch noch ein Streit über Art und Umfang staatlicher Interventionen. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy fordert umfassende Eingriffsrechte, während Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel den Einfluss auf ein Minimum beschränken will.

Schlaff: Frau Merkel kommt aus der ehemaligen DDR und ist im europäischen Konservativismus nicht sehr tief verwurzelt, das ist kein Nachteil. Aber sie wird von ein paar Gesinnungstätern beraten, die Bruno Kreisky gewissermaßen pervertieren: Lieber ein paar hunderttausend Arbeitslose mehr als ein paar Milliarden Schulden mehr. Aber auch Merkel wird sich bewegen. Sarkozy hat den Vorteil, dass er zwar auf einem konservativen Ticket sitzt, mit Konservativismus aber eigentlich nichts am Hut hat. Alle spekulieren nun: Ist das, was er tut, links oder konservativ? Ich halte das für die falsche Frage. Es geht nur darum, ob er richtig oder falsch handelt. Und er tut das Richtige.

profil: Also doch wieder mehr Staat, weniger privat?

Schlaff: Die Staaten sind aufgerufen, jetzt Maßnahmen zu setzen, um die Folgen dieser und späterer Krisen zu mildern. Dabei geht es nicht um die Frage, ob ein Staat an Stahlerzeugern, Energienetzen, Banken oder Airlines beteiligt sein muss. Der Staat ist kein guter Unternehmer. Aber er muss klare Rahmenbedingungen schaffen, nach denen Manager und Unternehmer sich richten müssen.

profil: Die jetzt diskutierten Maßnahmen stehen teilweise klar im Widerspruch zur Idee liberalisierter Märkte. Zahlungsströme und Finanzprodukte sollen stärker reglementiert, Managergehälter beschnitten, eine international operierende Allfinanzaufsicht mit umfassenden Eingriffsrechten ausgestattet werden. Das klingt alles ziemlich prohibitiv.

Schlaff: Ich sage nicht, dass mir alles gefällt. Vieles von dem, was wir jetzt hören, ist natürlich Ausdruck des Krisenmanagements. Zweitens spielt auch der Populismus überall ein bisschen mit. Aber angesagte Revolutionen finden bekanntlich nicht statt. Es wird auch in Zukunft strukturierte Investments, Derivate und Private Equity geben, aber wahrscheinlich in einem wesentlich gesünderen, weil reglementierterem Ausmaß. Nehmen Sie zum Beispiel den Terminhandel. Der ist ja nicht nur Zockerei. Ein Rohstoffproduzent muss auch in Zukunft imstande sein, gewisse Risiken aus der zukünftigen Preisentwicklung abzusichern. Dass irgendwann die Grenze zwischen Kurssicherung und Spekulation verschwimmt, ist klar. Wenn jemand in Zukunft spekulieren will, dann soll er das auch tun. Ich habe nichts gegen Zockerei, solange der Betreffende weiß, dass er zockt.

profil: Hat sich der Neoliberalismus frei nach Friedrich Hayek selbst besiegt? Hatte John Maynard Keynes am Ende doch die besseren Argumente?

Schlaff: Ich sehe hier kein großes Scheitern, sondern normale Abläufe, die durch das menschliche Wesen, unser gesellschaftliches und politisches System indiziert werden. Liberalismus, wie wir ihn bisher kannten, ist sicher kein Dogma. Die Märkte können sich zwar selbst heilen, aber eben nur, wenn der Staat die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft. Ich sehe in der aktuellen Situation vielmehr eine historische Chance. Wir sind und bleiben eine wachstumsorientierte Gesellschaft. Und es gibt im Wesentlichen zwei Treiber für das Wachstum: unsere hoch entwickelte Industriegesellschaft auf der einen Seite, die Schwellenländer auf der anderen. Das Wachstum der Schwellenländer kommt von allein: Die Menschen dort haben Grundbedürfnisse, die noch lange nicht ausreichend befriedigt sind. Bei uns ist es sehr viel schwieriger. Das zukünftige Wachstum der westlichen Industriegesellschaft kommt, davon bin ich fest überzeugt, aus der Sanierung und dem Schutz der Umwelt. Und das können nur wir. Wir können Chinesen nicht abverlangen, auf die Umwelt aufzupassen, wenn sie sich noch nicht einmal ein Auto leisten können. Das müssen wir vorleben. Das Thema Umwelt könnte sehr viele andere Probleme lösen.

profil: Da wird Ihnen niemand widersprechen. Die Frage ist nur, wie das finanziert werden soll.

Schlaff: Denken Sie an die ölproduzierenden Staaten. Fast alle haben Stabilitätsfonds geschaffen. Wenn der Ölpreis hoch ist, schöpfen sie Mittel ab und bilden Reserven. Jetzt ist der Ölpreis niedrig. Aber unsere Konsumenten haben sich an einen hohen Ölpreis gewöhnt, daher müssten jetzt auch die westlichen Staaten Gelder abschöpfen.

profil: Mit höheren Steuern auf Benzin gewinnt man aber keine Wahlen, zumal in Krisenzeiten.

Schlaff: Das ist vielleicht nicht populär. Aber hier ist die PR-Arbeit der Politik gefragt, denn das ist der Schlüssel, um dauerhaft aus der Krise herauszukommen. Die Ölstaaten machen es ohnehin, warum also nicht auch wir? Bei einem staatlich regulierten hohen Ölpreis hielte sich der Verbrauch fossiler Brennstoffe in Grenzen. Außerdem bliebe der Ölpreis, den die Ölexporteure lukrieren, niedrig, es entstünde für die Ölverbraucher quasi ein fiskalisches Perpetuum mobile. Gleichzeitig müsste man sich zwangsläufig stärker mit alternativen Energieformen, Wärmedämmung, sparsameren Autos, dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und so weiter auseinandersetzen. Daraus entstünde ein immenser Wachstumsimpuls für die Wirtschaft.

profil: Selbst wenn es gelingen sollte, strukturelle Probleme rasch und gezielt zu beheben: Wie soll man den manifesten moralischen Defiziten in unserem Gesellschaftssystem beikommen? Sie selbst haben ja den Faktor Mensch bereits hervorgehoben. Wir haben es nach wie vor mit Managern und Unternehmern zu tun, die trotz verschuldeter Milliardenverluste keinerlei Einsicht zeigen und sich auch nicht entblöden, Gehaltsbonifikationen oder Dividenden zu fordern. Wie soll man der Gier beikommen?

Schlaff: Mangelnde Einsicht ist leider auch Teil des menschlichen Wesens. Sie werden in der Geschichte kaum ein Beispiel dafür finden, dass Einzelne die volle Verantwortung für ihr Handeln übernommen haben. Man darf hier auch nicht zu sehr verallgemeinern. Es gibt in jedem Volk, in jeder Gesellschaft, in jedem Berufsstand solche und solche. Ich kenne viele anständige und tüchtige Banker, und ich kenne natürlich auch einige Lemuren. Es liegt in jedem Fall an den Staaten, mittels entsprechender Vorgaben dafür zu sorgen, dass das Richtige passiert und das Falsche verhindert wird. Ich halte es in diesem Zusammenhang übrigens für immens wichtig, dass die Legislaturperioden in Österreich auf fünf Jahre verlängert wurden. Notwendig wäre meines Erachtens auch die Einführung eines Mehrheitswahlrechts respektive einer Präsidialdemokratie nach französischem oder US-Vorbild. Das könnte helfen, die Politik aus der Populismusfalle zu befreien.

profil: Ein Industrieller hat mir jüngst erklärt, er müsse jetzt einen nicht unerheblichen Teil seiner Belegschaft feuern. Ich fragte, ob es nicht in die soziale Verantwortung eines Unternehmers fiele, Mitarbeiter gerade in schwierigen Phasen zu halten, statt sie zugunsten höherer Gewinne umstandslos auf die Straße zu setzen. Er entgegnete wörtlich: "Ich bin nicht die Caritas."

Schlaff: So würde ich es nicht ausdrücken. Die Semantik ist wichtig und verräterisch. Wenn ich sage: "Ich bin nicht die Caritas", heißt das in Wahrheit: "Es ist mir wurscht!" Als Unternehmer kann man sich hier vielleicht einen kleinen Spielraum schaffen, aber nicht mehr. In dem Moment, wo man aber den Mitarbeitern und dem Management das Gefühl gibt, man ist nicht mehr gewinnorientiert, bringt man einen Stein ins Rollen, den man nicht mehr stoppen kann. Womit beschäftigt sich der Unternehmer von früh bis spät? Er stellt sich dem Wettbewerb. Gibt er das Streben, sein Produkt besser und günstiger zu vermarkten, auf, beginnt er, sein Unternehmen zu vernichten. Dann verlieren alle.

profil: Sie sind einerseits Geschäftsmann, andererseits auch bekennender Sozialdemokrat. Verraten Sie mir etwas über Ihre innere Zerrissenheit?

Schlaff: Davon wird man nicht schizophren. Meine sozialdemokratische Gesinnung äußert sich am Wahltag, und sie äußert sich in meiner Freude, wenn in Österreich und anderswo Sozialdemokraten Wahlen gewinnen. Umgekehrt versuche ich, ein guter Unternehmer und Investor zu sein. Aber letztlich kann nur ein gesundes Unternehmen Arbeitsplätze sichern. Soziale Verantwortung auf Wirtschaftstreibende abzuwälzen greift zu kurz. Diese Aufgaben können die Unternehmer dem Staat nicht abnehmen. Und das ist auch keine Frage der politischen Gesinnung. Die Globalisierung hat dazu geführt, dass die Fronten zwischen konservativer und linker Wirtschaftspolitik aufgeweicht wurden. Gerade in dieser Situation wäre es für die Linke wichtig, Signale zu setzen und für jene da zu sein, die es wirklich brauchen. Eine hoch entwickelte Gesellschaft wie die unsere darf bei allem Krisenmanagement nicht vergessen, sich um die zu kümmern, die am meisten leiden, also die untersten Einkommensschichten. Die Damen und Herren Politiker sind halt jetzt schon ziemlich gefordert.

profil: Barack Obama musste sich im US-Präsidentschaftswahlkampf vom republikanischen Lager vorwerfen lassen, er fahre eine ultralinke Wirtschaftspolitik. Die Finanzkrise hat ihm bei seinem Wahlsieg sicher in die Karten gespielt. Aber auf ihn wartet dank des Bush-Erbes mit Sicherheit einer der undankbarsten Jobs der Welt. Kann Obama den Wandel herbeiführen, den er selber propagiert hat?

Schlaff: Durchaus. Weil er schlicht die Macht haben wird, es zu tun. Für ein Problem gibt es oft mehrere gute, weil zielführende Lösungen. Es geht nicht darum, die auf dem Papier optimale Lösung zu finden, sondern eine, die man auch durchziehen kann. Obama hat nicht zu Unrecht einen großen Vertrauensvorschuss. Er könnte nicht nur besagte staatliche Ölpreis-Abschöpfung durchsetzen. Wenn das angekündigte Paket zur Sanierung der Infrastruktur über 1500 Milliarden Dollar nicht ausreichen sollte, die Konjunktur in Schwung zu bringen, könnte er auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen. Und ich habe keinen Zweifel, dass das gegebenenfalls auch geschehen wird. Obama hat nicht nur keinen undankbaren Job, er hat den dankbarsten Job, den man sich vorstellen kann.


Quelle: Profil vom 22.12.2008


Gruß

  

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"RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!"
38. Beitrag von Rang: 21 Lauda(34) am 22.12.08 14:43 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 37

ein sehr interessantes interview!

  

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"RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!"
39. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 22.12.08 14:54 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 38

Danke, Profil,
danke, Schlaff,
und die Worte zu Meinl und Kovats lassen den J&S in Geberlaune verfallen,
das "Gut Analysiert" hamse sich ehrlich verdient, Herr Schlaff!

  

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"RE: Was für ein unglaublicher Blödsinn!"
40. Beitrag von TobiundTobias(3) am 22.12.08 23:25 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 39

Bravo Herr Schlaff!

Vernünftige Analyse ohne Panikmache!

Cooler Schlaff statt Pampy Pierer!

  

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"Weiterer Aktien-Umtausch aus RHI-Wandelanleihe wirksam"
41. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 30.12.08 21:04 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Helft mir mal, was motiviert die Halter zur Wandlung? Sie geben den
Kupon auf ohne wahrscheinlich eine vergleichbare Dividende im
nächsten Jahr zu erhalten (Fälligkeit der Anleihe ist Ende 2009).

------------------

Weiterer Aktien-Umtausch aus RHI-Wandelanleihe wirksam
Beim börsenotierten Feuerfestkonzern RHI haben Anfang Dezember weitere Zeichner der im Frühjahr 2002 aufgelegten Wandelanleihe von ihrem Recht Gebrauch gemacht, in junge RHI-Aktien aus einer Kapitalerhöhung zu wandeln.

In einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" teilte der Feuerfestkonzern am Dienstag mit, dass 110.000 neue Stückaktien der RHI AG an jene Inhaber der Teilwandelschuldverschreibung Tranche A ausgegeben werden, die zum 5. Dezember 2008 von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch gemacht haben. Die Notierung wird damit entsprechend ausgedehnt. In den Handel aufgenommen werden diese neuen Aktien am 31. Dezember 2008, also per morgen.

Gleichzeitig, so wird weiter kundgemacht, wird die Notierung der Wandelanleihe Tranche A um Nominale 800.000 Euro auf 12,72 Mio. Euro im dritten Markt der Börse reduziert.

Am morgigen 31. Dezember werden damit 37,93 Millionen Aktien der RHI AG zum Amtlichen Handel an der Wiener Börse zugelassen sein.

  

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"RHI überlegt auch Kurzarbeit"
42. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 21.1.09 10:07 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der börsenotierte Feuerfestkonzern RHI muss wegen der Stahlkrise zwar Projekte verschieben, in Bereichen wie der Zementindustrie gibt es aber dank Konjunkturpaketen "erste positive Signale", sagt Thomas Fahnemann (Bild), seit Jänner neuer RHI-Chef. Ob man im Konzern mit Überstundenabbau auskomme oder ob man Kurzarbeit brauchen werde, "rechnen wir gerade aus. Bis Februar, März kommen wir auf Basis der derzeitigen Auftragslage mit dem Abbau von Überstunden und Resturlauben aus".

Zu den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise sagte Fahnemann zum "WirtschaftsBlatt" (Mittwoch), im Stahlbereich, der rund 60 Prozent des RHI-Umsatzes ausmache, sei es "derzeit unmöglich, Vorhersagen zu machen. Aber in anderen Bereichen gibt es erste Anzeichen, dass die milliardenschweren Konjunkturpakete wirken. Das gilt insbesondere für die Zementindustrie, wo es wieder vermehrt Anfragen an uns gibt. In der Glasindustrie, die wir ebenso mit Feuerfestprodukten beliefern, ist das Geschäft bis September stabil."

Im Stahlsektor seien Prognosen erst in drei bis vier Wochen möglich, die Szenarien reichten von Business as usual bis zu minus 40 Prozent. "Persönlich glaube ich nicht an einen so dramatischen Rückgang. Aber auch ein Minus von zehn Prozent ist nicht so einfach zu verkraften", so der RHI-Chef im Interview.

Wie andere Konzerne werde auch RHI die Krise für Zukäufe nützen, so Fahnemann: "In einigen Märkten ist der Feuerfestbereich noch sehr zersplittert, etwa in China. Bei der anstehenden Konsolidierung wollen wir eine aktive Rolle spielen. Jetzt tun sich Optionen auf, die vorher nicht da gewesen sind. Wir schauen uns alles an." Das Eigenkapital von zuletzt etwas über 200 Mio. Euro entspreche einer Quote von fast 15 Prozent.

(apa)

  

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"reduzieren"
43. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 26.1.09 10:43 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Aktien der RHI sind von Sal. Oppenheim auf "Reduce" von zuvor "Neutral" herabgestuft worden. Zugleich wurde der Fair Value auf 10 Euro reduziert. Dies folge Aussagen des RHI-Manegements, wonach die Stahldivision des Konzerns im 4. Quartal massive Rückgänge erlitten habe, so Analystin Christine Reitsamer. Andererseits seien auch die Energiekosten sowie der Preis hoch geblieben, fügt sie noch an.

Die Konsensus-Schätzung, wonach Umsätze und EBIT im Q4/2008 noch nach oben gegangen seien, hält Reitsamer angesichts der aktuellen Entwicklungen und der Gestehungskosten für zu optimistisch.

Die Schätzungen von Sal. Oppenheim für die RHI-Zahlen im Jahr 2009 liegen bei: Umsätze -15%, EBIT-Marge bei 8,5% und damit nahe der Konsensus-Schätzungen (Umsätze -13%, EBIT-Marge 8,6%). Vor allem im 1. Halbjahr 2009 könne aber eine Verschlechterung gegenüber diesen Annahmen nicht ausgeschlossen werden.

Die EPS-Schätzungen für RHI nennt Sal. Oppenheim nun mit 3,03 Euro für 2008, mit 1,75 Euro für 2009 und mit 0,30 Euro für 2010.

http://www.boerse-express.com/pages/741096

  

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"Feuer frei" interessant
44. Beitrag von Rang: 8 Hubertus(105) am 27.1.09 12:16 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Dem neuen RHI-Boss Thomas Fahnemann kommt die Krise gar nicht so ungelegen. Er will sie nutzen, um billig Konkurrenten einzukaufen.

Thomas Fahnemann blickt aus seinem Büro im 26. Stock des Wienerberg-Towers in dichtes, nebelverhangenes Grau. "Genauso ist derzeit der Ausblick auf die kommenden Monate", sagt er mit einem verkniffenen Lächeln. Und dann, wieder ernst: "Wie es wirklich weitergeht, werden wir frühestens im März erkennen können." Fahnemann beginnt gerade seinen dritten offiziellen Arbeitstag bei RHI, dem österreichischen börsennotierten Weltmarktführer in der Produktion von Feuerfestmaterialien. Kein leichter Job, jetzt ein Unternehmen zu führen, dessen Hauptkunden die Stahl- und die Bauindustrie sind, die gerade einbrechen. RHI produziert, vereinfacht gesagt, keramische Materialien zur Auskleidung von Brennöfen, in denen bei höchsten Temperaturen Stahl, Zement, Kalk, Glas hergestellt werden oder in denen Müll verbrannt wird. Weltweit setzt das Unternehmen 1,5 Milliarden Euro um (2007) und beschäftigt fast 8000 Mitarbeiter, 1900 davon in Österreich. In der Bau- und Stahlbranche hagelt es derzeit auf der ganzen Welt Entlassungen, oder es wird - wie zuletzt bei der voestalpine - Kurzarbeit verordnet.

"Wir haben Szenarien berechnet. Wenn sich die Situation so weiterentwickelt, wie es bisher absehbar ist, werden wir nicht kurzarbeiten müssen", beruhigt Fahnemann, "unsere Mitarbeiter bauen derzeit Urlaube ab oder sind mit Reparaturen beschäftigt. Aber wenn es schlimmer kommt, haben wir entsprechende Pläne in der Schublade." Ein ziemliches Pensum für drei Arbeitstage.

Fahnemanns Vorgänger bei der RHI, Andreas Meier, hatte Ende Oktober vergangenen Jahres vollkommen überraschend seinen Wechsel zum belgischen Konkurrenten Lhoist bekannt gegeben. Doch die Nachfolge war ebenso schnell geklärt: Nicht einmal eine Woche später stand fest, dass Lenzing-Chef Thomas Fahnemann bei RHI ab Jahreswechsel das Ruder übernehmen wird. "Fahnemann ist ein echter Glückstreffer", sagt RHI-Aufsichtsrat Herbert Cordt, "er wird gemeinsam mit dem Vorstand die Chancen, die in dieser Krise liegen, ergreifen."

Der neue RHI-Boss sieht das genauso. Als ehemaliger Kicker bei Eintracht Frankfurt ("Der Exkurs war kurz - mangels Talent.") ist er das Nach-vorwärts-Stürmen gewöhnt. Er will die Position des Weltmarktführers bei Feuerfestprodukten weiter ausbauen. Fahnemann: "Wir werden sicher nicht redimensionieren. Im Gegenteil. In der Branche gibt es einige Wettbewerber, die nicht ganz so gut aufgestellt sind wie wir. Das bietet Chancen für Übernahmen." Aufsichtsrats-Vize Cordt: "Es gibt einige regionale Hersteller in unserem Bereich, die durchaus interessant wären." So steht beispielsweise der größte Feuerfestproduzent Südamerikas, die brasilianische Magnesita mit 7000 Beschäftigten, schon seit einiger Zeit auf der Wunschliste von RHI. Aber auch Unternehmen in England oder Spanien beispielsweise könnten sich für eine Übernahme eignen.

Die Chancen dafür sind gut. Denn eines haben alle börsennotierten Unternehmen derzeit gemein: Ihre Kurse sind im Keller. Auch der der RHI. War das Unternehmen im Jahr 2007 an der Börse noch rund 1,2 Milliarden Euro wert, sind es derzeit gerade noch 500 Millionen. Aber es verfügt über eine gut gefüllt Kasse. Der Feuerfestproduzent hat in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres gut verdient. 123 Millionen betrug der Gewinn vor Steuern. Das Unternehmen, das 2001 aufgrund von Klagen gegen ein US-Tochterunternehmen wegen Asbestverunreinigungen beinahe vor der Pleite stand, gilt jetzt als nachhaltig saniert.

Das Kunststück brachten der frühere ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler und eben sein Nachfolger Andreas Meier zustande. Warum der höchst erfolgreiche RHI-Boss Meier gerade jetzt gegangen ist, darüber gibt es zwei Versionen: Die eine besagt, das Angebot bei Lhoist soll höchst attraktiv gewesen sein. Die andere sieht Auffassungsunterschiede in der Unternehmenspolitik zwischen Meier und dem Haupteigentümer. Der größte Einzelaktionär ist die Martin Schlaff Privatstiftung mit knapp 27 Prozent. Der deutsche Industrielle Martin Winterstein hält zehn Prozent, die Beteiligung der RZB beträgt nach der Übernahme eines Aktienpakets von der Auer-von-Welsbach-Gruppe sieben Prozent. Der Rest ist Streubesitz.

Martin Schlaff bezeichnet sich selbst gerne als kleinen Aktionär, doch das ist etwas mehr als eine Untertreibung. Mitte 2007 hatte er in einer turbulenten Sitzung seine Vertrauten Herbert Cordt, Mark Eckhout, Ex-RHI-Generaldirektor Helmut Draxler und Hubert Gorbach als Aufsichtsräte installiert. Die von der Auer-von- Welsbach-Gruppe entsandten Kontrollore, Ex-Wienerberger-Chef Erhard Schaschl und Ex-Flughafen-Vorstand Kurt Waniek, mussten gehen. Kurz darauf musste auch der damalige Finanzvorstand der RHI, Eduard Zehetner, seinen Hut nehmen. Ihm folgte Stefano Colombo nach, der just zu dem Zeitpunkt, als Schlaff der Telekom Austria den zuvor von ihm erworbenen bulgarischen Mobilfunkbetreiber Mobiltel um 1,6 Milliarden Euro verkaufte, bei der Telekom Finanzvorstand war. Ein beachtlicher Einfluss für einen kleinen Aktionär.

Schlaff verfolgte bei RHI in den vergangenen Jahren konsequent ein klares Ziel: Um das Unternehmen für Übernahmen mit Eigenkapital zu stärken, wurde seit 2006 keine Dividende ausbezahlt - trotz lautem Protest von Kleinaktionären. Nun hatte Meier aber für 2009 den Aktionären doch eine Dividende in Aussicht gestellt. Schon früher hatte er davon gesprochen, dass beim Erreichen einer Eigenkapitalquote von 20 Prozent eine Ausschüttung möglich wäre. Und diese Grenze wurde Ende vergangenen Jahres erreicht.

Sein Nachfolger Fahnemann sagt zur Dividendenfrage diplomatisch: "Es ist noch zu früh, um eine konkrete Aussage zu treffen. Wir müssen die endgültigen Ergebnisse für 2008 abwarten." Klar ist: Natürlich möchte er lieber auf Einkaufstour gehen. Darin besteht seine große Chance, sich mit RHI zu profilieren - und den Aktienkurs wieder nach oben zu bringen. Und für den kleinen Aktionär Martin Schlaff liegt darin eine große Hoffnung. Denn der Wert seines Aktienpakets hat sich von knapp 400 Millionen im Jahr 2007 auf derzeit zirka 120 Millionen verflüchtigt.


Quelle: Trend vom 1.2.2009

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Gruß

  

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"RHI-Chef: "Werden weiter zukaufen""
45. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 27.1.09 22:27 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI-Chef: "Werden weiter zukaufen"
Der heimische Feuerfest-Weltmarktführer will in der Krise auf Schnäppchenjagd gehen. Thomas Fahnemann wünscht sich dafür Finanzierungs-Hilfen.

Thomas Fahnemann: Sorgen mit Rückgängen beim Hauptkunden Stahlindustrie

Wir haben im Moment geplante Investitionen in den Ausbau von Kapazitäten auf Eis gelegt und überarbeiten unsere Strategie. Aber wir wollen die Krise auch dazu nutzen, weiter zu wachsen." Thomas Fahnemann, seit 1. Jänner Chef des Feuerfest-Konzerns RHI, plant auch in der Krise weitere Zukäufe, um die Weltmarktführung auszubauen. In der weltweit in viele mittelgroße Unternehmen zersplitterten Branche würden sich in den nächsten Monaten "Optionen ergeben, die bisher nicht da waren". Diese Optionen müsse die RHI als Weltmarktführer für ihr Wachstum und zur Konsolidierung der Branche nützen.

Eine große Hürde für Übernahmen sei aber, klagt Fahnemann, derzeit deren Finanzierung: "Kredite sind nach wie vor schwierig zu bekommen, und wenn man sie bekommt, sind sie sehr teuer." Eine – von den Aktionären bereits genehmigte – Kapitalerhöhung kommt angesichts der Situation auf den Kapitalmärkten ebenfalls nicht infrage.

Der RHI-Chef wünscht sich daher für seine, aber auch andere Schlüsselbranchen wie etwa die Stahlindustrie Hilfe von der öffentlichen Hand. Etwa günstige Beteiligungsfinanzierungen über die Oesterreichische Kontrollbank, die mit staatlicher Haftung Garantien für Exporte und Firmenbeteiligungen im Ausland übernimmt. Auch eine Staatshaftung für Unternehmensanleihen ähnlich wie im Banken-Hilfspaket kann er sich vorstellen. "Wir haben", begründet Fahnemann
seinen Wunsch, "nicht so viele Weltmarktführer in Österreich. Wir sollten diese Krise daher auch als Chance nutzen, die Wettbewerbs-Position dieser Unternehmen auszubauen."

Sparkurs
Mit der RHI selbst hofft Fahnemann ohne drastische Maßnahmen durch die Krise zu kommen. Ob Kurzarbeit notwendig ist, sei noch nicht entschieden, derzeit komme man auf Basis der derzeitigen Auftragslage mit dem Abbau von Urlauben und Überstunden aus. Außerdem gibt es einen Aufnahmestopp, natürliche personelle Abgänge würden nur in Ausnahmefällen nachbesetzt. Als weitere Maßnahme werden Wartungs- und Reparaturarbeiten auf das erste Halbjahr 2009 vorgezogen.

Warten auf Stahl
Ob das ausreicht, hängt maßgeblich von der Entwicklung der mit Abstand wichtigsten Kundengruppe, der Stahlindustrie, ab. Fahnemann: "Eine Prognose, wie es in der Stahlindustrie weitergeht, ist derzeit schlicht unmöglich." Die RHI arbeite daher derzeit für ihre Schlüsselbranche mit Szenarien, die "von minus 40 Prozent bis zu minus zehn Prozent reichen". Als wahrscheinlichste Variante erwartet der neue Feuerfest-Chef einen Produktionsrückgang um etwa 20 Prozent, "aber genauer können wir das erst in etwa einem Monat sagen". Etwas optimistischer ist er für die Zementindustrie, dort seien bereits die Konjunkturpakete für die Bauwirtschaft spürbar. 2009 jedenfalls dürfte der RHI-Umsatz – ohne Zukäufe – zurückgehen.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/290205.php

  

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"RHI könnte gegen Ende des ersten Quartals interessant werden"
46. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 29.1.09 17:18 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Im Vorfeld des Jahresergebnisses für 2008, das am 12. März präsentiert wird, reduzieren die Analysten der RCB das Kursziel für die RHI-Aktie von 35,5 auf 22,5 Euro. Die Kaufempfehlung wird allerdings bestätigt.

Analyst Klaus Küng berücksichtigt in seinen Berechnungen nun einen Rückgang der globalen Stahlproduktion 2009 um 15%. Aber auch dann weise das Unternehmen noch einen halbwegs ordentlichen Gewinn und eine attraktive Bewertung aus. Mit Blick auf die "Dramaturgie der Quartalszahlen" könnten Investoren gegen Ende des ersten Quartals bei RHI zugreifen. Denn dann sollten herausfordernde Zahlen für das erste Quartal bereits eingepreist und eine gewisse Einschätzbarkeit für das zweite Quartal vorhanden sein.

Der neue CEO Thomas Fahnemann dürfte keine radikalen Änderungen in der Geschäftsausrichtung vornehmen, so Küng. Akquisitionschancen sollen aber durchaus genützt werden.

Der Verkaufsdruck eines früheren Kernaktionärs (da dürfte wohl AvW gemeint sein, Anm.) habe RHI auf eine Bewertung zurückgebracht, die einen Rückgang der Stahlproduktion auf das Niveau von 2003 impliziert. Dazu müsste die weltweite Stahlproduktion allerdings zu den von der RCB angenommen 15% für 2009 um weitere 13% fallen.

Die Prognose für den Gewinn je Aktie 2009 senkt Küng um 45% auf 1,95 Euro.

http://www.boerse-express.com/pages/742580

  

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"chef kauft"
47. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 04.2.09 13:07 RHI: aktien-portal aktien-online

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Die RHI-Aktie erwies sich in den vergangenen Monaten zwar auch nicht als feuerfest, doch Thomas Fahnemann, der neue Konzernchef, mußte bei seinem Vertrauensbeweis tiefer als (der einst bei RHI als Finanzvorstand tätige) Zehetner in die Tasche greifen. Fahnemann kaufte 58.000 RHI-Aktien zu 12,03 €.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/360691/index.do

  

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"Stotternder Stahlmotor sollte Spuren hinterlassen"
48. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 05.2.09 08:40 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

http://www.boerse-express.com/pages/744387

Die Analysten der Deutschen Bank kürzen erneut die Gewinnprognosen für den Feuerfest-Konzern RHI. Das Kursziel sinkt folglich von 16 auf 12 Euro. Die "Halten"-Empfehlung wird bestätigt, weil der Titel derzeit nahe dem Kursziel notiert. "Aktuell sehen wir keine positiven Kurskatalysatoren", so die Analysten.

Die wichtigste Kundengruppe der RHI, die Stahlindustrie, sei aktuell mit einer signifikanten Nachfrageschwäche konfrontiert. Die Deutsche Bank Experten erwarten, dass die globale Stahlproduktion heuer um mehr als 9% rückläufig sein wird. Positiv wird angemerkt, dass die Preise für wichtige Produktionsfaktoren, wie etwa Magnesia, Elektrizität und Gas, zuletzt rückläufig waren.

Für 2009 erwarten die DB-Analysten nun einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,51 Euro (zuvor: 2.43 Euro). Für das Folgejahr sank die Prognose von 2,37 auf 1,8 Euro. (bs)

  

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"Höherstufung für RHI-Aktie"
49. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 19.2.09 08:27 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die RHI Aktie von "Reduce" auf "Neutral" herauf. Der Fair Value wurde bei 10 Euro errechnet. Die Aktie sei zuletzt mit den negativen Nachrichten aus der Stahlbranche gefallen. Die Analysten gehen aber davon aus, dass weitere Hiobsbotschaften bereits eingepreist sind.

Hinsichtlich der Zahlen meinen die Sal.Oppenheim-Analysten, dass das erste Halbjahr sehr herausfordernd und der Ausblick gedämpft sein wird. So basiere der Fair Value auf der Annahme, dass der Umsatz in 2009 um 15 Prozent und in 2010 um 10 Prozent zurückgehen werde.

Positiv: Bei einer Markterholung werde die Aktie - als zyklischer Wert - klar profitieren, so die Analysten.

http://www.boerse-express.com/pages/748596

  

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"Kurs fast auf Pleite-Niveau"
50. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 24.2.09 19:19 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Als RHI vor der Pleite stand war der Kurs nicht mehr viel niedriger
als heute intraday - unglaublich....

  

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"RE: Kurs fast auf Pleite-Niveau"
51. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 24.2.09 19:34 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 50

>Als RHI vor der Pleite stand war der Kurs nicht mehr viel
>niedriger
>als heute intraday - unglaublich....


Aber nicht vergessen: Heute gibt es unglaublich viel mehr Aktien.
Nämlich doppelt so viele, fast 40 Millionen Stück.
Also wär der Kurs auch doppelt so hoch, frei nach Milchmädchen.
Das Positive daran: Die Pleitegefahr ist heute geringer als damals.

  

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"RE: Kurs fast auf Pleite-Niveau"
52. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 24.2.09 23:35 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 51

Was mir nicht gefällt: dass sie immer noch bei 20% EK-Quote herum krebsen, wie kurz vor der Pleite.

Und wenn eine Voestalpine um knappe 12 zu haben ist, könnt eine RHI um 8 Euro auch schon fair bis ambitioniert bewertet sein.

Von der Übernahmsfantasie sieht man leider gar nichts mehr

Egal, ich steck seit heute wieder dick drinnen.

Ein bisserl zuversichtlich bin ich, dass wir die 10 wieder erobern und nachhaltig übersteigen sollten. Weltmarktführer sind wir ja immer noch, wenn auch ein kleiner.

  

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"RHI - Schlaff teilweise auf Kredit?"
53. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 04.3.09 22:12 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Ich kann mich nicht erinnern etwas darüber gelesen zu haben, aber
hat Schlaff seinen Anteil voll bezahlt oder ist der teilweise auf
Kredit engagiert? Modell Oligarch quasi...

  

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"RE: RHI - Schlaff teilweise auf Kredit?"
54. Beitrag von Rang: 52 lavanttaler(10) am 05.3.09 08:42 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 53

Und ich weigere mich zu glauben,
das Schlaff bei diesem Kursgemetzel
tatenlos zugesehen hat.
Von ihm ist man ja wirklich anderes
gewohnt.
Da kommt sicher noch eine Überraschung.

  

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"Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)"
55. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.3.09 10:19 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 53

RHI Datum/Zeit: 06.03.2009 14:46
Quelle: Raiffeisen Centrobank
2003er Stahloutputniveaus eingepreist

Die RHI Aktie hat ein Niveau erreicht, dass bedeuten würde, dass die globalen Stahlproduktionsmengen um 13% stärker fallen müssten als der für 2009 generell erwartete Rückgang von minus 15% gegenüber 2008. Dies würde ein Zurückfallen des Stahloutputs of Niveaus des Jahres 2002/3 bedeuten. Die RHI ist zu über 60% von der Menge produzierten Stahls abhängig und wird insbesondere im ersten Halbjahr 2009 vom Nachfragerückgang getroffen werden. Da das nicht unsere Erwartung ist glauben wir, dass noch im Laufe des ersten Halbjahrs das Überschiessen der negativen Erwartungen korrigiert werden sollte.

+ Differenziertes Produkt- und Länderabsatzportfolio
+ Weltmarktführer oder Nr. 2 (Flow Control) in den aktiven Produktkategorien
+ Rückwärtsintegration zu einem Großteil abgeschlossen

- Nach wie vor schwache Eigenkapitalausstattung
- Abhängigkeit von ArcelorMittal im Stahlbereich
- Risikofaktor China, deren Feuerfesthersteller den Weltmarkt mit Produkt überschwemmen könnten

Die RHI Aktie ist abseits von dem zu erwartenden Gewinnrückgang, zusätzlich durch Unsicherheiten ob der Stabilität eines wesentlichen Aktionärs, der inzwischen zu einem Großteil ausgestiegen sein dürfte, unter Druck geraten. Nur so ist ein Bewertungsabschlag von über 30% gegenüber der Vergleichgruppe zu erklären, zumal die RHI nach wie vor den Gesamtmarkt für Feuerfestprodukte anführt. Wir behalten daher unsere Kaufempfehlung bei.

  

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"RE: AvW schon ausgestiegen! (lt. Raiffeisen)"
56. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 08.3.09 12:31 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 55

Na, ich glaub, die reden von AvW.

  

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"RE: AvW schon ausgestiegen! (lt. Raiffeisen)"
58. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.3.09 20:24 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 56

>Na, ich glaub, die reden von AvW.

Du hast recht, an die hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht.

  

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"RE: Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)" gut analysiert
57. Beitrag von Rang: 23 ifoko(29) am 08.3.09 17:53 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 55


>- Risikofaktor China, deren Feuerfesthersteller den Weltmarkt
>mit Produkt überschwemmen könnten
>

Das glaub ich nicht so, weil China viele viele kleine Feuerfesthersteller hat, oft sehr klein direkt beim Stahlwerk, und nicht so sehr grosse Hersteller die auf den Weltmarkt gehen können.

Und gerade beim Feuerfest hängt viel vom Vertrauen ab, von wem man sich den Hochofen für die nächsten Jahre auskleiden läßt.

Natürlich leiden sie mit der Reduktion der produzierten Chargen mit. Auch bei den Zementwerken.

  

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"RE: Schlaff schon ausgestiegen? (lt. Raiffeisen)" gut analysiert
59. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.3.09 20:26 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 57

>Natürlich leiden sie mit der Reduktion der produzierten
>Chargen mit. Auch bei den Zementwerken.

Wobei ich mich da an ein Interview vor kurzem erinnere wonach die
Nachfrage von den Zementwerken schon wieder anzieht - in Erwartung
der diversen Konjunkturpakete.

  

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"Umsatz- und Ergebnisplus für 2008 erwartet"
60. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 10.3.09 16:09 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Für die am Donnerstag zur Veröffentlichung anstehenden vorläufigen Jahresergebnisse 2008 des heimischen Feuerfestkonzerns RHI erwarten Analysten Steigerungen sowohl beim Umsatz als auch bei den Ergebnissen. Die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB), UniCredit (CA IB) und der Erste Group schätzen den Umsatz durchschnittlich auf 1,614 Mrd. Euro. Daraus errechnet sich zum Vorjahr ein fast neunprozentiger Anstieg.

Bei den Ergebnissen werden gar zweistellige Zuwächse prognostiziert. Beim Ebitda lautet die Konsensusschätzung auf 240,4 Mio. Euro und liegt damit um mehr als elf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Beim Betriebsergebnis (Ebit) sehen die Spezialisten einen Zuwachs von 16 Prozent auf 190,4 Mio. Euro.

Seitens der Erste Group hieß es jedoch, dass die Schätzungen zu optimistisch sein könnten. Die ersten drei Quartale seien aber sehr gut gelaufen, im vierten Quartal sollte es allerdings zu Abschwächungen gekommen sein.

(APA)

  

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"Vorläufiges Ergebnis 2008"
61. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 12.3.09 08:26 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 60

EANS-Adhoc: RHI AG / Vorläufiges Ergebnis 2008 der RHI AG: Weiterer Umsatzzuwachs - schwächeres Ergebnis aufgrund verstärkter Risikovorsorgen =
--------------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

12.03.2009

Der Weltmarktführer in Feuerfest RHI steigerte im Jahr 2008 den Konzernumsatz um
8,8% auf EUR 1.596,7 Mio (Vorjahr: EUR 1.467,6 Mio), das Betriebsergebnis von
EUR 148,4 Mio lag jedoch unter dem des Vorjahres von EUR 165,8 Mio. Dies ist auf
verstärkte bilanzielle Risikovorsorgen (Marktrisiken und Wertminderung auf
Vermögensgegenstände) in Höhe von rund EUR 39,0 Mio im Zusammenhang mit der
globalen Rezession zurückzuführen.

Der RHI Konzerngewinn betrug EUR 100,6 Mio; zum 31.12.2007 lag er bei EUR 111,0
Mio. Der RHI Vorstand wird der Hauptversammlung am 28.5.2009 vorschlagen, den
Bilanzgewinn 2008 der RHI AG zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals und im
Hinblick auf die schwierige konjunkturelle Lage zur Gänze auf neue Rechnung
vorzutragen.

Das Jahr 2008 stellte sich für den Konzern unterschiedlich dar: verzeichnete man
in den ersten drei Quartalen zweistellige Zuwachsraten in Umsatz und Ergebnis,
zeigte das vierte Quartal erste Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise.
Die Division Stahl musste in Q4 ein Umsatzminus von 6,5% hinnehmen, die Division
Industrial konnte sich mit einem erneuten Umsatzzuwachs von 7,8% diesem Trend
widersetzen.

Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, hat der Vorstand der RHI AG eine
Reorganisation des Konzerns beschlossen. Ab 1. Juli 2009 werden den Divisionen
Stahl, Industrial und Rohstoffe auch die entsprechenden Produktionsstätten und
Forschungsaktivitäten zugeordnet. RHI wird erstmals zum 3. Quartal 2009 gemäß
der neuen Struktur berichten. Weiters wurde ein umfangreiches
Kostensenkungsprogramm für 2009/2010 mit dem Einsparungsziel von rund EUR 80,0
Mio gestartet.

In den ersten Monaten des Jahres 2009 setzt sich die negative Tendenz des
letzten Quartals 2008 fort. Weltweite Konjunkturpakete sollten in der zweiten
Jahreshälfte 2009 positive Auswirkungen auf die Kundenindustrien der RHI haben.
Niedrigere Rohstoff- und Energiepreise sowie interne Kosteneinsparungen sollten
einem künftigen Preisdruck teilweise entgegenwirken.

Alle genannten Daten für 2008 sind vorläufig, die endgültigen Ergebnisse sowie
die Konzernbilanz 2008 werden nach erfolgter Bilanzfeststellung am 23.4.2009
veröffentlicht.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
--------------------------------------------------------------------------------

  

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"RE: Vorläufiges Ergebnis 2008"
62. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 12.3.09 10:02 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 61

Vor einem Monat hat der neue CEO Fahnemann für 700.000 Euro RHI-Aktien gekauft.
Heute bekäme er sie um 25% billiger.
Ob er selbst von den schlechten Zahlen überrascht ist?

  

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"RE: Vorläufiges Ergebnis 2008"
63. Beitrag von Rang: 57 birdie(8) am 12.3.09 10:16 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 62

Die Zahlen handeln die Vergangenheit ab...
Gekauft wurde wohl die Zukunft des Unternehmens - und da seh ich ebenfalls einen grünen Zweig.

  

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"RE: Vorläufiges Ergebnis 2008"
64. Beitrag von verleihnix(7) am 12.3.09 10:57 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 63

>Gekauft wurde wohl die Zukunft des Unternehmens - und da seh
>ich ebenfalls einen grünen Zweig.

ja, ich auch. der vorstand klingt recht optimistisch.

und sooo schlecht waren die zahlen auch nicht. beim umsatz haben die analysten 9% plus erwartet, geworden sind es 8,8%. die eine oder andere risikovorsorge noch ins 08er jahr zu packen, naja, vermutlich nicht die schlechteste idee.

ich bin mal zu einem guten kaufkurs dabei...

  

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"RE: Vorläufiges Ergebnis 2008"
65. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.3.09 10:59 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 64

>und sooo schlecht waren die zahlen auch nicht. beim umsatz
>haben die analysten 9% plus erwartet, geworden sind es 8,8%.
>die eine oder andere risikovorsorge noch ins 08er jahr zu
>packen, naja, vermutlich nicht die schlechteste idee.

hat sogar schon ins plus gedreht

  

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"RE: Vorläufiges Ergebnis 2008"
66. Beitrag von Rang: 57 birdie(8) am 12.3.09 15:09 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 65

Und wieder -4,8% im Minus. Man ist sich nicht einig, schliesslich ist die Aktie seit Beginn der Krise schon schwer nach unten geprügelt worden.

  

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"Erste Kommentare der Analysten"
67. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 12.3.09 15:39 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 66

http://www.boerse-express.com/pages/756027

Christine Reitsamer von Sal. Oppenheim: "Die vorläufigen Zahlen von RHI lagen eindeutig unter den Erwartungen der Analysten von Sal. Oppenheim. Ein Ausblick von RHI für 2009 liegt nicht vor. Sal. Oppenheim überarbeitet die Analyse von RHI und empfiehlt aktuell abzuwarten."

Franz Hoerl von der Erste Group: "Umsätze und operative Ergebnisse vor (nicht cashwirksamen) bilanziellen Risikovorsorgen lagen nur geringfügig unter unseren Erwartungen, dank eines guten Geschäftes im Industrial Segment. Ohne Zweifel werden die kommenden Quartale noch um vieles schwieriger, da der wirtschaftliche Abschwung sich Anfang 2009 weiter fortsetzte. Positiv ist, dass das Management sich des Ausmasses der Schwierigkeiten bewusst ist und sich bereits für heuer ambitionierte Einsparungsziele gesetzt hat."
(kasp/hg)

  

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"RE: Erste Kommentare der Analysten"
68. Beitrag von TobiundTobias(3) am 12.3.09 19:49 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 67

Gewinn inkl Risikovorsorge um 30% gestiegen. Was soll da schlecht sein?

Problem ist nur die ewig schwache Liquidität der Aktie. Hat im ATX nix verloren.

  

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"Erste Bank bleibt bei positiver Einschätzung der Aktie"
69. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 15.3.09 23:13 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI Datum/Zeit: 13.03.2009 15:49
Quelle: Erste Bank
Erste Bank bleibt bei positiver Einschätzung der Aktie

RHI berichtete vorläufige Jahresergebnisse für 2008. Umsatz (+7,5% auf EUR 1,597 Mio.) und EBIT vor (nicht cash-wirksamen) bilanziellen Risikovorsorgen (+14,1% auf EUR 187,4 Mio.) lagen nur geringfügig unter unseren Erwartungen, dank eines guten Geschäftes im Industrial Segment auch im vierten Quartal. Insgesamt sank der Umsatz im vierten Quartal jedoch um 2,8% auf EUR 375,8 Mio. und das EBIT unter Berücksichtigung von EUR 39 Mio. Risikovorsorgen fiel von EUR 41,5 Mio. auf EUR 0,4 Mio. Der rückläufige Umsatz rührte aus einer progressiv rückläufigen Mengennachfrage aus dem Stahl-Segment her, während sich Preise bisher stabil entwickelten. Die Risikovorsorgen stellen unserer Ansicht eine Vorsichtsmaßnahme dar – in den kommenden Quartalen erwarten wir keinerlei Maßnahmen in annähernd ähnlicher Höhe.

Das Geschäftsvolumen sollte aber in 2009 in Summe noch deutlich schleppender laufen als im vierten Quartal und insbesondere ab dem zweiten Quartal auch im Industrial Segment zu deutlichen Einbrüchen führen. Wir sind bereits im November von einem Rückgang des EBIT in 2009 auf knapp EUR 100 Mio. ausgegangen. Auch das Management gab einen sehr vorsichtigen Ausblick und teilte mit, dass man ein Kostensenkungsprogramm mit einem Einsparungsvolumen von EUR 80 Mio. (EUR 40 Mio. bereits in 2009) gestartet habe. Konzentrieren will man sich vor allem auf eine Verschlankung der nicht -Marktbereiche und Produktion, Optimierungen bei Einkauf und Logistik und weiterer Maßnahmen. Auch das Investitionsvolumen soll drastisch auf nur noch EUR 18 Mio. in 2009 zurückgefahren werden.

Wir begrüßen das ambitionierte Kosteneinsparungsprogramm und wir haben den Eindruck, dass der RHI-Vorstand (incl. Neo-Vorstandsvorsitzendem Fahnemann) den Ernst der Lage richtig erkannt hat und darauf reagiert. Positiv ist auch anzumerken, dass das Management in Szenariorechnungen zum Schluss gekommen ist, dass unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen selbst ein Rückgang der Produktion auf nur mehr 50% der Kapazität nicht zu einem Bruch der Kredit-Covenants führen würde. Das EBITDA sollte demzufolge auch in einem sehr schlechten Szenario nicht unter EUR 100 Mio. sinken. Wir bleiben bei unserer positiven Einschätzung zur Aktie trotz der bevorstehenden schweren Quartale.

  

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"Deutsche stuft RHI auf buy hinauf - KZ 15"
70. Beitrag von Rang: 11 carlos(78) am 30.3.09 09:28 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 69

Deutsche stuft RHI auf buy hinauf


Wien, 30. Mär (Reuters) - Die Deutsche Bank hat die Empfehlung für die RHI auf "buy" von "hold" angehoben. Das Kursziel wurde um drei auf 15 Euro erhöht. Die Deutsche Bank begründete dies in der am Montag veröffentlichten Analyse damit, dass der Boden des Zyklus erreicht sei und empfiehlt den Einstieg bei RHI.

  

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"RE: Deutsche stuft RHI auf buy hinauf - KZ 15"
71. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 30.3.09 10:55 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 70

rhi +7%, gibt immer noch leute die analysten ernst nehmen

  

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"Anfang April kann es spannend werden"
72. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 31.3.09 23:00 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank haben das Kursziel für RHI von 22,50 Euro auf 18,50 Euro gesenkt. Die "Buy"-Empfehlung wird hingegen bestätigt.

Der Einstieg in die Aktie sei zum aktuellen Preisniveau interessant. Der Start für die Amtszeit von CEO Thomas Fahnemann könnte laut aktueller Analyse nicht besser gewählt sein, da er nun in der Lage sei, ohne Druck zu agieren. Dies wiederum sei darauf zurückzuführen, dass sein Plan, 80 Mio. Euro einzusparen, noch nicht eingepreist ist. Im Gegensatz zum Markt sind die Analysten vom Management überzeugt und gehen davon aus, dass es seine Versprechen auch umsetzen wird.

Fahnemann werde Anfang April Details seines 80-Mio-Euro-Plans vorstellen. Das könnte sich als Katalysator für den Aktienkurs erweisen, so Analyst Klaus Küng.

http://www.boerse-express.com/pages/762122

  

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"RHI AG sichert Wettbewerbsposition mit neuer Konzernstruktur"
73. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 08.4.09 08:38 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

EANS-Adhoc: RHI AG sichert Wettbewerbsposition mit neuer Konzernstruktur - Kapazitäten werden an schwieriges Marktumfeld angepasst =
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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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08.04.2009

RHI AG, Weltmarktführer bei Feuerfest, hat am 12. März 2009 ein umfassendes
Strukturoptimierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm angekündigt, das
Kosteneinsparungen von rund EUR 80 Mio. p.a. vorsieht. Dieses Programm wird nun
umgesetzt: Die Profit Center-Organisation wurde mit Wirkung vom 1. April 2009
erfolgreich implementiert. Gleichzeitig werden aufgrund der anhaltend
schwierigen konjunkturellen Lage mit sofortiger Wirkung weltweit
Kapazitätsanpassungen durchgeführt. Zur langfristigen Absicherung der
Wettbewerbsposition und der besseren Nutzung von Wachstumschancen in Asien und
Südamerika führt RHI im Rahmen der Strukturoptimierung in den nächsten Monaten
zudem eine Evaluierung des bestehenden Betriebsstättenkonzepts durch.

Effizienzsteigerungen im Rahmen der neuen Profit Center-Organisation haben einen
Personalabbau von rund 250 Stellen zur Folge. Die krisenbedingte Rücknahme der
Produktionsmengen führen in der Produktion zu einer Verringerung des
Mitarbeiterstandes um 750 Arbeitsplätze. Insgesamt reduziert RHI im Jahr 2009
damit den Mitarbeiterstand von 7.766 um weltweit rund 1.000 Stellen in
Verwaltung und Produktion.

Mit den jetzt umgesetzten Maßnahmen wird im Geschäftsjahr 2009 bereits die
Hälfte der angepeilten Kosteneinsparungen in Höhe von EUR 80 Mio. p.a.
ergebniswirksam. Mit der Verringerung der Personalkosten werden rund 50% der
angestrebten Einsparungen erzielt, 50% werden über Sachkosten realisiert.
Zusätzlich wurde zur weiteren Stärkung der Liquidität ein Programm zum Abbau des
Umlaufvermögens initiiert.

Die eingeleiteten Kapazitätsanpassungen sowie die neue, zukunftsgerichtete
Konzernstruktur werden die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns nachhaltig
absichern.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"RHI streicht 1000 Jobs: „Das war noch nicht alles“"
74. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.4.09 23:04 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der Fahnemann macht auf mich einen guten Eindruck, jetzt nicht
wegen des Personalabbaus (mir wäre lieber das Geschäft würde
boomen und Leute eingestellt), aber was ich bisher an Aussagen
von ihm gelesen habe.

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RHI streicht 1000 Jobs: „Das war noch nicht alles“
08.04.2009 | 18:16 | (Die Presse)

Der Weltmarktführer bei Feuerfest-Produkten streicht 1000 der 7766 Stellen weltweit – 250 in der Verwaltung, den Rest in der Produktion.

Wien (eid). Mitte März hat der neue RHI-Chef, Thomas Fahnemann, ein 80 Mio. Euro schweres Rationalisierungsprogramm angekündigt. Gestern, Mittwoch, machte er klar, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Die Devise: sparen, sparen, sparen. Der Weltmarktführer bei Feuerfestprodukten (feuerfeste Verkleidungen für Hoch- und Schmelzöfen, vor allem für die Stahl-, Zement- und Glasindustrie) streicht 1000 der 7766 Stellen weltweit – 250 in der Verwaltung, den Rest in der Produktion. Das heißt, dass etwa jeder achte Beschäftigte seinen Job verliert. In Österreich sind 250 Mitarbeiter betroffen.

„Ein Ende der Krise ist derzeit nicht absehbar, weshalb Kurzarbeit keine Alternative ist“, sagte Fahnemann zur „Presse“. Die Rezession schlägt bei der RHI doppelt zu: Zum einen gab es im ersten Quartal in der Stahlindustrie einen Auftragsrückgang um bis zu 50Prozent, was dem Worst-Case-Szenario gleichkommt, auf das sich der Konzern eingestellt hat. Zum anderen haben Kunden in der Zement- und Glasindustrie große Aufträge verschieben müssen, weil sie die Finanzierung nicht stemmen. Einziger – winziger – Lichtblick: „Wir glauben, in der Stahlindustrie eine Bodenbildung erkennen zu können.“



Stahlgeschäft bricht weg
Die vorläufigen Zahlen für 2008 zeigen deutlich, dass die Erfolgssträhne mit Oktober abriss: Gab es in den ersten drei Quartalen noch zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis, so verzeichnete das Stahlgeschäft, mit dem die RHI die Hälfte der Erlöse macht, ein Umsatzminus von 6,5Prozent. Im Gesamtjahr konnte die RHI den Umsatz um 8,8Prozent auf 1,6 Mrd. Euro steigern, das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit 148,4 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 165,8 Mio. Euro. Für 2008 wird keine Dividende ausgeschüttet.

Da es viel zu früh für seriöse Prognosen ist, stellt Fahnemann in einem zweiten Schritt alle Betriebsstätten auf den Prüfstand. „Wir müssen uns für die Zeit nach der Krise gut aufstellen und die Kapazitäten in Regionen verlagern, wo Wachstum stattfindet, also Asien und Südamerika.“ Das heißt im Klartext, dass Kapazitäten in Europa und Nordamerika ab- und in Schwellenländern aufgebaut werden dürften. „Ich kann nichts ausschließen – auch nicht einen weiteren Personalabbau – es gibt keine Tabus. Das war noch nicht alles“, betonte Fahnemann.

Der jetzt beschlossene Personalabbau wird rund zehn Mio. Euro kosten, sodass heuer netto 40 Mio. Euro Einsparungen herauskommen. Ab 2010 steigt das Sparpotenzial auf die genannten 80 Mio. Euro, wobei je die Hälfte über Personal- und Sachkosten kommt. Für die betroffenen 250 Mitarbeiter in Österreich – unter anderem 80 in der Steiermark, 60 in Kärnten sowie 50 in Wien – wurde mit dem Betriebsrat ein Maßnahmenbündel geschnürt: Neben Abfertigungen von bis zu fünf Monatsgehältern, gibt es eine RHI-Stiftung für Weiterbildungswillige und einen Sozialfonds für Härtefälle.



Colombo vor Ablöse?
Nicht kommentieren wollte Fahnemann hingegen Gerüchte, wonach RHI-Finanzvorstand Stefano Colombo vor der Ablöse stehen soll. Colombo ist seit Juni 2007 Vorstand der RHI und war zuvor Finanzvorstand der Telekom Austria.

Die Börse wurde von dem Sparpaket nur wenig überrascht: Die RHI-Aktie lag am Nachmittag leicht im Plus. Seit Ende März hat das Papier um mehr als 30Prozent zugelegt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.04.2009)

  

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"attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?"
75. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 13.4.09 22:19 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Erste Bank sieht sehr attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis

Im Rahmen des am 12. März angekündigten Strukturoptimierungs- und Effizienzsteigerungsprogrammes gab RHI bekannt, per 1. April die neue Profit Center- Organisation erfolgreich umgesetzt zu haben. Als Teil dieser Umstrukturierung werden 250 Stellen im administrativen Bereich gestrichen. Gleichzeitig werden in den nächsten Wochen weltweit Kapazitätsanpassungen vorgenommen, welche eine Verringerung des Mitarbeiterstandes um weitere 750 Arbeitsplätze beinhalten. Gemeinsam mit weiteren wesentlichen Einsparungen bei Sachkosten erwartet das Unternehmen aus den getroffenen Maßnahmen insgesamt ergebniswirksame Kosteneinsparungen von EUR 80 Mio. pro Jahr, rund EUR 40 Mio. davon bereits in 2009. Zusätzlich wurde zur Stärkung der Liquidität ein Programm zum Abbau des Umlaufvermögens gestartet.

Angesichts der zu erwartenden deutlichen Verschlechterung der Nachfragesituation und dem Umstand, dass eine rasche Besserung derzeit nicht in Sicht ist, sind die getroffenen Maßnahmen aus Aktionärssicht zu begrüßen. Zum aktuellen Kurs bietet die Aktie aus unserer Sicht ein sehr attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis und wir fühlen uns mit unserer Kaufempfehlung sehr wohl.

  

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"RE: attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?"
76. Beitrag von Rang: 15 Jaeger_und_Sammler(53) am 13.4.09 22:46 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 75

Aber an den 20% Eigenkapitalquote hat sich noch nichts geändert?

Ich würd mich damit schon noch ziemlich unwohl fühlen. Also wenn schon, dann "kaufen/high risk" schreiben, nicht "sehr attraktiv".

Was ist mit "Abbau des Umlaufvermögens" gemeint? Das Umlaufvermögen verkaufen? Zu welchen Preisen? Sicher, wenn die Bilanz kürzer wird, steigt auch die Eigenkapitalquote (siehe: Maschinenfabrik Heid: totgespart, aber jetzt mit einer EK-Quote von über 90%!), aber zu welchem Preis?

  

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"RE: attraktives Risiko-/ Ertragsverhältnis?"
77. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 13.4.09 22:58 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 76

>Was ist mit "Abbau des Umlaufvermögens" gemeint? Das
>Umlaufvermögen verkaufen? Zu welchen Preisen? Sicher, wenn die
>Bilanz kürzer wird, steigt auch die Eigenkapitalquote (siehe:
>Maschinenfabrik Heid: totgespart, aber jetzt mit einer
>EK-Quote von über 90%!), aber zu welchem Preis?

Ich nehme eher an geringere Vorratshaltung als bisher und dergleichen.

  

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"CT sagt verkaufen"
78. Beitrag von Rang: 16 murcielago(53) am 14.4.09 23:27 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

ziel 10

  

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"Vorläufiges Ergebnis Didier-Konzern 2008"
79. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 15.4.09 08:40 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

EANS-News: Vorläufiges Ergebnis Didier-Konzern 2008 =
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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Wiesbaden (euro adhoc) - Die Didier-Werke AG und ihre Tochtergesellschaften
konzentrieren sich auf die Kernkompetenz Feuerfest im Verbund des RHI Konzerns.
Der Didier-Konzern erzeugt Feuerfestprodukte für die Produktion von Stahl, Glas,
Zement, Kalk und Nichteisenmetallen sowie die Umwelt-, Energie- und
Chemieindustrie.

Nach vorläufigen, noch nicht testierten und festgestellten Daten erzielte der
Didier-Werke AG Konzern 2008 einen Umsatz von EUR 766,4 Mio (Vorjahr: EUR 645,6
Mio) und ein Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 54,2 Mio (Vorjahr: EUR 42,8 Mio).
Die Steigerung bei Umsatz und EBIT ist in erster Linie auf den positiven
Geschäftsverlauf in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2008
zurückzuführen. Das vierte Quartal zeigte hingegen erste Auswirkungen der
weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Der Konzerngewinn 2008 beträgt EUR 38,0
Mio (Vorjahr: EUR 18,2 Mio).

Die Feststellung der Bilanz 2008 der Didier-Werke AG und des Didier-Konzerns und
die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse erfolgen am 27. April 2009.

Die RHI AG, Wien, hielt zum 31. Dezember 2008 direkt und indirekt 97,5 % des
Grundkapitals der Didier-Werke AG. Zwischen der Didier-Werke AG und dem RHI
Konzern besteht seit 1998 ein Beherrschungsvertrag. Mit diesem Vertrag wurde den
Aktionären der Didier-Werke AG eine Garantiedividende von EUR 3,07 je Aktie
zugesagt.

Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Didier Werke AG am 29. August 2008
wurde die Übertragung der Anteile der Minderheitsaktionäre der Gesellschaft auf
die RHI AG als deren Hauptaktionärin gegen Gewährung einer angemessenen
Barabfindung in Höhe von
EUR 91,11 mit einer Mehrheit von 99,3741 % der abgegebenen Stimmen beschlossen.
Dieser Beschluss wurde von mehreren Minderheitsaktionären angefochten. Bis zum
Vollzug des "Squeeze-out", der erst mit der Eintragung ins Handelsregister der
Gesellschaft wirksam wird, bleiben die Aktien der Didier-Werke AG im Regulierten
Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"Das 80-Millionen-Wunderkind"
80. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 22.4.09 08:27 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

RHI Datum/Zeit: 22.04.2009 08:00
Quelle: Raiffeisen Centrobank
Das 80-Millionen-Wunderkind

Der neu ernannte CEO Fahnemann wird entweder sein versprochenes EUR 80 Millionen-Kostensenkungsprogramm einhalten oder unter Erklärungsdruck geraten. Sein Erscheinungsbild lässt zwar keinen eiskalten Kostenkiller erahnen, jedoch glauben wir, dass er vermutlich vom Profil her geeigneter ist die Kostenstrukturen des Unternehmens zu verändern. Hauptsächlich wird ein struktureller Trick angewandt werden, und wir sind der Meinung, dass dieser auch tatsächlich funktionieren sollte. Die Umwandlung der Bergbauaktivitäten von Kosten-Center in Profit-Center wird wohl dazu führen, dass sich die nachgelagerte Verkaufsorganisation von der alten Unternehmenskultur, keinerlei Zugeständnisse im Hinblick auf Produktqualität zuzulassen, verabschieden muss. Diese Einstellung ist zwar grundsätzlich positiv, jedoch nur, wenn sie sich auch entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlägt – was nicht der Fall war. Herr Fahnemann muss den Markt von der Erreichbarkeit seiner Ziele erst noch überzeugen. Seine Glaubwürdigkeit und Entschlossenheit wird durch die Halbierung der Investitionsausgaben untermauert, ohne dabei jedoch gleichzeitig die Produktionskapazitäten der RHI zu verringern.

+ Differenziertes Produkt- und Länderabsatzportfolio
+ Weltmarktführer oder Nr. 2 (Flow Control) in den aktiven Produktkategorien
+ Rückwärtsintegration zu einem Großteil abgeschlossen

- Nach wie vor schwache Eigenkapitalausstattung
- Abhängigkeit von ArcelorMittal im Stahlbereich
- Risikofaktor China, deren Feuerfesthersteller den Weltmarkt mit Produkt überschwemmen könnten

Bewertung & Empfehlung:

Die Reaktion des Marktes auf die Kostensenkungsmaßnahmen war bislang eher gelangweiltes Desinteresse glauben jedoch dass über das Jahr hinweg die Aktie sich mit dem Erfolg des Einsparungsprogrammes mitentwickeln wird. Wir haben zwar unsere Gewinnschätzungen für 2009 deutlich zurückgeschraubt, behalten aber unsere „Kauf“-Empfehlung mit einem fairen Wert von EUR 18,50 (EUR 22,50) bei.

  

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"CFO Colombo ist raus"
81. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 22.4.09 19:06 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der Aufsichtsrat der RHI AG gibt bekannt, dass ihr Chief Financial
Officer (CFO), Herr
Dr. Stefano Colombo, mit Wirkung zum 28. Mai 2009 sein Vorstandsmandat
einvernehmlich beendet. Der Aufsichtsrat möchte sich bei Dr. Colombo
für seinen Beitrag zur Entwicklung des RHI Konzerns herzlich bedanken.
Seine Agenden übernimmt der Chief Executive Officer (CEO), Herr
Dipl.-BW Thomas Fahnemann.

Darüber hinaus gibt der Aufsichtsrat bekannt, dass die Herren Dr.
Giorgio Cappelli sowie
Dr. Manfred Hödl mit Wirkung zum 1. April 2009 für einen Zeitraum von
3 Jahren als Mitglieder des Vorstandes wiederbestellt wurden.

  

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"RHI AG bestätigt Ergebnis 2008"
82. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 23.4.09 08:20 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

EANS-News: RHI AG bestätigt Ergebnis 2008 =
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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Wien (euro adhoc) - Der RHI Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 22.4.2009 den
Jahresabschluss 2008 der
RHI AG festgestellt und den Konzernabschluss 2008 genehmigt. Die am 12.3.2009
veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse des RHI Konzerns sind somit bestätigt.


in Mio EUR 2008 2007 Veränderung
Umsatz 1.596,7 1.467,6 8,8%
EBITDA ´ 216,1 217,0 -0,4%
EBITDA-Marge in % 13,5 14,8 -8,5%
EBIT 148,4 165,8 -10,5%
EBIT-Marge in % 9,3 11,3 -17,7%
Gewinn vor Ertragsteuern 113,4 128,2 -11,5%
Gewinn 101,8 113,1 -10,0%
Verwässerter Gewinn je Aktie in EUR 2,51 2,82 - 11,0%



alle Zahlen beziehen sich auf den fortgeführten Geschäftsbereich

Wie bereits angekündigt wird der Vorstand der RHI AG der Hauptversammlung am
28.5.2009 vorschlagen, den Bilanzgewinn 2008 der RHI AG im Hinblick auf die
schwierige konjunkturelle Lage zur Stärkung des Eigenkapitals zur Gänze auf neue
Rechnung vorzutragen.

Ausblick für 2009
Aufgrund der allgemein schwierigen Wirtschaftslage erwartet RHI auf Basis der
derzeitigen Rahmenbedingungen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Den
Preis- und Mengenrückgängen stehen allerdings rückläufige Rohstoff- und
Energiekosten sowie ein Strukturoptimierungs- und Kosteneinsprungsprogramm in
Höhe von EUR 80 Mio gegenüber.

Details zum Jahresergebnis sowie die Onlineversion des Jahresfinanzberichts 2008
stehen auf der RHI Homepage www.rhi-ag.com zur Verfügung.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"RHI: 'Sind in Wachstumsregionen unterrepräsentiert'"
83. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 23.4.09 19:25 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Der Feuerfesthersteller RHI kämpft gegen die Wirtschaftskrise und will heuer und nächstes Jahr 80 Mio. Euro einsparen. Dafür werden derzeit weltweit rund 250 Stellen in der Verwaltung sowie 750 Arbeitsplätze in der Produktion gestrichen. Für die Zeit nach der Krise erarbeitet der Konzern ein neues Standortkonzept: "Gerade in den Wachstumsregionen Südamerika und Asien sind wir unterrepräsentiert", sagte Unternehmenschef Thomas Fahnemann (im Bild) im Gespräch mit der APA.

Im Moment ist die RHI mit ihren weltweit mehr als 30 Standorten schwerpunktmässig in Europa und Nordamerika aktiv, also auf den gesättigten Märkten. "Wir wollen uns für die Zeit nach der Krise vernünftig aufstellen" - über Akquisitionen, Kooperationen oder organisches Wachstum, so Fahnemann.

Vorerst hat der Konzern seine Investitionen allerdings notgedrungen "deutlich reduziert". Für heuer ist ein Volumen von lediglich etwas mehr als 30 Mio. Euro geplant, in normalen Jahren fliessen 45 bis 60 Mio. Euro. "Wenn sich die Situation deutlich schneller erholt, was ich nicht glaube, sind wir natürlich jederzeit in der Lage, das Volumen anzupassen", meinte der RHI-Chef. Heuer sei aber mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang zu rechnen.

Die Einbrüche im Stahlbereich sind noch dramatisch - dieses Unternehmenssegment stellt rund 60 Prozent des RHI-Umsatzes. Die Stahlproduktion in den USA und Europa sei in den ersten drei Monaten um etwa 50 Prozent gesunken, in China habe es noch ein Wachstum von 2 bis 2,5 Prozent gegeben. Im ersten Quartal sei die weltweite Stahlproduktion vorläufigen Berechnungen zufolge unter dem Strich um 35 bis 36 Prozent zurückgegangen, beschrieb Fahnemann die Situation. Allerdings sehe er "eine gewisse Bodenbildung".

Im Unternehmensbereich Industrial, auf den die restlichen 40 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen (z.B. für Brennöfen für die Zement- oder Glasindustrie), gehe die Tendenz allerdings nach unten. Es sei derzeit nicht zu schaffen, die Finanzierung für die bereits fixierten Projektaufträge auf die Beine zu stellen. Hier komme es zu einer Zeitverzögerung.

Den überraschenden Abgang des RHI-Finanzchefs Stefano Colombo, der den Vorstand per 28. Mai nach knapp zwei Jahren bei der RHI kurzfristig verlässt, wollte Fahnemann nicht weiter erklären. Colombo sei aus "persönlichen Gründen" gegangen. "In einer Zeit wie heute ist es gut, CEO und CFO in einem zu sein", meinte Fahnemann, der selber erst seit Anfang des Jahres als Vorstandschef zur RHI gekommen ist. Er will nun "bis auf weiteres" auch die Agenden des Kurzzeit-Finanzchefs übernehmen.

(APA)

  

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"CEO Fahnemann hat um 700.000 Euro Aktien gekauft"
84. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 26.4.09 11:03 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Nämlich 58.000 Stück um 12,03 Euro, das war allerdings schon im
Jänner (http://www.fma.gv.at/downloads/Directors2009.pdf)


  

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"CEO Fahnemann hat um 1,3 Mio. Euro Aktien gekauft"
92. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 26.5.09 21:24 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 84

>Nämlich 58.000 Stück um 12,03 Euro, das war allerdings schon
>im
>Jänner (http://www.fma.gv.at/downloads/Directors2009.pdf)
>

und kürzlich:

Thomas Michael Fahnemann
Vorstand
50.000 Stück
12.05.2009
Kurs 12,10 Euro
Ergibt 605.000 Euro.

  

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"RHI: Der FC Bayern der Börse Wien"
85. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 28.4.09 19:00 RHI: aktien-portal aktien-online

Als Antwort auf Beitrag # 0

Was haben Jürgen Klinsmann und Stefano Colombo gemeinsam? Sie beide sind seit Kurzem ihren Job los. Ersterer, einst gefeierter Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, als Trainer des FC Bayern München. Zweiterer, einst Vorstand der Telekom Austria, als Finanzchef der RHI. Der Feuerfestkonzern wechselt seine Manager in der Tat wie Bayern die Trainer – seit Martin Schlaff als Großaktionär das Sagen hat.
Schlaff kam, als der RHI-Sanierer Helmut Draxler als CEO ausschied und in den Aufsichtsrat wechselte. Sein Nachfolger wurde Andreas Meier, ein Mann vom Fach, der bei der RHI groß geworden ist und den Konzern in- und auswendig kannte. Kurz darauf wurde Finanzvorstand Eduard Zehetner durch eben jenen Stefano Colombo ersetzt. Parallel dazu wurde natürlich im Aufsichtsrat umgerührt – dass ein neuer Großaktionär dort seine Vertrauten ­haben will, ist ganz normal. Und zwischendurch haben sich die Konzernsprecher vertschüsst. Dass Meier dann aber nach nicht einmal zwei Jahren seinen Abgang bekannt gab, lässt auf Differenzen mit Schlaff schließen. Sein Nachfolger wurde Thomas Fahnemann, Chef des Faserherstellers Lenzing. Dass aber jetzt auch Colombo geht, ist insofern fast noch überraschender, als dieser ja als Schlaff-Vertrauensmann gilt. Gut möglich, dass der Italiener nicht mit Fahnemann harmonierte.

Die Hackl’n fliegen. Das alles schürt jedenfalls nicht gerade das Vertrauen in den Konzern. Wie im Fußball sind doch meist jene Player am erfolgreichsten, die auf Kontinuität setzen – man denke nur an die britischen Vereine ManU, Liverpool und Arsenal. Chelsea ist mit seinem Trainerverschleiß unter Eigentümer Abramovich eine durchaus erfolgreiche Ausnahme. In der Wirtschaft sind jedenfalls gerade in so unsicheren und schwierigen Zeiten wie diesen ein „g’standener“ Branchenfachmann und ein „eingearbeiteter“ Finanzvorstand sicher von Vorteil. Vor allem aber sollten alle an einem Strang ziehen. Bei RHI wird man das Gefühl nicht los, dass intern offenbar die Hackl’n fliegen.
Die Zeiten sind jedenfalls schwierig – und werden noch viel schwieriger. Denn die 2008er-Zahlen waren in Summe noch relativ „gut“, der Umsatz konnte sogar noch um fast neun Prozent gesteigert werden. Kein Wunder: Die weltweite Stahlproduktion (mit rund 60 Prozent des ­Umsatzes ist Stahl die wichtigste RHI-Division, Stahlhersteller somit die wichtigsten Kunden) ist 2008 in Summe noch leicht gestiegen. Doch inzwischen hat die Krise auch und gerade die Stahlindustrie hart erwischt, in Europa ist die Stahlerzeugung etwa im ersten Quartal um 44 (!) Prozent eingebrochen.

Geschäft bricht weg. Prompt werden Investitionen verschoben und ganze Hochöfen stillgelegt. Ein Horror-Umfeld für einen Zulieferer wie RHI. Kein Wunder, dass dieser bereits eine Gewinnwarnung aussprach: Für heuer erwartet das Management „einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang“ und hat ein Sparpaket geschnürt, das 80 Millionen bringen soll. WirtschaftsBlatt-Leser waren wenigstens gewarnt: Wir haben bereits mehrmals, erstmals im Herbst 2008, betont, dass auf die RHI Ungemach zukommt.
Dass nicht mehr alles Gold war, was da so scheinbar glänzte, zeigte sich bereits in der 2008er-Bilanz, wo auf EBIT-Basis immerhin schon ein Gewinnrückgang von mehr als zehn Prozent zu Buche schlug. Die Differenz zum Vorjahres-EBIT ergibt sich schon allein durch erhöhte außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Wertminderung von Sachanlagen und immateriellem Vermögen. Auffällige Änderungen gab es bei den Vorräten, wo nicht nur Rohstoffe, sondern auch unfertige und fertige Erzeugnisse deutlich gestiegen sind. Ersteres ist auf strategische Rohstoffkäufe im Sommer 2008 zurückzuführen, als der Markt noch angespannt war. Der Anstieg der fertigen und unfertigen Erzeugnissen resultiert indes schlicht daraus, dass Kunden Bestellungen bereits verschoben haben.

Fazit. Die RHI braucht man derzeit nicht kaufen. Selbst wer auf einen Rebound der (Stahl-)Konjunktur setzt, sollte zuerst lieber Stahlerzeuger kaufen. Denn deren nächste Investitionswelle wird sicher erst zeitverzögert kommen. Die wechselnden Vorstände törnen zusätzlich ab. Im Auge behalten sollte man RHI aber trotzdem. Denn wer weiß: Am Ende gewinnt ja vielleicht doch Chelsea die Champions League und Bayern wird deutscher Meister.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/372196/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&_vl_pos=11.1.DT

  

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"erwartungen für morgen"
86. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 04.5.09 16:34 RHI: aktien-portal aktien-online

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Für die am Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Erstquartalsergebnisse 2009 des heimischen Feuerfestkonzerns RHI erwarten Analysten Rückgänge aller bedeutender Ergebniskennziffern. Es wird in den den Analystenprognosen aber mit keinem Verlust für das erste Quartal gerechnet.

Die Experten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Erste Group, der UniCredit und von Sal. Oppenheim rechnen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres im Durchschnitt mit einem Umsatz von 306,5 Mio. Euro. Dies entspreche einem Rückgang von 22,3 Prozent. Im Vorjahr konnte der Konzern noch einen Umsatz von 394,6 Mio. Euro verbuchen.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lautet die Konsensusschätzung auf 27,0 Mio. Euro und liegt damit mehr als die Hälfte unter dem Ebitda des Vorjahreszeitraums von 58,9 Mio. Euro. Beim Ebit rechnen die Experten mit einem Einbruch von 68,5 Prozent auf 14,7 Mio. Euro.

Der Nettogewinn (nach Minderheiten) sollte nach einhelliger Meinung positiv ausfallen. Im Durchschnitt erwarten die Analysten einen Betrag von 5,4 Mio. Euro, was einen Einbruch von 84,1 Prozent bedeuten würde. Im Vorjahreszeitraum konnte RHI noch einen Nettogewinn von 33,8 Mio. Euro einfahren.

Auch das zweite Quartal 2009 sollte trotz den massiven Restrukturierungskosten mit einem kleinen Nettogewinn abschliessen, so die Einschätzung der RCB. Die Lage sollte sich auch bei der RHI mit der wirtschaftlichen Erholung bessern, die man ab dem dritten Quartal erwarte.

Generell sei der Feuerfestkonzern ein "Spiegelbild der aktuellen Wirtschaftslage", so ein Analyst der Erste Group. RHI habe wie alle anderen Industriekonzerne mit massiven Umsatzrückgängen zu kämpfen, die die Kapazitätsauslastung in den Werken stark nach unten trieben.

Ein Liquiditätsengpass wird nicht gesehen, die Liquiditätslage als "unangespannt" bezeichnet. RHI sei ausreichend mit Kreditlinien versorgt und auch der Cashflow werde reichen um die Verbindlichkeiten zu erfüllen.

(apa)

  

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"Globale Rezession führt im 1. Quartal 2009 zu Umsatz- und Ergebnisrückgang"
87. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 05.5.09 08:32 RHI: aktien-portal aktien-online

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EANS-News: RHI AG / Globale Rezession führt im 1. Quartal 2009 zu Umsatz- und Ergebnisrückgang =
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Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
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Wien (euro adhoc) - Die globale Rezession hatte im ersten Quartal 2009 deutlich
negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Weltmarktführers in
Feuerfest RHI. Der dramatische Rückgang der Weltstahlproduktion um 22,8% führte
zu einem erheblichen Nachfrageeinbruch in der Division Stahl. Weitgehend robust
zeigte sich dagegen die Division Industrial, die in den ersten Monaten 2009 noch
von einem hohen Auftragsstand profitierte. Die geringe Nachfrage belastete auch
die Division Rohstoffe/Produktion.

Der Umsatz lag in den ersten drei Monaten 2009 mit EUR 315,8 Mio 19,4% unter dem
Umsatz des Berichtszeitraums 2008. Der starke Nachfrageeinbruch in der Division
Stahl führte zu einer auslastungsbedingt geringeren Fixkostenabdeckung. In Folge
verringerte sich das EBITDA trotz niedrigerer Energie-, Transport- und
Rohstoffkosten sowie kurzfristig gesetzter Gegensteuerungsmaßnahmen im Vergleich
zur Vorjahresperiode um 54,6% auf EUR 26,9 Mio. Das EBIT verschlechterte sich um
69,9% auf EUR 14,1 Mio. Die EBIT-Marge lag mit 4,5% unter dem Vorjahreswert von
12,0%. Der Konzerngewinn war mit EUR 4,7 Mio positiv, nach
EUR 34,2 Mio im Vorjahres-Vergleichszeitraum.


I. Quartal
in EUR Mio 2009 2008*) Veränderung
Umsatzerlöse 315,8 391,8 -19,4%
EBITDA 26,9 59,2 -54,6%
EBITDA-Marge 8,5% 15,1% -43,6%
EBIT 14,1 46,9 -69,9%
EBIT-Marge 4,5% 12,0% -62,5%
Gewinn vor Ertragsteuern 5,4 39,0 -86,2%
Gewinn aus dem fortgeführten Geschäftsbereich 4,7 34,2 -86,3%
Verlust aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich 0,0 -0,4 n.A.
Gewinn 4,7 33,8 -86,1%
Verwässerter Gewinn je Aktie in EUR 0,10 0,85 -88,2%
*) angepasst

Division Stahl


Weltweit ging die Stahlproduktion im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr
um 22,8% zurück, wobei der Einbruch in Westeuropa (-43,0%) und Nordamerika
(-53,9%) besonders massiv war. Die RHI Division Stahl konnte sich diesem
negativen Marktumfeld nicht widersetzen und musste im ersten Quartal 2009 einen
Umsatzrückgang von 28,9% auf EUR 165,3 Mio hinnehmen. Durch neue Produkte, die
Akquisition von Neukunden und verstärkten Vertriebsaktivitäten konnte RHI in
allen wesentlichen Regionen Marktanteile gewinnen.

Division Industrial
Die RHI Division Industrial entwickelte sich ersten Quartal 2009 wesentlich
stabiler als die Division Stahl. Mit EUR 145,9 Mio. konnte das Umsatzniveau der
Vorjahresperiode weitestgehend gehalten werden (-2,5%). Fehlende
Projektfinanzierungen auf der Kundenseite führten aber im Verlauf des
Berichtszeitraums zu zunehmenden Verschiebungen oder Stornierungen von
Projekten.

Division Rohstoffe/Produktion
Die Entwicklung in der Division Rohstoffe/Produktion war in der Berichtsperiode
von der niedrigen Auslastung und der damit verbundenen Fixkostenunterdeckung
gekennzeichnet. Die Verfügbarkeit von magnesitischen Rohstoffen war aufgrund des
wirtschaftlichen Umfeldes ausreichend gegeben, die Preisentwicklung
weitestgehend stabil.

Ausblick
Die globale Rezession wird sich im Gesamtjahr 2009 weiter vertiefen. Weiterhin
schwache Exportmärkte und niedrige Investitionen führen in den Kundenindustrien
von RHI zu teilweise dramatischen Absatzrückgängen. Dies hat unmittelbare
Auswirkungen auf die Feuerfestindustrie. Durch den Einbruch der Stahlkonjunktur
ist in der Division Stahl im Geschäftsjahr 2009 bestenfalls mit einer
Bodenbildung auf niedrigem Niveau zu rechnen. In der Division Industrial führen
vor allem kundenseitige Liquiditätsengpässe zunehmend zu Verschiebungen von
Investitionsprojekten und einer nicht zufriedenstellenden Auftragssituation.

Durch die neue Profit Center-Organisation ist RHI in diesem negativen Umfeld in
der Lage, rasch und flexibel auf Markt- und Nachfrageveränderungen zu reagieren
und Absatzchancen noch effizienter wahrzunehmen. Die seit Jahresbeginn
verstärkten Vertriebsaktivitäten werden weltweit den Gewinn von weiteren
Marktanteilen ermöglichen.

Aufgrund der allgemein schwierigen Wirtschaftslage und der Entwicklung im ersten
Quartal erwartet RHI auf Basis der derzeitigen Rahmenbedingungen für das
Geschäftsjahr 2009 dennoch einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Den
Preis- und Mengenrückgängen stehen allerdings günstigere Rohstoff- und
Energiekosten gegenüber. Auf die Vertiefung der Rezession hat RHI zudem umgehend
mit einer weltweiten Anpassung der Kapazitäten reagiert, sodass gemeinsam mit
den eingeleiteten Strukturoptimierungen Kosteneinsparungen von EUR 80 Mio
erwartet werden. Rund 50% davon sollen bereits im laufenden Geschäftsjahr
wirksam werden. Zusätzlich wurde zur weiteren Stärkung der Liquidität ein
Programm zum Abbau des Working Capitals initiiert.

Details zum Quartalsergebnis sowie die Onlineversion des Quartalsfinanzberichts
1/2009 stehen auf der RHI Website www.rhi-ag.com zur Verfügung.

Rückfragehinweis:
RHI AG
Investor Relations
Mag. Barbara Potisk-Eibensteiner
Tel: +43-1-50213-6123
Email: barbara.potisk@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
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"Sal. Oppenheim sieht bei RHI immer noch Risiken"
88. Beitrag von Rang: 6 Finanzer(127) am 05.5.09 14:25 RHI: aktien-portal aktien-online

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http://www.boerse-express.com/pages/772999

Die Analysten von Sal. Oppenheim bestätigen ihre "Neutral" Einstufung und den Fair Value von 11,50 Euro für Aktien von RHI.

Die Zahlen für das erste Quartal 2009 waren besser als die Prognosen von Analystin Christine Reitsamer. Die Expertin sieht ein schwieriges zweites Quartal auf RHI zukommen und behält ihre Prognosen bei.

Die Gewinnschätzungen je Aktie lauten 0,04 Euro (2009) und 1,16 Euro für das Jahr 2010.

  

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"Erste Bank sieht weiteres Kurspotential"
89. Beitrag von Rang: 1 Warren Buffett(286) am 08.5.09 18:19 RHI: aktien-portal aktien-online

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Da sind einige positive Punkte enthalten - März der profitabelste
Monat aufgrund Kostensenkungen, Schulden konnten reduziert werden.

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RHI Datum/Zeit: 08.05.2009 17:21
Quelle: Erste Bank
Erste Bank sieht weiteres Kurspotential

RHI berichtete für das erste Quartal 2009 wie erwartet deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Vor dem Hintergrund 43,8% niedrigerer Stahlproduktion in der EU27 sank der Umsatz mit RHI’s wichtigster Kundenindustrie um 29%. Allerdings konnte das Unternehmen Marktanteile hinzugewinnen, insbesondere in Südamerika. Im Industrial Segment fiel der Umsatzrückgang mit 3% dank noch guter Auftragslage in den ersten zwei Monaten nur gering aus. Das Management rechnet auch hier mit stärkeren Rückgängen in den kommenden Quartalen, etwa im Bereich von 10-15%. In der Gruppe sanken die Umsätze 20% auf EUR 315,8 Mio. und aufgrund der niedrigeren Kapazitätsauslastung ging der operative Gewinn um 70% auf EUR 14,1 Mio. und das Nettoergebnis um 89% auf EUR 3,7 Mio. zurück.

Das RHI Management bestätigte, dass es bei den angestrebten Kosteneinsparungen von EUR 40 Mio. dieses Jahr und EUR 80 Mio. 2010 auf Schiene liege. Der überwiegende Teil der Kosten hierfür soll in das laufende Quartal fallen. Dennoch ist man sehr zuversichtlich, die Kreditklauseln auch im schwierigen zweiten Quartal zu erfüllen. Der Monat März im Stahl Segment sei laut Vorstandsvorsitzendem Fahnemann, bei gleichbleibend niedriger Nachfrage, dank Kosteneinsparungen der profitabelste 2009 bisher gewesen. Auch bei den Kundenindustrien der Stahlfirmen zeigen sich zuletzt Zeichen der Stabilisierung. Im zweiten Halbjahr sollten niedrigere Kosten für Rohstoffe, Personal, Energie und Transport für Entlastung sorgen. Damit könnte im zweiten Quartal der Boden bei der Profitabilität erreicht sein. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Quartal die Nettofinanzverbindlichkeiten von EUR 375 Mio. auf EUR 361 Mio. weiter senken. Wir erwarten auch in diesem schwierigen Umfeld weiterhin positive Cashflows im restlichen Jahr und sehen für die Aktie weiteres Kurspotential.

  

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"RHI-Aktie für UniCredit derzeit relativ hoch bewertet"
90. Beitrag von